Gestern, 02:30 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 04:16 PM von SamHawkens.)
18. Wolfsmond 1371
Erneut wurde mir die Ehre zuteil eine Expedition für die Gilde zu leiten. Dieses Mal galt es den Lichtenwald auf Neu Corethon aufzusuchen und den dort lebenden Affen entgegen zu treten. Die Tiere waren allgemein dafür bekannt Pilger und Abenteurer zu bestehlen. Zuletzt wurde sogar der hochwohlgeborene Herr Gouverneur Opfer dieser Tiere, weshalb sie entweder vertrieben, umgesiedelt, oder ausgelöscht werden sollten. Außerdem sollte der Gegenstand, der dem hochwohlgeborenen Herrn Gouverneur geraubt wurde, unbeschadet zurückgebracht werden.
An der Jagd nahmen teil:
Bwonsamdis Erfahrungen mit den Tieren aus seiner Heimat Totonia sollten sich als sehr nützlich erweisen. Er bereitete mit sehr einfachen Mitteln sehr effektive Fallen vor: Er höhlte Kokosnüsse aus, nagelte sie an Bäume und platzierte Früchte in den Nüssen. Die Affen, getrieben von Gier, sollten nach den Früchten greifen und sich dann weigern sie wieder loszulassen. Doch die geschlossene Faust sollte dann nicht mehr durch die Öffnung passen, was sie damit an der Falle band. Ich selbst habe Früchtebrei angerührt und mit beruhigenden Kräutern versetzt, in der Hoffnung sie damit ruhig zu stellen, oder gar zu betäuben. Diesen Brei füllte ich ebenfalls in Kokosnüssen ab.
Mit allerlei weiterer Ausrüstung begaben wir uns also in den Lichtenwald und machten uns auf die Suche nach dem Nest der Affen. Als wir den Wald erreichten brach die Nacht herein, weshalb wir beschlossen ein Lager aufzuschlagen und unsere Fallen auszubreiten. Offenbar waren wir aber bereits recht nah an das Nest gelangt, denn die ersten Tiere lauerten uns in den Bäumen auf und stahlen Bwonsamdi seinen Schild, als er gerade dabei war die Fallen anzubringen. Wir beschlossen also uns wieder etwas zurückzuziehen und am Rand des Waldes zu übernachten. Nach einem Abendgebet und einer Mahlzeit brachen wir am nächsten Tag erneut auf und fanden die Früchte unserer Arbeit vor.
Mehrere Affen waren in der Tat in unsere Fallen getappt. Manche steckten in den Nüssen fest, andere hatten von dem Brei gegessen (was aber leider nichts bewirkt hat). Wir beschlossen ein paar Affen am Leben zu lassen, weshalb wir sie nur bewusstlos schlugen, oder fesselten, um sie später der Tasperiner Jagdgesellschaft zu übergeben. Den Rest erschlugen wir.
- Bürger Bwonsamdi
- Novize Gaspard Varenne
- Soldat Jonathan Tischler
- Soldat Rupert Oakesley
!! WARNUNG !!
Das Bild im Spoiler enthält Affen!
Das Bild im Spoiler enthält Affen!
Bwonsamdis Erfahrungen mit den Tieren aus seiner Heimat Totonia sollten sich als sehr nützlich erweisen. Er bereitete mit sehr einfachen Mitteln sehr effektive Fallen vor: Er höhlte Kokosnüsse aus, nagelte sie an Bäume und platzierte Früchte in den Nüssen. Die Affen, getrieben von Gier, sollten nach den Früchten greifen und sich dann weigern sie wieder loszulassen. Doch die geschlossene Faust sollte dann nicht mehr durch die Öffnung passen, was sie damit an der Falle band. Ich selbst habe Früchtebrei angerührt und mit beruhigenden Kräutern versetzt, in der Hoffnung sie damit ruhig zu stellen, oder gar zu betäuben. Diesen Brei füllte ich ebenfalls in Kokosnüssen ab.
Mit allerlei weiterer Ausrüstung begaben wir uns also in den Lichtenwald und machten uns auf die Suche nach dem Nest der Affen. Als wir den Wald erreichten brach die Nacht herein, weshalb wir beschlossen ein Lager aufzuschlagen und unsere Fallen auszubreiten. Offenbar waren wir aber bereits recht nah an das Nest gelangt, denn die ersten Tiere lauerten uns in den Bäumen auf und stahlen Bwonsamdi seinen Schild, als er gerade dabei war die Fallen anzubringen. Wir beschlossen also uns wieder etwas zurückzuziehen und am Rand des Waldes zu übernachten. Nach einem Abendgebet und einer Mahlzeit brachen wir am nächsten Tag erneut auf und fanden die Früchte unserer Arbeit vor.
Mehrere Affen waren in der Tat in unsere Fallen getappt. Manche steckten in den Nüssen fest, andere hatten von dem Brei gegessen (was aber leider nichts bewirkt hat). Wir beschlossen ein paar Affen am Leben zu lassen, weshalb wir sie nur bewusstlos schlugen, oder fesselten, um sie später der Tasperiner Jagdgesellschaft zu übergeben. Den Rest erschlugen wir.
Beflügelt von diesem Erfolg begaben wir uns auf die Suche nach dem Nest und stellten fest, dass wir wohl unwissentlich bereits unmittelbar davor waren. Nach nur wenigen Schritten attackierten uns noch mehr Affen aus den Bäumen. Sie waren derart schnell, dass sie dem Novizen Varenne seine Waffe und seinen Schild stahlen, noch bevor dieser überhaupt begreifen konnte was vor sicht geht. Soldat Oakesley wurde sein Schwert ebenfalls geraubt. Es brach ein hektischer und sehr chaotischer Kampf aus, der uns viele Kräfte kosten sollte. Die Affen bewarfen uns mit ihrem Mist und mit ihrer Beute. So warf mir einer von ihnen plötzlich aus den Bäumen Bwonsamdis Schild an den Kopf und traf mich schwer. Generell gelangen ihnen einige sehr gute Würfe, die uns aufzureiben drohten, doch es gelang uns schließlich sie in die Flucht zu schlagen.
Da wir aber recht sicher waren, dass nicht mehr viele übrig waren, beschloss die Gruppe ihnen sofort nachzusetzen. Nachdem ich unsere Wunden zumindest erstversorgt hatte setzten wir ihnen in ihre Höhle nach. Der letzte Kampf war kaum ausgestanden, da entbrannte er erneut und entwickelte sich zu einem Gemetzel. Während ich vom Höhleneingang Bolzen um Bolzen fliegen ließ, schlugen Bwonsamdi, Novize Varenne und Soldat Oakesley wild um sich und tränkten die Höhle in heißem Blut. Bwonsamdi ging dabei sogar kurz zu Boden und Soldat Oakesley wurde schwer verletzt bewusstlos. Es gelang Novize Varenne gerade noch rechtzeitig ihn zu mir zu bringen, damit ich ihn stabilisieren konnte. Als Bwonsamdi wieder zu sich kam schlug er gemeinsam mit dem Novizen die letzten 4 Tiere in die Flucht, die sich tiefer in die Höhle zurückzogen. Ich konnte es nicht verantworten den Soldaten weiterkämpfen zu lassen, weshalb ich ihn versteckt hinter dem Höhleneingang ablegte und ihm befahl dort zu bleiben.
Nun also nur noch zu dritt setzten wir den letzten Affen in die Höhle nach und fanden dabei allerlei seltsame Dinge. Sie mussten über die Jahre etliche Leute bestohlen haben, denn wir fanden Kleidung, Lebensmittel und sogar einige Waffen. Verstörend fanden wir einen Raum, in dem ein Kessel voller Blut stand, und an dessen Wände mit Kreide die Namen "George" und "Samira" geschrieben standen. Doch damit konnten wir uns nicht weiter aufhalten. Wir drängten uns durch enge Gänge und stolperten dabei in eine Falle. Ein Draht war aufgespannt und brachte den Novizen zu Fall. Er stürzte genau auf einen angespitzten Stein und verletzte sich dabei ordentlich. Der Draht war bereits alt, doch diesen letzten Dienst hatte er noch erfüllt. Damit niemand mehr nach uns ihm zum Opfer fällt durchtrennten wir ihn, zogen weiter und fanden einen einsamen Affen in einer Sackgasse. Ohne lange zu Zögern spießte Bwonsamdi ihn auf, worauf es also nur noch 3 waren.
Wir mussten auf der Suche nach ihnen einen kleinen Fluss überqueren, was uns mit etwas Mühe, Höhlenranken und Seilen auch gelang. Schließlich fanden wir in einer weiteren Sackgasse die wirklich letzten Tiere. Eines war stark verletzt, die anderen noch bei bester Gesundheit. Es entbrannte ein letzter, heftiger Kampf in dem wir die Affen endgültig vernichten konnten. In einer Ecke der Höhle fanden wir dann schließlich auch das, was wir für das Eigentum des Gouverneurs halten. Es war eine Kiste, offenbar von Wert. Wir übergaben sie dem ehrenwerten Gildenmeister Bittner und sehen damit auch den Nebenauftrag als erfüllt an.
Gezeichnet;
Jonathan Tischler
Jonathan Tischler


![[Bild: n9SAZST.jpeg]](https://i.imgur.com/n9SAZST.jpeg)