Vor 4 Stunden
Auftrag “Unwillkommene Gäste (#149)” auf Corethon
Teilnehmer
Rabastan Kurati
Elicia Solís
Elodie Fuchs
Valerian Grau
Jonathan Tischler
An einem sonnigen Tag begab sich die Gruppe aus den oben genannten Bürgern auf die Reise zur Insel Corethon, die unter der Leitung des Gouverneurs Udo Urochinger steht, um sich der Problematik um die hiesige Ruinenstadt anzunehmen.
Vor Ort wurden zunächst Zeugen der Vorfälle befragt. Aufgesucht wurde zu diesem Zweck die Handelskompanie, deren Standort sich nahe an der Ruinenstadt befindet, sowie der Gouverneur selbst. Einer der Kompanisten konnte in den vergangenen Wochen einen dumpfen Knall aus den verlassenen Überresten vernehmen, gefolgt von wiederkehrenden Rauchschwaden, welche auf ein mögliches Lagerfeuer zurückzuführen sein könnten. Der von Gouverneur Urochinger ausgesandte Trupp, bestehend aus drei Männern, kehrte auch nach mehreren Tagen nicht zurück, wodurch sich ein akuter Handlungsbedarf ergab.
Am Rande der Ruinen angekommen, konnten mehrere Fußspuren ausgemacht werden, welche teilweise zu den verlassenen Gebäuden, aber auch davon weg führten. Die mutmaßlichen Stiefelabdrücke der Soldaten, die anhand ihrer Form und Tiefe als jene identifiziert wurden, führten allerdings nur in die Ruinen und nicht wieder heraus.
Beim ersten Ausspähen der zu untersuchenden Bauten konnte der schemenhafter Umriss eines reglosen Menschen innerhalb eines Gebäudes ausgemacht werden, es brannten zudem anfänglich noch Laternen. Ansonsten konnten keine Lebenszeichen ausgemacht werden. Als die Gruppe die Gebäude näher inspizierte, konnten einige Hinweise darauf gefunden werden, dass sich eine Zeit lang Menschen in den Ruinen verschanzt hatten. Teilweise wurden die Häuser von grobem Schmutz und Staub gereinigt und provisorisch ausgebessert. Auch einige wenige Schriften konnten sichergestellt werden, welche stark auf die Anwesenheit von anderssprachigen Menschen aus fremden Kulturkreisen hindeuteten, da sie auf Kalifatisch oder aber in brüchigem Tasperin verfasst wurden. In den Gebäuden selbst wurden Reste von Mondzucker entdeckt, der nach Beendigung der Untersuchung den örtlichen Behörden übergeben wurde. Des Weiteren konnten zerstörte Fesseln sichergestellt werden, die sich jedoch deutlich von den typischen Handschellen eines Tasperiner Hochsicherheitsgefängnisses unterscheiden. Es gab zudem keine Berichte über entflohene Gefangene auf der Insel.
Die menschliche Silhouette stellte sich als einer der gesuchten, jedoch mittlerweile verstorbenen Soldaten heraus. Aufgrund des Zustands seiner Leiche wurde der Zeitpunkt des Todes auf wenige Tage oder sogar mehrere Stunden zurückdatiert.
Der Mann wurde augenscheinlich mit einem langen spitzen Gegenstand hinterrücks erstochen. Zwar wurden seine Wunden allem Anschein nach verbunden und mithilfe von Salben und Kräutern behandelt, dennoch erlag er den Verletzungen.
Auch das traurige Schicksal seiner übrigen Mitstreiter konnte rasch ausgemacht werden. So wurden die versengte Uniform sowie die blutigen Stiefelabdrücke eines weiteren tapferen Soldaten vor einem Strom flüssiger Lava gefunden. Neben den tiefen Spuren, die wahrscheinlich von dem Soldaten stammen, wurden auch noch andere nackte Fußabdrücke entdeckt. Diese beiden verfolgbaren Abdrücke lassen auf einen Kampf schließen, bei dem der Wachmann tragischerweise in die vorbeifließende Lava gefallen ist. Bei diesem Fall verlor dieser wahrscheinlich einen Teil seiner Rüstung.
Zusätzlich wurde noch ein schmuckloses, improvisiertes Grab entdeckt, in welchem mit hoher Wahrscheinlichkeit der dritte, fehlende Soldaten verscharrt wurde.
Aufgrund der Totenruhe und der Ermangelung eines Geistlichen wurde jedoch beschlossen, das Grab nicht zu öffnen, um diese Theorie zu bestätigen. Eine zweite Grabstätte mit kalifatischer Inschrift und geschmückt mit Blumen ergab einen weiteren Hinweis auf den Aufenthalt kulturfremder Menschen. Die Gräber wirkten beide ähnlich frisch, was die Vermutung zuließ, dass beide darin Liegenden bei einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen sein könnten.
Nach Betrachtung der gesammelten Hinweise und Indizien kann davon ausgegangen werden, dass sich kalifatische - mutmaßlich - entflohene Gefangene in den Ruinen aufgehalten haben. Möglicherweise handelte es sich dabei um Flüchtige des kalifatischen Schiffs, welches im Norden der Insel vor Anker liegt. Ein Beweis hierfür konnte allerdings nicht sichergestellt werden.
Nachdem die Gefangenen die Aufmerksamkeit der Stadt auf sich gezogen hatten, wurde entsprechend der Trupp bestehend aus drei Soldaten entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen. In einer blutigen Auseinandersetzung konnten die Geflohenen die Soldaten überwältigen, hatten jedoch der Vermutung nach ebenfalls einen Verlust zu beklagen. Die in gebrochenem Tasperin verfassten Schriften legen zudem nahe, dass der verbundene Soldat als Geisel fungieren sollte, um die Freiheit der Gruppe zu gewährleisten. Nach dessen Tod scheint diese jedoch geflohen zu sein, um sich nicht mit erneuten Kämpfen konfrontiert zu sehen. Dies konnte aufgrund gehäufter Fußspuren in Richtung Strand geschlussfolgert werden.
Gez. Kurati, Solís, Fuchs, Grau, Tischler
Teilnehmer
Rabastan Kurati
Elicia Solís
Elodie Fuchs
Valerian Grau
Jonathan Tischler
An einem sonnigen Tag begab sich die Gruppe aus den oben genannten Bürgern auf die Reise zur Insel Corethon, die unter der Leitung des Gouverneurs Udo Urochinger steht, um sich der Problematik um die hiesige Ruinenstadt anzunehmen.
Vor Ort wurden zunächst Zeugen der Vorfälle befragt. Aufgesucht wurde zu diesem Zweck die Handelskompanie, deren Standort sich nahe an der Ruinenstadt befindet, sowie der Gouverneur selbst. Einer der Kompanisten konnte in den vergangenen Wochen einen dumpfen Knall aus den verlassenen Überresten vernehmen, gefolgt von wiederkehrenden Rauchschwaden, welche auf ein mögliches Lagerfeuer zurückzuführen sein könnten. Der von Gouverneur Urochinger ausgesandte Trupp, bestehend aus drei Männern, kehrte auch nach mehreren Tagen nicht zurück, wodurch sich ein akuter Handlungsbedarf ergab.
Am Rande der Ruinen angekommen, konnten mehrere Fußspuren ausgemacht werden, welche teilweise zu den verlassenen Gebäuden, aber auch davon weg führten. Die mutmaßlichen Stiefelabdrücke der Soldaten, die anhand ihrer Form und Tiefe als jene identifiziert wurden, führten allerdings nur in die Ruinen und nicht wieder heraus.
Beim ersten Ausspähen der zu untersuchenden Bauten konnte der schemenhafter Umriss eines reglosen Menschen innerhalb eines Gebäudes ausgemacht werden, es brannten zudem anfänglich noch Laternen. Ansonsten konnten keine Lebenszeichen ausgemacht werden. Als die Gruppe die Gebäude näher inspizierte, konnten einige Hinweise darauf gefunden werden, dass sich eine Zeit lang Menschen in den Ruinen verschanzt hatten. Teilweise wurden die Häuser von grobem Schmutz und Staub gereinigt und provisorisch ausgebessert. Auch einige wenige Schriften konnten sichergestellt werden, welche stark auf die Anwesenheit von anderssprachigen Menschen aus fremden Kulturkreisen hindeuteten, da sie auf Kalifatisch oder aber in brüchigem Tasperin verfasst wurden. In den Gebäuden selbst wurden Reste von Mondzucker entdeckt, der nach Beendigung der Untersuchung den örtlichen Behörden übergeben wurde. Des Weiteren konnten zerstörte Fesseln sichergestellt werden, die sich jedoch deutlich von den typischen Handschellen eines Tasperiner Hochsicherheitsgefängnisses unterscheiden. Es gab zudem keine Berichte über entflohene Gefangene auf der Insel.
Die menschliche Silhouette stellte sich als einer der gesuchten, jedoch mittlerweile verstorbenen Soldaten heraus. Aufgrund des Zustands seiner Leiche wurde der Zeitpunkt des Todes auf wenige Tage oder sogar mehrere Stunden zurückdatiert.
Der Mann wurde augenscheinlich mit einem langen spitzen Gegenstand hinterrücks erstochen. Zwar wurden seine Wunden allem Anschein nach verbunden und mithilfe von Salben und Kräutern behandelt, dennoch erlag er den Verletzungen.
Auch das traurige Schicksal seiner übrigen Mitstreiter konnte rasch ausgemacht werden. So wurden die versengte Uniform sowie die blutigen Stiefelabdrücke eines weiteren tapferen Soldaten vor einem Strom flüssiger Lava gefunden. Neben den tiefen Spuren, die wahrscheinlich von dem Soldaten stammen, wurden auch noch andere nackte Fußabdrücke entdeckt. Diese beiden verfolgbaren Abdrücke lassen auf einen Kampf schließen, bei dem der Wachmann tragischerweise in die vorbeifließende Lava gefallen ist. Bei diesem Fall verlor dieser wahrscheinlich einen Teil seiner Rüstung.
Zusätzlich wurde noch ein schmuckloses, improvisiertes Grab entdeckt, in welchem mit hoher Wahrscheinlichkeit der dritte, fehlende Soldaten verscharrt wurde.
Aufgrund der Totenruhe und der Ermangelung eines Geistlichen wurde jedoch beschlossen, das Grab nicht zu öffnen, um diese Theorie zu bestätigen. Eine zweite Grabstätte mit kalifatischer Inschrift und geschmückt mit Blumen ergab einen weiteren Hinweis auf den Aufenthalt kulturfremder Menschen. Die Gräber wirkten beide ähnlich frisch, was die Vermutung zuließ, dass beide darin Liegenden bei einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen sein könnten.
Nach Betrachtung der gesammelten Hinweise und Indizien kann davon ausgegangen werden, dass sich kalifatische - mutmaßlich - entflohene Gefangene in den Ruinen aufgehalten haben. Möglicherweise handelte es sich dabei um Flüchtige des kalifatischen Schiffs, welches im Norden der Insel vor Anker liegt. Ein Beweis hierfür konnte allerdings nicht sichergestellt werden.
Nachdem die Gefangenen die Aufmerksamkeit der Stadt auf sich gezogen hatten, wurde entsprechend der Trupp bestehend aus drei Soldaten entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen. In einer blutigen Auseinandersetzung konnten die Geflohenen die Soldaten überwältigen, hatten jedoch der Vermutung nach ebenfalls einen Verlust zu beklagen. Die in gebrochenem Tasperin verfassten Schriften legen zudem nahe, dass der verbundene Soldat als Geisel fungieren sollte, um die Freiheit der Gruppe zu gewährleisten. Nach dessen Tod scheint diese jedoch geflohen zu sein, um sich nicht mit erneuten Kämpfen konfrontiert zu sehen. Dies konnte aufgrund gehäufter Fußspuren in Richtung Strand geschlussfolgert werden.
Gez. Kurati, Solís, Fuchs, Grau, Tischler


