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		<title><![CDATA[Athalon Forum - Schriftensammlung]]></title>
		<link>https://board.athalon.de/</link>
		<description><![CDATA[Athalon Forum - https://board.athalon.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 21:29:38 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Dröhnende Stille (#150)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2342</link>
			<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 12:14:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2342</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">04. Regenmond 1369</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir sind vor einigen Tagen aufgebrochen, um den besagten Auftrag zu erledigen. Es galt ein Schiff zu finden, das seit geraumer Zeit vermisst worden war. Darüber hinaus sollten mögliche Passagiere, oder zumindest deren Habseligkeiten, geborgen werden. Die Expedition unter meiner Leitung bestand aus:<br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Elicia Solís<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Kali Mirona<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat</span></span> Yara Sharif<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rekrut </span></span>Jonathan Tischler<br />
</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gildenmeister Bittner informierte uns, dass es ein paar Unterlagen zu dem Fall gibt, die uns nützlich sein könnten. Weil jene sich in der Obhut von Stadtverwalter Brutus Walter befanden begaben wir uns sogleich zu ihm. Leider geschah dort aber ein kleines Unglück. Es gab eine Karte mit der Route, welche das Schiff nehmen wollte, doch durch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Missgeschick</span></span> wurde die Karte bei der Übergabe in vier Teile zerrissen und mit Bier bekleckert. Es gelang uns allerdings zum Glück sie wieder zusammenzusetzen, so dass wir die Route identifizieren konnten. Mit dem Ausgangshafen Vladsburg wollte das Schiff offenbar sämtliche der Westwind-Inseln ansteuern; mit Neu Corethon als finalem Ziel.</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/zIKu5rD.jpeg" alt="[Bild: zIKu5rD.jpeg]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mehr Informationen konnten wir zunächst leider nicht bekommen. Niemandem waren Name, Ladung oder weitere Details bekannt, was wir als hinderlich empfanden. So stand die Frage im Raum, wo wir unsere Suche beginnen sollten. Wir schwankten zwischen Cerrona und Corethon. Corethon schien sinnvoll um auszumachen, wie weit das Schiff auf seiner Route gekommen ist, da es etwa auf der Hälfte der Strecke liegt. Jedoch bestand die Gefahr ohne mehr Informationen vielleicht auf eine falsche Fährte zu gelangen, weshalb ich als Expeditionsleiter ein Machtwort sprach um unsere Pattsituation aufzulösen. So steuerten wir zunächst <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cerrona</span></span> an.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Dort konnten wir nach einigen Formalitäten mit dem Hafenverwalter sprechen, der uns wichtige Informationen geben konnte. Das gesuchte Schiff trug den Namen "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Ippenstedt</span></span>" und stand unter dem Kommando von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Kapitän Klausen</span></span>. Die Ippenstedt sei ein Schiff, das kleiner sei als eine Galeasse, aber größer als eine Schaluppe und habe Handelswaren, sowie Passagiere an Bord. Kapitän Klausen sei bei der Einfahrt auf Cerrona recht durcheinander gewesen und habe dem Hafenverwalter das halbe Logbuch in die Hand gedrückt. Das sei etwa einen Monat vor unserer Ankunft geschehen; am 18. Erntemond 1369. Sie habe einige Vasen aufgeladen und sonst nichts.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Von Cerrona aus beschlossen wir sodann <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Corethon</span></span> anzusteuern, wo <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Sturm aufzog</span></span> der uns sehr lange begleiten sollte. Der Hafenverwalter von Corethon konnte uns sagen, dass die Ippenstedt tatsächlich dort ankam und ihre Route fortsetzte. Der Name des Schiffes war ihm allerdings nicht geheuer, weil Ippenstedt eine unheilvolle Stadt sei und er sich deshalb fragte, wer sein Schiff nach ihr benennen würde. Diesen Aberglauben bei Seite schiebend nahmen wir Kurs nach Norden um die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">sorridianische Siedlung auf Cimanca</span></span> anzusteuern. Durch meine mangelnden Navigationskenntnisse gerieten wir aber etwas vom Kurs ab und kamen zunächst auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Neu Corethon</span></span> an. Wir korrigierten unseren Kurs und kamen über einen weiteren großen Schwenker schließlich auf Cimanca an.</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/BKcDzYW.png" alt="[Bild: BKcDzYW.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch dort empfing man uns mit gebührender Höflichkeit und teilte uns mit, dass die Ippenstedt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cimanca nicht erreicht hatte</span></span>. Nach einem kurzen Aufenthalt in der örtlichen Kirche begaben wir uns deshalb nach <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Cabu</span></span>. Auf dem Weg dorthin fanden wir das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Wrack eines großen Schiffes</span></span>, das vor einiger Zeit gekentert sein musste. Einzig Teile der Segel ragten noch aus dem Wasser. In der unmittelbaren Nähe glaubte ich eine Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">unheimliches Leuchten</span></span> am Meeresgrund ausmachen zu können; da das Schiff aber eindeutig vor längerer Zeit untergegangen sein musste und zu groß war für die Beschreibung der Ippenstedt, zogen wir weiter.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf Cabu erfuhren wir, dass die Ippenstedt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">dort noch angelegt hatte</span></span>, bevor sie verschwand. Das war am 25. Erntemond. Aus einem Auszug des Logbuchs, das auf Cabu verblieben war, konnten wir erfahren dass auch die Ippenstedt von einem Sturm verfolgt wurde, dem sie mit einem Schwenker nach Osten zu entkommen versuchten. Wir nahmen deshalb zunächst Kurs auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seemanns' End</span>. Dort fanden wir aber keine Anzeichen von einem Schiffsbruch in jüngerer Zeit, weshalb wir Kurs hart nach Westen nahmen. Schließlich fanden wir dann auch unser Ziel. Die Ippenstedt trieb in einer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">Flaute</span></span> auf dem Meer. </div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/tFdzbWK.png" alt="[Bild: tFdzbWK.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Weil kein Zeichen von Leben zu erkennen war, umkreisten wir das Schiff zunächst und setzten erst dann mit einem Ruderboot über. Wir fanden mehrere Besatzungsmitglieder, von denen jedoch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">niemand mehr am Leben</span></span> war. Äußerst seltsam daran war, dass niemand sichtbare Verletzungen, oder Anzeichen einer Vergiftung, oder Mangelernährung aufwies. Es war, als wären sie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einfach eingeschlafen und nie mehr aufgewacht</span></span>. Wir fanden schließlich einzig <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pater Bellamo</span></span> lebendig vor, der sich jedoch in einem katatonischen Zustand befand und nicht ansprechbar war. Wir beschlossen deshalb die Ladung der Ippensted, mitsamt der Toten, zu übernehmen und das Schiff nach Neu Corethon zu schleppen. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Flaute legte sich allerdings nicht</span></span>, was uns vor ein Problem stellte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Während wir über unsere Lage berieten geschah etwas äußerst eigenartiges: Wir hörten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #9933cc;" class="mycode_color">tiefes Glockengeläut</span></span>. Und es schien aus dem Meer unter uns zu kommen. Davon hatte die Besatzung auch in ihrem Logbuch geschrieben. Die Quelle war jedoch nirgends zu sehen. Je länger die Glocke läutete, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color">desto mehr fiel es uns schwer wach zu bleiben</span></span> und ich vermute, dass die Besatzung auf diese Weise ihr Ende fand. Weil wir bei der Durchsuchung des Schiffes auf ein <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fass voller</span></span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Mondzucker</span></span> gestoßen waren, wollte ich in meiner Verzweiflung darauf zurückgreifen um irgendwie bei Bewusstsein zu bleiben, doch ein pflichtbewusstes Expeditionsmitglied hatte das Fass bereits über Bord geworfen. Mein Versuch mich durch Schmerzen wach zu halten schlug fehl, weshalb ich letztlich das Bewusstsein verlor.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Was dann geschah muss auf jeden der diese Zeilen lesen mag wie ein Hirngespinst klingen, doch ich habe Beweise dafür, dass jedes Wort davon wahr ist. Ich fand mich in einer surrealen Welt wieder. Einem endlosen Nichts, in dem einzig ein paar große Steine wie Inseln schwebten. Und direkt vor mir ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">gewaltiger Glockenturm</span></span>, der unnachgiebig düster läutete. Dann vernahm ich eine Stimme, die mir eine Art Rätsel vorsang.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höre die Glocken klingen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wogl und Leid zu bringen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch wirst du sie selbst ergreifen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oder in Angst und Not ersteifen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Sonne wird dir hell erstrahlen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Triffst du nur die rechten Wahlen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sie scheint uns allen immerklar</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch dem Erdreich ist nie nimmer nah</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bringst du sie inrechten Reihen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So will ich dir die Freiheit weihen</span></span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Während ich noch darüber nachdachte, was dies zu bedeuten hat, verschwamm die Welt vor meinen Augen und ich fand mich plötzlich wieder an einem anderen Ort. Diesmal eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Höhle unter Wasser</span></span>!</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/sYRzroY.png" alt="[Bild: sYRzroY.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie war überzogen mit Schwämmen und verschleimten Steinen. Im Raum verteilt befanden sich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Metallgitter</span></span> in <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">v</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">r</span><span style="color: #99cc33;" class="mycode_color">s</span><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">c</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">h</span><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">i</span><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">d</span><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #cc33ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #663399;" class="mycode_color">n</span></span> Farben, die aus mir unerfindlichen Gründen in der Lage waren Wasser auszusperren und Luft zu halten. In meiner Hand befand sich außerdem plötzlich eine <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">gelbe Glocke</span></span> und auch die anderen Teilnehmerinnen der Expedition waren mit mir in diesem Raum eingepfercht. Auch sie hatten verschiedenfarbige Glocken und offenbar ähnliche Rätsel erhalten. Wir versuchten uns verzweifelt einen Reim darauf zu machen, während <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Gitter nach dem anderen kollabierte</span></span> und die rettende Luft damit immer knapper wurde. In buchtstäblich letzter Sekunde gelang es uns zu entschlüsseln, dass wir mit unseren Glocken die entsprechenden Gitter in einer bestimmten Reihenfolge anschlagen mussten und konnten uns so offenbar aus diesem Albtraum befreien. Denn wir erwachten wieder in unserem Beiboot; <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">mit unseren bunten Glocken aus dem Traum</span></span>. Offenbar war es Frau Mirona noch gelungen uns in das Boot zu befördern, bevor auch sie kollabierte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Das Wetter änderte sich</span></span> und ein Wind zog auf, so dass wir endlich wieder Fahrt aufnehmen konnten. Die Ippenstedt jedoch ging mit dem aufziehenden Wind allmählich unter, weshalb wir sie nicht mehr abschleppen konnten. <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pater Bellamo</span></span> erwachte aus seiner Katatonie und konnte uns darüber aufklären, dass er die Glocke, die wir in unseren Träumen sahen, schon länger erforscht und deshalb auf dem Weg zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Ordensschwester Magdalena Meyer</span></span> auf Neu Corethon sei. Völlig erschöpft schlief er letztlich ein und wachte über die gesamte Fahrt nach Hause auch nicht mehr auf. Wir brachten ihn deshalb umgehend auf Neu Corethon in die Heilstube des Ordens und informierten auch die Priorin über die Ankunft des Paters. Damit war der Auftrag zur Gänze erüfllt.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Jonathan Tischler</span></span></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">04. Regenmond 1369</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir sind vor einigen Tagen aufgebrochen, um den besagten Auftrag zu erledigen. Es galt ein Schiff zu finden, das seit geraumer Zeit vermisst worden war. Darüber hinaus sollten mögliche Passagiere, oder zumindest deren Habseligkeiten, geborgen werden. Die Expedition unter meiner Leitung bestand aus:<br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Elicia Solís<br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Kali Mirona<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat</span></span> Yara Sharif<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rekrut </span></span>Jonathan Tischler<br />
</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gildenmeister Bittner informierte uns, dass es ein paar Unterlagen zu dem Fall gibt, die uns nützlich sein könnten. Weil jene sich in der Obhut von Stadtverwalter Brutus Walter befanden begaben wir uns sogleich zu ihm. Leider geschah dort aber ein kleines Unglück. Es gab eine Karte mit der Route, welche das Schiff nehmen wollte, doch durch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Missgeschick</span></span> wurde die Karte bei der Übergabe in vier Teile zerrissen und mit Bier bekleckert. Es gelang uns allerdings zum Glück sie wieder zusammenzusetzen, so dass wir die Route identifizieren konnten. Mit dem Ausgangshafen Vladsburg wollte das Schiff offenbar sämtliche der Westwind-Inseln ansteuern; mit Neu Corethon als finalem Ziel.</div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/zIKu5rD.jpeg" alt="[Bild: zIKu5rD.jpeg]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mehr Informationen konnten wir zunächst leider nicht bekommen. Niemandem waren Name, Ladung oder weitere Details bekannt, was wir als hinderlich empfanden. So stand die Frage im Raum, wo wir unsere Suche beginnen sollten. Wir schwankten zwischen Cerrona und Corethon. Corethon schien sinnvoll um auszumachen, wie weit das Schiff auf seiner Route gekommen ist, da es etwa auf der Hälfte der Strecke liegt. Jedoch bestand die Gefahr ohne mehr Informationen vielleicht auf eine falsche Fährte zu gelangen, weshalb ich als Expeditionsleiter ein Machtwort sprach um unsere Pattsituation aufzulösen. So steuerten wir zunächst <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Cerrona</span></span> an.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Dort konnten wir nach einigen Formalitäten mit dem Hafenverwalter sprechen, der uns wichtige Informationen geben konnte. Das gesuchte Schiff trug den Namen "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Ippenstedt</span></span>" und stand unter dem Kommando von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Kapitän Klausen</span></span>. Die Ippenstedt sei ein Schiff, das kleiner sei als eine Galeasse, aber größer als eine Schaluppe und habe Handelswaren, sowie Passagiere an Bord. Kapitän Klausen sei bei der Einfahrt auf Cerrona recht durcheinander gewesen und habe dem Hafenverwalter das halbe Logbuch in die Hand gedrückt. Das sei etwa einen Monat vor unserer Ankunft geschehen; am 18. Erntemond 1369. Sie habe einige Vasen aufgeladen und sonst nichts.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Von Cerrona aus beschlossen wir sodann <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Corethon</span></span> anzusteuern, wo <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Sturm aufzog</span></span> der uns sehr lange begleiten sollte. Der Hafenverwalter von Corethon konnte uns sagen, dass die Ippenstedt tatsächlich dort ankam und ihre Route fortsetzte. Der Name des Schiffes war ihm allerdings nicht geheuer, weil Ippenstedt eine unheilvolle Stadt sei und er sich deshalb fragte, wer sein Schiff nach ihr benennen würde. Diesen Aberglauben bei Seite schiebend nahmen wir Kurs nach Norden um die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">sorridianische Siedlung auf Cimanca</span></span> anzusteuern. Durch meine mangelnden Navigationskenntnisse gerieten wir aber etwas vom Kurs ab und kamen zunächst auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Neu Corethon</span></span> an. Wir korrigierten unseren Kurs und kamen über einen weiteren großen Schwenker schließlich auf Cimanca an.</div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/BKcDzYW.png" alt="[Bild: BKcDzYW.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch dort empfing man uns mit gebührender Höflichkeit und teilte uns mit, dass die Ippenstedt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cimanca nicht erreicht hatte</span></span>. Nach einem kurzen Aufenthalt in der örtlichen Kirche begaben wir uns deshalb nach <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Cabu</span></span>. Auf dem Weg dorthin fanden wir das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Wrack eines großen Schiffes</span></span>, das vor einiger Zeit gekentert sein musste. Einzig Teile der Segel ragten noch aus dem Wasser. In der unmittelbaren Nähe glaubte ich eine Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">unheimliches Leuchten</span></span> am Meeresgrund ausmachen zu können; da das Schiff aber eindeutig vor längerer Zeit untergegangen sein musste und zu groß war für die Beschreibung der Ippenstedt, zogen wir weiter.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf Cabu erfuhren wir, dass die Ippenstedt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">dort noch angelegt hatte</span></span>, bevor sie verschwand. Das war am 25. Erntemond. Aus einem Auszug des Logbuchs, das auf Cabu verblieben war, konnten wir erfahren dass auch die Ippenstedt von einem Sturm verfolgt wurde, dem sie mit einem Schwenker nach Osten zu entkommen versuchten. Wir nahmen deshalb zunächst Kurs auf <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Seemanns' End</span>. Dort fanden wir aber keine Anzeichen von einem Schiffsbruch in jüngerer Zeit, weshalb wir Kurs hart nach Westen nahmen. Schließlich fanden wir dann auch unser Ziel. Die Ippenstedt trieb in einer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">Flaute</span></span> auf dem Meer. </div>
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/tFdzbWK.png" alt="[Bild: tFdzbWK.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Weil kein Zeichen von Leben zu erkennen war, umkreisten wir das Schiff zunächst und setzten erst dann mit einem Ruderboot über. Wir fanden mehrere Besatzungsmitglieder, von denen jedoch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">niemand mehr am Leben</span></span> war. Äußerst seltsam daran war, dass niemand sichtbare Verletzungen, oder Anzeichen einer Vergiftung, oder Mangelernährung aufwies. Es war, als wären sie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einfach eingeschlafen und nie mehr aufgewacht</span></span>. Wir fanden schließlich einzig <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pater Bellamo</span></span> lebendig vor, der sich jedoch in einem katatonischen Zustand befand und nicht ansprechbar war. Wir beschlossen deshalb die Ladung der Ippensted, mitsamt der Toten, zu übernehmen und das Schiff nach Neu Corethon zu schleppen. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Flaute legte sich allerdings nicht</span></span>, was uns vor ein Problem stellte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Während wir über unsere Lage berieten geschah etwas äußerst eigenartiges: Wir hörten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #9933cc;" class="mycode_color">tiefes Glockengeläut</span></span>. Und es schien aus dem Meer unter uns zu kommen. Davon hatte die Besatzung auch in ihrem Logbuch geschrieben. Die Quelle war jedoch nirgends zu sehen. Je länger die Glocke läutete, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color">desto mehr fiel es uns schwer wach zu bleiben</span></span> und ich vermute, dass die Besatzung auf diese Weise ihr Ende fand. Weil wir bei der Durchsuchung des Schiffes auf ein <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Fass voller</span></span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> Mondzucker</span></span> gestoßen waren, wollte ich in meiner Verzweiflung darauf zurückgreifen um irgendwie bei Bewusstsein zu bleiben, doch ein pflichtbewusstes Expeditionsmitglied hatte das Fass bereits über Bord geworfen. Mein Versuch mich durch Schmerzen wach zu halten schlug fehl, weshalb ich letztlich das Bewusstsein verlor.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Was dann geschah muss auf jeden der diese Zeilen lesen mag wie ein Hirngespinst klingen, doch ich habe Beweise dafür, dass jedes Wort davon wahr ist. Ich fand mich in einer surrealen Welt wieder. Einem endlosen Nichts, in dem einzig ein paar große Steine wie Inseln schwebten. Und direkt vor mir ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">gewaltiger Glockenturm</span></span>, der unnachgiebig düster läutete. Dann vernahm ich eine Stimme, die mir eine Art Rätsel vorsang.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höre die Glocken klingen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Wogl und Leid zu bringen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch wirst du sie selbst ergreifen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Oder in Angst und Not ersteifen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Die Sonne wird dir hell erstrahlen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Triffst du nur die rechten Wahlen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sie scheint uns allen immerklar</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Doch dem Erdreich ist nie nimmer nah</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Bringst du sie inrechten Reihen</span></span></span></div>
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">So will ich dir die Freiheit weihen</span></span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Während ich noch darüber nachdachte, was dies zu bedeuten hat, verschwamm die Welt vor meinen Augen und ich fand mich plötzlich wieder an einem anderen Ort. Diesmal eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Höhle unter Wasser</span></span>!</div>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<img src="https://i.imgur.com/sYRzroY.png" alt="[Bild: sYRzroY.png]" class="mycode_img" /><br />
</td></tr></table>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie war überzogen mit Schwämmen und verschleimten Steinen. Im Raum verteilt befanden sich <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Metallgitter</span></span> in <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">v</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">r</span><span style="color: #99cc33;" class="mycode_color">s</span><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">c</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">h</span><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">i</span><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">d</span><span style="color: #ff33ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #cc33ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #663399;" class="mycode_color">n</span></span> Farben, die aus mir unerfindlichen Gründen in der Lage waren Wasser auszusperren und Luft zu halten. In meiner Hand befand sich außerdem plötzlich eine <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">gelbe Glocke</span></span> und auch die anderen Teilnehmerinnen der Expedition waren mit mir in diesem Raum eingepfercht. Auch sie hatten verschiedenfarbige Glocken und offenbar ähnliche Rätsel erhalten. Wir versuchten uns verzweifelt einen Reim darauf zu machen, während <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Gitter nach dem anderen kollabierte</span></span> und die rettende Luft damit immer knapper wurde. In buchtstäblich letzter Sekunde gelang es uns zu entschlüsseln, dass wir mit unseren Glocken die entsprechenden Gitter in einer bestimmten Reihenfolge anschlagen mussten und konnten uns so offenbar aus diesem Albtraum befreien. Denn wir erwachten wieder in unserem Beiboot; <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">mit unseren bunten Glocken aus dem Traum</span></span>. Offenbar war es Frau Mirona noch gelungen uns in das Boot zu befördern, bevor auch sie kollabierte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Das Wetter änderte sich</span></span> und ein Wind zog auf, so dass wir endlich wieder Fahrt aufnehmen konnten. Die Ippenstedt jedoch ging mit dem aufziehenden Wind allmählich unter, weshalb wir sie nicht mehr abschleppen konnten. <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pater Bellamo</span></span> erwachte aus seiner Katatonie und konnte uns darüber aufklären, dass er die Glocke, die wir in unseren Träumen sahen, schon länger erforscht und deshalb auf dem Weg zu <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Ordensschwester Magdalena Meyer</span></span> auf Neu Corethon sei. Völlig erschöpft schlief er letztlich ein und wachte über die gesamte Fahrt nach Hause auch nicht mehr auf. Wir brachten ihn deshalb umgehend auf Neu Corethon in die Heilstube des Ordens und informierten auch die Priorin über die Ankunft des Paters. Damit war der Auftrag zur Gänze erüfllt.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Jonathan Tischler</span></span></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Unwillkommene Gäste]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2336</link>
			<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 19:33:05 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2336</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auftrag “Unwillkommene Gäste (#149)” auf Corethon</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmer</span><br />
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Rabastan Kurati</span><br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Elicia </span><span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">Solís</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Elodie Fuchs</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Valerian Grau</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Jonathan Tischler</span><br />
<br />
An einem sonnigen Tag begab sich die Gruppe aus den oben genannten <span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgern </span>auf die Reise zur <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Insel Corethon</span>, die unter der Leitung des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Gouverneurs Udo Urochinger</span> steht, um sich der Problematik um die hiesige Ruinenstadt anzunehmen.<br />
<br />
Vor Ort wurden zunächst Zeugen der Vorfälle befragt. Aufgesucht wurde zu diesem Zweck die <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Handelskompanie</span>, deren Standort sich nahe an der Ruinenstadt befindet, sowie der Gouverneur selbst. Einer der Kompanisten konnte in den vergangenen Wochen einen dumpfen Knall aus den verlassenen Überresten vernehmen, gefolgt von wiederkehrenden Rauchschwaden, welche auf ein mögliches Lagerfeuer zurückzuführen sein könnten. Der von Gouverneur Urochinger ausgesandte Trupp, bestehend aus drei Männern, kehrte auch nach mehreren Tagen nicht zurück, wodurch sich ein akuter Handlungsbedarf ergab.<br />
<br />
Am Rande der Ruinen angekommen, konnten mehrere Fußspuren ausgemacht werden, welche teilweise zu den verlassenen Gebäuden, aber auch davon weg führten. Die mutmaßlichen Stiefelabdrücke der Soldaten, die anhand ihrer Form und Tiefe als jene identifiziert wurden, führten allerdings nur in die Ruinen und nicht wieder heraus. <br />
<br />
Beim ersten Ausspähen der zu untersuchenden Bauten konnte der schemenhafter Umriss eines reglosen Menschen innerhalb eines Gebäudes ausgemacht werden, es brannten zudem anfänglich noch Laternen. Ansonsten konnten keine Lebenszeichen ausgemacht werden. Als die Gruppe die Gebäude näher inspizierte, konnten einige Hinweise darauf gefunden werden, dass sich eine Zeit lang <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Menschen in den Ruinen verschanzt</span> hatten. Teilweise wurden die Häuser von <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">grobem Schmutz und Staub gereinigt</span> und provisorisch ausgebessert. Auch einige wenige <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schriften</span> konnten sichergestellt werden, welche stark auf die Anwesenheit von <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">anderssprachigen Menschen</span> aus fremden Kulturkreisen hindeuteten, da sie auf <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Kalifatisch </span>oder aber in brüchigem Tasperin verfasst wurden. In den Gebäuden selbst wurden Reste von <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Mondzucker </span>entdeckt, der nach Beendigung der Untersuchung den örtlichen Behörden übergeben wurde. Des Weiteren konnten <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">zerstörte Fesseln</span> sichergestellt werden, die sich jedoch deutlich von den typischen Handschellen eines Tasperiner Hochsicherheitsgefängnisses unterscheiden. Es gab zudem keine Berichte über entflohene Gefangene auf der Insel. <br />
<br />
Die menschliche Silhouette stellte sich als einer der gesuchten, jedoch mittlerweile <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">verstorbenen Soldaten</span> heraus. Aufgrund des Zustands seiner Leiche wurde der Zeitpunkt des Todes auf wenige Tage oder sogar mehrere Stunden zurückdatiert. <br />
Der Mann wurde augenscheinlich mit einem langen spitzen Gegenstand hinterrücks erstochen. Zwar wurden seine Wunden allem Anschein nach verbunden und mithilfe von Salben und Kräutern behandelt, dennoch erlag er den Verletzungen. <br />
<br />
Auch das traurige Schicksal seiner übrigen Mitstreiter konnte rasch ausgemacht werden. So wurden die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">versengte Uniform</span> sowie die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">blutigen Stiefelabdrücke</span> eines weiteren tapferen Soldaten vor einem Strom flüssiger Lava gefunden. Neben den tiefen Spuren, die wahrscheinlich von dem Soldaten stammen, wurden auch noch andere <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">nackte Fußabdrücke</span> entdeckt. Diese beiden verfolgbaren Abdrücke lassen auf einen Kampf schließen, bei dem der Wachmann tragischerweise in die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">vorbeifließende Lava gefallen</span> ist. Bei diesem Fall verlor dieser wahrscheinlich einen Teil seiner Rüstung.<br />
<br />
Zusätzlich wurde noch ein schmuckloses, <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">improvisiertes Grab</span> entdeckt, in welchem mit hoher Wahrscheinlichkeit der dritte, fehlende Soldaten verscharrt wurde.<br />
Aufgrund der Totenruhe und der Ermangelung eines Geistlichen wurde jedoch beschlossen, das Grab nicht zu öffnen, um diese Theorie zu bestätigen. Eine zweite Grabstätte mit <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">kalifatischer Inschrift</span> und geschmückt mit Blumen ergab einen weiteren Hinweis auf den Aufenthalt kulturfremder Menschen. Die Gräber wirkten beide ähnlich frisch, was die Vermutung zuließ, dass beide darin Liegenden bei einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen sein könnten. <br />
<br />
Nach Betrachtung der gesammelten Hinweise und Indizien kann davon ausgegangen werden, dass sich kalifatische - mutmaßlich - entflohene Gefangene in den Ruinen aufgehalten haben. Möglicherweise handelte es sich dabei um Flüchtige des kalifatischen Schiffs, welches im Norden der Insel vor Anker liegt. Ein Beweis hierfür konnte allerdings nicht sichergestellt werden. <br />
<br />
Nachdem die Gefangenen die Aufmerksamkeit der Stadt auf sich gezogen hatten, wurde entsprechend der Trupp bestehend aus drei Soldaten entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen. In einer blutigen Auseinandersetzung konnten die Geflohenen die Soldaten überwältigen, hatten jedoch der Vermutung nach ebenfalls einen Verlust zu beklagen. Die in gebrochenem Tasperin verfassten Schriften legen zudem nahe, dass der verbundene Soldat als Geisel fungieren sollte, um die Freiheit der Gruppe zu gewährleisten. Nach dessen Tod scheint diese jedoch geflohen zu sein, um sich nicht mit erneuten Kämpfen konfrontiert zu sehen. Dies konnte aufgrund gehäufter Fußspuren in Richtung Strand geschlussfolgert werden.<br />
<br />
<br />
Gez. Kurati, Solís, Fuchs, Grau, Tischler]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auftrag “Unwillkommene Gäste (#149)” auf Corethon</span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmer</span><br />
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Rabastan Kurati</span><br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Elicia </span><span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">Solís</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Elodie Fuchs</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Valerian Grau</span><br />
<span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Jonathan Tischler</span><br />
<br />
An einem sonnigen Tag begab sich die Gruppe aus den oben genannten <span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgern </span>auf die Reise zur <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Insel Corethon</span>, die unter der Leitung des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Gouverneurs Udo Urochinger</span> steht, um sich der Problematik um die hiesige Ruinenstadt anzunehmen.<br />
<br />
Vor Ort wurden zunächst Zeugen der Vorfälle befragt. Aufgesucht wurde zu diesem Zweck die <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Handelskompanie</span>, deren Standort sich nahe an der Ruinenstadt befindet, sowie der Gouverneur selbst. Einer der Kompanisten konnte in den vergangenen Wochen einen dumpfen Knall aus den verlassenen Überresten vernehmen, gefolgt von wiederkehrenden Rauchschwaden, welche auf ein mögliches Lagerfeuer zurückzuführen sein könnten. Der von Gouverneur Urochinger ausgesandte Trupp, bestehend aus drei Männern, kehrte auch nach mehreren Tagen nicht zurück, wodurch sich ein akuter Handlungsbedarf ergab.<br />
<br />
Am Rande der Ruinen angekommen, konnten mehrere Fußspuren ausgemacht werden, welche teilweise zu den verlassenen Gebäuden, aber auch davon weg führten. Die mutmaßlichen Stiefelabdrücke der Soldaten, die anhand ihrer Form und Tiefe als jene identifiziert wurden, führten allerdings nur in die Ruinen und nicht wieder heraus. <br />
<br />
Beim ersten Ausspähen der zu untersuchenden Bauten konnte der schemenhafter Umriss eines reglosen Menschen innerhalb eines Gebäudes ausgemacht werden, es brannten zudem anfänglich noch Laternen. Ansonsten konnten keine Lebenszeichen ausgemacht werden. Als die Gruppe die Gebäude näher inspizierte, konnten einige Hinweise darauf gefunden werden, dass sich eine Zeit lang <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Menschen in den Ruinen verschanzt</span> hatten. Teilweise wurden die Häuser von <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">grobem Schmutz und Staub gereinigt</span> und provisorisch ausgebessert. Auch einige wenige <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schriften</span> konnten sichergestellt werden, welche stark auf die Anwesenheit von <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">anderssprachigen Menschen</span> aus fremden Kulturkreisen hindeuteten, da sie auf <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Kalifatisch </span>oder aber in brüchigem Tasperin verfasst wurden. In den Gebäuden selbst wurden Reste von <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Mondzucker </span>entdeckt, der nach Beendigung der Untersuchung den örtlichen Behörden übergeben wurde. Des Weiteren konnten <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">zerstörte Fesseln</span> sichergestellt werden, die sich jedoch deutlich von den typischen Handschellen eines Tasperiner Hochsicherheitsgefängnisses unterscheiden. Es gab zudem keine Berichte über entflohene Gefangene auf der Insel. <br />
<br />
Die menschliche Silhouette stellte sich als einer der gesuchten, jedoch mittlerweile <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">verstorbenen Soldaten</span> heraus. Aufgrund des Zustands seiner Leiche wurde der Zeitpunkt des Todes auf wenige Tage oder sogar mehrere Stunden zurückdatiert. <br />
Der Mann wurde augenscheinlich mit einem langen spitzen Gegenstand hinterrücks erstochen. Zwar wurden seine Wunden allem Anschein nach verbunden und mithilfe von Salben und Kräutern behandelt, dennoch erlag er den Verletzungen. <br />
<br />
Auch das traurige Schicksal seiner übrigen Mitstreiter konnte rasch ausgemacht werden. So wurden die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">versengte Uniform</span> sowie die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">blutigen Stiefelabdrücke</span> eines weiteren tapferen Soldaten vor einem Strom flüssiger Lava gefunden. Neben den tiefen Spuren, die wahrscheinlich von dem Soldaten stammen, wurden auch noch andere <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">nackte Fußabdrücke</span> entdeckt. Diese beiden verfolgbaren Abdrücke lassen auf einen Kampf schließen, bei dem der Wachmann tragischerweise in die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">vorbeifließende Lava gefallen</span> ist. Bei diesem Fall verlor dieser wahrscheinlich einen Teil seiner Rüstung.<br />
<br />
Zusätzlich wurde noch ein schmuckloses, <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">improvisiertes Grab</span> entdeckt, in welchem mit hoher Wahrscheinlichkeit der dritte, fehlende Soldaten verscharrt wurde.<br />
Aufgrund der Totenruhe und der Ermangelung eines Geistlichen wurde jedoch beschlossen, das Grab nicht zu öffnen, um diese Theorie zu bestätigen. Eine zweite Grabstätte mit <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">kalifatischer Inschrift</span> und geschmückt mit Blumen ergab einen weiteren Hinweis auf den Aufenthalt kulturfremder Menschen. Die Gräber wirkten beide ähnlich frisch, was die Vermutung zuließ, dass beide darin Liegenden bei einer Auseinandersetzung ums Leben gekommen sein könnten. <br />
<br />
Nach Betrachtung der gesammelten Hinweise und Indizien kann davon ausgegangen werden, dass sich kalifatische - mutmaßlich - entflohene Gefangene in den Ruinen aufgehalten haben. Möglicherweise handelte es sich dabei um Flüchtige des kalifatischen Schiffs, welches im Norden der Insel vor Anker liegt. Ein Beweis hierfür konnte allerdings nicht sichergestellt werden. <br />
<br />
Nachdem die Gefangenen die Aufmerksamkeit der Stadt auf sich gezogen hatten, wurde entsprechend der Trupp bestehend aus drei Soldaten entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen. In einer blutigen Auseinandersetzung konnten die Geflohenen die Soldaten überwältigen, hatten jedoch der Vermutung nach ebenfalls einen Verlust zu beklagen. Die in gebrochenem Tasperin verfassten Schriften legen zudem nahe, dass der verbundene Soldat als Geisel fungieren sollte, um die Freiheit der Gruppe zu gewährleisten. Nach dessen Tod scheint diese jedoch geflohen zu sein, um sich nicht mit erneuten Kämpfen konfrontiert zu sehen. Dies konnte aufgrund gehäufter Fußspuren in Richtung Strand geschlussfolgert werden.<br />
<br />
<br />
Gez. Kurati, Solís, Fuchs, Grau, Tischler]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Forschungsbericht "Korwian-Ei"]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2288</link>
			<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 14:50:16 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2288</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Alchemischer Forschungsbericht </span></span><br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Korwian-Ei</span></span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Forschende:</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">- Elicia Sólis</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">- Alexandros Mavridis</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neu Corethon, 7. Regenmond 1368</span></span><br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Insel Carni ist eine sommerliche Urlaubsinsel im Archipel der Westwind-Inseln. Auf einem hohen Felsen im Westen der Insel ist ein Raubvogel namens Korwian heimisch. Die Vögel sind besonders groß und verfügen über lange und lebensgefährliche Krallen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre hohe Aggressivität aus.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Besonders begehrt sind dadurch auch ihre Eier. Unter Sammlern erzielen die Eier gut und gerne hohe Preise bei Auktionen. Doch unter den Feinschmeckern Leändriens gilt der Inhalt des Eis auch als besonders vorzügliche Delikatesse. Viel spannender ist jedoch, welches Potenzial in den Einzelteilen des Eis schlummert. Durch das tiefe Wissen der mystischen Alchemie lassen sich zahlreiche Funktionen aus anfangs unscheinbaren Dingen ziehen. So sollen auch nützliche Essenzen aus den Komponenten des Eis herausgearbeitet werden.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Rahmen unserer Forschung wurden die vier elementaren Teile des Eis untersucht: der Dotter, das Eiweiß, der Embryo und die Eierschale. Vorab wurde das Ei noch eine Zeit lang gären gelassen, damit sich zusätzliche Stoffe und Essenzen bilden können.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nach dem Gärprozess und zu Beginn der Untersuchung sonderte die Eierschale einen recht säuerlichen Geruch ab. Auch ihre Stabilität und strukturelle Integrität haben offenbar durch die Gärung stark abgenommen. Nachdem die Schale behutsam entfernt worden war, konnte man den Inhalt des Eis genauer untersuchen. Der Eidotter wies ungefähr die Größe einer Erbse auf, die von einer blassen, roten Blase umgeben war. Offenbar hatte sich die gesamte Eiermembran durch den Gärprozess aufgelöst. Mit passenden Instrumenten wurden die einzelnen Komponenten getrennt und voneinander separiert gelagert.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im weiteren Verlauf wurden die einzelnen Reagenzien in klassischen alchemischen Verfahren gereinigt. Im Anschluss wurden sie einzeln in zoologischen Alkahesten aufgelöst, damit sich die Essenz aus dem Reagenz lösen ließ. Die einzelnen Essenzen wurden teils am Menschen und teils am Frosch getestet. Dies wird jedoch in den einzelnen Punkten noch dokumentiert.</span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dotter</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz, die im Dotter liegt, wurde an einem Menschen getestet. Das Gebräu wurde ohne weitere Zugabe oral eingenommen. Schon nach einigen Sekunden begann die Haut des Testsubjekts sich zu verfärben. Die Haut nahm einen strahlenden, roten Farbton an. Dieser zog sich über den gesamten Körper. In den ersten Stunden wies die Haut noch eine gewisse Leuchtkraft auf, die jedoch bereits nach einigen Stunden vollständig abnahm. Zu Beginn der Wirkung wies die Haut noch einen sehr knalligen Rotton auf. Über die nächsten Stunden und Tage ließ sie jedoch dynamisch nach und verschwand nach knapp zwei Wochen wieder vollständig. Zwischenzeitlich konnte man den Farbton auch als rosa bezeichnen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Eine Nutzung dieser Essenz beziehungsweise des Dotters kann in verschiedenen Einsatzgebieten erfolgen. Zum einen bietet sich der Dotter oder seine Essenz sehr gut als Farbstoff an. Mit dieser Komponente in der malenden Kunst lassen sich grandiose neue Kunstwerke schaffen. Der Effekt kann neue Ebenen in einem Kunstwerk eröffnen und neue <span style="color: #339933;" class="mycode_color">kulturelle Aspekte</span> hervorheben.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Jedoch lässt sich die Essenz des Dotters auch sehr gut im ambitionierten <span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">Projekt der Flugmaschine</span> einsetzen. Die Reise per Flugmaschine kann schnell zu unerwarteten Reisedauern führen. So kann es passieren, dass man am Ende einer Reise in völliger Dunkelheit an seinem Ziel wieder sicher auf dem Boden aufkommen muss. Bei der aktuellen Konstruktion der Flugmaschine benötigt es gegebenenfalls eine längere freie Ebene. In einem dunklen und unbekannten Terrain wie den Unbekannten Landen kann sich so etwas schnell als schwierig erweisen. Sollte jedoch bereits am Zielort eine Struktur und ein passender Landebereich aufgebaut worden sein, kann hier der Dotter gut unterstützen. Wenn man in der Nacht Steine, die rund um den Landebereich aufgestellt worden sind, mit der Essenz des Dotters behandelt, kann man passende Leuchtmarkierungen für die ankommende Flugmaschine schaffen. Dadurch erkennt der Kapitän des Gefährts eindeutig das sichere Landegebiet. Natürlich kann man auch die Flugmaschine selbst mit der Essenz behandeln, um sie in der Nacht besser erkennbar zu machen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dieser Verwendungszweck lässt sich natürlich auch bei <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Expeditionen </span>nutzen, um einen entsprechenden Weg zu markieren. Jedoch müsste die Langlebigkeit der Essenz noch durch Zusätze stark erweitert werden.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eiweiß</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Eiweißes wurde, wie der Dotter, an einem Menschen getestet. Direkt nach der Einnahme wies das Testsubjekt einen anhaltenden, starken Mundgeruch auf. Der Geruch lässt sich als beißend und schwefelartig beschreiben. Dieser Effekt könnte mit dem vorherigen Gärprozess erklärt werden, da die Schale bereits einen unangenehmen Geruch aufwies. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass die Haut des Subjekts widerstandsfähiger geworden war. Bei Prellungen, die in der Regel ein Hämatom zur Folge hätten, wies die Haut keinerlei Beschädigung auf. Auch bei Schürfungen konnte keine Verletzung festgestellt werden. Obwohl bei größerer oder präziserer Gewalteinwirkung Verletzungen verursacht werden konnten, scheint die Haut sich verändert zu haben. Man kann sagen, dass sie widerstandsfähiger oder auch stabiler geworden ist – dabei jedoch ohne merkbare Veränderung von Dicke oder Gewicht. Die Wirkung hielt ungefähr zwei Wochen an.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Diese Essenz bietet sich hervorragend für <span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">die Konstruktion der Flugmaschine</span> an. Die große Herausforderung im Bau der Erfindung ist das Verhältnis zwischen Gewicht und Stabilität des Gefährts. Mit Hilfe der Flugmaschine soll eine lange Reise über den Ozean bewerkstelligt werden. Dabei herrschen auf hoher See enorm starke Winde, die große Kräfte erzeugen können. Sollte die Flugmaschine nicht stabil genug konstruiert worden sein, können die starken Meereswinde die strukturelle Integrität der Maschine gefährden und im schlechtesten Fall zu einem tödlichen Unfall führen. Jedoch kommen stabile und widerstandsfähige Materialien oft mit einem höheren Gewicht. Die Flugmaschine muss jedoch so leicht wie möglich gestaltet werden, damit sie langfristig vom Boden abheben und auch Personen und Material transportieren kann. Dieser Konflikt ist eine der großen Herausforderungen in diesem Projekt.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Eiweißes kann hier jedoch helfen. Strukturell wichtige Teile können dadurch aus einem leichteren, aber vielleicht nicht optimal stabilen Material gefertigt werden. Durch die Essenz erhält das Strukturteil dann eine erhöhte Stabilität und Widerstandsfähigkeit, ohne dabei das Gewicht zu erhöhen. Das eröffnet eine größere Materialauswahl bei der Konstruktion und Planung. Gerade bei Landevorrichtungen, die großem Druck ausgesetzt sind, lässt sich hier das Material verstärken.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Embryo</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Embryos wurde einem gemeinen Waldfrosch per Flüssigkeitseisen zugeführt. Das Testsubjekt wurde über mehrere Stunden und Tage beobachtet, jedoch konnte keine Veränderung an dem Tier festgestellt werden. Äußerliche, körperliche Veränderungen sind bei dieser Essenz entsprechend unwahrscheinlich.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eierschale</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz der Eierschale wurde einem Frosch per Flüssigkeitseisen zugeführt. Anfangs zeigte das Testsubjekt keinerlei ungewöhnliche Reaktionen. Nach einigen Minuten begann es jedoch relativ schnell, seinen Mitfrosch zu begatten. Bereits nach wenigen Tagen legte der begattete Frosch ab und schied seine Froscheier aus. Hierbei fiel sofort auf, dass die Menge des Froschlaichs ungewöhnlich hoch war. Der Frosch laichte mindestens die vierfache Menge an Eiern, die ein regulärer Waldfrosch produzieren würde. Entsprechend dieser Erkenntnis lässt sich vermuten, dass die Eierschale eine Essenz beinhaltet, die die Potenz des Konsumenten stark erhöht.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Korwian-Ei weist nach Abschluss einer ersten Untersuchung zahlreiche nützliche Wirkungen auf. Leider konnten im Rahmen dieser Forschung nicht alle Komponenten vollends analysiert werden. Jedoch wurden die wichtigsten Aspekte untersucht und dokumentiert. Durch weitere Bearbeitung könnte das Ei noch weitere Möglichkeiten beherbergen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Um abschließend den besten Nutzen des Korwian-Eis für die Themen des aktuellen Zeitgeschehens zu finden: Wie man schnell merkt, lassen sich die Essenzen vielseitig einsetzen. Mit großer Sicherheit gibt es noch weitere Nutzungsfelder, die im Rahmen dieses Forschungsberichts nicht aufgebracht worden sind. Es lässt sich aber sicher sagen, dass der Bau und Betrieb der Flugmaschine am meisten aus diesen Essenzen Nutzen ziehen wird. Durch die Essenzen lässt sich die strukturelle Stabilität und die Sicherheit maßgeblich steigern. Ebenso erweitert sich dadurch die Palette an Materialien für den Bau der Maschine drastisch. Die Realisation der Flugmaschine rückt durch den Einsatz dieser Essenzen stark weiter in den Bereich des Machbaren.</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Alchemischer Forschungsbericht </span></span><br />
<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Korwian-Ei</span></span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Forschende:</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">- Elicia Sólis</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">- Alexandros Mavridis</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neu Corethon, 7. Regenmond 1368</span></span><br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Insel Carni ist eine sommerliche Urlaubsinsel im Archipel der Westwind-Inseln. Auf einem hohen Felsen im Westen der Insel ist ein Raubvogel namens Korwian heimisch. Die Vögel sind besonders groß und verfügen über lange und lebensgefährliche Krallen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre hohe Aggressivität aus.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Besonders begehrt sind dadurch auch ihre Eier. Unter Sammlern erzielen die Eier gut und gerne hohe Preise bei Auktionen. Doch unter den Feinschmeckern Leändriens gilt der Inhalt des Eis auch als besonders vorzügliche Delikatesse. Viel spannender ist jedoch, welches Potenzial in den Einzelteilen des Eis schlummert. Durch das tiefe Wissen der mystischen Alchemie lassen sich zahlreiche Funktionen aus anfangs unscheinbaren Dingen ziehen. So sollen auch nützliche Essenzen aus den Komponenten des Eis herausgearbeitet werden.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im Rahmen unserer Forschung wurden die vier elementaren Teile des Eis untersucht: der Dotter, das Eiweiß, der Embryo und die Eierschale. Vorab wurde das Ei noch eine Zeit lang gären gelassen, damit sich zusätzliche Stoffe und Essenzen bilden können.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Nach dem Gärprozess und zu Beginn der Untersuchung sonderte die Eierschale einen recht säuerlichen Geruch ab. Auch ihre Stabilität und strukturelle Integrität haben offenbar durch die Gärung stark abgenommen. Nachdem die Schale behutsam entfernt worden war, konnte man den Inhalt des Eis genauer untersuchen. Der Eidotter wies ungefähr die Größe einer Erbse auf, die von einer blassen, roten Blase umgeben war. Offenbar hatte sich die gesamte Eiermembran durch den Gärprozess aufgelöst. Mit passenden Instrumenten wurden die einzelnen Komponenten getrennt und voneinander separiert gelagert.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Im weiteren Verlauf wurden die einzelnen Reagenzien in klassischen alchemischen Verfahren gereinigt. Im Anschluss wurden sie einzeln in zoologischen Alkahesten aufgelöst, damit sich die Essenz aus dem Reagenz lösen ließ. Die einzelnen Essenzen wurden teils am Menschen und teils am Frosch getestet. Dies wird jedoch in den einzelnen Punkten noch dokumentiert.</span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dotter</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz, die im Dotter liegt, wurde an einem Menschen getestet. Das Gebräu wurde ohne weitere Zugabe oral eingenommen. Schon nach einigen Sekunden begann die Haut des Testsubjekts sich zu verfärben. Die Haut nahm einen strahlenden, roten Farbton an. Dieser zog sich über den gesamten Körper. In den ersten Stunden wies die Haut noch eine gewisse Leuchtkraft auf, die jedoch bereits nach einigen Stunden vollständig abnahm. Zu Beginn der Wirkung wies die Haut noch einen sehr knalligen Rotton auf. Über die nächsten Stunden und Tage ließ sie jedoch dynamisch nach und verschwand nach knapp zwei Wochen wieder vollständig. Zwischenzeitlich konnte man den Farbton auch als rosa bezeichnen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Eine Nutzung dieser Essenz beziehungsweise des Dotters kann in verschiedenen Einsatzgebieten erfolgen. Zum einen bietet sich der Dotter oder seine Essenz sehr gut als Farbstoff an. Mit dieser Komponente in der malenden Kunst lassen sich grandiose neue Kunstwerke schaffen. Der Effekt kann neue Ebenen in einem Kunstwerk eröffnen und neue <span style="color: #339933;" class="mycode_color">kulturelle Aspekte</span> hervorheben.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Jedoch lässt sich die Essenz des Dotters auch sehr gut im ambitionierten <span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">Projekt der Flugmaschine</span> einsetzen. Die Reise per Flugmaschine kann schnell zu unerwarteten Reisedauern führen. So kann es passieren, dass man am Ende einer Reise in völliger Dunkelheit an seinem Ziel wieder sicher auf dem Boden aufkommen muss. Bei der aktuellen Konstruktion der Flugmaschine benötigt es gegebenenfalls eine längere freie Ebene. In einem dunklen und unbekannten Terrain wie den Unbekannten Landen kann sich so etwas schnell als schwierig erweisen. Sollte jedoch bereits am Zielort eine Struktur und ein passender Landebereich aufgebaut worden sein, kann hier der Dotter gut unterstützen. Wenn man in der Nacht Steine, die rund um den Landebereich aufgestellt worden sind, mit der Essenz des Dotters behandelt, kann man passende Leuchtmarkierungen für die ankommende Flugmaschine schaffen. Dadurch erkennt der Kapitän des Gefährts eindeutig das sichere Landegebiet. Natürlich kann man auch die Flugmaschine selbst mit der Essenz behandeln, um sie in der Nacht besser erkennbar zu machen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Dieser Verwendungszweck lässt sich natürlich auch bei <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Expeditionen </span>nutzen, um einen entsprechenden Weg zu markieren. Jedoch müsste die Langlebigkeit der Essenz noch durch Zusätze stark erweitert werden.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eiweiß</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Eiweißes wurde, wie der Dotter, an einem Menschen getestet. Direkt nach der Einnahme wies das Testsubjekt einen anhaltenden, starken Mundgeruch auf. Der Geruch lässt sich als beißend und schwefelartig beschreiben. Dieser Effekt könnte mit dem vorherigen Gärprozess erklärt werden, da die Schale bereits einen unangenehmen Geruch aufwies. Zusätzlich konnte festgestellt werden, dass die Haut des Subjekts widerstandsfähiger geworden war. Bei Prellungen, die in der Regel ein Hämatom zur Folge hätten, wies die Haut keinerlei Beschädigung auf. Auch bei Schürfungen konnte keine Verletzung festgestellt werden. Obwohl bei größerer oder präziserer Gewalteinwirkung Verletzungen verursacht werden konnten, scheint die Haut sich verändert zu haben. Man kann sagen, dass sie widerstandsfähiger oder auch stabiler geworden ist – dabei jedoch ohne merkbare Veränderung von Dicke oder Gewicht. Die Wirkung hielt ungefähr zwei Wochen an.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Diese Essenz bietet sich hervorragend für <span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">die Konstruktion der Flugmaschine</span> an. Die große Herausforderung im Bau der Erfindung ist das Verhältnis zwischen Gewicht und Stabilität des Gefährts. Mit Hilfe der Flugmaschine soll eine lange Reise über den Ozean bewerkstelligt werden. Dabei herrschen auf hoher See enorm starke Winde, die große Kräfte erzeugen können. Sollte die Flugmaschine nicht stabil genug konstruiert worden sein, können die starken Meereswinde die strukturelle Integrität der Maschine gefährden und im schlechtesten Fall zu einem tödlichen Unfall führen. Jedoch kommen stabile und widerstandsfähige Materialien oft mit einem höheren Gewicht. Die Flugmaschine muss jedoch so leicht wie möglich gestaltet werden, damit sie langfristig vom Boden abheben und auch Personen und Material transportieren kann. Dieser Konflikt ist eine der großen Herausforderungen in diesem Projekt.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Eiweißes kann hier jedoch helfen. Strukturell wichtige Teile können dadurch aus einem leichteren, aber vielleicht nicht optimal stabilen Material gefertigt werden. Durch die Essenz erhält das Strukturteil dann eine erhöhte Stabilität und Widerstandsfähigkeit, ohne dabei das Gewicht zu erhöhen. Das eröffnet eine größere Materialauswahl bei der Konstruktion und Planung. Gerade bei Landevorrichtungen, die großem Druck ausgesetzt sind, lässt sich hier das Material verstärken.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Embryo</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz des Embryos wurde einem gemeinen Waldfrosch per Flüssigkeitseisen zugeführt. Das Testsubjekt wurde über mehrere Stunden und Tage beobachtet, jedoch konnte keine Veränderung an dem Tier festgestellt werden. Äußerliche, körperliche Veränderungen sind bei dieser Essenz entsprechend unwahrscheinlich.</span></div>
</td></tr></table>
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eierschale</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Essenz der Eierschale wurde einem Frosch per Flüssigkeitseisen zugeführt. Anfangs zeigte das Testsubjekt keinerlei ungewöhnliche Reaktionen. Nach einigen Minuten begann es jedoch relativ schnell, seinen Mitfrosch zu begatten. Bereits nach wenigen Tagen legte der begattete Frosch ab und schied seine Froscheier aus. Hierbei fiel sofort auf, dass die Menge des Froschlaichs ungewöhnlich hoch war. Der Frosch laichte mindestens die vierfache Menge an Eiern, die ein regulärer Waldfrosch produzieren würde. Entsprechend dieser Erkenntnis lässt sich vermuten, dass die Eierschale eine Essenz beinhaltet, die die Potenz des Konsumenten stark erhöht.</span></div>
</td></tr></table>
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<hr class="mycode_hr" />
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Korwian-Ei weist nach Abschluss einer ersten Untersuchung zahlreiche nützliche Wirkungen auf. Leider konnten im Rahmen dieser Forschung nicht alle Komponenten vollends analysiert werden. Jedoch wurden die wichtigsten Aspekte untersucht und dokumentiert. Durch weitere Bearbeitung könnte das Ei noch weitere Möglichkeiten beherbergen.</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Um abschließend den besten Nutzen des Korwian-Eis für die Themen des aktuellen Zeitgeschehens zu finden: Wie man schnell merkt, lassen sich die Essenzen vielseitig einsetzen. Mit großer Sicherheit gibt es noch weitere Nutzungsfelder, die im Rahmen dieses Forschungsberichts nicht aufgebracht worden sind. Es lässt sich aber sicher sagen, dass der Bau und Betrieb der Flugmaschine am meisten aus diesen Essenzen Nutzen ziehen wird. Durch die Essenzen lässt sich die strukturelle Stabilität und die Sicherheit maßgeblich steigern. Ebenso erweitert sich dadurch die Palette an Materialien für den Bau der Maschine drastisch. Die Realisation der Flugmaschine rückt durch den Einsatz dieser Essenzen stark weiter in den Bereich des Machbaren.</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[See zum Krepieren (#142)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2282</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 22:07:00 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2282</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See zum Krepieren</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditonsleitung:</span><br />
Liam McNeill</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditionsteilnehmer:</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Meister Alexandros Mavridis</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Meister Rabastan Kurati</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
Verfasserin:</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Auftrag „<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See zum Krepieren</span>“ (#142) bestand darin, die Ursache für ein ungewöhnliches und gefährliches Phänomen zu ermitteln. Alles Lebende, das mit dem Wasser des Sees im Norden des Lichtenwalds, in Berührung kam, zersetzte sich binnen kürzester Zeit und löste sich vollständig auf. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">  <br />
</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Reise in den hohen Norden verlief weitgehend ereignislos. Der See selbst liegt weit im Norden des Lichtenwaldes, knapp hinter der verlassenen Siedlung, nahe des Pilgerpfads und der Statue der heiligen Aenyna. Bei unserer Ankunft bot sich uns ein trügerisch friedliches Bild. Der See war still, beinahe schwarz, und nur ein dichter Teppich aus grünlich schimmernden Algen bedeckte Teile seiner Oberfläche und auch dessen Grund. Kein tierisches Leben tummelte sich um den See herum. Am Ufer wuchs keine Pflanze und doch stand auf einer kleinen Insel inmitten des Wassers ein einzelner, mächtiger Baum mit goldenen Früchten, dessen Äste ein dichtes Blätterdach über dem See bildeten. </span><br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:60%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center"><img src="https://i.imgur.com/3JpaEco.png" alt="[Bild: 3JpaEco.png]" class="mycode_img" /></td></tr></table>
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir begannen mit einfachen Versuchen. Verschiedene Materialien, wie Blätter, Holz, Fleisch, Stoff und Metall wurden nacheinander ins Wasser gegeben. Alles Organische löste sich binnen Sekunden auf, Metall und Stein hingegen blieben unversehrt.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Auffällig war, dass sich bei jedem Kontakt feine Blasen aus den Algen lösten, als würden sie auf die Zersetzung reagieren. Diese Beobachtung führte uns zu der Annahme, dass nicht das Wasser selbst, sondern eine Reaktion innerhalb der Algen das Auflösen organischer Substanz verantwortete. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach gründlicher Prüfung und Bewertung aller relevanten Faktoren, kamen wir zu dem Schluss, dass die Algen durch die Verrottung von Pflanzenmaterial eine Art Schadstoff freisetzten, der möglicherweise eine säureähnliche Substanz ist. Diese reichert sich im Wasser an und ist für alle Lebewesen tödlich!</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Da der Baum auf der Insel und seine goldenen Früchte inmitten dieser lebensfeindlichen Umgebung unversehrt blieben, stellten wir zusätzlich die Theorie auf, dass zwischen den Algen und den Früchten des Baumes eine Verbindung bestehen könnte. Möglicherweise geben die Früchte selbst Stoffe ab, die das Wachstum oder die Reaktionsfähigkeit der Algen fördern, oder sie dienen ihnen gar als Nährquelle.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Um dies zu prüfen, entnahmen wir Proben aus unterschiedlichen Tiefen. In Eimern und Gläsern, in denen sich Algenreste befanden, beobachteten wir auch ohne weitere Zugaben weiterhin die Bildung kleiner Blasen. Offenbar waren die Organismen noch aktiv, selbst außerhalb des Sees.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir testeten verschiedene Möglichkeiten, um die Aktivität der Algen zu unterbinden.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit entnommenen Wasserproben testeten wir mit verschiedene Entgiftungsmittel: Salz, Alkohol, Zitronensaft - ohne sichtbare Wirkung. Erst ein Versuch mit Branntkalk zeigte eine Reaktion. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus Ermangelung von Alternativen schütteten wir große Mengen von Branntkalk in den gefährlichen See. Sobald der Kalk das Wasser berührte, begann dieses heftig zu dampfen. Ein stechender Geruch breitete sich aus, und die grünlichen Algen verfärbten sich nach und nach braun. Der Vorgang dauerte mehrere Stunden.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Als sich die Dämpfe legten, war das Wasser klarer, die Algen tot.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir führten erneut Versuche durch: Lebende Organismen, wie beispielsweise Pflanzen und Fleisch, wurden ins Wasser gegeben. Keiner der Organismen zeigte ungewöhnliche Reaktionen - keine Auflösung, keine Verfärbung, kein Blubbern.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das Wasser scheint nun frei von der zerstörerischen Wirkung zu sein.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Ursache des Phänomens in der Kombination der Algen und der Früchte lag. Durch die Zugabe von Branntkalk konnten diese Algen vollständig abgetötet werden, wodurch das Gleichgewicht des Sees offenbar wiederhergestellt wurde.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der goldfruchttragende Baum auf der Insel blieb während des gesamten Prozesses unversehrt. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir empfehlen, das Gebiet weiterhin unter Beobachtung zu halten, um sicherzustellen, dass die Algen sich nicht erneut bilden.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Gezeichnet,</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See zum Krepieren</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditonsleitung:</span><br />
Liam McNeill</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditionsteilnehmer:</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Meister Alexandros Mavridis</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Meister Rabastan Kurati</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
Verfasserin:</span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Auftrag „<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">See zum Krepieren</span>“ (#142) bestand darin, die Ursache für ein ungewöhnliches und gefährliches Phänomen zu ermitteln. Alles Lebende, das mit dem Wasser des Sees im Norden des Lichtenwalds, in Berührung kam, zersetzte sich binnen kürzester Zeit und löste sich vollständig auf. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">  <br />
</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Reise in den hohen Norden verlief weitgehend ereignislos. Der See selbst liegt weit im Norden des Lichtenwaldes, knapp hinter der verlassenen Siedlung, nahe des Pilgerpfads und der Statue der heiligen Aenyna. Bei unserer Ankunft bot sich uns ein trügerisch friedliches Bild. Der See war still, beinahe schwarz, und nur ein dichter Teppich aus grünlich schimmernden Algen bedeckte Teile seiner Oberfläche und auch dessen Grund. Kein tierisches Leben tummelte sich um den See herum. Am Ufer wuchs keine Pflanze und doch stand auf einer kleinen Insel inmitten des Wassers ein einzelner, mächtiger Baum mit goldenen Früchten, dessen Äste ein dichtes Blätterdach über dem See bildeten. </span><br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:60%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center"><img src="https://i.imgur.com/3JpaEco.png" alt="[Bild: 3JpaEco.png]" class="mycode_img" /></td></tr></table>
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<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir begannen mit einfachen Versuchen. Verschiedene Materialien, wie Blätter, Holz, Fleisch, Stoff und Metall wurden nacheinander ins Wasser gegeben. Alles Organische löste sich binnen Sekunden auf, Metall und Stein hingegen blieben unversehrt.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Auffällig war, dass sich bei jedem Kontakt feine Blasen aus den Algen lösten, als würden sie auf die Zersetzung reagieren. Diese Beobachtung führte uns zu der Annahme, dass nicht das Wasser selbst, sondern eine Reaktion innerhalb der Algen das Auflösen organischer Substanz verantwortete. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach gründlicher Prüfung und Bewertung aller relevanten Faktoren, kamen wir zu dem Schluss, dass die Algen durch die Verrottung von Pflanzenmaterial eine Art Schadstoff freisetzten, der möglicherweise eine säureähnliche Substanz ist. Diese reichert sich im Wasser an und ist für alle Lebewesen tödlich!</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Da der Baum auf der Insel und seine goldenen Früchte inmitten dieser lebensfeindlichen Umgebung unversehrt blieben, stellten wir zusätzlich die Theorie auf, dass zwischen den Algen und den Früchten des Baumes eine Verbindung bestehen könnte. Möglicherweise geben die Früchte selbst Stoffe ab, die das Wachstum oder die Reaktionsfähigkeit der Algen fördern, oder sie dienen ihnen gar als Nährquelle.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Um dies zu prüfen, entnahmen wir Proben aus unterschiedlichen Tiefen. In Eimern und Gläsern, in denen sich Algenreste befanden, beobachteten wir auch ohne weitere Zugaben weiterhin die Bildung kleiner Blasen. Offenbar waren die Organismen noch aktiv, selbst außerhalb des Sees.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir testeten verschiedene Möglichkeiten, um die Aktivität der Algen zu unterbinden.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit entnommenen Wasserproben testeten wir mit verschiedene Entgiftungsmittel: Salz, Alkohol, Zitronensaft - ohne sichtbare Wirkung. Erst ein Versuch mit Branntkalk zeigte eine Reaktion. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus Ermangelung von Alternativen schütteten wir große Mengen von Branntkalk in den gefährlichen See. Sobald der Kalk das Wasser berührte, begann dieses heftig zu dampfen. Ein stechender Geruch breitete sich aus, und die grünlichen Algen verfärbten sich nach und nach braun. Der Vorgang dauerte mehrere Stunden.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Als sich die Dämpfe legten, war das Wasser klarer, die Algen tot.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir führten erneut Versuche durch: Lebende Organismen, wie beispielsweise Pflanzen und Fleisch, wurden ins Wasser gegeben. Keiner der Organismen zeigte ungewöhnliche Reaktionen - keine Auflösung, keine Verfärbung, kein Blubbern.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das Wasser scheint nun frei von der zerstörerischen Wirkung zu sein.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Ursache des Phänomens in der Kombination der Algen und der Früchte lag. Durch die Zugabe von Branntkalk konnten diese Algen vollständig abgetötet werden, wodurch das Gleichgewicht des Sees offenbar wiederhergestellt wurde.</span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der goldfruchttragende Baum auf der Insel blieb während des gesamten Prozesses unversehrt. </span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir empfehlen, das Gebiet weiterhin unter Beobachtung zu halten, um sicherzustellen, dass die Algen sich nicht erneut bilden.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Gezeichnet,</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Elicia Solís</span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Glanz mit Wirkung? (#147)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2281</link>
			<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 02:09:16 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2281</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="color: #993399;" class="mycode_color">Forschungsbericht:</span></span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glanz mit Wirkung? Über die wahre Natur des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile – Luxvitae Edition</span></span><br />
</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1.Einleitung</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Die folgende Abhandlung beschäftigt sich mit der Entdeckung eines angeblichen Wunderheilmittels. Der sogenannte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition - </span>auch Wunderkristall genannt - wurde in den letzten Monaten als seltenes Naturphänomen gehandelt. Laut der Aussage eines Mannes namens Doktor Alarich Beringer, der den Kristall in einer Mine nahe Leanopol in Sorridia entdeckt und erforscht haben will, soll dieser besonderen Heilkräfte besitzen.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich hierbei nicht um ein sogenanntes „Wundermittel“ handelt, stattdessen jedoch um eine Betrugsmasche, die im Folgendem aufgedeckt und erörtert wird.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Alarich Beringer</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Doktor Alarich Beringer, der sich selbst „Tasperiner Gelehrter“ vorstellte, präsentiert den  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile </span>als geologische Sensation, gar als Jahrhundertentdeckung. Er behauptet, mit diesem Kristall beinahe sämtliche Gebrechen heilen zu können. Beringer spricht hier sowohl von körperlichen Gebrechen, als auch von geistigen Zuständen und Empfindungen. Er zeichnet das Bild eines potenten Edelsteins, der zerstoßen und in ein Getränk gemischt, beinahe alles heilen kann.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Diese These stützt er durch angebliche Experimente an Testpersonen und beruft sich auf jahrelange Studien, die er auf Nachfrage nicht vorweisen kann.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">In der Hauptstadt seines Heimatlandes stationiert, veröffentlichte er erste Abhandlungen, die den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile </span>bewarben und sprach dazu auch an wissenschaftlichen Institutionen, wie beispielsweise der Universität Carviel, vor. Letztlich reiste er nach Neu Corethon, um auch auf den Westwind-Inseln die Kunde seines Fundes zu verbreiten und den Verkauf seines „Wunderkristalls“ einzuleiten.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Im Folgendem wird der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile</span> beschrieben und genauer analysiert. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Der sogenannte<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition</span> wirkt<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> </span>auf den ersten Blick wie ein seltener Kristall. Die Substanz ist hart und glatt, von halbtransparenter Beschaffenheit, und schimmert in wechselndem Licht in allen Farben des Regenbogens. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Bei genauerer Betrachtung jedoch zeigt sich jedoch, dass dieser Kristall nicht natürlich entstanden ist. Er besteht aus einer mühevoll hergestellten Mischung verschiedener Stoffe. Das Grundgerüst bildet ein pflanzliches Harz, das beim Erhitzen weich wird und beim Erkalten zu einer festen, glänzenden Masse aushärtet. In dieses Harz sind feine Körnchen von Quarz oder anderem hellem Gestein eingebettet, die das Licht brechen und so den Eindruck echter Kristalle erwecken. Zudem finden sich winzige metallische Partikel oder Pigmente, unter anderem auch Quecksilber, die für den einen irisierenden Schimmer sorgen. Rückstände von Alkohol oder anderen Lösungsmitteln deuten darauf hin, dass die Substanz gegossen oder geschmolzen wurde, nicht unter natürlichen geologischen Bedingungen unterirdisch gewachsen ist. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Nach eingehender Untersuchung der Bestandteile ließ sich keine der von Dr. Beringer versprochenen Wirkungen nachweisen. Keiner der im Verbund enthaltenen Stoffe besitzt nachweislich heilende oder sonstige außergewöhnliche wundersame Eigenschaften.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Wirkung</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Dennoch berichteten Testpersonen, von einer deutlich spürbaren Wirkung, die nach der Einnahme erfolgte. Die wissenschaftliche Erklärung hierfür folgt:</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Statt eines Wunderheilmittels mischt Alarich Beringer die bekannte Droge „Mondzucker“, in Kombination mit einem zerbröseltem „Kristall“ für die effekthascherische Wirkung in das heilende Getränk. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Diese Beimischung der Droge ruft eine deutlich aufputschende Wirkung hervor, steigert kurzfristig Wachheit und Euphorie, führt jedoch bei wiederholtem Konsum rasch zu Abhängigkeit und anschließender körperlicher Erschöpfung. Der süßliche Geschmack und die zunächst angenehme Wirkung täuschen über die schädlichen Folgen hinweg.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Fazit</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Die vorliegenden Untersuchungen belegen eindeutig, dass es sich beim sogenannten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile – Luxvitae Edition</span> nicht um ein natürliches Heilmittel, sondern um ein künstlich hergestelltes Material handelt. Die beworbene Wirkung ist ausschließlich auf die Beimischung der Droge Mondzucker zurückzuführen, deren konsumierende Anwendung gesundheitlich hochriskant ist.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Das Vorgehen von Dr. Alarich Beringer ist als bewusste Täuschung einzustufen. Seine Behauptungen entbehren sich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Der gezielte Einsatz einer suchterzeugenden Substanz zu dem Zweck, eine heilende Wirkung vorzutäuschen, lässt auf ein rein gewinnorientiertes Motiv schließen. Dabei wird die Schädigung und mögliche Abhängigkeit der Konsumenten in Kauf genommen, sogar provoziert und angestrebt. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Das Verhalten Beringers ist aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht in höchstem Maße bedenklich. Sein Handeln stellt einen gravierenden Missbrauch alchemistischer Methoden dar und ist in der Lage, das Vertrauen in die Forschung erheblich zu schädigen. Es wird empfohlen, den Vertrieb des angeblichen „Wunderkristalls“ zu unterbinden, weitere Untersuchungen zu veranlassen und entsprechende Maßnahmen gegen Dr. Beringer einzuleiten.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"> </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Für das Forscherhaus Neu Corethon,</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Adeptin Elicia Solís</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">In Zusammenarbeit mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meister Alexandros Mavridis</span> und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meister Rabastan Kurati</span></span></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="color: #993399;" class="mycode_color">Forschungsbericht:</span></span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glanz mit Wirkung? Über die wahre Natur des <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile – Luxvitae Edition</span></span><br />
</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1.Einleitung</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Die folgende Abhandlung beschäftigt sich mit der Entdeckung eines angeblichen Wunderheilmittels. Der sogenannte <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition - </span>auch Wunderkristall genannt - wurde in den letzten Monaten als seltenes Naturphänomen gehandelt. Laut der Aussage eines Mannes namens Doktor Alarich Beringer, der den Kristall in einer Mine nahe Leanopol in Sorridia entdeckt und erforscht haben will, soll dieser besonderen Heilkräfte besitzen.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich hierbei nicht um ein sogenanntes „Wundermittel“ handelt, stattdessen jedoch um eine Betrugsmasche, die im Folgendem aufgedeckt und erörtert wird.</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Alarich Beringer</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Doktor Alarich Beringer, der sich selbst „Tasperiner Gelehrter“ vorstellte, präsentiert den  <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile </span>als geologische Sensation, gar als Jahrhundertentdeckung. Er behauptet, mit diesem Kristall beinahe sämtliche Gebrechen heilen zu können. Beringer spricht hier sowohl von körperlichen Gebrechen, als auch von geistigen Zuständen und Empfindungen. Er zeichnet das Bild eines potenten Edelsteins, der zerstoßen und in ein Getränk gemischt, beinahe alles heilen kann.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Diese These stützt er durch angebliche Experimente an Testpersonen und beruft sich auf jahrelange Studien, die er auf Nachfrage nicht vorweisen kann.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">In der Hauptstadt seines Heimatlandes stationiert, veröffentlichte er erste Abhandlungen, die den <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile </span>bewarben und sprach dazu auch an wissenschaftlichen Institutionen, wie beispielsweise der Universität Carviel, vor. Letztlich reiste er nach Neu Corethon, um auch auf den Westwind-Inseln die Kunde seines Fundes zu verbreiten und den Verkauf seines „Wunderkristalls“ einzuleiten.</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Im Folgendem wird der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile</span> beschrieben und genauer analysiert. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Der sogenannte<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Crystallum Mirabile - Luxvitae Edition</span> wirkt<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> </span>auf den ersten Blick wie ein seltener Kristall. Die Substanz ist hart und glatt, von halbtransparenter Beschaffenheit, und schimmert in wechselndem Licht in allen Farben des Regenbogens. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Bei genauerer Betrachtung jedoch zeigt sich jedoch, dass dieser Kristall nicht natürlich entstanden ist. Er besteht aus einer mühevoll hergestellten Mischung verschiedener Stoffe. Das Grundgerüst bildet ein pflanzliches Harz, das beim Erhitzen weich wird und beim Erkalten zu einer festen, glänzenden Masse aushärtet. In dieses Harz sind feine Körnchen von Quarz oder anderem hellem Gestein eingebettet, die das Licht brechen und so den Eindruck echter Kristalle erwecken. Zudem finden sich winzige metallische Partikel oder Pigmente, unter anderem auch Quecksilber, die für den einen irisierenden Schimmer sorgen. Rückstände von Alkohol oder anderen Lösungsmitteln deuten darauf hin, dass die Substanz gegossen oder geschmolzen wurde, nicht unter natürlichen geologischen Bedingungen unterirdisch gewachsen ist. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Nach eingehender Untersuchung der Bestandteile ließ sich keine der von Dr. Beringer versprochenen Wirkungen nachweisen. Keiner der im Verbund enthaltenen Stoffe besitzt nachweislich heilende oder sonstige außergewöhnliche wundersame Eigenschaften.</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">4. Wirkung</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Dennoch berichteten Testpersonen, von einer deutlich spürbaren Wirkung, die nach der Einnahme erfolgte. Die wissenschaftliche Erklärung hierfür folgt:</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Statt eines Wunderheilmittels mischt Alarich Beringer die bekannte Droge „Mondzucker“, in Kombination mit einem zerbröseltem „Kristall“ für die effekthascherische Wirkung in das heilende Getränk. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Diese Beimischung der Droge ruft eine deutlich aufputschende Wirkung hervor, steigert kurzfristig Wachheit und Euphorie, führt jedoch bei wiederholtem Konsum rasch zu Abhängigkeit und anschließender körperlicher Erschöpfung. Der süßliche Geschmack und die zunächst angenehme Wirkung täuschen über die schädlichen Folgen hinweg.</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Fazit</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Die vorliegenden Untersuchungen belegen eindeutig, dass es sich beim sogenannten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Crystallum Mirabile – Luxvitae Edition</span> nicht um ein natürliches Heilmittel, sondern um ein künstlich hergestelltes Material handelt. Die beworbene Wirkung ist ausschließlich auf die Beimischung der Droge Mondzucker zurückzuführen, deren konsumierende Anwendung gesundheitlich hochriskant ist.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Das Vorgehen von Dr. Alarich Beringer ist als bewusste Täuschung einzustufen. Seine Behauptungen entbehren sich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Der gezielte Einsatz einer suchterzeugenden Substanz zu dem Zweck, eine heilende Wirkung vorzutäuschen, lässt auf ein rein gewinnorientiertes Motiv schließen. Dabei wird die Schädigung und mögliche Abhängigkeit der Konsumenten in Kauf genommen, sogar provoziert und angestrebt. </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Das Verhalten Beringers ist aus wissenschaftlicher und ethischer Sicht in höchstem Maße bedenklich. Sein Handeln stellt einen gravierenden Missbrauch alchemistischer Methoden dar und ist in der Lage, das Vertrauen in die Forschung erheblich zu schädigen. Es wird empfohlen, den Vertrieb des angeblichen „Wunderkristalls“ zu unterbinden, weitere Untersuchungen zu veranlassen und entsprechende Maßnahmen gegen Dr. Beringer einzuleiten.</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"> </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">Für das Forscherhaus Neu Corethon,</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Adeptin Elicia Solís</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">In Zusammenarbeit mit <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meister Alexandros Mavridis</span> und <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Meister Rabastan Kurati</span></span></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Forschung "Schlacht um Corethon"]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2268</link>
			<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 12:29:58 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2268</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach einigen Stunden wird ein grober Bericht über ein lang vergangenes Ereignis zu ende verfasst. Der vollbeschriebene Zettel wandert in einen Umschlag und macht sich auf den Weg zu seinem Ziel. Beschrieben wird in diesem Schriftstück ein vergangenes, historisches Ereignis, das die Westwind Inseln mit blutiger Hand geformt hat. Komplett und vollständig rekonstruiert können die Ereignisse an diesen Tagen wohl nicht mehr.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">In den letzten Tagen und Wochen haben wir einige Anstrengungen unternommen, um die Geschehnisse um die Eroberung von Corethon aufzudecken. Man kann mit großer Sicherheit sagen, dass der tasperinische Sieg auf einem sehr blutigen Weg beschritten worden ist. Bei der Befragung von Beteiligten, Zeitzeugen und Bewohnern der Insel wurde schnell klar, dass die Ereignisse dieser Tage chaotisch waren und sich permanent überschlagen haben. Zusätzlich haben wir das Archiv der Stadtmeisterei von Neu Corethon nach alten Aushängen und den Leändischen Herold durchforstet. Im folgenden Text möchte ich unsere Ergebnisse einmal zusammenfassen.</span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Vor fast 10 Jahren ereignete sich diese blutige Schlacht. Es war der Höhepunkt des Kampfes um die Westwind-Inseln, lediglich die Insel Corethon war noch unbesetzt. Mit ihr sollte sich dieser Wettstreit entscheiden. Um die Eroberung halbwegs geordnet zu vollziehen, kündigte die Gilde der Kartographen ein militantes Turnei zwischen den konkurrierenden Ländern auf der Insel an. Dieses Turnei sollte am 19. Lenzmond im Jahr 1358 stattfinden. Die Hauptparteien dieses Konfliktes waren, wie zu erwarten, das Kaiserreich Tasperin unter Führung von Admiral Simon Molow und das Königreich unter Konquistador Horacio Costa. Sie versammelten zahlreiche Verbündete unter sich, die verschiedener nicht sein konnten. Doch auch außerhalb dieser beiden Konkurrenten meldeten sich unterschiedlichste Parteien offiziell, aber auch unerwartet an.</span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abschrift eines alten Aushangs</span></span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><img src="https://i.imgur.com/MaOdhDp.png" alt="[Bild: MaOdhDp.png]" class="mycode_img" /></span></div>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beteiligte Gruppierungen</span></span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie bereits beschrieben, reiste die tasperinische Streitkraft unter dem verstorbenen Admiral Molow auf der Insel an. Unter sich führte er einige Soldaten und auch kampffähige Schiffe. In den Reihen des regulären Heeres sind hier wohl die Namen Hauptmann Wilhelm von Pforten und Oberwachtmeister Leto Kynes herauszustellen. So wie es sich mir ergeben hat, haben diese beiden Soldaten neben dem Admiral hauptsächlich den Ton angegeben. Leider sind beide Männer scheinbar verschwunden oder verstorben. Den Tod des Hauptmannes musste ich tragischerweise direkt neben mir bezeugen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch die Tasperiner hatten zusätzliche starke logistische Unterstützung hinter sich. Wie es scheint, hat Boris van de Pas als Vertreter der Leändischen Handelskompanie dem Kaiserreich große und umfangreiche Unterstützung zugesagt. Die Kompanie hat, wie wir heute sehen, schlauerweise einen starken Verbündeten in Tasperin gesehen. Sie haben deswegen keine Kosten und Mühen gescheut, um die Truppen mit genügend Proviant, Wasser und anderen Materialien zu versorgen. Diese haben sie sogar mit eigenen Versorgungsschiffen an den Schauplatz gebracht. Im Nachgang betrachtet, war dies ein wirklich gerissener Schachzug der Kompanie, um ihre Stellung auf den Westwind-Inseln zu sichern.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch nicht nur durch die Kompanie wurde Tasperin unterstützt, sondern auch durch die sogenannte Akademie von Weißenstein. Es handelt sich offenbar um echte Magier, die unter strenger Kontrolle und im Dienste Tasperins stehen. Jedoch bleibt nach unseren Nachforschungen recht unklar, was sie für die Eroberung der Insel beigetragen haben oder ob sie überhaupt in das Kampfgeschehen verwickelt waren. Ich bezweifle anhand der verschiedenen Berichte eine große Beteiligung der Magier sehr, auch in Anbetracht, dass auf der gegnerischen Seite das Königreich Sorridia stand.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Neben diesen großen Organisationen waren vereinzelt auch andere Personengruppen anwesend. So hörte ich von der Handwerksgilde Marmoria, unterschiedlichen Bürgern der Insel Neu Corethon, aber auch dem Orden von Neu Corethon. Es soll sogar die Leibwache des Kaisersohns anwesend gewesen sein, jedoch erschloss sich mir nicht, wieso sie an diesem Kampf teilgenommen haben. Im Zuge der Nachforschungen ist auch die Anwesenheit eines Sir Ripels gefallen, welcher wohl auch beim damaligen Kronjubiläum auf Neu Corethon anwesend war. Als Leibwächter liegt ihr Aufgabengebiet ja eher in der Verteidigung einer Einzelperson statt in der Eroberung einer Insel. Diese unterschiedlichen Gruppen, die die tasperinische Streitkraft bildeten, errichteten jedenfalls ihr Lager an dem heutigen Standort der Stadt Corethon.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das sorridianische Lager war hingegen auf der gegenüberliegenden Seite der Insel. An einer steilen Klippe fand sich eine gigantische Seehöhle, in der sich noch zahlreiche Spuren auf das ehemalige Militärlager fanden. Überall standen noch Betten und alte, unbrauchbare Werkzeuge herum. Auch eine alte, verlassene Waffenkammer konnten wir entdecken. Über die Zusammenstellung der sorridianischen Truppen konnten wir im Detail nicht viel herausfinden. Doch hörten wir, dass in jedem Fall die sorridianische Inquisition und offenbar auch Piratencrews beteiligt gewesen sein sollen. Auch von sorridianischen Bürgern war die Rede, was aber auch auf beiden Seiten der Fall war.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch gab es neben den beiden Parteien weitere Gruppierungen, die während der Schlacht anwesend waren. Wie aus Gesprächen in Erfahrung gebracht werden konnte, war auch eine Gruppe kalifatischer Personen auf Corethon anwesend. Ich konnte einen alten Aushang im Archiv entdecken, der darauf schließen lässt, dass dies Vertreter des Sultanats Ishtul gewesen sind. Diese haben eine Art Feldlager für verletzte Kampfbeteiligte eröffnet und sahen sich selbst als neutrale Fraktion in diesem Konflikt. Vor den Toren ihres Lagers soll sich laut den Erzählungen auch die Entscheidung um die Eroberung abgespielt haben. Ihr Lager befand sich in den alten Ruinen auf dem westlichen Teil der Insel. Sie haben sich in der alten Siedlung der Pang'aan niedergelassen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nicht unweit von dem Feldlager entfernt siedelte auch eine weitaus gefährlichere Gruppierung. In derselben Ruinensiedlung, in einem hohen Turm, errichtete die silvanische Inquisition des Sôlaner Ordens ihr Lager. Während des Kampfes wusste scheinbar niemand den Grund ihrer Anwesenheit. Jedoch brachte einige Wochen später der Leändische Herold mehr Licht in ihre Angelegenheiten auf Corethon. Diese Delegation reiste offenbar unter der Führung von Inquisitor Thaddeus Pyrehart, der sich durch ein gruseliges rotes Auge auszeichnete, Komturin Amélie da Broussard und Sonnenoberst Bannler an. Wie ich durch Nachforschungen herausfinden konnte, begleitete die Komturin auch einst das Amt der Protektorin auf Neu Corethon. Interessant war auch, dass der oben erwähnte Oberwachtmeister Kynes offenbar mit den Ordensrittern zu tun hatte. Was jedoch ihre genaue Verbindung war, konnte mir niemand erzählen. Auf eine Befragung des Ordens habe ich dabei sicherheitshalber verzichtet.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beteiligugn der Sôlaner</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Bevor ich zu den Kampfgeschehnissen komme, will ich noch bei der Inquisition und ihren vermeitlichen Aktivitäten auf Corethon bleiben. Durch den Leändischen Herold konnten wir erfahren, dass die Sôlaner auf der Insel eine Assassinenbande namens „Schwarzer Skarabäus“ bekämpften und sogar zerschlagen haben. Da auf der gesamten Insel jedoch schwere Kämpfe ausgefochten worden sind, ist nur fraglich, wo sich diese Bande aufgehalten hat. Jedoch berichtete ein Fischer über eine alte Ruine im Osten der Insel, die wohl enorm gefährlich sein soll. Vielleicht haben sich die Assassinen während des Ereignisses dort drin versteckt und der Ruf hat sich bis heute gehalten. Interessant ist auch, dass der Inquisitor und die Komturin nie von der Insel zurückgekehrt sind. Es gab in der Kurmark wohl keinerlei Beisetzungen, und bis heute fehlt jegliche Spur der beiden – ebenso wie vom ehemaligen Gildenmeister Erhardt Krüger, der offenbar auch nach dem Turnei verschwand.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Festzuhalten ist, dass die Sôlaner sich vollkommend aus dem eigentlichen Kampfgeschehen zwischen dem König- und Kaiserreich herausgehalten haben. Ihre Intention war offenbar die Auslöschung dieser Verbrecherbande. Wieso sie jedoch erst während dem Turnei gehandelt haben ist unklar. Auch die Verwicklung von Oberwachtmeister Kynes bleibt unklar.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anbei wurde noch ein ausgeschnittener Teil des Leändischen Herolds beigelegt.</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:100%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
</span><br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Sôlaner Orden verkündet erfolgreiche Vernichtung des Schwarzen Skarabäus!</div>
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<br />
Mit einer offiziellen Note an das Kirchenkonzil in Carviel verkündete der Sôlaner Orden in der vergangenen Woche offiziell den erfolgreichen Ausgang des Kreuzzuges gegen die Heretikervereinigung mit Namen "Schwarzer Skarabäus". Die als Assassinen- und Verbrecherbande bekannte Gruppe aus dem Kalifat Al'bastra begann in jüngsten Jahren sich in und um die Kolonien vor den Unbekannten Landen niederzulassen. Mit einer großangelegten und hochrangigen Militäroperation erklärte der Sôlaner Orden dem gewaltbereiten Feind offiziell den Krieg. Eine hochrangige Delegation unter Führung von Komtur Amélie da Broussard und Inquisitor Thaddeus Pyrehart wurde von Sir Victor Saltzbrandt persönlich mit der Ausrottung jeglicher Existenz des Schwarzen Skarabäus beauftragt.<br />
<br />
Als die Truppen der Sôlaner auf der vom Skarabäus befallenen Insel Corethon eintrafen, hatten diese sich bereits tief im Inselinneren eingenistet. In einer blutigen und zermürbenden Schlacht wurde die Assassinengruppierung stark dezimiert. Wesentliche Führungskräfte der kalifatischen Ketzerbande wurden durch die heldenhaften Krieger unter Sôlerbens Banner ein für alle mal ausgelöscht. Unzählige schwarzmagische und blasphemische Hinterlassenschaften konnten vernichtet werden sowie die heretischen Stätten versiegelt werden.<br />
<br />
Dem Leändischen Herold liegt eine offizielle Stellungnahme des Sonnenoberst Bannler vor: "Der Orden hat unter großer Kraftanstrengung die Bevölkerung der umliegenden Inseln vor den ketzerischen Auswüchsen schützen können. Viele gute Männer gaben in dieser Schlacht ihr Leben, um Deyns Antlitz weiterhin zu schützen. Der Sôlaner Orden verzeichnete dutzende Verletzte, rund fünfzehn Tote oder Vermisste. Doch das Opfer der gefallenen Brüder und Schwestern soll nicht vergebens sein. Wir könnten das Chaos aufhalten, bevor es endgültig seinen schändlichen Samen verwurzelt. Nur der Sôlaner Orden konnte dieses Unheil eigenständig aufhalten. Hoch lebe Sôlerben. Hoch lebe die Sonne. Hoch lebe die Kurmark."<br />
<br />
Sonnenoberst Bannler war nicht dazu bereit die Toten oder Verschollenen namentlich aufzuzählen. Dem Herold ist jedoch bekannt, dass die Führung der Militäroperation seit dem Angriff auf den Schwarzen Skarabäus nicht mehr lebend gesehen wurde. Bestärkend kommt hinzu, dass die oftmals in der Kurmark zeremoniell beigesetzten hohen Würdenträger in den letzten Wochen weder eine Beisetzung noch Messe erhalten haben. Der Verbleib von Inquisitor Pyrehart und der Komturin bleibt daher ungewiss. <br />
<br />
Das Kaiserhaus Tasperins hat indes angekündigt, dass die dem Kaiserreich zugesprochene Insel Corethon als Gefängnisinsel implementiert werden solle. Ein erstes Schiff mit Pionieren der Kaiserlichen Armee und Arbeitern soll in wenigen Wochen aus Froststeg auslaufen. Seine kaiserliche Majestät Prinz Alexander Cadorian, in seiner Zuständigkeit als Generalgouverneur der Westwind-Inseln, hat bereits frühe Vorkehrungen bezüglich der Verwaltungsstrukturen getroffen. Der neu eingesetzte Gouverneur, wohl hochkarätigen Wurzeln des Königreichs Fallice entstammend, soll bereits auf seinem neuen Sitz eingetroffen sein und beginnt sich wohnlich einzurichten, bevor er in Kürze sein Amt im Namen der Kaiserlichen Monarchie Tasperins antreten darf. Diese Entscheidung soll das leicht brüchige Band zum Königreich Fallice zusätzlich stärken.<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"></td></tr></table>
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</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ablauf des Turneis</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch kommen wir endlich zum eigentlichen Turnei. Obwohl es als militantes Turnei bezeichnet wird und ich es bereits als enorm blutig beschrieben habe, war es anfangs tatsächlich recht gesittet. Das Töten von Gegnern war nämlich anfangs verboten. Vermutlich sollte es die Situation zwischen den beiden Erzfeinden nicht unnötig auf die Spitze treiben. Dieser Fakt änderte jedoch nichts daran, dass über Tage hinweg schwere Kämpfe auf der gesamten Insel stattfanden. Die Fronten verschoben sich ständig, jedoch war es für die tasperinische Streitmacht nicht immer einfach. Die gesamte Insel wurde für die Bedürfnisse der Fronten umgeformt. Noch heute findet man in der Nähe der Stadt Schutzwälle, die der tasperinische Logistiktrupp hochgezogen hat. Es soll sogar durch Lorenzo de Cervino Teile des Vulkans gesprengt worden sein, um das Schlachtfeld zu formen. Der Verlauf änderte sich jedoch abrupt am letzten Tag des Turneis.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus unerfindlichen Gründen lag Admiral Molow mehrere Tage im Lazarett und war nicht in der Lage, die Truppen selbst zu führen. Laut Berichten wurde er mit einer Flasche Drachenschlummer in einen langen Schlaf versetzt. Vielleicht wurde er vorher verletzt und es war eine nötige Behandlung. Doch durch das Wirken des Medikus Rothenstein erwachte er in einem entscheidenden Moment. Offenbar gelangten am letzten Tag neue Dokumente in das Lager der Tasperiner. Diese handelten über die Bedingungen, das militante Turnei in ein kriegerisches Turnei zu erheben. Bei einem kriegerischen Turnei dürfen, wie es der Name vermuten lässt, jegliche kriegerischen und tödlichen Mittel im Kampf verwendet werden. Das schloss auch die potente tasperinische Marine mit ein. Offenbar stritten sich der Oberwachtmeister und der ehemalige Gildenmeister Krüger um diese Dokumente. Jedoch kamen die beinhalteten Informationen an die Öffentlichkeit und der Admiral begrüßte diese Wendung. In seiner Vorstellung wünschte er sich die sofortige Auslöschung des sorridianischen Lagers durch die Kriegsschiffe. Doch ein tollkühner Bürger namens Maximilian Weißenfels versuchte noch, den Admiral mit einem hitzköpfigen Attentat aufzuhalten. Obwohl er ihn mit seinem Schwert traf, überlebte der Admiral den Angriff. Der Attentäter selbst wurde jedoch augenblicklich von Oberwachtmeister Kynes geköpft und auf brutalste Weise hingerichtet. Ich bin froh, diesem Mann nie begegnet zu sein. Trotz seiner Standhaftigkeit erlaubte die Wunde dem Admiral erneut nicht mehr, die Führung der Truppen in seinen Händen zu behalten. Den Sorridianern wurde dementsprechend umgehend offiziell und ehrenhaft das kriegerische Turnei verkündet, ohne dass sie einen Überraschungsangriff befürchten mussten. Dies sei wohl nicht zwingend notwendig gewesen, jedoch würde sich Tasperin wohl heute mit dem Königreich im Krieg befinden, hätten sie nicht so ehrenhaft gehandelt und sie vorgewarnt.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ab diesem Zeitpunkt änderte sich der Kampfverlauf für die Tasperiner. Sie eroberten stetig mehr Land und die sorridianische Flotte wurde auch merklich dezimiert. Man muss den Tasperinern eben zugestehen, dass ihre Marine eine enorm starke Streitmacht darstellt. Die Lage für die Sorridianer sah von Kampf zu Kampf immer brenzliger aus. In den wenigen, aber intensiven Kämpfen des kriegerischen Turneis sind viele Leben gelassen worden. So soll zum Beispiel ein Doktor namens Corvo durch eine gewaltige Explosion grausam gestorben sein – ein Schicksal, das man wirklich niemandem wünscht, insbesondere wenn man in der Erwartung eines nicht tödlichen Konflikts in dieses Turnei gegangen ist. Sorridia wurde immer weiter zurückgedrängt und ihre Kampfmoral litt auch merklich unter diesen Niederlagen. Der Konquistador selbst soll in Gefangenschaft geraten sein. All dies mündete in der Intention, dass das Königreich kapitulieren und ihren Anspruch auf die Insel Corethon aufgeben wollte. Doch bevor der Kampf offiziell beendet werden konnte, ging das Schiff des Admirals in einer großen, feurigen Explosion in die Luft.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ohne zu wissen, woher dieser Angriff stammte, entschied sich der Admiral natürlich sofort zu handeln und seine Wut gegen die Sorridianer zu richten. In seinem Zorn gefangen, befahl er den Angriff. Jedoch konnte dieser auf undokumentierte Weise aufgehalten werden. Obwohl Tasperin das Turnei für sich entscheiden konnte, gab es am Ende noch einen Konflikt zwischen dem Admiral und dem Konquistador. Vor versammelten Truppen brach ein Streit aus, der mit dem Tod des Admirals endete. Dieser wurde vom Konquistador ironischerweise mit einer steinernen Büste des amtierenden Kaisers erschlagen – ein Schicksal, wie es nur das Leben schreiben kann.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das Turnei war damit entschieden und Tasperin wurde die Insel Corethon offiziell zugesprochen. Mit diesem grausamen und blutigen Ereignis ging auch der große Kampf um die Westwind-Inseln zu Ende.</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Nach einigen Stunden wird ein grober Bericht über ein lang vergangenes Ereignis zu ende verfasst. Der vollbeschriebene Zettel wandert in einen Umschlag und macht sich auf den Weg zu seinem Ziel. Beschrieben wird in diesem Schriftstück ein vergangenes, historisches Ereignis, das die Westwind Inseln mit blutiger Hand geformt hat. Komplett und vollständig rekonstruiert können die Ereignisse an diesen Tagen wohl nicht mehr.</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">In den letzten Tagen und Wochen haben wir einige Anstrengungen unternommen, um die Geschehnisse um die Eroberung von Corethon aufzudecken. Man kann mit großer Sicherheit sagen, dass der tasperinische Sieg auf einem sehr blutigen Weg beschritten worden ist. Bei der Befragung von Beteiligten, Zeitzeugen und Bewohnern der Insel wurde schnell klar, dass die Ereignisse dieser Tage chaotisch waren und sich permanent überschlagen haben. Zusätzlich haben wir das Archiv der Stadtmeisterei von Neu Corethon nach alten Aushängen und den Leändischen Herold durchforstet. Im folgenden Text möchte ich unsere Ergebnisse einmal zusammenfassen.</span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Vor fast 10 Jahren ereignete sich diese blutige Schlacht. Es war der Höhepunkt des Kampfes um die Westwind-Inseln, lediglich die Insel Corethon war noch unbesetzt. Mit ihr sollte sich dieser Wettstreit entscheiden. Um die Eroberung halbwegs geordnet zu vollziehen, kündigte die Gilde der Kartographen ein militantes Turnei zwischen den konkurrierenden Ländern auf der Insel an. Dieses Turnei sollte am 19. Lenzmond im Jahr 1358 stattfinden. Die Hauptparteien dieses Konfliktes waren, wie zu erwarten, das Kaiserreich Tasperin unter Führung von Admiral Simon Molow und das Königreich unter Konquistador Horacio Costa. Sie versammelten zahlreiche Verbündete unter sich, die verschiedener nicht sein konnten. Doch auch außerhalb dieser beiden Konkurrenten meldeten sich unterschiedlichste Parteien offiziell, aber auch unerwartet an.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Abschrift eines alten Aushangs</span></span></div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><img src="https://i.imgur.com/MaOdhDp.png" alt="[Bild: MaOdhDp.png]" class="mycode_img" /></span></div>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beteiligte Gruppierungen</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie bereits beschrieben, reiste die tasperinische Streitkraft unter dem verstorbenen Admiral Molow auf der Insel an. Unter sich führte er einige Soldaten und auch kampffähige Schiffe. In den Reihen des regulären Heeres sind hier wohl die Namen Hauptmann Wilhelm von Pforten und Oberwachtmeister Leto Kynes herauszustellen. So wie es sich mir ergeben hat, haben diese beiden Soldaten neben dem Admiral hauptsächlich den Ton angegeben. Leider sind beide Männer scheinbar verschwunden oder verstorben. Den Tod des Hauptmannes musste ich tragischerweise direkt neben mir bezeugen.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch die Tasperiner hatten zusätzliche starke logistische Unterstützung hinter sich. Wie es scheint, hat Boris van de Pas als Vertreter der Leändischen Handelskompanie dem Kaiserreich große und umfangreiche Unterstützung zugesagt. Die Kompanie hat, wie wir heute sehen, schlauerweise einen starken Verbündeten in Tasperin gesehen. Sie haben deswegen keine Kosten und Mühen gescheut, um die Truppen mit genügend Proviant, Wasser und anderen Materialien zu versorgen. Diese haben sie sogar mit eigenen Versorgungsschiffen an den Schauplatz gebracht. Im Nachgang betrachtet, war dies ein wirklich gerissener Schachzug der Kompanie, um ihre Stellung auf den Westwind-Inseln zu sichern.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch nicht nur durch die Kompanie wurde Tasperin unterstützt, sondern auch durch die sogenannte Akademie von Weißenstein. Es handelt sich offenbar um echte Magier, die unter strenger Kontrolle und im Dienste Tasperins stehen. Jedoch bleibt nach unseren Nachforschungen recht unklar, was sie für die Eroberung der Insel beigetragen haben oder ob sie überhaupt in das Kampfgeschehen verwickelt waren. Ich bezweifle anhand der verschiedenen Berichte eine große Beteiligung der Magier sehr, auch in Anbetracht, dass auf der gegnerischen Seite das Königreich Sorridia stand.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Neben diesen großen Organisationen waren vereinzelt auch andere Personengruppen anwesend. So hörte ich von der Handwerksgilde Marmoria, unterschiedlichen Bürgern der Insel Neu Corethon, aber auch dem Orden von Neu Corethon. Es soll sogar die Leibwache des Kaisersohns anwesend gewesen sein, jedoch erschloss sich mir nicht, wieso sie an diesem Kampf teilgenommen haben. Im Zuge der Nachforschungen ist auch die Anwesenheit eines Sir Ripels gefallen, welcher wohl auch beim damaligen Kronjubiläum auf Neu Corethon anwesend war. Als Leibwächter liegt ihr Aufgabengebiet ja eher in der Verteidigung einer Einzelperson statt in der Eroberung einer Insel. Diese unterschiedlichen Gruppen, die die tasperinische Streitkraft bildeten, errichteten jedenfalls ihr Lager an dem heutigen Standort der Stadt Corethon.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das sorridianische Lager war hingegen auf der gegenüberliegenden Seite der Insel. An einer steilen Klippe fand sich eine gigantische Seehöhle, in der sich noch zahlreiche Spuren auf das ehemalige Militärlager fanden. Überall standen noch Betten und alte, unbrauchbare Werkzeuge herum. Auch eine alte, verlassene Waffenkammer konnten wir entdecken. Über die Zusammenstellung der sorridianischen Truppen konnten wir im Detail nicht viel herausfinden. Doch hörten wir, dass in jedem Fall die sorridianische Inquisition und offenbar auch Piratencrews beteiligt gewesen sein sollen. Auch von sorridianischen Bürgern war die Rede, was aber auch auf beiden Seiten der Fall war.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch gab es neben den beiden Parteien weitere Gruppierungen, die während der Schlacht anwesend waren. Wie aus Gesprächen in Erfahrung gebracht werden konnte, war auch eine Gruppe kalifatischer Personen auf Corethon anwesend. Ich konnte einen alten Aushang im Archiv entdecken, der darauf schließen lässt, dass dies Vertreter des Sultanats Ishtul gewesen sind. Diese haben eine Art Feldlager für verletzte Kampfbeteiligte eröffnet und sahen sich selbst als neutrale Fraktion in diesem Konflikt. Vor den Toren ihres Lagers soll sich laut den Erzählungen auch die Entscheidung um die Eroberung abgespielt haben. Ihr Lager befand sich in den alten Ruinen auf dem westlichen Teil der Insel. Sie haben sich in der alten Siedlung der Pang'aan niedergelassen.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nicht unweit von dem Feldlager entfernt siedelte auch eine weitaus gefährlichere Gruppierung. In derselben Ruinensiedlung, in einem hohen Turm, errichtete die silvanische Inquisition des Sôlaner Ordens ihr Lager. Während des Kampfes wusste scheinbar niemand den Grund ihrer Anwesenheit. Jedoch brachte einige Wochen später der Leändische Herold mehr Licht in ihre Angelegenheiten auf Corethon. Diese Delegation reiste offenbar unter der Führung von Inquisitor Thaddeus Pyrehart, der sich durch ein gruseliges rotes Auge auszeichnete, Komturin Amélie da Broussard und Sonnenoberst Bannler an. Wie ich durch Nachforschungen herausfinden konnte, begleitete die Komturin auch einst das Amt der Protektorin auf Neu Corethon. Interessant war auch, dass der oben erwähnte Oberwachtmeister Kynes offenbar mit den Ordensrittern zu tun hatte. Was jedoch ihre genaue Verbindung war, konnte mir niemand erzählen. Auf eine Befragung des Ordens habe ich dabei sicherheitshalber verzichtet.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Beteiligugn der Sôlaner</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Bevor ich zu den Kampfgeschehnissen komme, will ich noch bei der Inquisition und ihren vermeitlichen Aktivitäten auf Corethon bleiben. Durch den Leändischen Herold konnten wir erfahren, dass die Sôlaner auf der Insel eine Assassinenbande namens „Schwarzer Skarabäus“ bekämpften und sogar zerschlagen haben. Da auf der gesamten Insel jedoch schwere Kämpfe ausgefochten worden sind, ist nur fraglich, wo sich diese Bande aufgehalten hat. Jedoch berichtete ein Fischer über eine alte Ruine im Osten der Insel, die wohl enorm gefährlich sein soll. Vielleicht haben sich die Assassinen während des Ereignisses dort drin versteckt und der Ruf hat sich bis heute gehalten. Interessant ist auch, dass der Inquisitor und die Komturin nie von der Insel zurückgekehrt sind. Es gab in der Kurmark wohl keinerlei Beisetzungen, und bis heute fehlt jegliche Spur der beiden – ebenso wie vom ehemaligen Gildenmeister Erhardt Krüger, der offenbar auch nach dem Turnei verschwand.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Festzuhalten ist, dass die Sôlaner sich vollkommend aus dem eigentlichen Kampfgeschehen zwischen dem König- und Kaiserreich herausgehalten haben. Ihre Intention war offenbar die Auslöschung dieser Verbrecherbande. Wieso sie jedoch erst während dem Turnei gehandelt haben ist unklar. Auch die Verwicklung von Oberwachtmeister Kynes bleibt unklar.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Anbei wurde noch ein ausgeschnittener Teil des Leändischen Herolds beigelegt.</span></span></div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align">Sôlaner Orden verkündet erfolgreiche Vernichtung des Schwarzen Skarabäus!</div>
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Mit einer offiziellen Note an das Kirchenkonzil in Carviel verkündete der Sôlaner Orden in der vergangenen Woche offiziell den erfolgreichen Ausgang des Kreuzzuges gegen die Heretikervereinigung mit Namen "Schwarzer Skarabäus". Die als Assassinen- und Verbrecherbande bekannte Gruppe aus dem Kalifat Al'bastra begann in jüngsten Jahren sich in und um die Kolonien vor den Unbekannten Landen niederzulassen. Mit einer großangelegten und hochrangigen Militäroperation erklärte der Sôlaner Orden dem gewaltbereiten Feind offiziell den Krieg. Eine hochrangige Delegation unter Führung von Komtur Amélie da Broussard und Inquisitor Thaddeus Pyrehart wurde von Sir Victor Saltzbrandt persönlich mit der Ausrottung jeglicher Existenz des Schwarzen Skarabäus beauftragt.<br />
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Als die Truppen der Sôlaner auf der vom Skarabäus befallenen Insel Corethon eintrafen, hatten diese sich bereits tief im Inselinneren eingenistet. In einer blutigen und zermürbenden Schlacht wurde die Assassinengruppierung stark dezimiert. Wesentliche Führungskräfte der kalifatischen Ketzerbande wurden durch die heldenhaften Krieger unter Sôlerbens Banner ein für alle mal ausgelöscht. Unzählige schwarzmagische und blasphemische Hinterlassenschaften konnten vernichtet werden sowie die heretischen Stätten versiegelt werden.<br />
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Dem Leändischen Herold liegt eine offizielle Stellungnahme des Sonnenoberst Bannler vor: "Der Orden hat unter großer Kraftanstrengung die Bevölkerung der umliegenden Inseln vor den ketzerischen Auswüchsen schützen können. Viele gute Männer gaben in dieser Schlacht ihr Leben, um Deyns Antlitz weiterhin zu schützen. Der Sôlaner Orden verzeichnete dutzende Verletzte, rund fünfzehn Tote oder Vermisste. Doch das Opfer der gefallenen Brüder und Schwestern soll nicht vergebens sein. Wir könnten das Chaos aufhalten, bevor es endgültig seinen schändlichen Samen verwurzelt. Nur der Sôlaner Orden konnte dieses Unheil eigenständig aufhalten. Hoch lebe Sôlerben. Hoch lebe die Sonne. Hoch lebe die Kurmark."<br />
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Sonnenoberst Bannler war nicht dazu bereit die Toten oder Verschollenen namentlich aufzuzählen. Dem Herold ist jedoch bekannt, dass die Führung der Militäroperation seit dem Angriff auf den Schwarzen Skarabäus nicht mehr lebend gesehen wurde. Bestärkend kommt hinzu, dass die oftmals in der Kurmark zeremoniell beigesetzten hohen Würdenträger in den letzten Wochen weder eine Beisetzung noch Messe erhalten haben. Der Verbleib von Inquisitor Pyrehart und der Komturin bleibt daher ungewiss. <br />
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Das Kaiserhaus Tasperins hat indes angekündigt, dass die dem Kaiserreich zugesprochene Insel Corethon als Gefängnisinsel implementiert werden solle. Ein erstes Schiff mit Pionieren der Kaiserlichen Armee und Arbeitern soll in wenigen Wochen aus Froststeg auslaufen. Seine kaiserliche Majestät Prinz Alexander Cadorian, in seiner Zuständigkeit als Generalgouverneur der Westwind-Inseln, hat bereits frühe Vorkehrungen bezüglich der Verwaltungsstrukturen getroffen. Der neu eingesetzte Gouverneur, wohl hochkarätigen Wurzeln des Königreichs Fallice entstammend, soll bereits auf seinem neuen Sitz eingetroffen sein und beginnt sich wohnlich einzurichten, bevor er in Kürze sein Amt im Namen der Kaiserlichen Monarchie Tasperins antreten darf. Diese Entscheidung soll das leicht brüchige Band zum Königreich Fallice zusätzlich stärken.<br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ablauf des Turneis</span></span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Doch kommen wir endlich zum eigentlichen Turnei. Obwohl es als militantes Turnei bezeichnet wird und ich es bereits als enorm blutig beschrieben habe, war es anfangs tatsächlich recht gesittet. Das Töten von Gegnern war nämlich anfangs verboten. Vermutlich sollte es die Situation zwischen den beiden Erzfeinden nicht unnötig auf die Spitze treiben. Dieser Fakt änderte jedoch nichts daran, dass über Tage hinweg schwere Kämpfe auf der gesamten Insel stattfanden. Die Fronten verschoben sich ständig, jedoch war es für die tasperinische Streitmacht nicht immer einfach. Die gesamte Insel wurde für die Bedürfnisse der Fronten umgeformt. Noch heute findet man in der Nähe der Stadt Schutzwälle, die der tasperinische Logistiktrupp hochgezogen hat. Es soll sogar durch Lorenzo de Cervino Teile des Vulkans gesprengt worden sein, um das Schlachtfeld zu formen. Der Verlauf änderte sich jedoch abrupt am letzten Tag des Turneis.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus unerfindlichen Gründen lag Admiral Molow mehrere Tage im Lazarett und war nicht in der Lage, die Truppen selbst zu führen. Laut Berichten wurde er mit einer Flasche Drachenschlummer in einen langen Schlaf versetzt. Vielleicht wurde er vorher verletzt und es war eine nötige Behandlung. Doch durch das Wirken des Medikus Rothenstein erwachte er in einem entscheidenden Moment. Offenbar gelangten am letzten Tag neue Dokumente in das Lager der Tasperiner. Diese handelten über die Bedingungen, das militante Turnei in ein kriegerisches Turnei zu erheben. Bei einem kriegerischen Turnei dürfen, wie es der Name vermuten lässt, jegliche kriegerischen und tödlichen Mittel im Kampf verwendet werden. Das schloss auch die potente tasperinische Marine mit ein. Offenbar stritten sich der Oberwachtmeister und der ehemalige Gildenmeister Krüger um diese Dokumente. Jedoch kamen die beinhalteten Informationen an die Öffentlichkeit und der Admiral begrüßte diese Wendung. In seiner Vorstellung wünschte er sich die sofortige Auslöschung des sorridianischen Lagers durch die Kriegsschiffe. Doch ein tollkühner Bürger namens Maximilian Weißenfels versuchte noch, den Admiral mit einem hitzköpfigen Attentat aufzuhalten. Obwohl er ihn mit seinem Schwert traf, überlebte der Admiral den Angriff. Der Attentäter selbst wurde jedoch augenblicklich von Oberwachtmeister Kynes geköpft und auf brutalste Weise hingerichtet. Ich bin froh, diesem Mann nie begegnet zu sein. Trotz seiner Standhaftigkeit erlaubte die Wunde dem Admiral erneut nicht mehr, die Führung der Truppen in seinen Händen zu behalten. Den Sorridianern wurde dementsprechend umgehend offiziell und ehrenhaft das kriegerische Turnei verkündet, ohne dass sie einen Überraschungsangriff befürchten mussten. Dies sei wohl nicht zwingend notwendig gewesen, jedoch würde sich Tasperin wohl heute mit dem Königreich im Krieg befinden, hätten sie nicht so ehrenhaft gehandelt und sie vorgewarnt.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ab diesem Zeitpunkt änderte sich der Kampfverlauf für die Tasperiner. Sie eroberten stetig mehr Land und die sorridianische Flotte wurde auch merklich dezimiert. Man muss den Tasperinern eben zugestehen, dass ihre Marine eine enorm starke Streitmacht darstellt. Die Lage für die Sorridianer sah von Kampf zu Kampf immer brenzliger aus. In den wenigen, aber intensiven Kämpfen des kriegerischen Turneis sind viele Leben gelassen worden. So soll zum Beispiel ein Doktor namens Corvo durch eine gewaltige Explosion grausam gestorben sein – ein Schicksal, das man wirklich niemandem wünscht, insbesondere wenn man in der Erwartung eines nicht tödlichen Konflikts in dieses Turnei gegangen ist. Sorridia wurde immer weiter zurückgedrängt und ihre Kampfmoral litt auch merklich unter diesen Niederlagen. Der Konquistador selbst soll in Gefangenschaft geraten sein. All dies mündete in der Intention, dass das Königreich kapitulieren und ihren Anspruch auf die Insel Corethon aufgeben wollte. Doch bevor der Kampf offiziell beendet werden konnte, ging das Schiff des Admirals in einer großen, feurigen Explosion in die Luft.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ohne zu wissen, woher dieser Angriff stammte, entschied sich der Admiral natürlich sofort zu handeln und seine Wut gegen die Sorridianer zu richten. In seinem Zorn gefangen, befahl er den Angriff. Jedoch konnte dieser auf undokumentierte Weise aufgehalten werden. Obwohl Tasperin das Turnei für sich entscheiden konnte, gab es am Ende noch einen Konflikt zwischen dem Admiral und dem Konquistador. Vor versammelten Truppen brach ein Streit aus, der mit dem Tod des Admirals endete. Dieser wurde vom Konquistador ironischerweise mit einer steinernen Büste des amtierenden Kaisers erschlagen – ein Schicksal, wie es nur das Leben schreiben kann.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Das Turnei war damit entschieden und Tasperin wurde die Insel Corethon offiziell zugesprochen. Mit diesem grausamen und blutigen Ereignis ging auch der große Kampf um die Westwind-Inseln zu Ende.</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Trip zum Träumen]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2258</link>
			<pubDate>Sun, 25 May 2025 13:32:49 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2258</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Abend setzt sich Alexandros noch einmal hin und lässt die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. Diese Reise war wirklich einschneidend. Doch hat es ihn einen weiteren Schritt zu einem großen Vorhaben gebracht: die Beseitigung des Mahlstroms. Doch diese prägenden Ereignisse will er niederschreiben. An dem Ort, an dem sein Leben und das seiner Familie schon seit Generationen festgehalten wird. So schlägt er seine Familienchronik auf und beginnt in seiner Muttersprache zu schreiben.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Gilde der Kartographen hat einen neuen Auftrag ausgeschrieben. Es ging darum, endlich den Ritualplatz für das Magnum Opus zu finden. Es war ausgeschlossen, dass ich diesen Auftrag verstreichen lasse. Auch wenn er scheinbar mit einem großen Risiko verbunden war. Durch unbekannte Substanzen sollten wir im Zuge eines Pang'aan-Rituals den Weg zum Ritualort finden. Der Ort, an dem mit Hilfe der Talismane der See der Mahlstrom versiegen soll. Ich dachte zu Anfang, dass ich auf diese mentale Reise gut vorbereitet bin, weil ich diesen... Ort bereits betreten hatte. Doch sollte ich mich irren. Es war eine Welt, die ihresgleichen sucht. Allein wollte ich diese Reise keinesfalls beschreiten. Deswegen setzte ich mit Elicia, Kali und Liam Segel Richtung Cimanca, der Pirateninsel.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Bis auf ein paar störende Nager verlief die Fahrt relativ ereignislos. Ein paar starke Winde und wir haben sogar an einem Tag zwei Delfine gesehen. Doch nichts, was sich von einer normalen Schiffsfahrt auf den Westwind-Inseln unterscheiden würde. Unter der wärmenden Vormittagssonne setzten wir vor der Küste Cimancas unseren Anker und betraten die miefende und wilde, aber auch spannende Piratenstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt gingen wir eilig in die Burgruine der Insel, die auch zeitgleich als Sitz der Piratenkönigin diente, Kimari. Als Anführerin des hiesigen Pang'aan-Stammes war sie unsere Ansprechperson, um das Ritual durchzuführen. Uns wurde noch einmal das Ziel deutlich gemacht und nahegelegt, nicht ohne vollen Magen diese Reise anzutreten. Ein guter Ratschlag. Eine ältere Pang'aan-Dame mit weißem Stoffband führte uns in eine kleine Hütte in der Stadt. Sie sollte uns durch das Ritual begleiten und war wohl geübt in der Dosierung der Substanz, welche sich Doriamuanim nennt. Der Name der Substanz sollte jedoch nie in Gegenwart der Pang'aan genannt werden. Vielleicht, weil es ein Teil ihrer Sprache ist? Ich kann es mir noch nicht ganz erschließen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ein jeder von uns legte sich in ein Bett, nachdem wir noch einmal etwas Wasser und Brot zu uns nahmen. Die Dame gab uns jeweils einen Schluck der unappetitlich anmutenden Substanz. Ehe ich mich versah, bin ich komplett weggetreten gewesen. Ich fand mich an einem vertrauten Ort wieder. Ein nostrischer Tempel der Efrevik. Ich erkannte es an der massiven Statue der Patronin selbst. Als ich mich umsah, ertönte eine gewaltige Stimme. Die Göttermutter sprach zu mir, und ich senkte umgehend mein Haupt. War sie es wirklich, oder spielten meine Sinne mir durch die Substanz einen Streich? Doch die Gefahr, dass es sich wirklich um die große Göttin handelte, war zu groß. Deswegen zögerte ich nicht. Es war... ein durchaus schwieriges Gespräch. Efrevik warf mir vor, mich von meinem Glauben, meiner Heimat, allem, was mich früher ausmachte, entfernt zu haben. Dass ich davon weggerannt bin und meine Kultur verraten hätte. Meine Huldigungen durch meine Taten und Werke seien nichts wert, und die Götter sähen darin rein gar nichts. Habe ich wirklich meinen Glauben so verraten? Ich bin offen gegenüber neuen Kulturen und Glaubensrichtungen. Doch zeigt uns doch das Pantheon, dass die Welt viele verschiedene Aspekte zeigt. Ein Faden, der im Nichts endete, bildete sich um mein Handgelenk. Die angeblichen Fesseln meines alten Glaubens, die mich zurückhalten. Ich könnte mich von diesen Fesseln lösen, doch hält mich mein Glaube tatsächlich zurück? Die verschiedenen Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich schwankte hin und her. Doch am Ende war meine Entscheidung klar.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/M4Yd0kN.png" alt="[Bild: M4Yd0kN.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Später berichteten mir auch die anderen drei von ihren Erlebnissen. So wie ich wurden sie auch mit sich selbst konfrontiert. Kali und Liam sind in der Kirche von Neu Corethon aufgewacht. Vorne am Altar stand wohl die Ordensschwester Petronilla, doch war sie nicht so nett und freundlich, wie wir sie eigentlich immer kannten. Sie konfrontierte beide mit dem Glauben und was er ihnen je persönlich gebracht hat. Sie schrie und brüllte die beiden an. Kali wurde mit ihren eigenen Glaubensansichten konfrontiert, doch versuchte sie, Widerstand zu leisten. Ihre Ansichten zu erklären. Auch Liam fuhr die Ordensschwester an, dass er wackelig in seinem Glauben ist und es nicht schafft, eine wirkliche Heimat für seine Glaubenssätze zu finden. Ein Streit und eine Diskussion brach zwischen ihnen aus, der darin mündete, dass beide jeweils einen Stab in der Hand hielten. Eine Manifestation ihres Glaubens, wenn man der wütenden, alten Dame glauben sollte. Ähnlich wie bei mir mussten die beiden eine Entscheidung treffen.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/CdfyNBJ.png" alt="[Bild: CdfyNBJ.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Und so geschah es laut Elicia auch bei ihr. Sie fand sich in der Kirche auf Curuba wieder. Immer wenn wir die Insel besuchen, stattet Elicia auch dieser Kirche einen Besuch ab. Am Ende ist sie ja auch Anhängerin der sorridianischen und nicht silvanischen Kirche. Sie erzählte, dass dort ein Messdiener am Altar stand. Wie schon bei den anderen drei zuvor wurde auch sie mit ihrem Glauben konfrontiert. Was sie in ihrer Vergangenheit im Zusammenhang mit diesem getan hat und was sie heute tut... oder eben nicht tut. Ich mag mir nicht vorstellen, welcher Konflikt in ihr herrscht. Sie versuchte sich zu rechtfertigen und zu erklären, doch blieb auch der Messdiener in seiner Meinung eisern, so wie die Ordensschwester oder die große Efrevik auch. Am Ende dieses Gesprächs erhielt auch Elicia einen Ast, der eine Entscheidung von ihr abverlangte...</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/V3NnZ8r.png" alt="[Bild: V3NnZ8r.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nach einem Augenblick der Stille änderte sich bei uns allen die Szenerie. Wind peitschte um unsere Ohren, und wir waren wieder beieinander. Aber wo? Wir fanden uns auf einem Schiff mit einem großen Ledersack darüber wieder. Am Steuer stand ein Mann in Ledermontur, der wild herumschrie. Offenbar waren wir auf einem Luftschiff. Ich hörte mal, dass Tasperin vor langer Zeit solche Gefährte betrieben haben soll, doch habe ich selbst noch nie so etwas gesehen. Wenn solche Menschen dafür verantwortlich waren, verstehe ich, wieso sie nirgends auf der Welt mehr existieren. Offenbar waren wir auf dem Weg in den sicheren Tod. Der Kapitän steuerte in Richtung eines unbekannten Monsters, das er mit einer Bombe am Rumpf des Schiffes erledigen wollte. Reiner Selbstmord... doch schien er sich von diesem Vorhaben nicht abhalten zu lassen. Wir versuchten, eine Möglichkeit der Flucht zu suchen, doch waren wir weit, weit hoch im Himmel. Elicia kam dann der Einfall, dass wir die Seile zu dem Ledersack lösen könnten, um so Stück für Stück Höhe zu verlieren. Ohne mehr Zeit zu verlieren, löste ich daraufhin dementsprechend das erste Seil, um dadurch die nächste prägnante Erfahrung für uns zu finden.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit einem immensen Satz schleuderte es uns alle von Bord des Schiffes, und wir segelten ungebremst Richtung Boden. Verzweifelt versuchte ich, meine neuesten Kenntnisse zu nutzen, doch realisierte ich schnell, dass sie mir hier nicht helfen würden. Immer schneller beschleunigten wir Richtung Boden. Für einen unangenehm langen Augenblick dachte ich, dass es das nun gewesen ist. Wir werden hier sterben. Ich schloss die Augen, um das Unvermeidliche nicht auch noch ansehen zu müssen. Als ich sie wieder geöffnet habe, fand ich mich jedoch an einem völlig neuen Ort wieder.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Statt im freien Fall zu sein, waren wir alle plötzlich in einer uralten Tempelanlage. Ein großer Teich mit Feuerstellen wurde von zwei großen Statuen und zahlreichen, trockenen Aquädukten umringt. Hier schien schon lange Zeit kein Mensch mehr gewesen zu sein. War das vielleicht der Ritualort? Leider war er es nicht. Nur eine weitere Prüfung... Nachdem wir die Anlage erfolglos nach Hinweisen absuchten, fiel uns auf, dass etwas mit Kali war. Sie starrte ruhig in das Wasser und bewegte sich nicht mehr. Auch als wir an ihr rüttelten und ihren Namen riefen, kam keine Reaktion von ihr. Erst nach einigen Minuten kam sie wieder wild schreiend zu sich. Offenbar hatte sie durch das Wasser eine Vision, sie war an einem ganz anderen Ort. Sie sah ein Ureinwohnervolk, das sie in der Vision besuchte. Sie ging mit ihnen und hoffte, von ihnen zu lernen. Doch endete die Vision tragisch damit, dass sie bei lebendigem Leib aufgespießt worden ist. Ich will mir das gar nicht erst vorstellen. Wir versuchten, sie zu beruhigen, und ehe wir etwas tun konnten, ertönte eine donnernde Stimme von den massiven Statuen.</div>
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gäste in der Fremde.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert das Fremde.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gebt eure Seele im Wasser frei.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert das Fremde.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert.</span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch wenn es uns nicht gefiel, wussten wir den nötigen nächsten Schritt. Wir mussten auch in das Wasser blicken und uns dem hingeben. Doch... war ich darauf nicht vorbereitet. Das Wasser hat uns mit unseren tiefsten Ängsten konfrontiert. Jedoch hätte ich es mir niemals so vorstellen können. Es wirkte wie ein ganzes Leben, das ich durchlebte. Ein Leben, das mich ohne jeglichen Willen zurückließ. Am Ende... war ich lediglich ein Schatten meiner selbst. Noch heute denke ich darüber nach. Ich habe zwar wieder eine kleine Glut an Hoffnung erhalten, doch hinterlässt diese ihre Spur. Mit dem, was ich bereits alles hinter mir habe, bringt es mich immer wieder zum Nachdenken und Zweifeln. Ich hoffe, dass es niemals dazu kommt. Und ich bete, dass die Ängste der anderen niemals Realität werden, mit denen sie zeitgleich konfrontiert wurden. Doch liegt es auch in unserer Hand, etwas dagegen zu tun.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nachdem wir akzeptierten, ging unsere Reise schlussendlich weiter.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/jFbyT9H.png" alt="[Bild: jFbyT9H.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Jetzt tauchten wir vor einer zugewachsenen Höhle auf, in der wir eine imposante Steintreppe vorfanden. Stück für Stück kämpften wir uns die Treppe hoch, um auf einer hohen Bergklippe herauszukommen, unter der sich ein dichter Wald erstreckte. Vor uns führte eine lange, wackelige Hängebrücke zu einem monumentalen, verzierten Turm. Ein wirklich atemberaubender Anblick, doch fiel uns etwas ganz anderes zuerst ins Auge. Direkt neben dem Höhlenausgang flog ein kleiner Affe auf einer güldenen, schwebenden Wolke. Und dazu kam auch noch, dass er plötzlich zu uns sprach. Ein wirklich ungewöhnlicher, aber erstaunlich hilfreicher Racker. Offenbar kannte er sich hier sehr gut aus und war auch gewillt, uns zu unterstützen. Offenbar war die Brücke vor uns sehr gefährlich, was auch mit den zahlreichen Lücken im Boden zusammenhing. Aber der kleine Affe willigte ein, die Lücken zu schließen, damit wir sicher über die Brücke konnten. Am anderen Ende sollten nämlich die Antworten warten, die wir so sehr suchten. Doch machte er es nicht umsonst. Vier ganze Gefallen sollten wir ihm erweisen, die jedoch nicht sofort erfüllt werden mussten. Wir willigten ein, auch da diese Gefallen wie eine gute Sache wirkten.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit einem Satz zersprang die Wolke des Affen in zahlreiche Stücke, die dann wiederum die Lücken in der Hängebrücke sicher verschlossen. So konnten wir zum verheißungsvollen Turm gelangen. Die Innenwände des Turms waren mit unzähligen Büchern in Regalen verziert. An den Regalen hingen kuriose Zettel mit Botschaften einer Frau. Offenbar sind ihre Gedanken mit großer Trauer und Verzweiflung gezeichnet und durch Sehnsucht nach ihrem Geliebten geprägt. Ob es sich dabei um... Die Mitte des Raumes war durch ein gewaltiges Planetenmodell gezeichnet. Eine riesige, strahlende Sonne schwebte in der Mitte, welche ihr Licht auf eine Nachbildung von Athalon warf. Doch was sollte es hier?</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir durchsuchten den gesamten Raum, lasen jede Notiz und drehten jeden Gegenstand um. Doch fanden wir keinen Hinweis. Am Ende blieben nur noch drei Schalter an den Ausgängen des Turms übrig. Stück für Stück benutzten wir sie und erkannten, dass die Hebel jeweils Sonne oder Athalon umpositionieren. Der dritte war jedoch blockiert. Wir stellten unterschiedliche Konstellationen ein und ließen die Sonne über Leändrien und den unbekannten Landen auf- und wieder untergehen. Doch waren wir immer weiter sehr ratlos. Also begannen wir damit, einfach jede Konstellation einzustellen. Dabei versuchte Elicia immer wieder, den dritten Schalter umzulegen. Erst als die Sonne am Aufgehen war, schaffte sie es und löste ein einzelnes Klicken im Mechanismus aus. Erst als wir die Westwind-Inseln unter die Sonne manövrierten, ließ sich der Hebel mit einem zweiten Klicken umlegen. Ein gleißendes Licht entfuhr der Sonne und deutete präzise auf eine Stelle innerhalb der Inselkette. Dort musste es sein! Dort muss der Ort des Rituals sein. Mit meinem Wissen als Schiffskapitän studierte ich die Karte, und tatsächlich konnte ich so den Standort identifizieren. Es war geschafft – wir konnten den Ort finden, an dem schon bald das Ritual stattfinden muss.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Kali und Liam versuchten mehr oder weniger erfolgreich, noch etwas aus den verschiedenen Büchern zu lernen. Nachdem wir uns noch von dem hilfreichen Affen verabschiedet hatten, wechselte sich erneut die Szenerie vor uns. Wir erblickten in der Luft schwebende Inseln, die mit alten Ruinen gesäumt waren. Verbunden waren sie mit steinernen Plattformen, die durch die Luft segelten. Durch den Affen wussten wir, dass wir es rechtzeitig zu einem der zwei dort stehenden Türme schaffen mussten. Also verloren wir keine Zeit. Wir sprangen und rannten über die rieselnden Steine und schafften es nach einer schweißtreibenden Zeit tatsächlich, ohne herunterzufallen, zu jeweils einem der Türme.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als wir alle wieder beisammen waren, erschien unsere pang’aanische Führerin vor uns. Wir wollten ihr erklären, dass wir erfolgreich waren. Jedoch schien sie uns gar nicht zu verstehen. Vermutlich hat sie nie unsere Sprache gelernt. Doch beherrschen wir ja auch nicht ihre Sprache. Ehe wir uns versahen, eilten wir auf und schraken aus unserem tiefen, schweißtreibenden Schlaf auf. Wir waren zurück in der kleinen, miefigen Hütte auf Cimanca. Offenbar haben wir uns immer wieder erbrochen, doch hat man sich gut um uns gekümmert. Zwei ganze Tage haben wir geschlafen, obwohl es sich nur wie ein paar wenige Stunden angefühlt hat. Bis auf Elicia überwanden wir alle relativ gut die Nachwirkungen, die nach dem Aufwachen auf den Körper einwirkten.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Diese mehr als ungewöhnliche Reise hat ihre Spuren hinterlassen und wird uns sicherlich noch in einigen Jahren zum Nachdenken bewegen. Aber sie hat sich auch gelohnt. Mit Hilfe dieser Reise durch unsere Ängste, Zweifel und Träume haben wir endlich den Ort gefunden, an dem all die Mühen ihr verdientes Ende finden werden. Schon bald werden wir die Segel setzen und den Ort erkunden, damit schon bald der Mahlstrom für immer verschwinden kann.</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Am Abend setzt sich Alexandros noch einmal hin und lässt die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren. Diese Reise war wirklich einschneidend. Doch hat es ihn einen weiteren Schritt zu einem großen Vorhaben gebracht: die Beseitigung des Mahlstroms. Doch diese prägenden Ereignisse will er niederschreiben. An dem Ort, an dem sein Leben und das seiner Familie schon seit Generationen festgehalten wird. So schlägt er seine Familienchronik auf und beginnt in seiner Muttersprache zu schreiben.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Gilde der Kartographen hat einen neuen Auftrag ausgeschrieben. Es ging darum, endlich den Ritualplatz für das Magnum Opus zu finden. Es war ausgeschlossen, dass ich diesen Auftrag verstreichen lasse. Auch wenn er scheinbar mit einem großen Risiko verbunden war. Durch unbekannte Substanzen sollten wir im Zuge eines Pang'aan-Rituals den Weg zum Ritualort finden. Der Ort, an dem mit Hilfe der Talismane der See der Mahlstrom versiegen soll. Ich dachte zu Anfang, dass ich auf diese mentale Reise gut vorbereitet bin, weil ich diesen... Ort bereits betreten hatte. Doch sollte ich mich irren. Es war eine Welt, die ihresgleichen sucht. Allein wollte ich diese Reise keinesfalls beschreiten. Deswegen setzte ich mit Elicia, Kali und Liam Segel Richtung Cimanca, der Pirateninsel.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Bis auf ein paar störende Nager verlief die Fahrt relativ ereignislos. Ein paar starke Winde und wir haben sogar an einem Tag zwei Delfine gesehen. Doch nichts, was sich von einer normalen Schiffsfahrt auf den Westwind-Inseln unterscheiden würde. Unter der wärmenden Vormittagssonne setzten wir vor der Küste Cimancas unseren Anker und betraten die miefende und wilde, aber auch spannende Piratenstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt gingen wir eilig in die Burgruine der Insel, die auch zeitgleich als Sitz der Piratenkönigin diente, Kimari. Als Anführerin des hiesigen Pang'aan-Stammes war sie unsere Ansprechperson, um das Ritual durchzuführen. Uns wurde noch einmal das Ziel deutlich gemacht und nahegelegt, nicht ohne vollen Magen diese Reise anzutreten. Ein guter Ratschlag. Eine ältere Pang'aan-Dame mit weißem Stoffband führte uns in eine kleine Hütte in der Stadt. Sie sollte uns durch das Ritual begleiten und war wohl geübt in der Dosierung der Substanz, welche sich Doriamuanim nennt. Der Name der Substanz sollte jedoch nie in Gegenwart der Pang'aan genannt werden. Vielleicht, weil es ein Teil ihrer Sprache ist? Ich kann es mir noch nicht ganz erschließen.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ein jeder von uns legte sich in ein Bett, nachdem wir noch einmal etwas Wasser und Brot zu uns nahmen. Die Dame gab uns jeweils einen Schluck der unappetitlich anmutenden Substanz. Ehe ich mich versah, bin ich komplett weggetreten gewesen. Ich fand mich an einem vertrauten Ort wieder. Ein nostrischer Tempel der Efrevik. Ich erkannte es an der massiven Statue der Patronin selbst. Als ich mich umsah, ertönte eine gewaltige Stimme. Die Göttermutter sprach zu mir, und ich senkte umgehend mein Haupt. War sie es wirklich, oder spielten meine Sinne mir durch die Substanz einen Streich? Doch die Gefahr, dass es sich wirklich um die große Göttin handelte, war zu groß. Deswegen zögerte ich nicht. Es war... ein durchaus schwieriges Gespräch. Efrevik warf mir vor, mich von meinem Glauben, meiner Heimat, allem, was mich früher ausmachte, entfernt zu haben. Dass ich davon weggerannt bin und meine Kultur verraten hätte. Meine Huldigungen durch meine Taten und Werke seien nichts wert, und die Götter sähen darin rein gar nichts. Habe ich wirklich meinen Glauben so verraten? Ich bin offen gegenüber neuen Kulturen und Glaubensrichtungen. Doch zeigt uns doch das Pantheon, dass die Welt viele verschiedene Aspekte zeigt. Ein Faden, der im Nichts endete, bildete sich um mein Handgelenk. Die angeblichen Fesseln meines alten Glaubens, die mich zurückhalten. Ich könnte mich von diesen Fesseln lösen, doch hält mich mein Glaube tatsächlich zurück? Die verschiedenen Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich schwankte hin und her. Doch am Ende war meine Entscheidung klar.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/M4Yd0kN.png" alt="[Bild: M4Yd0kN.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Später berichteten mir auch die anderen drei von ihren Erlebnissen. So wie ich wurden sie auch mit sich selbst konfrontiert. Kali und Liam sind in der Kirche von Neu Corethon aufgewacht. Vorne am Altar stand wohl die Ordensschwester Petronilla, doch war sie nicht so nett und freundlich, wie wir sie eigentlich immer kannten. Sie konfrontierte beide mit dem Glauben und was er ihnen je persönlich gebracht hat. Sie schrie und brüllte die beiden an. Kali wurde mit ihren eigenen Glaubensansichten konfrontiert, doch versuchte sie, Widerstand zu leisten. Ihre Ansichten zu erklären. Auch Liam fuhr die Ordensschwester an, dass er wackelig in seinem Glauben ist und es nicht schafft, eine wirkliche Heimat für seine Glaubenssätze zu finden. Ein Streit und eine Diskussion brach zwischen ihnen aus, der darin mündete, dass beide jeweils einen Stab in der Hand hielten. Eine Manifestation ihres Glaubens, wenn man der wütenden, alten Dame glauben sollte. Ähnlich wie bei mir mussten die beiden eine Entscheidung treffen.</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/CdfyNBJ.png" alt="[Bild: CdfyNBJ.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Und so geschah es laut Elicia auch bei ihr. Sie fand sich in der Kirche auf Curuba wieder. Immer wenn wir die Insel besuchen, stattet Elicia auch dieser Kirche einen Besuch ab. Am Ende ist sie ja auch Anhängerin der sorridianischen und nicht silvanischen Kirche. Sie erzählte, dass dort ein Messdiener am Altar stand. Wie schon bei den anderen drei zuvor wurde auch sie mit ihrem Glauben konfrontiert. Was sie in ihrer Vergangenheit im Zusammenhang mit diesem getan hat und was sie heute tut... oder eben nicht tut. Ich mag mir nicht vorstellen, welcher Konflikt in ihr herrscht. Sie versuchte sich zu rechtfertigen und zu erklären, doch blieb auch der Messdiener in seiner Meinung eisern, so wie die Ordensschwester oder die große Efrevik auch. Am Ende dieses Gesprächs erhielt auch Elicia einen Ast, der eine Entscheidung von ihr abverlangte...</div>
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<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/V3NnZ8r.png" alt="[Bild: V3NnZ8r.png]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nach einem Augenblick der Stille änderte sich bei uns allen die Szenerie. Wind peitschte um unsere Ohren, und wir waren wieder beieinander. Aber wo? Wir fanden uns auf einem Schiff mit einem großen Ledersack darüber wieder. Am Steuer stand ein Mann in Ledermontur, der wild herumschrie. Offenbar waren wir auf einem Luftschiff. Ich hörte mal, dass Tasperin vor langer Zeit solche Gefährte betrieben haben soll, doch habe ich selbst noch nie so etwas gesehen. Wenn solche Menschen dafür verantwortlich waren, verstehe ich, wieso sie nirgends auf der Welt mehr existieren. Offenbar waren wir auf dem Weg in den sicheren Tod. Der Kapitän steuerte in Richtung eines unbekannten Monsters, das er mit einer Bombe am Rumpf des Schiffes erledigen wollte. Reiner Selbstmord... doch schien er sich von diesem Vorhaben nicht abhalten zu lassen. Wir versuchten, eine Möglichkeit der Flucht zu suchen, doch waren wir weit, weit hoch im Himmel. Elicia kam dann der Einfall, dass wir die Seile zu dem Ledersack lösen könnten, um so Stück für Stück Höhe zu verlieren. Ohne mehr Zeit zu verlieren, löste ich daraufhin dementsprechend das erste Seil, um dadurch die nächste prägnante Erfahrung für uns zu finden.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit einem immensen Satz schleuderte es uns alle von Bord des Schiffes, und wir segelten ungebremst Richtung Boden. Verzweifelt versuchte ich, meine neuesten Kenntnisse zu nutzen, doch realisierte ich schnell, dass sie mir hier nicht helfen würden. Immer schneller beschleunigten wir Richtung Boden. Für einen unangenehm langen Augenblick dachte ich, dass es das nun gewesen ist. Wir werden hier sterben. Ich schloss die Augen, um das Unvermeidliche nicht auch noch ansehen zu müssen. Als ich sie wieder geöffnet habe, fand ich mich jedoch an einem völlig neuen Ort wieder.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Statt im freien Fall zu sein, waren wir alle plötzlich in einer uralten Tempelanlage. Ein großer Teich mit Feuerstellen wurde von zwei großen Statuen und zahlreichen, trockenen Aquädukten umringt. Hier schien schon lange Zeit kein Mensch mehr gewesen zu sein. War das vielleicht der Ritualort? Leider war er es nicht. Nur eine weitere Prüfung... Nachdem wir die Anlage erfolglos nach Hinweisen absuchten, fiel uns auf, dass etwas mit Kali war. Sie starrte ruhig in das Wasser und bewegte sich nicht mehr. Auch als wir an ihr rüttelten und ihren Namen riefen, kam keine Reaktion von ihr. Erst nach einigen Minuten kam sie wieder wild schreiend zu sich. Offenbar hatte sie durch das Wasser eine Vision, sie war an einem ganz anderen Ort. Sie sah ein Ureinwohnervolk, das sie in der Vision besuchte. Sie ging mit ihnen und hoffte, von ihnen zu lernen. Doch endete die Vision tragisch damit, dass sie bei lebendigem Leib aufgespießt worden ist. Ich will mir das gar nicht erst vorstellen. Wir versuchten, sie zu beruhigen, und ehe wir etwas tun konnten, ertönte eine donnernde Stimme von den massiven Statuen.</div>
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gäste in der Fremde.</span><br />
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<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert.</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert das Fremde.</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gebt eure Seele im Wasser frei.</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert das Fremde.</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Akzeptiert.</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auch wenn es uns nicht gefiel, wussten wir den nötigen nächsten Schritt. Wir mussten auch in das Wasser blicken und uns dem hingeben. Doch... war ich darauf nicht vorbereitet. Das Wasser hat uns mit unseren tiefsten Ängsten konfrontiert. Jedoch hätte ich es mir niemals so vorstellen können. Es wirkte wie ein ganzes Leben, das ich durchlebte. Ein Leben, das mich ohne jeglichen Willen zurückließ. Am Ende... war ich lediglich ein Schatten meiner selbst. Noch heute denke ich darüber nach. Ich habe zwar wieder eine kleine Glut an Hoffnung erhalten, doch hinterlässt diese ihre Spur. Mit dem, was ich bereits alles hinter mir habe, bringt es mich immer wieder zum Nachdenken und Zweifeln. Ich hoffe, dass es niemals dazu kommt. Und ich bete, dass die Ängste der anderen niemals Realität werden, mit denen sie zeitgleich konfrontiert wurden. Doch liegt es auch in unserer Hand, etwas dagegen zu tun.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Nachdem wir akzeptierten, ging unsere Reise schlussendlich weiter.</div>
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/jFbyT9H.png" alt="[Bild: jFbyT9H.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Jetzt tauchten wir vor einer zugewachsenen Höhle auf, in der wir eine imposante Steintreppe vorfanden. Stück für Stück kämpften wir uns die Treppe hoch, um auf einer hohen Bergklippe herauszukommen, unter der sich ein dichter Wald erstreckte. Vor uns führte eine lange, wackelige Hängebrücke zu einem monumentalen, verzierten Turm. Ein wirklich atemberaubender Anblick, doch fiel uns etwas ganz anderes zuerst ins Auge. Direkt neben dem Höhlenausgang flog ein kleiner Affe auf einer güldenen, schwebenden Wolke. Und dazu kam auch noch, dass er plötzlich zu uns sprach. Ein wirklich ungewöhnlicher, aber erstaunlich hilfreicher Racker. Offenbar kannte er sich hier sehr gut aus und war auch gewillt, uns zu unterstützen. Offenbar war die Brücke vor uns sehr gefährlich, was auch mit den zahlreichen Lücken im Boden zusammenhing. Aber der kleine Affe willigte ein, die Lücken zu schließen, damit wir sicher über die Brücke konnten. Am anderen Ende sollten nämlich die Antworten warten, die wir so sehr suchten. Doch machte er es nicht umsonst. Vier ganze Gefallen sollten wir ihm erweisen, die jedoch nicht sofort erfüllt werden mussten. Wir willigten ein, auch da diese Gefallen wie eine gute Sache wirkten.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Mit einem Satz zersprang die Wolke des Affen in zahlreiche Stücke, die dann wiederum die Lücken in der Hängebrücke sicher verschlossen. So konnten wir zum verheißungsvollen Turm gelangen. Die Innenwände des Turms waren mit unzähligen Büchern in Regalen verziert. An den Regalen hingen kuriose Zettel mit Botschaften einer Frau. Offenbar sind ihre Gedanken mit großer Trauer und Verzweiflung gezeichnet und durch Sehnsucht nach ihrem Geliebten geprägt. Ob es sich dabei um... Die Mitte des Raumes war durch ein gewaltiges Planetenmodell gezeichnet. Eine riesige, strahlende Sonne schwebte in der Mitte, welche ihr Licht auf eine Nachbildung von Athalon warf. Doch was sollte es hier?</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir durchsuchten den gesamten Raum, lasen jede Notiz und drehten jeden Gegenstand um. Doch fanden wir keinen Hinweis. Am Ende blieben nur noch drei Schalter an den Ausgängen des Turms übrig. Stück für Stück benutzten wir sie und erkannten, dass die Hebel jeweils Sonne oder Athalon umpositionieren. Der dritte war jedoch blockiert. Wir stellten unterschiedliche Konstellationen ein und ließen die Sonne über Leändrien und den unbekannten Landen auf- und wieder untergehen. Doch waren wir immer weiter sehr ratlos. Also begannen wir damit, einfach jede Konstellation einzustellen. Dabei versuchte Elicia immer wieder, den dritten Schalter umzulegen. Erst als die Sonne am Aufgehen war, schaffte sie es und löste ein einzelnes Klicken im Mechanismus aus. Erst als wir die Westwind-Inseln unter die Sonne manövrierten, ließ sich der Hebel mit einem zweiten Klicken umlegen. Ein gleißendes Licht entfuhr der Sonne und deutete präzise auf eine Stelle innerhalb der Inselkette. Dort musste es sein! Dort muss der Ort des Rituals sein. Mit meinem Wissen als Schiffskapitän studierte ich die Karte, und tatsächlich konnte ich so den Standort identifizieren. Es war geschafft – wir konnten den Ort finden, an dem schon bald das Ritual stattfinden muss.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Kali und Liam versuchten mehr oder weniger erfolgreich, noch etwas aus den verschiedenen Büchern zu lernen. Nachdem wir uns noch von dem hilfreichen Affen verabschiedet hatten, wechselte sich erneut die Szenerie vor uns. Wir erblickten in der Luft schwebende Inseln, die mit alten Ruinen gesäumt waren. Verbunden waren sie mit steinernen Plattformen, die durch die Luft segelten. Durch den Affen wussten wir, dass wir es rechtzeitig zu einem der zwei dort stehenden Türme schaffen mussten. Also verloren wir keine Zeit. Wir sprangen und rannten über die rieselnden Steine und schafften es nach einer schweißtreibenden Zeit tatsächlich, ohne herunterzufallen, zu jeweils einem der Türme.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als wir alle wieder beisammen waren, erschien unsere pang’aanische Führerin vor uns. Wir wollten ihr erklären, dass wir erfolgreich waren. Jedoch schien sie uns gar nicht zu verstehen. Vermutlich hat sie nie unsere Sprache gelernt. Doch beherrschen wir ja auch nicht ihre Sprache. Ehe wir uns versahen, eilten wir auf und schraken aus unserem tiefen, schweißtreibenden Schlaf auf. Wir waren zurück in der kleinen, miefigen Hütte auf Cimanca. Offenbar haben wir uns immer wieder erbrochen, doch hat man sich gut um uns gekümmert. Zwei ganze Tage haben wir geschlafen, obwohl es sich nur wie ein paar wenige Stunden angefühlt hat. Bis auf Elicia überwanden wir alle relativ gut die Nachwirkungen, die nach dem Aufwachen auf den Körper einwirkten.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Diese mehr als ungewöhnliche Reise hat ihre Spuren hinterlassen und wird uns sicherlich noch in einigen Jahren zum Nachdenken bewegen. Aber sie hat sich auch gelohnt. Mit Hilfe dieser Reise durch unsere Ängste, Zweifel und Träume haben wir endlich den Ort gefunden, an dem all die Mühen ihr verdientes Ende finden werden. Schon bald werden wir die Segel setzen und den Ort erkunden, damit schon bald der Mahlstrom für immer verschwinden kann.</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mysteriöse Höhle auf den Nebelmondinseln]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2251</link>
			<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 16:09:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2251</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="color: #993399;" class="mycode_color">Forschungsbericht</span></span><br />
<span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Mysteriöse Höhle auf den Nebenmondinseln</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditionsleitung:</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Elicia Solís</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Weitere Expeditionsteilnehmer: </span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Alexandros Mavridis</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Liam MacNeill</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Emely Lioba</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Paul Brockmann</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auftraggeber: </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Universität zu Patrien</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Forschungsauftrag:</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Erkundung einer mysteriösen Höhle und Befragung der Anwohner</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Forschungsbericht:</span></span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die fünf Entdecker versammelten sich am Hafen des Grubenheims und bestiegen gemeinsam das nostrische Segelschiff Callidora. Unter der Leitung von Elicia Solís setzte das Schiff seine Reise in Richtung der Nebelmondinseln fort und erreichte diese nach einer Reisezeit von knapp vierundzwanzig Stunden. Als ersten Anlaufpunkt strebte die Gruppe die Taverne an, für die das kleine Inselarchipel auf den gesamten Westwindinseln Bekanntheitsgrad erlangte. Die Expeditionsteilnehmenden stärkten sich, verließen nacheinander den Tisch und befragten andere Tavernengäste nach der mysteriösen Höhle. <span style="font-family: Aptos, sans-serif;" class="mycode_font">So erwähnte der hiesige Wirt nur kleine Höhle, die offenbar als eine Art Kampfarena genutzt wurde und sprach zudem von einem verrammelten Minenschacht. </span>Weitere in der Taverne befindliche Gäste konnten sich an die ehemalige Mine erinnern. Auch einer der Wachmänner berichtete von der stillgelegten Mine, die zuletzt wohl vom Orden Neu Corethons untersucht wurde. Keiner der Tavernenbesucher oder Anwohner konnte mit der Beschreibung der Auftraggeber "<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höhle von ungewöhnlicher Bauart"</span> etwas anfangen. Niemand erwähnte die Höhle, auf die die Gruppe später zufällig stoßen sollte. </span></div>
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da die Befragung der Anwohner keine brauchbaren Hinweise lieferte, wurde der Entschluss gefasst, die stillgelegte Mine aufzusuchen. Nachdem die Entdecker in das Ruderboot gestiegen waren, um die Insel zu umrunden, stießen sie auf einen ungewöhnlichen Fund.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es handelte sich um einen Höhleneingang, der sich in unmittelbarer Nähe des Strandes auf der Hauptinsel des Archipels befand. Der Eingang war in den Granit geschlagen und offenbarte eine dunkle Öffnung, die das Licht förmlich zu schlucken schien. Die Entdecker sicherten das Ruderboot und verteilten die Ausrüstung. Metallene, mit Luminit versehene Schutzkappen, entwickelt und hergestellt von Alexandros Mavridis, sowie zusätzliche Seile und Steigeisen. Zudem wurde eine Winde oberhalb der Öffnung in den Granit geschlagen. Mittels dieser Winde konnten die fünf Expeditionsteilnehmenden nacheinander in die Dunkelheit hinabgelassen werden. Die Kletterausrüstung, die ebenfalls von Mavridis bereitgestellt wurde, erleichterte das Klettern ungemein. Besonders Paul Brockmann konnte hier mit seinen lobenswerten Kletterfähigkeiten glänzen.</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In tieferen Schichten erwartete die Kletterer ein stabiles Bett aus Granit. Die Wände waren von schwarzen, beinahe glatten Schichten bedeckt. Die Höhlendecke wies eine ähnliche Beschaffenheit auf, jedoch war sie in der Mitte von einer großen Öffnung durchzogen. Decke und Wände wiesen eine Vielzahl kleinerer Löcher auf, die durch brüchigen Granit aufgefüllt wurden. Mittig der Höhle befand sich eine Säule aus weiß-lila Gestein, dessen glatte Oberfläche auf eine künstliche Entstehung schließen lässt. Von der Säule aus, rankten sich weitere weiße, steinerne Balken bis in die die Höhlenwände hinein. Es ist unklar, ob sie sich außerhalb des Gewölbes im Stein fortsetzten. </span></div>
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">*Eine grobe Skizze der unterirdischen Strukturen*</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><img src="https://i.imgur.com/wo5R3Rw.png" alt="[Bild: wo5R3Rw.png]" class="mycode_img" /></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Gestein erzeugte keinerlei außergewöhnlichen Geräusche beim Bearbeiten. Als der erfahrene Gesteinskundler Mavridis versuchte, dem weißen Stein eine Probe zu entnehmen, war ein Geräusch von fließendem Wasser zu vernehmen. Parallel dazu begann das Erdreich massiv zu wackeln. Die ersten Steine stürzten von der Decke, und die Forscher sahen sich gezwungen, die Höhle fluchtartig zu verlassen. Wasser spritzte durch nicht wahrgenommene Öffnungen in den Raum ein und drohte die Höhle zu überfluten. Effizient schafften es alle Expeditionsteilnehmer ohne Verletzungen aus der einstürzenden Höhle zu fliehen. Als alle Beteiligten das Tageslicht wieder erreichten, stürzte die Höhle hinter ihnen vollends ein. Der zuvor offene Zugang wurde durch eine lautstarken Knall versiegelt, woraufhin ein anhaltendes Rauschen entstand, das vermutlich durch den Zufluss von Wasser in die Höhle erzeugt wurde. Schließlich verstummte auch dieses Geräusch und lies die Abenteurer in der Stille zurück. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mögliche Theorien zur Entstehung der mysteriösen Höhle:</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Hypothese: Zoologische oder botanische Struktur </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Beschaffenheit der Säule und ihre zentrale Position lassen auf eine organische oder halblebendige Entität, wie beispielsweise eine gigantische Muschel, schließen. Die glatte Oberfläche könnte das Skelett oder die äußere Membran eines schlafenden geologischen Organismus darstellen. Die durch mechanische Einwirkung ausgelösten Geräusche und Erschütterungen könnten als Abwehrreaktion oder unwillkürliche Bewegungsantwort eines bislang unbekannten Tiefenlebewesens interpretiert werden. Eine nähere Untersuchung ist derzeit nicht möglich.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Hypothese: Artefakt unbekannter Herkunft</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die zentrale weiß-lila Säule weist eine ungewöhnlich glatte Oberfläche sowie eine für natürlich entstandene Minerale untypische Färbung auf. Ihre Resistenz gegen äußere Einwirkung legt eine künstliche Herkunft nahe. Die zeitgleiche bodenerschütternden Aktivität und das Auftreten fließenden Wassers beim Entnahmeversuch einer Probe deuten auf das Vorhandensein eines reaktiven Mechanismus hin – möglicherweise ein Schutzsystem oder eine Selbstversiegelungsfunktion eines alten Artefakts unbekannter Zivilisation.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Hypothese: Kultischer Ort mit ritueller Sicherung</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Anordnung der Höhle, die zentrale Platzierung der Säule sowie die gezielte Versiegelung des Zugangs nach Störung weisen auf einen kultischen Hintergrund hin. Es ist denkbar, dass die Höhle Teil eines unterirdischen Heiligtums oder ein Ort ritueller Praktiken war. Solche Höhlen konnten auf den Westwindinseln schon öfter entdeckt werden. Die Reaktion auf die Probenentnahme – Geräuschentwicklung, bodenerschütternde Aktivität, Einsturz – könnte Resultat eines Schutzmechanismus sein, der die Störung heiliger Stätten verhindern oder sühnen soll. Schriftliche oder bildliche Hinweise auf frühere menschliche Nutzung konnten bislang nicht gesichert werden.</span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Erkundung der Höhle förderte Hinweise auf eine außergewöhnliche geologische oder möglicherweise auch zoologische, botanische oder durch menschliches Eingreifen veränderte Struktur zutage. Die spontane Reaktion auf äußere Einwirkung in Form von bodenerschütternder Aktivität und vollständigem Einsturz legt nahe, dass es sich um ein sensibles, bislang unbekanntes System handelt. Aufgrund der fehlenden Möglichkeiten zur Nachuntersuchung sowie der potenziellen Gefährdungslage wird empfohlen, das Gebiet als instabil und für weitere Begehungen vorerst ungeeignet einzustufen. Eine detaillierte Analyse der zentralen Struktur ist erforderlich, jedoch ist dies nur unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und durch multidisziplinäre Forschung in der Zukunft zu gewährleisten.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gez, </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Elicia Solís</span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="color: #993399;" class="mycode_color">Forschungsbericht</span></span><br />
<span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Mysteriöse Höhle auf den Nebenmondinseln</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Expeditionsleitung:</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Elicia Solís</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Weitere Expeditionsteilnehmer: </span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Alexandros Mavridis</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Liam MacNeill</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Emely Lioba</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Paul Brockmann</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Auftraggeber: </span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Universität zu Patrien</span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Forschungsauftrag:</span></span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Erkundung einer mysteriösen Höhle und Befragung der Anwohner</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Forschungsbericht:</span></span><br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die fünf Entdecker versammelten sich am Hafen des Grubenheims und bestiegen gemeinsam das nostrische Segelschiff Callidora. Unter der Leitung von Elicia Solís setzte das Schiff seine Reise in Richtung der Nebelmondinseln fort und erreichte diese nach einer Reisezeit von knapp vierundzwanzig Stunden. Als ersten Anlaufpunkt strebte die Gruppe die Taverne an, für die das kleine Inselarchipel auf den gesamten Westwindinseln Bekanntheitsgrad erlangte. Die Expeditionsteilnehmenden stärkten sich, verließen nacheinander den Tisch und befragten andere Tavernengäste nach der mysteriösen Höhle. <span style="font-family: Aptos, sans-serif;" class="mycode_font">So erwähnte der hiesige Wirt nur kleine Höhle, die offenbar als eine Art Kampfarena genutzt wurde und sprach zudem von einem verrammelten Minenschacht. </span>Weitere in der Taverne befindliche Gäste konnten sich an die ehemalige Mine erinnern. Auch einer der Wachmänner berichtete von der stillgelegten Mine, die zuletzt wohl vom Orden Neu Corethons untersucht wurde. Keiner der Tavernenbesucher oder Anwohner konnte mit der Beschreibung der Auftraggeber "<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Höhle von ungewöhnlicher Bauart"</span> etwas anfangen. Niemand erwähnte die Höhle, auf die die Gruppe später zufällig stoßen sollte. </span></div>
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Da die Befragung der Anwohner keine brauchbaren Hinweise lieferte, wurde der Entschluss gefasst, die stillgelegte Mine aufzusuchen. Nachdem die Entdecker in das Ruderboot gestiegen waren, um die Insel zu umrunden, stießen sie auf einen ungewöhnlichen Fund.</span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Es handelte sich um einen Höhleneingang, der sich in unmittelbarer Nähe des Strandes auf der Hauptinsel des Archipels befand. Der Eingang war in den Granit geschlagen und offenbarte eine dunkle Öffnung, die das Licht förmlich zu schlucken schien. Die Entdecker sicherten das Ruderboot und verteilten die Ausrüstung. Metallene, mit Luminit versehene Schutzkappen, entwickelt und hergestellt von Alexandros Mavridis, sowie zusätzliche Seile und Steigeisen. Zudem wurde eine Winde oberhalb der Öffnung in den Granit geschlagen. Mittels dieser Winde konnten die fünf Expeditionsteilnehmenden nacheinander in die Dunkelheit hinabgelassen werden. Die Kletterausrüstung, die ebenfalls von Mavridis bereitgestellt wurde, erleichterte das Klettern ungemein. Besonders Paul Brockmann konnte hier mit seinen lobenswerten Kletterfähigkeiten glänzen.</span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In tieferen Schichten erwartete die Kletterer ein stabiles Bett aus Granit. Die Wände waren von schwarzen, beinahe glatten Schichten bedeckt. Die Höhlendecke wies eine ähnliche Beschaffenheit auf, jedoch war sie in der Mitte von einer großen Öffnung durchzogen. Decke und Wände wiesen eine Vielzahl kleinerer Löcher auf, die durch brüchigen Granit aufgefüllt wurden. Mittig der Höhle befand sich eine Säule aus weiß-lila Gestein, dessen glatte Oberfläche auf eine künstliche Entstehung schließen lässt. Von der Säule aus, rankten sich weitere weiße, steinerne Balken bis in die die Höhlenwände hinein. Es ist unklar, ob sie sich außerhalb des Gewölbes im Stein fortsetzten. </span></div>
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">*Eine grobe Skizze der unterirdischen Strukturen*</span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><img src="https://i.imgur.com/wo5R3Rw.png" alt="[Bild: wo5R3Rw.png]" class="mycode_img" /></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Das Gestein erzeugte keinerlei außergewöhnlichen Geräusche beim Bearbeiten. Als der erfahrene Gesteinskundler Mavridis versuchte, dem weißen Stein eine Probe zu entnehmen, war ein Geräusch von fließendem Wasser zu vernehmen. Parallel dazu begann das Erdreich massiv zu wackeln. Die ersten Steine stürzten von der Decke, und die Forscher sahen sich gezwungen, die Höhle fluchtartig zu verlassen. Wasser spritzte durch nicht wahrgenommene Öffnungen in den Raum ein und drohte die Höhle zu überfluten. Effizient schafften es alle Expeditionsteilnehmer ohne Verletzungen aus der einstürzenden Höhle zu fliehen. Als alle Beteiligten das Tageslicht wieder erreichten, stürzte die Höhle hinter ihnen vollends ein. Der zuvor offene Zugang wurde durch eine lautstarken Knall versiegelt, woraufhin ein anhaltendes Rauschen entstand, das vermutlich durch den Zufluss von Wasser in die Höhle erzeugt wurde. Schließlich verstummte auch dieses Geräusch und lies die Abenteurer in der Stille zurück. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"> </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mögliche Theorien zur Entstehung der mysteriösen Höhle:</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Hypothese: Zoologische oder botanische Struktur </span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Beschaffenheit der Säule und ihre zentrale Position lassen auf eine organische oder halblebendige Entität, wie beispielsweise eine gigantische Muschel, schließen. Die glatte Oberfläche könnte das Skelett oder die äußere Membran eines schlafenden geologischen Organismus darstellen. Die durch mechanische Einwirkung ausgelösten Geräusche und Erschütterungen könnten als Abwehrreaktion oder unwillkürliche Bewegungsantwort eines bislang unbekannten Tiefenlebewesens interpretiert werden. Eine nähere Untersuchung ist derzeit nicht möglich.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Hypothese: Artefakt unbekannter Herkunft</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die zentrale weiß-lila Säule weist eine ungewöhnlich glatte Oberfläche sowie eine für natürlich entstandene Minerale untypische Färbung auf. Ihre Resistenz gegen äußere Einwirkung legt eine künstliche Herkunft nahe. Die zeitgleiche bodenerschütternden Aktivität und das Auftreten fließenden Wassers beim Entnahmeversuch einer Probe deuten auf das Vorhandensein eines reaktiven Mechanismus hin – möglicherweise ein Schutzsystem oder eine Selbstversiegelungsfunktion eines alten Artefakts unbekannter Zivilisation.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">3. Hypothese: Kultischer Ort mit ritueller Sicherung</span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Anordnung der Höhle, die zentrale Platzierung der Säule sowie die gezielte Versiegelung des Zugangs nach Störung weisen auf einen kultischen Hintergrund hin. Es ist denkbar, dass die Höhle Teil eines unterirdischen Heiligtums oder ein Ort ritueller Praktiken war. Solche Höhlen konnten auf den Westwindinseln schon öfter entdeckt werden. Die Reaktion auf die Probenentnahme – Geräuschentwicklung, bodenerschütternde Aktivität, Einsturz – könnte Resultat eines Schutzmechanismus sein, der die Störung heiliger Stätten verhindern oder sühnen soll. Schriftliche oder bildliche Hinweise auf frühere menschliche Nutzung konnten bislang nicht gesichert werden.</span></div>
<br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Die Erkundung der Höhle förderte Hinweise auf eine außergewöhnliche geologische oder möglicherweise auch zoologische, botanische oder durch menschliches Eingreifen veränderte Struktur zutage. Die spontane Reaktion auf äußere Einwirkung in Form von bodenerschütternder Aktivität und vollständigem Einsturz legt nahe, dass es sich um ein sensibles, bislang unbekanntes System handelt. Aufgrund der fehlenden Möglichkeiten zur Nachuntersuchung sowie der potenziellen Gefährdungslage wird empfohlen, das Gebiet als instabil und für weitere Begehungen vorerst ungeeignet einzustufen. Eine detaillierte Analyse der zentralen Struktur ist erforderlich, jedoch ist dies nur unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und durch multidisziplinäre Forschung in der Zukunft zu gewährleisten.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Gez, </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Elicia Solís</span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Justiz ausgedribbelt (#136)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2248</link>
			<pubDate>Sun, 23 Mar 2025 10:19:12 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2248</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Disclaimer:</span></span><br />
Um euch das Lesen nicht unnötig zu schwer zu machen verzichte ich auf das kaledonische Denglisch. </span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bericht an die Tasperiner Strafverfolgungsbehörde</span></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">09. Regenmond 1366</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Also das war so. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Kali</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">ich</span></span> sind erstmal zu Herrn <span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bittner</span></span> von der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span></span><span style="font-family: sans-serif;" class="mycode_font">™</span> gegangen. Wir haben ihn erstmal gefragt, ob er irgendwas über diese "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Wildkerle</span></span>" sagen kann. Konnte er nicht, also sind wir zur Wache gegangen. Der Kerl an der Zugbrücke, konnte uns aber auch nichts sagen. Glaube der hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Wolfram</span></span>. Der wusste nicht mal was von der Strafverfolgungsbehörde, hat uns aber gesagt dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Leutnant Lundi</span></span> in der Offiziersschule vielleicht was sagen kann. War nicht weit, also sind wir gleich zu dem gegangen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Da ist uns auch schon jemand aufgefallen, der uns irgendwie nicht ganz geheuer war. Hat vor der Offiziersschule rumgelungert und war ein Arsch. Der hieß "<span style="color: #cccccc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">von Edelberg</span></span></span>". Der Leutnant hat gemeint der wäre irgendwann aufgekreuzt, nachdem die Wildkerle den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Außenposten der Wache</span></span> im Norden angegriffen hatten. Ich greif jetzt etwas voraus, aber wir hatten Recht mit unserem Gefühl was den Kerl angeht. Ein paar Tage später haben wir nämlich bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Stadtverwalter Brutus Walter</span></span> mal nachgefragt, ob der Kerl wirklich bei der Stadt arbeitet. Das tut er tatsächlich, aber der alte Walter hat auch gesagt dass der mal bei der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Silberlegion</span></span></span> war und wohl Probleme mit dem Staat hat. Später haben wir dann von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Soldat Michael Hildebrandt</span></span> noch erfahren, dass dieser Edelberg öfter mal auf dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Pilgerpfad</span></span> unterwegs ist, obwohl er alles andere als religiös ist. Aber zu Hildebrandt komm ich noch. Unterm Strich glauben wir, dass dieser "von Edelberg" für die Wildkerle in der Stadt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">spioniert</span></span>. Deshalb hat er auch bestimmt vor der Offiziersschule rumgelungert. Vielleicht hat er auch versucht seinen beiden <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Freunden im Knast</span></span> zu helfen auszubrechen. </div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Naja, mindestens einer von denen ist jetzt tot. Der ist tatsächlich ausgebrochen ein paar Tage nachdem wir bei Lundi waren und vor meinen Augen von nem Dach gefallen und verreckt. Wir wissen dass es einen gab der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Feder</span></span> hieß und einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Wisel</span></span>. Wer von beiden sich da das Genick gebrochen hat weiß ich nicht. Ob der andere noch im Knast hockt weiß ich auch nicht.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Naja, zurück zu Lundi. Der hat uns erstmal gesagt was die Wildkerle so alles treiben. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">bescheissen wohl bei den Steuern</span></span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">machen in Vladsburg immer wieder Ärger</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">handeln mit Zeug das nicht erlaubt ist</span></span>. Inzwischen haben die sich wohl auf den Inseln hier draussen ausgebreitet und sind <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sehr schwer bewaffnet</span></span>. Der Leutnant schätzt, dass es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">mehrere Dutzend</span></span> sein könnten hier auf der Insel. Da hat er vermutlich auch Recht. Die haben wie schon gesagt mal den Außenposten hier auf der Insel angegriffen, konnten aber zurückgeschlagen werden und sind dann verschwunden. Wahrscheinlich wären sie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">irgendwo im Lichtenwald</span></span>, oder <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">bei den Bororo</span></span>, sagt Lundi. Deshalb haben Kali und ich uns gedacht, dass wir mal den Außenposten besuchen und fragen sollten, ob die da vielleicht mehr wissen. Da sind wir dann auch vor ein paar Tagen hin.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf dem Weg da hin haben wir dann eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Ermittlerin im Auftrag der Tasperiner Strafverfolgungsbehörde</span></span> getroffen. Die hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Franziska Order.</span></span> Die konnte sich auch ausweisen und schien mir auch nicht so, als würde sie uns bescheissen, also haben wir sie mal soweit aufgeklärt wie weit wir sind. Von ihr haben wir erfahren, dass die Wildkerle wohl mal als <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Drygore-Mannschaft</span></span> angefangen haben, die irgendwie auf die schiefe Bahn geraten ist. Wir haben ihr dann von diesem Edelberg erzählt und sie meinte während wir zum Außenposten gehen versucht sie mehr über ihn rauszukriegen. Also sind wir dann weitergezogen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Am Außenposten sind wir dann von den Soldaten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schildknecht</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Hildebrandt</span></span> empfangen worden. Schienen mir stabile Jungs zu sein, aber ich fands schon komisch dass so ein großer Außenposten von nur zwei armen Schweinen besetzt wird. Wir sind jedenfalls mit den beiden in ihre Unterkunft gegangen und haben uns mit ihnen unterhalten. Es schien erstmal, als wüssten die nichts was uns weiterhelfen würde. Zumindest für Schildknecht stimmt das wohl auch; der hat wohl echt keine Ahnung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Hildebrandt</span></span> war aber irgendwie angespannt. Kali hat dann etwas nachgebohrt und darauf hat der Schildknecht unter nem Vorwand weggeschickt. Dann hat er uns alles ausgepackt.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ich wusste ja, dass Kali eine scharfe Zunge hat, aber wie sie den dann zerlegt hat war schon hart. Naja, ich hab dann etwas versöhnlichere Töne angeschlagen und ich glaub dieses Zusammenspiel hat dann gut funktioniert. Es hat sich rausgestellt, dass die Wildkerle <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">nach dem ersten Angriff nochmal gekommen sind</span></span>. Hildebrandt meint, außer dass der Außenposten in der Zwischenzeit ausgebaut worden wäre, hätte man sich nicht weiter um sie gekümmert und so waren sie eben nur zu zweit und damit ziemlich aufgeschmissen. Die Wildkerle hätten ihm dann <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Angebot gemacht</span></span>, das er nicht ablehnen konnte. Die lassen den Außenposten in Ruhe und im Gegenzug halten die da die Füße still. Tja, also da hat Hildebrandt schweren Herzens den Deal genommen, denn die hatten ihnen auch Folter angedroht. Aber als wir ihm gesagt haben, dass wir ihm vielleicht helfen können hat er dann ohne groß zu Zögern wirklich alles gesagt was er weiß.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Fangen wir mal damit an, wieviele es sind. Vermutlich sinds tatsächlich mehrere Dutzend, könnten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">so um die 50</span></span> sein und einige davon hocken wohl in den Überresten des Dorfes beim <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span>-Schrein. Da könnte er sie auch treffen, wenn er mit ihnen reden müsse, auch wenn er sagt dass er da noch nie wen gesehen hat. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">überfallen wohl Leute auf dem Pilgerpfad </span></span>und<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> handeln mit Piraten</span></span>. Hildebrandt konnte mir die Flagge eines Schiffs beschreiben, dass er mal in der Nähe hat anlegen sehen. Ein Totenschädel mit zwei gekreuzten Säbeln. Das sollte die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Vereinigung der Freibeuter</span></span> sein. Außerdem konnte Hildebrandt uns auch jemanden beschreiben, der bei den Wildkerlen vermutlich was zu sagen hat. Er hat mit einer "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Vanessa</span></span>" verhandelt. Die soll jung sein, braune Haare haben und etwas größer als Kali sein. Auf dem rechten Arm hat sie zwei gekreuzte Schlagstöcke tattoowiert. Könnten Drygore-Schläger sein. Was den Rest von der Truppe angeht meint er, da wäre alles dabei. Junge, Alte, Frauen, Männer. Und immer wenn er mal jemanden von denen zu Gesicht kriegt sind die irgendwie immer schmutzig. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #996633;" class="mycode_color">Mit Erde und Schlamm verdreckt</span></span>. Deshalb gehen wir davon aus, dass die irgendwo in einer Höhle unter der Erde hocken. Hildebrandt hat uns auch gesagt, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Edelberg</span></span></span> auf seinem Weg über den Pilgerpfad auch am Außenposten immer mal wieder vorbeikommt. Mehr wusste er nicht, also sind wir dann gegangen und haben Schildknecht auf Wunsch von Hildebrandt nichts von all dem gesagt. Ist vermutlich auch besser so, damit die sich weiter natürlich verhalten können und die Wildkerle keinen Verdacht schöpfen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir haben uns dann wieder mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Ermittlerin Order</span></span> getroffen und sie auf den neuesten Stand gebracht. Sie hatte in der Zwischenzeit auch mehr über <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Edelberg</span></span></span> rausgekriegt. Stellt sich raus, dass der Arsch Dreck am Stecken hat, seine Straftaten aber durch die Jahre in der Silberlegion verjährt sind. Er gilt als ruchlos und hat auch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Kontakt zu verschiedenen Untergrundorganisationen</span></span>. Auch das passt alles ganz gut zu dem was wir über ihn schon wissen. Wegen dem was Hildebrandt gesagt hat gehen wir auch davon aus, dass er nicht nur spioniert, sondern auch ein Auge auf den Außenposten hat, ob die sich da an den Deal halten.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Ermittlerin wird ihn festnehmen lassen, aber ob er auch ein hohes Tier bei den Wildkerlen ist wissen wir bisher nicht. Ich würd mal nicht davon ausgehen. Einen anderen Verdächtigen konnten wir ihr erstmal nicht liefern. Sicher, wir hätten auf den Pilgerpfad gehen können und uns "überfallen" lassen, aber ob wir dann auch da wieder rausgekommen wären, wär halt nicht sicher gewesen. Auch wenn ich bestimmt 3, oder 5 von denen hätte umhauen können, sind 50 dann sogar für mich ein paar zuviele. Wir hätten auch Edelberg folgen können wenn er seinen nächsten Rundgang macht, aber Kali meint ich wär nicht so gut mit heimlich sein und allein wollt ich sie nicht gehen lassen. Also haben wir es erstmal dabei belassen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Zum Schluss will ich noch sagen:</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ja, Hildebrandt hat Mist gebaut. Aber seid nicht so streng mit dem armen Schwein. Was hätte er denn machen sollen? Hätte er den Deal nicht gemacht, dann hätten die Wildkerle jetzt auch den Außenposten und die beiden wären tot. Und er hat ja auch sofort ausgepackt, als er eine Möglichkeit gesehen hat zu helfen und die Ärsche loszuwerden. Ihr habt da einen feinen Kerl, der halt Pech hatte und wenn er ne Möglichkeit gehabt hätte das Ganze zu verhindern, hätte er es bestimmt gemacht. Da hab ich keinen Zweifel.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #996666;" class="mycode_color">Liam MacNeill</span></span></span></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Disclaimer:</span></span><br />
Um euch das Lesen nicht unnötig zu schwer zu machen verzichte ich auf das kaledonische Denglisch. </span></div>
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bericht an die Tasperiner Strafverfolgungsbehörde</span></div>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">09. Regenmond 1366</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Also das war so. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Kali</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">ich</span></span> sind erstmal zu Herrn <span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bittner</span></span> von der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span></span><span style="font-family: sans-serif;" class="mycode_font">™</span> gegangen. Wir haben ihn erstmal gefragt, ob er irgendwas über diese "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Wildkerle</span></span>" sagen kann. Konnte er nicht, also sind wir zur Wache gegangen. Der Kerl an der Zugbrücke, konnte uns aber auch nichts sagen. Glaube der hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Wolfram</span></span>. Der wusste nicht mal was von der Strafverfolgungsbehörde, hat uns aber gesagt dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Leutnant Lundi</span></span> in der Offiziersschule vielleicht was sagen kann. War nicht weit, also sind wir gleich zu dem gegangen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Da ist uns auch schon jemand aufgefallen, der uns irgendwie nicht ganz geheuer war. Hat vor der Offiziersschule rumgelungert und war ein Arsch. Der hieß "<span style="color: #cccccc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">von Edelberg</span></span></span>". Der Leutnant hat gemeint der wäre irgendwann aufgekreuzt, nachdem die Wildkerle den <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Außenposten der Wache</span></span> im Norden angegriffen hatten. Ich greif jetzt etwas voraus, aber wir hatten Recht mit unserem Gefühl was den Kerl angeht. Ein paar Tage später haben wir nämlich bei <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Stadtverwalter Brutus Walter</span></span> mal nachgefragt, ob der Kerl wirklich bei der Stadt arbeitet. Das tut er tatsächlich, aber der alte Walter hat auch gesagt dass der mal bei der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Silberlegion</span></span></span> war und wohl Probleme mit dem Staat hat. Später haben wir dann von <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Soldat Michael Hildebrandt</span></span> noch erfahren, dass dieser Edelberg öfter mal auf dem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Pilgerpfad</span></span> unterwegs ist, obwohl er alles andere als religiös ist. Aber zu Hildebrandt komm ich noch. Unterm Strich glauben wir, dass dieser "von Edelberg" für die Wildkerle in der Stadt <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">spioniert</span></span>. Deshalb hat er auch bestimmt vor der Offiziersschule rumgelungert. Vielleicht hat er auch versucht seinen beiden <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Freunden im Knast</span></span> zu helfen auszubrechen. </div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Naja, mindestens einer von denen ist jetzt tot. Der ist tatsächlich ausgebrochen ein paar Tage nachdem wir bei Lundi waren und vor meinen Augen von nem Dach gefallen und verreckt. Wir wissen dass es einen gab der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Feder</span></span> hieß und einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Wisel</span></span>. Wer von beiden sich da das Genick gebrochen hat weiß ich nicht. Ob der andere noch im Knast hockt weiß ich auch nicht.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Naja, zurück zu Lundi. Der hat uns erstmal gesagt was die Wildkerle so alles treiben. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">bescheissen wohl bei den Steuern</span></span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">machen in Vladsburg immer wieder Ärger</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">handeln mit Zeug das nicht erlaubt ist</span></span>. Inzwischen haben die sich wohl auf den Inseln hier draussen ausgebreitet und sind <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sehr schwer bewaffnet</span></span>. Der Leutnant schätzt, dass es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">mehrere Dutzend</span></span> sein könnten hier auf der Insel. Da hat er vermutlich auch Recht. Die haben wie schon gesagt mal den Außenposten hier auf der Insel angegriffen, konnten aber zurückgeschlagen werden und sind dann verschwunden. Wahrscheinlich wären sie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">irgendwo im Lichtenwald</span></span>, oder <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">bei den Bororo</span></span>, sagt Lundi. Deshalb haben Kali und ich uns gedacht, dass wir mal den Außenposten besuchen und fragen sollten, ob die da vielleicht mehr wissen. Da sind wir dann auch vor ein paar Tagen hin.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf dem Weg da hin haben wir dann eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Ermittlerin im Auftrag der Tasperiner Strafverfolgungsbehörde</span></span> getroffen. Die hieß <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Franziska Order.</span></span> Die konnte sich auch ausweisen und schien mir auch nicht so, als würde sie uns bescheissen, also haben wir sie mal soweit aufgeklärt wie weit wir sind. Von ihr haben wir erfahren, dass die Wildkerle wohl mal als <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Drygore-Mannschaft</span></span> angefangen haben, die irgendwie auf die schiefe Bahn geraten ist. Wir haben ihr dann von diesem Edelberg erzählt und sie meinte während wir zum Außenposten gehen versucht sie mehr über ihn rauszukriegen. Also sind wir dann weitergezogen.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Am Außenposten sind wir dann von den Soldaten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schildknecht</span></span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Hildebrandt</span></span> empfangen worden. Schienen mir stabile Jungs zu sein, aber ich fands schon komisch dass so ein großer Außenposten von nur zwei armen Schweinen besetzt wird. Wir sind jedenfalls mit den beiden in ihre Unterkunft gegangen und haben uns mit ihnen unterhalten. Es schien erstmal, als wüssten die nichts was uns weiterhelfen würde. Zumindest für Schildknecht stimmt das wohl auch; der hat wohl echt keine Ahnung. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Hildebrandt</span></span> war aber irgendwie angespannt. Kali hat dann etwas nachgebohrt und darauf hat der Schildknecht unter nem Vorwand weggeschickt. Dann hat er uns alles ausgepackt.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ich wusste ja, dass Kali eine scharfe Zunge hat, aber wie sie den dann zerlegt hat war schon hart. Naja, ich hab dann etwas versöhnlichere Töne angeschlagen und ich glaub dieses Zusammenspiel hat dann gut funktioniert. Es hat sich rausgestellt, dass die Wildkerle <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">nach dem ersten Angriff nochmal gekommen sind</span></span>. Hildebrandt meint, außer dass der Außenposten in der Zwischenzeit ausgebaut worden wäre, hätte man sich nicht weiter um sie gekümmert und so waren sie eben nur zu zweit und damit ziemlich aufgeschmissen. Die Wildkerle hätten ihm dann <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ein Angebot gemacht</span></span>, das er nicht ablehnen konnte. Die lassen den Außenposten in Ruhe und im Gegenzug halten die da die Füße still. Tja, also da hat Hildebrandt schweren Herzens den Deal genommen, denn die hatten ihnen auch Folter angedroht. Aber als wir ihm gesagt haben, dass wir ihm vielleicht helfen können hat er dann ohne groß zu Zögern wirklich alles gesagt was er weiß.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Fangen wir mal damit an, wieviele es sind. Vermutlich sinds tatsächlich mehrere Dutzend, könnten <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">so um die 50</span></span> sein und einige davon hocken wohl in den Überresten des Dorfes beim <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span>-Schrein. Da könnte er sie auch treffen, wenn er mit ihnen reden müsse, auch wenn er sagt dass er da noch nie wen gesehen hat. Die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">überfallen wohl Leute auf dem Pilgerpfad </span></span>und<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> handeln mit Piraten</span></span>. Hildebrandt konnte mir die Flagge eines Schiffs beschreiben, dass er mal in der Nähe hat anlegen sehen. Ein Totenschädel mit zwei gekreuzten Säbeln. Das sollte die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Vereinigung der Freibeuter</span></span> sein. Außerdem konnte Hildebrandt uns auch jemanden beschreiben, der bei den Wildkerlen vermutlich was zu sagen hat. Er hat mit einer "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Vanessa</span></span>" verhandelt. Die soll jung sein, braune Haare haben und etwas größer als Kali sein. Auf dem rechten Arm hat sie zwei gekreuzte Schlagstöcke tattoowiert. Könnten Drygore-Schläger sein. Was den Rest von der Truppe angeht meint er, da wäre alles dabei. Junge, Alte, Frauen, Männer. Und immer wenn er mal jemanden von denen zu Gesicht kriegt sind die irgendwie immer schmutzig. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #996633;" class="mycode_color">Mit Erde und Schlamm verdreckt</span></span>. Deshalb gehen wir davon aus, dass die irgendwo in einer Höhle unter der Erde hocken. Hildebrandt hat uns auch gesagt, dass <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Edelberg</span></span></span> auf seinem Weg über den Pilgerpfad auch am Außenposten immer mal wieder vorbeikommt. Mehr wusste er nicht, also sind wir dann gegangen und haben Schildknecht auf Wunsch von Hildebrandt nichts von all dem gesagt. Ist vermutlich auch besser so, damit die sich weiter natürlich verhalten können und die Wildkerle keinen Verdacht schöpfen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Wir haben uns dann wieder mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Ermittlerin Order</span></span> getroffen und sie auf den neuesten Stand gebracht. Sie hatte in der Zwischenzeit auch mehr über <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Edelberg</span></span></span> rausgekriegt. Stellt sich raus, dass der Arsch Dreck am Stecken hat, seine Straftaten aber durch die Jahre in der Silberlegion verjährt sind. Er gilt als ruchlos und hat auch <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Kontakt zu verschiedenen Untergrundorganisationen</span></span>. Auch das passt alles ganz gut zu dem was wir über ihn schon wissen. Wegen dem was Hildebrandt gesagt hat gehen wir auch davon aus, dass er nicht nur spioniert, sondern auch ein Auge auf den Außenposten hat, ob die sich da an den Deal halten.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Ermittlerin wird ihn festnehmen lassen, aber ob er auch ein hohes Tier bei den Wildkerlen ist wissen wir bisher nicht. Ich würd mal nicht davon ausgehen. Einen anderen Verdächtigen konnten wir ihr erstmal nicht liefern. Sicher, wir hätten auf den Pilgerpfad gehen können und uns "überfallen" lassen, aber ob wir dann auch da wieder rausgekommen wären, wär halt nicht sicher gewesen. Auch wenn ich bestimmt 3, oder 5 von denen hätte umhauen können, sind 50 dann sogar für mich ein paar zuviele. Wir hätten auch Edelberg folgen können wenn er seinen nächsten Rundgang macht, aber Kali meint ich wär nicht so gut mit heimlich sein und allein wollt ich sie nicht gehen lassen. Also haben wir es erstmal dabei belassen.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Zum Schluss will ich noch sagen:</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ja, Hildebrandt hat Mist gebaut. Aber seid nicht so streng mit dem armen Schwein. Was hätte er denn machen sollen? Hätte er den Deal nicht gemacht, dann hätten die Wildkerle jetzt auch den Außenposten und die beiden wären tot. Und er hat ja auch sofort ausgepackt, als er eine Möglichkeit gesehen hat zu helfen und die Ärsche loszuwerden. Ihr habt da einen feinen Kerl, der halt Pech hatte und wenn er ne Möglichkeit gehabt hätte das Ganze zu verhindern, hätte er es bestimmt gemacht. Da hab ich keinen Zweifel.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">
Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #996666;" class="mycode_color">Liam MacNeill</span></span></span></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Gerüchte in der neuen Welt]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2228</link>
			<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 20:05:49 +0000</pubDate>
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			<description><![CDATA[<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ü</span></span></span></span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">ber den Dächern liegt noch der Dunst der Nacht, als sich die Sonne langsam hinter dem höchsten Gebäude der Stadt erhebt. Hier und da bellt ein Hund, hier und da zwitschern Vögel, während fröhliche Kinder durch die Gassen rennen. Die Brise vom Meer ist kühl und fegt wie die Bewohner langsam durch die Straßen und den Dunst davon. Ein kleines Theater steht an, eine kleine Truppe kam mit dem letzten Schiff vom Festland, sie erzählen die neuesten Geschichten mit einer kleinen Aufführung auf ihrem Theaterboot.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> Quitschend und plappernd unterhalten sich die Kinder in ihren Spielen. Kaum eines ist älter als 5 Jahre, keins hat je die Insel verlassen, auf der sie geboren worden sind. Wie junge Hunde jagen sie einem Ball durch die Gassen hinterher und immer wilder werden ihre Geschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Lange hat man sich auf die Aufführung des Theaterboots Sherazan gefreut. Es gibt nicht viele Feste und die willkommene Abwechslung durch eine öffentliche Aufführung lockt selbst die Alten aus ihren Stuben, in die feinen Kleider, sofern vorhanden.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Sie alle machen sich fertig, gehen ihrer Arbeit nach und hoffen ungeduldig auf den Nachmittag.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Auf dem Schiff geht es ebenso geschäftig zu, Bühnen werden aus dem Laderaum geholt, aufpoliert und an der Reling befestigt.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Sherazan ist unabhängig, oder es ist das, was sie sich gerne auf die Fahne schreiben würden, mehr ist es so, dass sie Vogelfrei sind. Für die Kirche sind sie als Theater zu uninteressant und für alle anderen zu klein, um sich dafür zu interessieren und solange sie sich grob an die Richtlinien halten, konnten sie im Grunde tun und lassen was sie wollen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Sie werden meist von Städten und Inseln selbst angefordert und bezahlt, es ist kein Vermögen, aber es reicht für alle und die Reperaturen am Schiff. Die Sherazan ist ein sehr buntes Schiff mit bunten Segeln und einer sehr bunten Crew, aber bei genauerer Ansicht wird schnell klar das sie nur ein Haufen Bretter auf einem Schiffskelett ist, Bretter aus duzenden verschiedenen Hölzern und stärkten, alles zusammen geschustert wie ein Flickenteppich. Die Farbe täuscht einen nur darüber hinweg, dass dieses Schiff wohl nie einen echten Zimmermann an Board hatte. Dennoch ist sie prunkvoll gebaut und mit ihrer Farbe ist sie unverwechselbar.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Selbst die Piraten und Menschenhändler haben nicht selbsten an ihr angedockt, nur um die neuste Aufführung zu sehen. Alles an dem Theaterschiff war Fassade, Werder für Menschenhändler, noch für Piraten war es ein Ziel, es gab einfach keine Beute.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die hageren Schausteller und der leere Frachtraum lohnen die Mühe kaum. Doch umgekehrt gab es viel Nutzen, die Sherazan konnte ihn nahezu jeden Hafen ohne größere Probleme einlaufen und so war es nicht selten, dass sie als Transportschiff für die Schiffe galt, die nicht in jeden Hafen gelangen konnten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">So kam es auch, dass die meiste Crew aus ehemaligen Sklaven und dergleichen bestand, freigekauft oder verramscht. Jeder auf der Sherazan war aus freien Stücken dort, das war die Bedingung und dies war auch der Grund, warum die Wachen keine Probleme mit dem Theaterschiff hatten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Dunst war vergangen und vor den Schaustellern, die emsig die Bühne aufbauten, zeigte sich fast wie eine scheue Braut endlich die Stadt, in der sie heute Aufführen würden.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Vladsburg.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ein Juwel für die Schausteller, immerhin hatten sie Freigang, sobald die Bühne aufgebaut war, um die Vorräte aufzustocken und sich alles anzuhören und zu sehen was es Neues gab. Für die meisten der Schausteller war die Stadt selbst neu, sicher man hatte davon gehört und Berichte gelesen, aber sie selbst nie gesehen. Aber der Captain liebte die Stadt und fuhr sie nur zu gerne an. Warum wusste keiner so genau, man erzählte sich schon Gerüchte und Geschichten, warum er immer am Abend das Dock anfuhr und nicht morgens, oder warum er erst zur Aufführung wieder da war. Von heimlichen Geliebten und Frauen war die Rede, vielleicht auch von Kind und Haus. Aber er schwieg sich aus.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Bühne war aufgebaut, auch diese Glanzleistung war nur ein Trugwerk, sie bestand aus gerissenen Brettern des Schiffs selbst und war nur in formgeklebt und gesägt, aber es reichte für die Aufführungen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wild rollte der Ball der Kinder weiter durch die Gassen, wenn das Theaterschiff im Ort war, so gab es keine Schule und auch viele Lehrlinge hatten frei. Sie alle hatten aber genug zu tun, die Kinder mit Spielen und sich Geschichten ausdenken und die Lehrlinge mit dem Schmücken der Häuser, wer sagte, dass man an seinem freien Tag nicht für kleines Geld aushelfen durfte?</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Darüber dürfen wir nicht reden! Hat Mama gesagt“, sprach das erste Kind. „Zippelgreifer! Zippelgreifer!“ riefen die anderen fröhlich im Chor. Pfeifer Del´Phine so war zumindest sein Künstlername war einer der Schausteller der Sherazan und saß auf den Dächern der Stadt. Er war ein sogenannter Spezialist für die Beschaffung neuer Geschichten, er vertrat die Meinung, das man die besten Geschichten bekam in dem Mann den Geschwätz der Waschweiber und Spinner lauschte und die Kinder beobachtete. Die Kinder hörten alles, sie sahen alles und bekamen alles mit. Eltern die sich ärgern, die flüstern, die sich besprachen. Wer also an gute Geschichten wollten, der musste denen zuhören, deren bestes Unterhaltungsmedium, die Unterhaltung selbst war.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gerade gab es eine Geschichte über die Niemand sprechen wollte, und auf die Sherazan hatte vom Captain selbst die Anweisung erhalten die Geschichte nicht aufzuführen, oder darüber zu sprechen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Aber mein Papa hat erzählt, das es da weißen Sand gib!“, erklärte eines der Kinder. „Du Hohlrübe! Das nennt sich Snee!“, protzte ein anderes.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer grinste vor sich hin, natürlich. Diese Kinder waren auf Südlichen Inseln geboren worden, woher sollten sie es besser wissen, alles was sie wussten war hier auf dieser Insel und dem was ihre Eltern erzählten, aber selbst diese waren teilweise so jung und Inseltreu das sie gar nicht wussten wie es Andernorts aussah.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Gar NICHT! Das ist Saaaahaaand!“, beharrte das eine Kind. „ Der ist aber ganz nass und ganz kalt!“. Die Kindergruppe war in Owww und Aww darüber und schnatterten schnell darüber wie Sand kalt sein konnte, das war außerhalb ihres Verständnisses. Generell war ihr Verständnis von kalt sehr rudimentär, sie wussten wie sich das tiefe Wasser anfühlte oder die kühle Jahreszeit, aber keines davon hatte ein Verständnis von Schnee oder Eis.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Und da hat es Bären!“ flüsterte eines der Kinder, als würde es von einem mythischen Monster sprechen. Ein anderes hob einen Teddy hoch. „Sehen die nicht so aus? Dann sind die doch gar nicht gruselig!“, „Nee, das is ja nur ein Teddy! Bären sind soooo groß“, anderes Kind hebt die Armen so hoch es nur kann. „Und haben ganz lange Krallen!“.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Lauscher musste sich ein amüsiertes Kichern verkneifen um seine Position nicht zu verraten. Natürlich, es gab keine Bären in den Tropen, alles aus der alten Heimat musste für diese Kinder wie ein Märchen wirken. Aber ausgerechnet ein Bär? Selbst in Sorridia und Tasperin waren diese Tiere fast ausgestorben und nur noch selten zu sehen. Woher hatten die Kinder eine solche Geschichte? Pfeifer wurde etwas aufmerksamer, zog seiner Hose billiges Rindenpapier und einen Kohlestift, er hatte so ein Gefühl.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Und Monster aus Fell, Krallen und groß wie Häuser!“ flüsterte eines der Kinder und gestikulierte mit seinen Händen auf seinem Kopf ein paar Ohren. „Wir dürfen darüber nicht reden! Oma sagt, die waren so böse das sie bestraft wurden!“ sprache ein ängstliches Kind. „Meine Mama sagt, dass es nur eine Geschichte ist, die gar nicht wahr sind!“, „Mein Bruder hat gesagt, dass es wahr ist!“, keifte eines der Kinder. „Ja Ja, dein Bruder, der Seemann! Der erzählt doch ständig nur Geschichten und alle solln war sein.“, böckelte ein anderes Kind. Die Kindergruppe hatte sich inzwischen unter einem Vordach hinter der Bäckerei zusammengerottet, damit man sie nicht gut hören konnte. Aber Pfeifer hörte so ziemlich jedes Wort, das war sein Handwerk, das und seine Flöte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Well´fe“ flüsterte das Kind, das auch schon von den Bären gesprochen hatte. Es war ein kleiner Rebell und Wichtigtuer, aber nicht bösartig, so wie keines dieser Kinder überhaupt wusste was bösartigkeit sein sollte. Die Kinder gruselten sich alleine schon vor dem falschen Wort. „Die fressen Kinder am Stück und sind fast so groß wie Pferde, mit ganz dichtem Sandfarbenen Fell!“ erzählte es wie von einem Mythos, aber es verfehlte seine Wirkung die Kinder hatten Angst. Die Vorstellung das ein Tier das Fleisch frisst so groß sein könnte machte ihnen große Angst. Natürlich waren die Beschreibungen völlig überzogen, aber das änderte nichts an der Fantasie der Kinder, die sich dazu schreckliche Monster bildeten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer erkannte den Ort, um den es gehen musste, aber selbst ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken. Er entschied sich zu gehen, hier gab es keine Geschichte, die er nicht schon kannte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Nur weil ihr noch nie welche gehört habt! Aber wenn man vor der Kirche steht kann mal sie Nachts hören!“ beharrte eines der Kinder als die Diskussion darüber entbrannt war, ob diese Well´fe jetzt existieren oder nicht. Pfeifer merkte sich den Satz, ehe er seinen Weg zu den Waschweibern fort setzte. Das klang doch nach einer schönen Geschichte für die Crew. Nach den Vorstellungen erzählten sie sich gerne Gruselgeschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Abend kam schnell und so wie die Schiffsglocke läutete bekam auch Pfeifer sein Signal, er war der Rattenfänger mit der Flöte. Er lief mit seiner Flöte durch die Straßen und verkündete damit: Die Vorstellung beginnt bald, überall dort, wo man die Schiffsglocke nicht mehr hörte. Und so war er fast wie eine berühmte Märchenperson, mit den vielen Kindern die ihm folgten, aber auch die Erwachsenen und Alten folgten ihm gerne zum Schiff und lauschten den Melodien die er bis dahin spielte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Schnell war das Doch zu einem kleinen Theater geworden. Bäcker und Metzger boten Stollen und geräucherten Fisch an als Snacks, auch ein paar Schausteller die gerade nicht auf der Bühne waren, waren unterwegs, halfen Kinder und Älteren zu besseren Plätzen, sammelten Münzen vom Boden oder sorgten mit Instrumenten am Dock für eine noch bessere Stimmung und untermalten die Aufführung. Eine mehr oder weniger neues aus Seronna über ein Weib, das aus Neid zu einer Hexe wurde, Unheil stiftete und schließlich von einem Priester mit einem Spiegel besiegt wurde. Pfeifer fand die Geschichte langweilig, aber manchmal durften sie nicht über das berichten, was gerade aktuell war. Politik machte auch vor Schauspielern keinen Halt.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Aufführung war zuende und die Schauspieler bedankten sich, kratzen Münzen aus dem Dock, tauchten sogar danach. Die Sherazan hatte einige Schauspieler deren Leidenschaft das tauchen war, so kamen sie immer auch in schlechten Zeiten über die Runden in dem sie Muscheln und Langusten verkauften. Aber ihrer aller Leidenschaft war die Schauspielerei und das erzählen von Geschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer erinnerte sich an die Geschichte der Kinder, also bei Nacht vor der Kirche? Das wollte er sich selbst anhören. Hier im Süden gab es keine Wölfe, nicht wie die im Norden, hier gab es kleinere Wildhunde und in seltenen Fällen so etwas wie seltsame Katzen mit Hundegesicht, Fozza? Fossa? Irgendwie nannten sie diese Tiere. Er machte es sich mit seinen Notizen des Tages auf einem Dach mit einer kleinen Laterne bequem und wartete auf die Legende der Kinder.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Dunst legte sich über die Stadt, so wie die Nacht die Pflanzen abkühlte, ein feuchter kühler Dunst, eigentlich recht angenehm nach dem viel zu heißen Tag, fand er. Er las seine Notizen, als er einen Schatten aus dem Augenwinkel beobachtete. Ein Hund? Er blinzelte, und versuchte durch den Dunst zu sehen, aber es hatte keinen Sinn. Er sah nur einen schwarzen Schatten ohne echten Umriss, als hätte jemand einen Tropfen Tinte auf nassem Papier verschüttet.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Er musste näher heran, schnell waren papier und Laterne eingepackt und so wie er an der kante des Daches angekommen war, hörte er das was die Kinder erzählt hatten, ein heulen, laut und hell und vibrierte einem noch bis in die Haare, Der Schatten warf etwas und verschwand in den Gassen noch bevor Pfeifer von dem Dach herunter war. Er ging zur Kirche, an ihrer Tür war ein Gekritzel. Ein Greif mit dem Körper eines Bären statt eines Löwen. Der Priester kam zur Tür der Sakristei heraus und nach einem schnellen Wortgefecht war klar, dass Pfeifer nicht der Täter war. Jeden Abend zur selben Zeit musste er die Kreide Kritzelei entfernen. Niemand sollte es sehen und schon gar keiner konnte sich darüber unterhalten und so ziemlich jedem war auch klar warum.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer auch nicht. „Das Heulen?“ fragte er nach einer kurzen Unterredung mit dem putzenden Priester. „ Das ist nur die große Glocke, wenn es Nacht wird kommt aus den Bergen ein eiskalter Wind ins Tal, aber in der Richtung haben keine Windbrechung, also Schlägt der Wind in die Glocke, das ist alles.“, Pfeifer legte den Kopf schief und dachte über die Erklärung des Priesters nach, na so ganz klar war das nicht. Aber vielleicht war es wirklich so. Er half dem Priester noch an sehr niedrigen Stellen und machte sich auf den Weg zurück zum Schiff.</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Bericht:</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Grenzlande als zu gefährlich eingestuft. Stopp. Fichtenhall nicht erreichbar. Stopp.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Brechtholm zerstört. Stopp. Ursachen unbewiesen. Siehe letzte Korrespondenz Dorfvorsteher. Stopp. Weiteres Vorgehen nicht vorgesehen. Stopp.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gerücht:</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die alten Länder haben die Grenzlande aufgegeben, ebenso die Kirche. Es hält sich hartnäckig das Gerücht die Grenzlande wären auf etwas gestoßen und keine Hilfe erhalten. Krankheiten und wilde Tiere und schlechtes Wetter. Ursachen unbekannt. Eine Rebellengruppe hat sich gebildet, die der Kirche und den Ländern Fehlverhalten vorwirft. Sie fordern sofortige Hilfe für die Grenzlande. Ihr Zeichen sind ein Greif mit dem Körper eines Bären und die Parole: Non credere a ridens Lupum.</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><img src="https://lh7-rt.googleusercontent.com/docsz/AD_4nXf446nsX39f3YTvll6jnd_q4RSxgbQhi97UEDRRAWOLZ_O0mRWyTyujZphiSkH5O5-09B47G8entSZTRMLXJ5BxIe9cNgolN9eHicxsaR0aqeJZOR5Rcqz_-h-dFKbMaKEiYJXi?key=CkT_IgdZSWYHqZGd5mwIHlK8" width="384" height="432" alt="[Bild: AD_4nXf446nsX39f3YTvll6jnd_q4RSxgbQhi97U...Gd5mwIHlK8]" class="mycode_img" /></span></div>
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> Die Sache wird totgeschwiegen.</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ü</span></span></span></span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">ber den Dächern liegt noch der Dunst der Nacht, als sich die Sonne langsam hinter dem höchsten Gebäude der Stadt erhebt. Hier und da bellt ein Hund, hier und da zwitschern Vögel, während fröhliche Kinder durch die Gassen rennen. Die Brise vom Meer ist kühl und fegt wie die Bewohner langsam durch die Straßen und den Dunst davon. Ein kleines Theater steht an, eine kleine Truppe kam mit dem letzten Schiff vom Festland, sie erzählen die neuesten Geschichten mit einer kleinen Aufführung auf ihrem Theaterboot.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> Quitschend und plappernd unterhalten sich die Kinder in ihren Spielen. Kaum eines ist älter als 5 Jahre, keins hat je die Insel verlassen, auf der sie geboren worden sind. Wie junge Hunde jagen sie einem Ball durch die Gassen hinterher und immer wilder werden ihre Geschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Lange hat man sich auf die Aufführung des Theaterboots Sherazan gefreut. Es gibt nicht viele Feste und die willkommene Abwechslung durch eine öffentliche Aufführung lockt selbst die Alten aus ihren Stuben, in die feinen Kleider, sofern vorhanden.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Sie alle machen sich fertig, gehen ihrer Arbeit nach und hoffen ungeduldig auf den Nachmittag.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Auf dem Schiff geht es ebenso geschäftig zu, Bühnen werden aus dem Laderaum geholt, aufpoliert und an der Reling befestigt.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Sherazan ist unabhängig, oder es ist das, was sie sich gerne auf die Fahne schreiben würden, mehr ist es so, dass sie Vogelfrei sind. Für die Kirche sind sie als Theater zu uninteressant und für alle anderen zu klein, um sich dafür zu interessieren und solange sie sich grob an die Richtlinien halten, konnten sie im Grunde tun und lassen was sie wollen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Sie werden meist von Städten und Inseln selbst angefordert und bezahlt, es ist kein Vermögen, aber es reicht für alle und die Reperaturen am Schiff. Die Sherazan ist ein sehr buntes Schiff mit bunten Segeln und einer sehr bunten Crew, aber bei genauerer Ansicht wird schnell klar das sie nur ein Haufen Bretter auf einem Schiffskelett ist, Bretter aus duzenden verschiedenen Hölzern und stärkten, alles zusammen geschustert wie ein Flickenteppich. Die Farbe täuscht einen nur darüber hinweg, dass dieses Schiff wohl nie einen echten Zimmermann an Board hatte. Dennoch ist sie prunkvoll gebaut und mit ihrer Farbe ist sie unverwechselbar.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Selbst die Piraten und Menschenhändler haben nicht selbsten an ihr angedockt, nur um die neuste Aufführung zu sehen. Alles an dem Theaterschiff war Fassade, Werder für Menschenhändler, noch für Piraten war es ein Ziel, es gab einfach keine Beute.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die hageren Schausteller und der leere Frachtraum lohnen die Mühe kaum. Doch umgekehrt gab es viel Nutzen, die Sherazan konnte ihn nahezu jeden Hafen ohne größere Probleme einlaufen und so war es nicht selten, dass sie als Transportschiff für die Schiffe galt, die nicht in jeden Hafen gelangen konnten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">So kam es auch, dass die meiste Crew aus ehemaligen Sklaven und dergleichen bestand, freigekauft oder verramscht. Jeder auf der Sherazan war aus freien Stücken dort, das war die Bedingung und dies war auch der Grund, warum die Wachen keine Probleme mit dem Theaterschiff hatten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Dunst war vergangen und vor den Schaustellern, die emsig die Bühne aufbauten, zeigte sich fast wie eine scheue Braut endlich die Stadt, in der sie heute Aufführen würden.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Vladsburg.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ein Juwel für die Schausteller, immerhin hatten sie Freigang, sobald die Bühne aufgebaut war, um die Vorräte aufzustocken und sich alles anzuhören und zu sehen was es Neues gab. Für die meisten der Schausteller war die Stadt selbst neu, sicher man hatte davon gehört und Berichte gelesen, aber sie selbst nie gesehen. Aber der Captain liebte die Stadt und fuhr sie nur zu gerne an. Warum wusste keiner so genau, man erzählte sich schon Gerüchte und Geschichten, warum er immer am Abend das Dock anfuhr und nicht morgens, oder warum er erst zur Aufführung wieder da war. Von heimlichen Geliebten und Frauen war die Rede, vielleicht auch von Kind und Haus. Aber er schwieg sich aus.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Bühne war aufgebaut, auch diese Glanzleistung war nur ein Trugwerk, sie bestand aus gerissenen Brettern des Schiffs selbst und war nur in formgeklebt und gesägt, aber es reichte für die Aufführungen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Wild rollte der Ball der Kinder weiter durch die Gassen, wenn das Theaterschiff im Ort war, so gab es keine Schule und auch viele Lehrlinge hatten frei. Sie alle hatten aber genug zu tun, die Kinder mit Spielen und sich Geschichten ausdenken und die Lehrlinge mit dem Schmücken der Häuser, wer sagte, dass man an seinem freien Tag nicht für kleines Geld aushelfen durfte?</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Darüber dürfen wir nicht reden! Hat Mama gesagt“, sprach das erste Kind. „Zippelgreifer! Zippelgreifer!“ riefen die anderen fröhlich im Chor. Pfeifer Del´Phine so war zumindest sein Künstlername war einer der Schausteller der Sherazan und saß auf den Dächern der Stadt. Er war ein sogenannter Spezialist für die Beschaffung neuer Geschichten, er vertrat die Meinung, das man die besten Geschichten bekam in dem Mann den Geschwätz der Waschweiber und Spinner lauschte und die Kinder beobachtete. Die Kinder hörten alles, sie sahen alles und bekamen alles mit. Eltern die sich ärgern, die flüstern, die sich besprachen. Wer also an gute Geschichten wollten, der musste denen zuhören, deren bestes Unterhaltungsmedium, die Unterhaltung selbst war.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gerade gab es eine Geschichte über die Niemand sprechen wollte, und auf die Sherazan hatte vom Captain selbst die Anweisung erhalten die Geschichte nicht aufzuführen, oder darüber zu sprechen.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Aber mein Papa hat erzählt, das es da weißen Sand gib!“, erklärte eines der Kinder. „Du Hohlrübe! Das nennt sich Snee!“, protzte ein anderes.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer grinste vor sich hin, natürlich. Diese Kinder waren auf Südlichen Inseln geboren worden, woher sollten sie es besser wissen, alles was sie wussten war hier auf dieser Insel und dem was ihre Eltern erzählten, aber selbst diese waren teilweise so jung und Inseltreu das sie gar nicht wussten wie es Andernorts aussah.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Gar NICHT! Das ist Saaaahaaand!“, beharrte das eine Kind. „ Der ist aber ganz nass und ganz kalt!“. Die Kindergruppe war in Owww und Aww darüber und schnatterten schnell darüber wie Sand kalt sein konnte, das war außerhalb ihres Verständnisses. Generell war ihr Verständnis von kalt sehr rudimentär, sie wussten wie sich das tiefe Wasser anfühlte oder die kühle Jahreszeit, aber keines davon hatte ein Verständnis von Schnee oder Eis.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Und da hat es Bären!“ flüsterte eines der Kinder, als würde es von einem mythischen Monster sprechen. Ein anderes hob einen Teddy hoch. „Sehen die nicht so aus? Dann sind die doch gar nicht gruselig!“, „Nee, das is ja nur ein Teddy! Bären sind soooo groß“, anderes Kind hebt die Armen so hoch es nur kann. „Und haben ganz lange Krallen!“.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Lauscher musste sich ein amüsiertes Kichern verkneifen um seine Position nicht zu verraten. Natürlich, es gab keine Bären in den Tropen, alles aus der alten Heimat musste für diese Kinder wie ein Märchen wirken. Aber ausgerechnet ein Bär? Selbst in Sorridia und Tasperin waren diese Tiere fast ausgestorben und nur noch selten zu sehen. Woher hatten die Kinder eine solche Geschichte? Pfeifer wurde etwas aufmerksamer, zog seiner Hose billiges Rindenpapier und einen Kohlestift, er hatte so ein Gefühl.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Und Monster aus Fell, Krallen und groß wie Häuser!“ flüsterte eines der Kinder und gestikulierte mit seinen Händen auf seinem Kopf ein paar Ohren. „Wir dürfen darüber nicht reden! Oma sagt, die waren so böse das sie bestraft wurden!“ sprache ein ängstliches Kind. „Meine Mama sagt, dass es nur eine Geschichte ist, die gar nicht wahr sind!“, „Mein Bruder hat gesagt, dass es wahr ist!“, keifte eines der Kinder. „Ja Ja, dein Bruder, der Seemann! Der erzählt doch ständig nur Geschichten und alle solln war sein.“, böckelte ein anderes Kind. Die Kindergruppe hatte sich inzwischen unter einem Vordach hinter der Bäckerei zusammengerottet, damit man sie nicht gut hören konnte. Aber Pfeifer hörte so ziemlich jedes Wort, das war sein Handwerk, das und seine Flöte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Well´fe“ flüsterte das Kind, das auch schon von den Bären gesprochen hatte. Es war ein kleiner Rebell und Wichtigtuer, aber nicht bösartig, so wie keines dieser Kinder überhaupt wusste was bösartigkeit sein sollte. Die Kinder gruselten sich alleine schon vor dem falschen Wort. „Die fressen Kinder am Stück und sind fast so groß wie Pferde, mit ganz dichtem Sandfarbenen Fell!“ erzählte es wie von einem Mythos, aber es verfehlte seine Wirkung die Kinder hatten Angst. Die Vorstellung das ein Tier das Fleisch frisst so groß sein könnte machte ihnen große Angst. Natürlich waren die Beschreibungen völlig überzogen, aber das änderte nichts an der Fantasie der Kinder, die sich dazu schreckliche Monster bildeten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer erkannte den Ort, um den es gehen musste, aber selbst ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken. Er entschied sich zu gehen, hier gab es keine Geschichte, die er nicht schon kannte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">„Nur weil ihr noch nie welche gehört habt! Aber wenn man vor der Kirche steht kann mal sie Nachts hören!“ beharrte eines der Kinder als die Diskussion darüber entbrannt war, ob diese Well´fe jetzt existieren oder nicht. Pfeifer merkte sich den Satz, ehe er seinen Weg zu den Waschweibern fort setzte. Das klang doch nach einer schönen Geschichte für die Crew. Nach den Vorstellungen erzählten sie sich gerne Gruselgeschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der Abend kam schnell und so wie die Schiffsglocke läutete bekam auch Pfeifer sein Signal, er war der Rattenfänger mit der Flöte. Er lief mit seiner Flöte durch die Straßen und verkündete damit: Die Vorstellung beginnt bald, überall dort, wo man die Schiffsglocke nicht mehr hörte. Und so war er fast wie eine berühmte Märchenperson, mit den vielen Kindern die ihm folgten, aber auch die Erwachsenen und Alten folgten ihm gerne zum Schiff und lauschten den Melodien die er bis dahin spielte.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Schnell war das Doch zu einem kleinen Theater geworden. Bäcker und Metzger boten Stollen und geräucherten Fisch an als Snacks, auch ein paar Schausteller die gerade nicht auf der Bühne waren, waren unterwegs, halfen Kinder und Älteren zu besseren Plätzen, sammelten Münzen vom Boden oder sorgten mit Instrumenten am Dock für eine noch bessere Stimmung und untermalten die Aufführung. Eine mehr oder weniger neues aus Seronna über ein Weib, das aus Neid zu einer Hexe wurde, Unheil stiftete und schließlich von einem Priester mit einem Spiegel besiegt wurde. Pfeifer fand die Geschichte langweilig, aber manchmal durften sie nicht über das berichten, was gerade aktuell war. Politik machte auch vor Schauspielern keinen Halt.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die Aufführung war zuende und die Schauspieler bedankten sich, kratzen Münzen aus dem Dock, tauchten sogar danach. Die Sherazan hatte einige Schauspieler deren Leidenschaft das tauchen war, so kamen sie immer auch in schlechten Zeiten über die Runden in dem sie Muscheln und Langusten verkauften. Aber ihrer aller Leidenschaft war die Schauspielerei und das erzählen von Geschichten.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer erinnerte sich an die Geschichte der Kinder, also bei Nacht vor der Kirche? Das wollte er sich selbst anhören. Hier im Süden gab es keine Wölfe, nicht wie die im Norden, hier gab es kleinere Wildhunde und in seltenen Fällen so etwas wie seltsame Katzen mit Hundegesicht, Fozza? Fossa? Irgendwie nannten sie diese Tiere. Er machte es sich mit seinen Notizen des Tages auf einem Dach mit einer kleinen Laterne bequem und wartete auf die Legende der Kinder.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Dunst legte sich über die Stadt, so wie die Nacht die Pflanzen abkühlte, ein feuchter kühler Dunst, eigentlich recht angenehm nach dem viel zu heißen Tag, fand er. Er las seine Notizen, als er einen Schatten aus dem Augenwinkel beobachtete. Ein Hund? Er blinzelte, und versuchte durch den Dunst zu sehen, aber es hatte keinen Sinn. Er sah nur einen schwarzen Schatten ohne echten Umriss, als hätte jemand einen Tropfen Tinte auf nassem Papier verschüttet.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Er musste näher heran, schnell waren papier und Laterne eingepackt und so wie er an der kante des Daches angekommen war, hörte er das was die Kinder erzählt hatten, ein heulen, laut und hell und vibrierte einem noch bis in die Haare, Der Schatten warf etwas und verschwand in den Gassen noch bevor Pfeifer von dem Dach herunter war. Er ging zur Kirche, an ihrer Tür war ein Gekritzel. Ein Greif mit dem Körper eines Bären statt eines Löwen. Der Priester kam zur Tür der Sakristei heraus und nach einem schnellen Wortgefecht war klar, dass Pfeifer nicht der Täter war. Jeden Abend zur selben Zeit musste er die Kreide Kritzelei entfernen. Niemand sollte es sehen und schon gar keiner konnte sich darüber unterhalten und so ziemlich jedem war auch klar warum.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Pfeifer auch nicht. „Das Heulen?“ fragte er nach einer kurzen Unterredung mit dem putzenden Priester. „ Das ist nur die große Glocke, wenn es Nacht wird kommt aus den Bergen ein eiskalter Wind ins Tal, aber in der Richtung haben keine Windbrechung, also Schlägt der Wind in die Glocke, das ist alles.“, Pfeifer legte den Kopf schief und dachte über die Erklärung des Priesters nach, na so ganz klar war das nicht. Aber vielleicht war es wirklich so. Er half dem Priester noch an sehr niedrigen Stellen und machte sich auf den Weg zurück zum Schiff.</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Bericht:</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Grenzlande als zu gefährlich eingestuft. Stopp. Fichtenhall nicht erreichbar. Stopp.</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Brechtholm zerstört. Stopp. Ursachen unbewiesen. Siehe letzte Korrespondenz Dorfvorsteher. Stopp. Weiteres Vorgehen nicht vorgesehen. Stopp.</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gerücht:</span></span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Die alten Länder haben die Grenzlande aufgegeben, ebenso die Kirche. Es hält sich hartnäckig das Gerücht die Grenzlande wären auf etwas gestoßen und keine Hilfe erhalten. Krankheiten und wilde Tiere und schlechtes Wetter. Ursachen unbekannt. Eine Rebellengruppe hat sich gebildet, die der Kirche und den Ländern Fehlverhalten vorwirft. Sie fordern sofortige Hilfe für die Grenzlande. Ihr Zeichen sind ein Greif mit dem Körper eines Bären und die Parole: Non credere a ridens Lupum.</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><img src="https://lh7-rt.googleusercontent.com/docsz/AD_4nXf446nsX39f3YTvll6jnd_q4RSxgbQhi97UEDRRAWOLZ_O0mRWyTyujZphiSkH5O5-09B47G8entSZTRMLXJ5BxIe9cNgolN9eHicxsaR0aqeJZOR5Rcqz_-h-dFKbMaKEiYJXi?key=CkT_IgdZSWYHqZGd5mwIHlK8" width="384" height="432" alt="[Bild: AD_4nXf446nsX39f3YTvll6jnd_q4RSxgbQhi97U...Gd5mwIHlK8]" class="mycode_img" /></span></div>
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> Die Sache wird totgeschwiegen.</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Weidmannsheil (#132)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2225</link>
			<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 01:50:42 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2225</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Weidmannsheil (#132)</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Teilnehmende:</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elodie Fuchs</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Valerian Grau</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Yara Sharif</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Hinke Keizer</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Rabastan Kurati (Nachzügler)</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elicia Solís</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine erfolgreiche Jagd</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Am 26. Nebelmond des Jahres 1365 versammelte sich eine illustre Truppe, um den Auftrag <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">#132 Weidmannsheil</span> zu erledigen. Ziel des Auftrags war es, die Tasperiner Jagdgesellschaft davon zu überzeugen, sich der Großoperation - dem Magnum Opus des Militärsektors - anzuschließen. Schnell war sich die Gruppe, bestehend aus der Zugsführerin Elodie Fuchs, dem Korporal Valerian Grau, der Soldatin Yara Sharif – übrigens die einzig anwesende Jägerin -, Handwerker Hinke Keizer und der Verfasserin des folgenden Abenteurerberichts, Elicia Solís, einig, dass eine erfolgreiche Jagd wohl das Beste Mittel sei, die angereisten Vertreter von der Großoperation zu überzeugen. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">So strebte das Grüppchen zunächst das Hauptquartier der Tasperiner Jagdgesellschaft an. Unterwegs stieß Baumeister Rabastan Kurati zu den Abenteurern und entschied sich, die Anwesenden ohne Aussicht auf Belohnung zu begleiten und zusätzlich zu schützen. </span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Im Hauptquartier der Jäger wurden die Neu Corethoner wärmstens empfangen. Nach einer kurzen Unstimmigkeit zwischen Herrn Hinke Keizer und einem Ehrenmitglied der Jagdgesellschaft, erhielten die Auftragnehmenden die Aufgabe, einen erfahrenen Jäger, mit dem passenden Namen Fridobald Jager, vom Geschick und Können des tasperiner Militärs zu überzeugen und ihn damit für die Großoperation zu begeistern. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Auf Nachfrage äußerste Señor Jager den Wunsch, eine Kreatur der Tierstufe B, nach der Tasperiner Jagdliste, zu fangen. Au</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">f der Jagdliste werden die Tiere Athalons in drei Unterlisten in einer Ranglinste geordnet. Es gibt jeweils eine Liste für Land-, Meeres- und Luftkreaturen. Innerhalb ihrer Liste werden sie anhand verschiedener Kriterien geordnet. So werden sie unter anderem an ihrer Seltenheit, dem Schwierigkeitsgrad der Jagd oder ihrer Gefährlichkeit gemessen. Als B-Kreaturen gelten besondere Tiere, die seltener oder gefährlicher als Andere sind. Darunter fallen beispielsweise Bären, Krokodile oder Haie. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Erwartungsvoll richteten sich alle Blicke in Yara Sharifs Richtung, immerhin die einzig anwesende Jägerin und Person mit der meisten Jagdexpertise. Da sich diese jedoch nicht konkret äußern wollte, entschied sich die Mehrheit der Abenteurer nach einer kurzen, jedoch intensiven Beratung dafür, einen Bären zu erlegen. Ein mit Schlafmitteln präparierte Fleischköder wurden organisiert und so </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">begab sich die durchmischte Gruppe in Hochstimmung gen Norden. Während der anstrengenden Wanderung brachte der erfahrene Jäger einige seiner Weisheiten unter das Volk. So betonte er, dass zwar nicht jeder Schuss immer sein Ziel treffe, eine Jagd jedoch immer lehrreich sei. Des weiteren erklärte er seinen Schützlingen, dass ein Jäger nie ein Meister, sondern immer ein Schüler der Natur sein wird. Der Jagdtrupp war motiviert, sich diese Ratschläge für die anstehende Jagd zu Herzen zu nehmen. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Hinke Keizer präsentierte Señor Fridobald während des Marsches seine Erfindung. Ein hölzernes Gewehr, dass jedoch eher wie eine Armbrust und weniger wie eine Pulverwaffe bedient werden soll. Dazu eigens dafür entwickelte, gläserne Pfeilspitzen. Zwar zeigte der Jäger mildes Interesse, schien sich jedoch eher für seine Umgebung und die Natur um ihn herum zu begeistern.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Unter Anleitung der Verfasserin, die glücklicherweise einige Wochen vorher im Zuge des Auftrags <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">#115 Waldlandschaften</span> das gesamte Areal des Lichtenwaldes kartographierte, wanderten alle zielstrebig den Pilgerpfad entlang, um sich unweit der berüchtigten Nebelschleimgrotte und noch näher an einer kartierten Bärenhöhle, in die Büsche zu schlagen und nach Spuren Ausschau zu halten. Schon nach einigen Metern abseits des Wegrandes wurde Zugführerin Fuchs fündig und führte die anderen auf einem scheinbar unsichtbaren Pfad tiefer in das dunkle Dickicht des Lichtenwaldes. Bis hin zu einer Wasserstelle, die offenkundig als Trinkstelle für jegliche Arten von Wildtieren genutzt wurde. Auch Bärenspuren wurden dort von aufmerksamen Augen entdeckt. Überraschenderweise entdeckte Korporal Grau unterschiedlich große Prankenabdrücke und informierte die Anwesenden darüber, dass einer der beiden Bären deutlich kleinere Fußabdrücke hinterlassen hatte. Er schlussfolgerte, dass es sich wahrscheinlich um eine Bärenmutter und ihren Nachwuchs handeln dürfte. Weniger Meter von der Wasserstelle entfernt, erspähten die Abenteurer dann die von der Verfasserin anvisierte Bärenhöhle. Außerdem erblickten sie eine Fallgrube, unweit der Höhle, die wohl noch ein Überbleibsel einer vergangenen Jagd darstellte. Rasch schmiedeten Grau, Fuchs, Kurati und Solís den Plan, die Fundgrube neu zu bestücken. Mithilfe von mitgebrachten Netzen, Seilen, Ästen und jede Menge Laub deckten die Jäger die Fallgrube effizient und dennoch eilig ab. Die Sonne näherte sich zu diesem Zeitpunkt bereits dem Horizont.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Währenddessen schlüpften die Soldaten in ihre mitgebrachten und selbst entwickelten Tarnanzüge und nachdem auch der präparierte Köder auf der Fallgrube platziert wurde, zog sich der Rest der Gruppe unter Fridobald Jagers Beobachtung ins dichte Unterholz zurück. Die Soldaten Grau und Fuchs schlichen sich währenddessen in die Bärenhöhle, um mehr Informationen zu sammeln. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Nach einigen Minuten kehrten die beiden unbeschadet und unbemerkt wieder zum Rest der kleinen Gemeinschaft zurück. Beeindruckenderweise blieben beide unentdeckt und konnten dem Rest die gemeinsame Vermutung bestätigen. Sie entdeckten im Inneren der Höhle zwei schlafende Bären. Eine Mutter und ihr Bärenjunges. Das Junge etwa halb so groß wie die Mutter, also nicht zu unterschätzen und bereits im überlebensfähigen Alter. Yara Sharif betonte daraufhin, dass es sich bei Bären um nachtaktive Jäger handle und deswegen entschieden die Anwesenden gemeinschaftlich, sich vorerst zurückzuziehen und zu warten, bis die Bären von selbst erwachen die Hoffnung auf die Fallgrube zu setzen.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Gemeinsam wurde ein Zelt in unmittelbarer Nähe aufgebaut und der Großteil des Trupps zog sich beim Anbruch der Nacht zum Rasten ins Zelt zurück. Einige wenige verblieben an der Fallgrube, um die die Lage im Blick zu behalten. Fridobald ermutigte die Gruppe ein Feuer zu entfachen, nach einigen Überlegungen stimmten alle Beteiligtem dem Gesuch zu, jedoch nicht ohne die Skepsis zu verlieren. Zugführerin Fuchs und die Verfasserin vermuteten anfänglich eine Art Test, wurden jedoch eines besseren belehrt. Es folgten einige angenehme Gespräche über die Wertvorstellungen, die Fridobalds Meinung nach ein jeder Jäger vertreten sollte. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Die Ausführungen des Herren Jagers wurden jedoch nach einer Weile von einem auffälligen Geräusch außerhalb des Zeltes unterbrochen. Eilig rappelten sich alle auf, verließen das Zelt und konnten einen vollen Erfolg verbuchen. Die Bärenmutter war in die Falle getappt. Zum Entsetzen aller, schlug Hinke Keizer vor, dass Tier langsam ausbluten zu lassen, um es, zusätzlich zu den Schlafmitteln, zu schwächen. Jedoch entschied sich der Rest der Gruppe gemeinschaftlich und ausdrücklich dagegen und sprach sich dafür aus, das Tier schnell und möglichst effizient zu töten. Dies wurde sogleich durchgeführt. Hierbei waren die Jäger vor allem auf Schnelligkeit bedacht, da unklar war, wo sich das Bärenjunge zu dem Zeitpunkt aufhielt.  Die Tatsache, dass der Bär von dem mit Schlafmitteln versetzten Köder gefressen hatte, erleichterte dies ungemein. Der tote Bär wurde ohne weitere Komplikationen auf den mitgebrachten Karren geladen und die siegreichen Jäger begaben sich eilig auf den Weg zurück in die Stadt. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Der Kadaver wurde an die Tasperiner Jagdgesellschaft übergeben und Fridobald Jager lobte seinen Trupp für die erfolgreiche und effiziente Jagd. Besonders angetan war er von den selbst entwickelten Tarnanzügen der beiden Schneider und dem Vorgehen der Gruppe, in Bezug auf ihren Achtsamkeit gegenüber der Natur. Kleinere Schnitzer die sich einige Gruppenmitglieder leisteten, lies er unkommentiert. Abschließend sicherte er seine Unterstützung und auch die Unterstützung der Tasperiner Jagdgesellschaft in Bezug auf das Großprojekt zu. Somit kann der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auftrag #132</span> als voller Erfolg verbucht werden. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Gezeichnet,</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elicia Solís</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Weidmannsheil (#132)</span></span></span></span><br />
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<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Teilnehmende:</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elodie Fuchs</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Valerian Grau</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Yara Sharif</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Hinke Keizer</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Rabastan Kurati (Nachzügler)</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elicia Solís</span></span></span><br />
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<span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine erfolgreiche Jagd</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Am 26. Nebelmond des Jahres 1365 versammelte sich eine illustre Truppe, um den Auftrag <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">#132 Weidmannsheil</span> zu erledigen. Ziel des Auftrags war es, die Tasperiner Jagdgesellschaft davon zu überzeugen, sich der Großoperation - dem Magnum Opus des Militärsektors - anzuschließen. Schnell war sich die Gruppe, bestehend aus der Zugsführerin Elodie Fuchs, dem Korporal Valerian Grau, der Soldatin Yara Sharif – übrigens die einzig anwesende Jägerin -, Handwerker Hinke Keizer und der Verfasserin des folgenden Abenteurerberichts, Elicia Solís, einig, dass eine erfolgreiche Jagd wohl das Beste Mittel sei, die angereisten Vertreter von der Großoperation zu überzeugen. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">So strebte das Grüppchen zunächst das Hauptquartier der Tasperiner Jagdgesellschaft an. Unterwegs stieß Baumeister Rabastan Kurati zu den Abenteurern und entschied sich, die Anwesenden ohne Aussicht auf Belohnung zu begleiten und zusätzlich zu schützen. </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Im Hauptquartier der Jäger wurden die Neu Corethoner wärmstens empfangen. Nach einer kurzen Unstimmigkeit zwischen Herrn Hinke Keizer und einem Ehrenmitglied der Jagdgesellschaft, erhielten die Auftragnehmenden die Aufgabe, einen erfahrenen Jäger, mit dem passenden Namen Fridobald Jager, vom Geschick und Können des tasperiner Militärs zu überzeugen und ihn damit für die Großoperation zu begeistern. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Auf Nachfrage äußerste Señor Jager den Wunsch, eine Kreatur der Tierstufe B, nach der Tasperiner Jagdliste, zu fangen. Au</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">f der Jagdliste werden die Tiere Athalons in drei Unterlisten in einer Ranglinste geordnet. Es gibt jeweils eine Liste für Land-, Meeres- und Luftkreaturen. Innerhalb ihrer Liste werden sie anhand verschiedener Kriterien geordnet. So werden sie unter anderem an ihrer Seltenheit, dem Schwierigkeitsgrad der Jagd oder ihrer Gefährlichkeit gemessen. Als B-Kreaturen gelten besondere Tiere, die seltener oder gefährlicher als Andere sind. Darunter fallen beispielsweise Bären, Krokodile oder Haie. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Erwartungsvoll richteten sich alle Blicke in Yara Sharifs Richtung, immerhin die einzig anwesende Jägerin und Person mit der meisten Jagdexpertise. Da sich diese jedoch nicht konkret äußern wollte, entschied sich die Mehrheit der Abenteurer nach einer kurzen, jedoch intensiven Beratung dafür, einen Bären zu erlegen. Ein mit Schlafmitteln präparierte Fleischköder wurden organisiert und so </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">begab sich die durchmischte Gruppe in Hochstimmung gen Norden. Während der anstrengenden Wanderung brachte der erfahrene Jäger einige seiner Weisheiten unter das Volk. So betonte er, dass zwar nicht jeder Schuss immer sein Ziel treffe, eine Jagd jedoch immer lehrreich sei. Des weiteren erklärte er seinen Schützlingen, dass ein Jäger nie ein Meister, sondern immer ein Schüler der Natur sein wird. Der Jagdtrupp war motiviert, sich diese Ratschläge für die anstehende Jagd zu Herzen zu nehmen. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Hinke Keizer präsentierte Señor Fridobald während des Marsches seine Erfindung. Ein hölzernes Gewehr, dass jedoch eher wie eine Armbrust und weniger wie eine Pulverwaffe bedient werden soll. Dazu eigens dafür entwickelte, gläserne Pfeilspitzen. Zwar zeigte der Jäger mildes Interesse, schien sich jedoch eher für seine Umgebung und die Natur um ihn herum zu begeistern.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Unter Anleitung der Verfasserin, die glücklicherweise einige Wochen vorher im Zuge des Auftrags <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">#115 Waldlandschaften</span> das gesamte Areal des Lichtenwaldes kartographierte, wanderten alle zielstrebig den Pilgerpfad entlang, um sich unweit der berüchtigten Nebelschleimgrotte und noch näher an einer kartierten Bärenhöhle, in die Büsche zu schlagen und nach Spuren Ausschau zu halten. Schon nach einigen Metern abseits des Wegrandes wurde Zugführerin Fuchs fündig und führte die anderen auf einem scheinbar unsichtbaren Pfad tiefer in das dunkle Dickicht des Lichtenwaldes. Bis hin zu einer Wasserstelle, die offenkundig als Trinkstelle für jegliche Arten von Wildtieren genutzt wurde. Auch Bärenspuren wurden dort von aufmerksamen Augen entdeckt. Überraschenderweise entdeckte Korporal Grau unterschiedlich große Prankenabdrücke und informierte die Anwesenden darüber, dass einer der beiden Bären deutlich kleinere Fußabdrücke hinterlassen hatte. Er schlussfolgerte, dass es sich wahrscheinlich um eine Bärenmutter und ihren Nachwuchs handeln dürfte. Weniger Meter von der Wasserstelle entfernt, erspähten die Abenteurer dann die von der Verfasserin anvisierte Bärenhöhle. Außerdem erblickten sie eine Fallgrube, unweit der Höhle, die wohl noch ein Überbleibsel einer vergangenen Jagd darstellte. Rasch schmiedeten Grau, Fuchs, Kurati und Solís den Plan, die Fundgrube neu zu bestücken. Mithilfe von mitgebrachten Netzen, Seilen, Ästen und jede Menge Laub deckten die Jäger die Fallgrube effizient und dennoch eilig ab. Die Sonne näherte sich zu diesem Zeitpunkt bereits dem Horizont.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Währenddessen schlüpften die Soldaten in ihre mitgebrachten und selbst entwickelten Tarnanzüge und nachdem auch der präparierte Köder auf der Fallgrube platziert wurde, zog sich der Rest der Gruppe unter Fridobald Jagers Beobachtung ins dichte Unterholz zurück. Die Soldaten Grau und Fuchs schlichen sich währenddessen in die Bärenhöhle, um mehr Informationen zu sammeln. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Nach einigen Minuten kehrten die beiden unbeschadet und unbemerkt wieder zum Rest der kleinen Gemeinschaft zurück. Beeindruckenderweise blieben beide unentdeckt und konnten dem Rest die gemeinsame Vermutung bestätigen. Sie entdeckten im Inneren der Höhle zwei schlafende Bären. Eine Mutter und ihr Bärenjunges. Das Junge etwa halb so groß wie die Mutter, also nicht zu unterschätzen und bereits im überlebensfähigen Alter. Yara Sharif betonte daraufhin, dass es sich bei Bären um nachtaktive Jäger handle und deswegen entschieden die Anwesenden gemeinschaftlich, sich vorerst zurückzuziehen und zu warten, bis die Bären von selbst erwachen die Hoffnung auf die Fallgrube zu setzen.</span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Gemeinsam wurde ein Zelt in unmittelbarer Nähe aufgebaut und der Großteil des Trupps zog sich beim Anbruch der Nacht zum Rasten ins Zelt zurück. Einige wenige verblieben an der Fallgrube, um die die Lage im Blick zu behalten. Fridobald ermutigte die Gruppe ein Feuer zu entfachen, nach einigen Überlegungen stimmten alle Beteiligtem dem Gesuch zu, jedoch nicht ohne die Skepsis zu verlieren. Zugführerin Fuchs und die Verfasserin vermuteten anfänglich eine Art Test, wurden jedoch eines besseren belehrt. Es folgten einige angenehme Gespräche über die Wertvorstellungen, die Fridobalds Meinung nach ein jeder Jäger vertreten sollte. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Die Ausführungen des Herren Jagers wurden jedoch nach einer Weile von einem auffälligen Geräusch außerhalb des Zeltes unterbrochen. Eilig rappelten sich alle auf, verließen das Zelt und konnten einen vollen Erfolg verbuchen. Die Bärenmutter war in die Falle getappt. Zum Entsetzen aller, schlug Hinke Keizer vor, dass Tier langsam ausbluten zu lassen, um es, zusätzlich zu den Schlafmitteln, zu schwächen. Jedoch entschied sich der Rest der Gruppe gemeinschaftlich und ausdrücklich dagegen und sprach sich dafür aus, das Tier schnell und möglichst effizient zu töten. Dies wurde sogleich durchgeführt. Hierbei waren die Jäger vor allem auf Schnelligkeit bedacht, da unklar war, wo sich das Bärenjunge zu dem Zeitpunkt aufhielt.  Die Tatsache, dass der Bär von dem mit Schlafmitteln versetzten Köder gefressen hatte, erleichterte dies ungemein. Der tote Bär wurde ohne weitere Komplikationen auf den mitgebrachten Karren geladen und die siegreichen Jäger begaben sich eilig auf den Weg zurück in die Stadt. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Der Kadaver wurde an die Tasperiner Jagdgesellschaft übergeben und Fridobald Jager lobte seinen Trupp für die erfolgreiche und effiziente Jagd. Besonders angetan war er von den selbst entwickelten Tarnanzügen der beiden Schneider und dem Vorgehen der Gruppe, in Bezug auf ihren Achtsamkeit gegenüber der Natur. Kleinere Schnitzer die sich einige Gruppenmitglieder leisteten, lies er unkommentiert. Abschließend sicherte er seine Unterstützung und auch die Unterstützung der Tasperiner Jagdgesellschaft in Bezug auf das Großprojekt zu. Somit kann der <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Auftrag #132</span> als voller Erfolg verbucht werden. </span></span><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span><br />
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<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Gezeichnet,</span></span></span><br />
<span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, Arial_EmbeddedFont, Arial_MSFontService, sans-serif;" class="mycode_font">Elicia Solís</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tagebucheintrag von Marinus de Ruijter]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2186</link>
			<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 10:39:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2186</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tagebucheintrag von Marinus de Ruijter</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">31. Heumond 1365 - Erster Einsatz in der Nebelschleimgrotte auf Neu-Corethon</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heute war mein erster Einsatz</span>, und obwohl ich versuche, die Worte für das Erlebte zu finden, fällt es mir schwer, den Schock in mir zu ordnen. Neu-Corethon ist ohnehin schon ein skurriler Ort, doch die Grotten, in denen das alchemistische Monster haust, haben selbst die erfahrensten Krieger erzittern lassen. Und ich verstehe jetzt, warum.</blockquote>
<br />
Das Heer hatte Bürger und Freiwillige zusammengerufen – darunter Handwerker, Alchemisten und sogar zwei Mitglieder des Klerus. Besonders ungewöhnlich war der Anblick der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">sechs Krieger der Bororo</span>, die uns verstärkten; ihr Auftreten und die ruhige Entschlossenheit hatten eine Wirkung auf mich. Sie bewegten sich, deutlich rhythmischer und fast schon tanzend, während sie unter sich ruhig blieben, doch auch wirkten sie ganz anders, fast schon primitiv, aber in einer guten Art. Irgendwas an Ihnen lies mich hinterfragen wie das Leben wohl in einem Urwald sein muss. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Grotte selbst war wie verflucht</span>. Ich hatte Geschichten über das Wesen gehört, das darin haust – ein alchemistisches Ungeheuer, das bereits etliche Leben gefordert hatte und von dem man sagt, dass ein Blick darauf den Verstand zerstört. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein einziger Blick</span>, und man wird wahnsinnig.<br />
Die Vertreter der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Universität Patrien</span> hatten uns ihren modernen Kran zur Verfügung gestellt, und ich spürte eine gewisse Verantwortung, ihn gut zu bedienen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Während des Einsatzes war Halil Al'Faris, ein Bürger von tapferem Herzen, in die Höhle vorgedrungen. Als er heraustrat, rief er, dass die totgeglaubte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldatin Sharif</span> am Leben sei! Doch im gleichen Moment sahen wir das Monster, wie es sich ihm näherte – er konnte ihm nicht entkommen. Er fiel, und ich werde nie den Anblick vergessen, als er als eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">astrale Gestalt</span> zurückkehrte, die das Wesen zurückhielt, als wolle er uns schützen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Unsere Kampftruppen hatten sich inzwischen positioniert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasserfässer wurden über das Monster gestürzt</span>, und ich bediente den Kran, um das Fass Schwarzpulver direkt über das Wesen zu bringen. Korporal Grau hatte ein alchemistisches Mittel, dass das Monster mit einem einzigen gezielten Wurf einfror. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Kirche</span> setzte in diesem Moment ihren Bannkreis, und wir begannen, die Verwundeten aus der Gefahrenzone zu evakuieren.<br />
Dann kam der Befehl, die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwarzpulverladung</span> zu zünden. In einem riesigen, donnernden Schlag explodierte das Fass. Der Knall war so laut, dass ich noch eine ganze Weile danach kaum was hören konnte. Man konnte sicher die Explosion und den Lichtstrahl den uns Deyn schenkte von weitem sehen. Es riss mich von der Plattform des Krans als sich der Rauch langsam über die Szene legte, als wäre die Welt selbst in einem Moment des Schreckens erstarrt. Für einen Augenblick glaubte ich, alles sei still.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Als der Rauch endlich verzog, sahen wir sie: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldatin Sharif</span>, schwer traumatisiert, kroch aus der Grube. Ihre Augen wirkten leer, wie in eine andere Welt gerichtet.<br />
Ich weiß nicht, was sie gesehen hat, doch ich spüre, dass ich diese Augen nie vergessen werde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tagebucheintrag von Marinus de Ruijter</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">31. Heumond 1365 - Erster Einsatz in der Nebelschleimgrotte auf Neu-Corethon</span><br />
<hr class="mycode_hr" />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heute war mein erster Einsatz</span>, und obwohl ich versuche, die Worte für das Erlebte zu finden, fällt es mir schwer, den Schock in mir zu ordnen. Neu-Corethon ist ohnehin schon ein skurriler Ort, doch die Grotten, in denen das alchemistische Monster haust, haben selbst die erfahrensten Krieger erzittern lassen. Und ich verstehe jetzt, warum.</blockquote>
<br />
Das Heer hatte Bürger und Freiwillige zusammengerufen – darunter Handwerker, Alchemisten und sogar zwei Mitglieder des Klerus. Besonders ungewöhnlich war der Anblick der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">sechs Krieger der Bororo</span>, die uns verstärkten; ihr Auftreten und die ruhige Entschlossenheit hatten eine Wirkung auf mich. Sie bewegten sich, deutlich rhythmischer und fast schon tanzend, während sie unter sich ruhig blieben, doch auch wirkten sie ganz anders, fast schon primitiv, aber in einer guten Art. Irgendwas an Ihnen lies mich hinterfragen wie das Leben wohl in einem Urwald sein muss. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Grotte selbst war wie verflucht</span>. Ich hatte Geschichten über das Wesen gehört, das darin haust – ein alchemistisches Ungeheuer, das bereits etliche Leben gefordert hatte und von dem man sagt, dass ein Blick darauf den Verstand zerstört. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ein einziger Blick</span>, und man wird wahnsinnig.<br />
Die Vertreter der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Universität Patrien</span> hatten uns ihren modernen Kran zur Verfügung gestellt, und ich spürte eine gewisse Verantwortung, ihn gut zu bedienen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Während des Einsatzes war Halil Al'Faris, ein Bürger von tapferem Herzen, in die Höhle vorgedrungen. Als er heraustrat, rief er, dass die totgeglaubte <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldatin Sharif</span> am Leben sei! Doch im gleichen Moment sahen wir das Monster, wie es sich ihm näherte – er konnte ihm nicht entkommen. Er fiel, und ich werde nie den Anblick vergessen, als er als eine <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">astrale Gestalt</span> zurückkehrte, die das Wesen zurückhielt, als wolle er uns schützen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Unsere Kampftruppen hatten sich inzwischen positioniert. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasserfässer wurden über das Monster gestürzt</span>, und ich bediente den Kran, um das Fass Schwarzpulver direkt über das Wesen zu bringen. Korporal Grau hatte ein alchemistisches Mittel, dass das Monster mit einem einzigen gezielten Wurf einfror. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Kirche</span> setzte in diesem Moment ihren Bannkreis, und wir begannen, die Verwundeten aus der Gefahrenzone zu evakuieren.<br />
Dann kam der Befehl, die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schwarzpulverladung</span> zu zünden. In einem riesigen, donnernden Schlag explodierte das Fass. Der Knall war so laut, dass ich noch eine ganze Weile danach kaum was hören konnte. Man konnte sicher die Explosion und den Lichtstrahl den uns Deyn schenkte von weitem sehen. Es riss mich von der Plattform des Krans als sich der Rauch langsam über die Szene legte, als wäre die Welt selbst in einem Moment des Schreckens erstarrt. Für einen Augenblick glaubte ich, alles sei still.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
Als der Rauch endlich verzog, sahen wir sie: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldatin Sharif</span>, schwer traumatisiert, kroch aus der Grube. Ihre Augen wirkten leer, wie in eine andere Welt gerichtet.<br />
Ich weiß nicht, was sie gesehen hat, doch ich spüre, dass ich diese Augen nie vergessen werde.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Harte Worte (#129)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2151</link>
			<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 14:47:06 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2151</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende:</span></span><ul class="mycode_list"><li>████████████ ███████ ██████████<br />
</li>
<li>████████████ ███████<br />
</li>
<li>██████ █████ ██████████<br />
</li>
<li>███████ █████<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ziel des Auftrages: </span>Bringt alle Pamphlete erfolgreich an zentralen Orten auf Cerrona an.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nebenziel: </span>Erregt kein Aufsehen und lasst euch nicht mit diesem Vorgehen in Verbindung bringen.<br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Akt 1: Vorbereitung auf Neu Corethon</span></span><br />
<br />
Die Namen der in diesem Abenteuerbericht agierenden Auftragsnehmer der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span> wurden aus Sicherheitsgründen geschwärzt. Stattdessen werden die Auftragsnehmer im Abenteuerbericht von folgenden Tarnidentitäten repräsentiert:<br />
<br />
<ul class="mycode_list"><li>Raphael Greenapple, wohlhabender Hobbyarchäologe aus Asmaeth.<br />
</li>
<li>Lisa, seine wissbegierige Schülerin<br />
</li>
<li>Hinkebein-Piet, ein mitreisender Musiker <br />
</li>
<li>Eine namenlose Dolmetscherin <br />
</li>
</ul>
Diese versammelten sich am 10. Tag des Heumonds 1364 vor dem silvanischen Kirchengelehrten Alinardus von Hochfurt, um die genauen Auftragsdetails zu besprechen und anschließend die Fahrt nach Cerrona anzutreten. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">An dieser </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stelle will ich abermals auf die besonderen Anforderungen des ehrenwerten </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Alinardus von Hochfurt an seine Auftragsnehmer und Zuhörer hinweisen. Bei wichtigen Gesprächen legt er etwa wert auf die Abwesenheit von Alkohol. Außerdem ordnet er  die ihm zuhörenden Personen stehts symmetrisch an und verlangt weiterhin, dass diese keine Kopfbedeckungen tragen. </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ihm unbekannte Personen sollten sich nach den üblichen Begrüßungsfloskeln kurz vorstellen. </span><br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Nachdem in einem kurzen Tumult den Anforderungen des Alinardus von Hochfurt entsprochen wurde, breitete dieser die von ihm verfassten Pamphlete aus. Sogleich wurden diese von den interessierten Auftragsnehmern studiert und in unterschiedlicher Ausführlichkeit diskutiert. Den geneigten Lesern sollen die Thesen dieses herausragenden Gelehrten natürlich nicht vorenthalten werden: <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Pamphlet - I dodici santi</span></span><br />
Das erste Pamphlet stieß gleich in den Kern der silvanischen <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Glaubensl</span><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">ehre</span> vor: <br />
Die Verehrung der zwölf Heiligen als Aspekte Deyn Cadors wurde in brillianter Weise dargestellt. <br />
Gleichzeitig wurde durch einige geschickte theologische Querverweise sichergestellt, dass auch Gemeinde Cerrona <br />
den Unterschied zwischen <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Heiligenverehrung</span> und <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">Götzenkult</span> erkennt. <br />
<img src="https://i.imgur.com/8edxA5I.png" width="300" height="200" alt="[Bild: 8edxA5I.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Pamphlet - Il ponte della fede</span></span><br />
Mit der unbeirrbaren Schärfe eines silvanischen Theologen führt Alinardus von Hochfurt seine Kritik am Sorridianischen Ritus auch im zweiten Pamphlet fort. <br />
Statt weitere silvanische Aspekte zu rechtfertigen geht er nun jedoch zum Angriff über.  <br />
In einem Vergleich mit dem <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">silvanischen Pontifex</span> kritisiert er das Amt des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sorridianischen Gottkönigs</span> höchstselbst, dessen weltliche Dünkel er hervorhebt. <br />
<br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/nbLzvWB.png" width="300" height="200" alt="[Bild: nbLzvWB.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">3. Pamphlet - Giudizio errato sul divino </span></span><br />
Seinen theologischen Angriff auf den sorridianischen Ritus führt der silvanische Gelehrte auch im dritten Pamphlet fort. In Rückbezug auf seine Erläuterungen zu den silvanischen Heiligen kritisiert er hier nun die sorridianische Verehrung von heilig gesprochenen Menschen, als Verkennung der Unreinheit menschlichen Lebens.  <br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/lZReLRb.png" width="300" height="200" alt="[Bild: lZReLRb.png]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">4. Pamphlet - Lezioni dalla storia </span></span><br />
Im vorletzten Pamphlet führt der Auftragsgeber die jüngere Geschichte Leändriens aus,um die Überlegenheit Tasperins gegenüber Sorridia als Resultat der silvanischen Offenheit gegenüber dem sorridianischen Zerfall zu propagieren. Hierbei referenziert er wohl insbesondere auf den Niedergang des Kaiserreichs Sorridia, der mit dem Abfall von <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/K%C3%B6nigreich_Patrien" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Patrien</a> und <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Fallicer_Bund" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fallice</a> endgültig wurde. <br />
<br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/RUmxPSY.png" width="300" height="200" alt="[Bild: RUmxPSY.png]" class="mycode_img" /><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Pamphlet - Crisi di fede</span></span><br />
Im letzten Pamphlet klagt Alinardus von Hochfurt schließlich über die auf den Westwind-Inseln andauernde Glaubenskrise.<br />
Doch bleibt es nicht bei der reinen Klage: Er schuldigt gar die starren Strukturen der Sorridianischen Kirche an, <br />
die für ihn die wesentliche Ursache der Glaubenskrise sind. <br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/0mlQeNt.png" width="300" height="200" alt="[Bild: 0mlQeNt.png]" class="mycode_img" /><br />
Nach der bereits erwähnten Diskussion zum Inhalt der Pamphlete wurden noch letzte Besorgungen erledigt, ehe gemeinsam die Segel nach Cerrona gesetzt wurden. Da die Überfahrt recht ereignislos verlief konnte die Gruppe die Zeit nutzen, um ihre Tarnidentitäten weiter auszubauen und gegenseitig zu überprüfen. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 2: Durchführung auf Cerrona</span></span><br />
<br />
Im Hafen von Cerrona wurde die Gruppe umgehend von einem sorridianischen Wachsoldaten in Empfang genommen. Nachdem dieser die Ankergebühr kassierte, wurde die Gruppe von offensichtlich fremdländischen (weil unter Tasperiner Flagge segelnden) Neuankömmlingen von ihm zur Vorstellung beim Gouverneur weitergeleitet. <br />
Diese Neuerung im Ablauf ist, wohl ebenso wie die fehlende Bewaffnung der Sorridianischen Hafenwachen, auf die erstarkende <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Kultur</span></span> auf den Westwind-Inseln zurückzuführen. Nachdem der Hobbyarchäologe die Geschichte seiner Tarnidentität vor dem Gouverneur erläuterte und von den jüngsten Ereignissen auf Neu-Corethon berichtete, entließ dieser die Gruppe recht zufrieden. Allerdings bat er auch darum neben dem Museum von Cerrona den Markt zu besuchen, und so die heimische <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Wirtschaft</span></span> zu stärken. <br />
<br />
Um sich zu orientieren brach die Gruppe, von einigen Turteilen der namenlosen Dolmetscherin unterbrochen,  in Richtung des großen Museumsvorplatzes auf. Dort beratschlagte man sich und entschied schlussendlich gemeinsam dne Markt aufzusuchen. Dort wurden einige Stücke Fallicer Käse und Wein aus der Winzerei Ruggiero erworben, deren intensiver Geschmack hier ausdrücklich weiterempfohlen wird. Anschließend gab der mitreisende Musiker Hinkebein Piet sein erstes Musikstück zum besten. Diese galante Ablenkung ermöglichte es dem Hobbyarchäologen das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">erste Pamphlet</span></span> am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sitz des Hauptmanns</span></span> zu befestigen. <br />
<br />
Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt schon weit vorangeschrittenen Tages und zur Wahrung der  Tarnung entschied sich die Gruppe anschließend dazu sich zu trennen. Während der Archäologe mit seiner Schülerin das örtliche Museum besuchte, zog der Musiker Hinkebein Piet zusammen mit der namenlosen Dolmetscherin los, die vier verbliebenen Pamphlete anzubringen. Dabei begannen sie zunächst damit, das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">zweite </span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Pamphlet</span></span> am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marktplatz</span></span> anzubringen, und eilten anschließend weiter zur Kirche, deren Glocken zur abendlichen Andacht läuteten. Dort vollbrachten sie es unter großen Anstrengungen sogar, das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">dritte Pamphlet</span></span> im <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inneren der Kirche</span> </span>anzubringen!  Schließlich konnten sie diese unbemerkt verlassen und das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">vierte Pamphlet </span></span>gar am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wachturm von Cerrona</span></span> anbringen! Doch die Waghalsigkeit wurde recht bald mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit beantwortet, als insbesondere nachdem das Pamphlet in der Kirche bemerkt wurde, einiges an Tumult losbrach. Schnell wurde auch noch das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">letzte Pamphlet</span></span> an einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">zentral gelegenen Haus</span></span> angebracht, und der hinkende Musiker und die Dolmetscherin traten den Rückzug an. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 3: Flucht von Cerrona</span></span><br />
<br />
Leider wurden sie dabei jedoch von mehr und mehr Passanten und Wachsoldaten bemerkt, was wohl schlussendlich die Geheimhaltung ihres Wirkens auf Cerrona und damit das Nebenziel des Auftrags zunichte machte. Eiligst flüchteten sie vor den sich hastig nähernden Streitern des Gottkönigs, und konnten dabei auf die glückliche Fügung des Herrn vertrauen! Hobbyarchäologe und Assistentin hatten beim Glockengeläut bereits eiligst das Museum verlassen, und alles nötige für die Abreise veranlasst. Unter  einigen kleineren Handgreiflichkeiten konnte so der erfolgreiche Rückzug aller beteiligten gedeckt, und der sichere Rückzug nach Neu-Corethon angetreten werden. Welche theologischen Wellen unser Wirken geschlagen hat, wird die Zeit zeigen. <br />
<br />
<br />
Für den Deynismus im Westwind und die Gilde der Kartographen,  <br />
<br />
███████]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende:</span></span><ul class="mycode_list"><li>████████████ ███████ ██████████<br />
</li>
<li>████████████ ███████<br />
</li>
<li>██████ █████ ██████████<br />
</li>
<li>███████ █████<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ziel des Auftrages: </span>Bringt alle Pamphlete erfolgreich an zentralen Orten auf Cerrona an.<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nebenziel: </span>Erregt kein Aufsehen und lasst euch nicht mit diesem Vorgehen in Verbindung bringen.<br />
<br />
<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Akt 1: Vorbereitung auf Neu Corethon</span></span><br />
<br />
Die Namen der in diesem Abenteuerbericht agierenden Auftragsnehmer der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span> wurden aus Sicherheitsgründen geschwärzt. Stattdessen werden die Auftragsnehmer im Abenteuerbericht von folgenden Tarnidentitäten repräsentiert:<br />
<br />
<ul class="mycode_list"><li>Raphael Greenapple, wohlhabender Hobbyarchäologe aus Asmaeth.<br />
</li>
<li>Lisa, seine wissbegierige Schülerin<br />
</li>
<li>Hinkebein-Piet, ein mitreisender Musiker <br />
</li>
<li>Eine namenlose Dolmetscherin <br />
</li>
</ul>
Diese versammelten sich am 10. Tag des Heumonds 1364 vor dem silvanischen Kirchengelehrten Alinardus von Hochfurt, um die genauen Auftragsdetails zu besprechen und anschließend die Fahrt nach Cerrona anzutreten. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">An dieser </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Stelle will ich abermals auf die besonderen Anforderungen des ehrenwerten </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Alinardus von Hochfurt an seine Auftragsnehmer und Zuhörer hinweisen. Bei wichtigen Gesprächen legt er etwa wert auf die Abwesenheit von Alkohol. Außerdem ordnet er  die ihm zuhörenden Personen stehts symmetrisch an und verlangt weiterhin, dass diese keine Kopfbedeckungen tragen. </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ihm unbekannte Personen sollten sich nach den üblichen Begrüßungsfloskeln kurz vorstellen. </span><br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />
Nachdem in einem kurzen Tumult den Anforderungen des Alinardus von Hochfurt entsprochen wurde, breitete dieser die von ihm verfassten Pamphlete aus. Sogleich wurden diese von den interessierten Auftragsnehmern studiert und in unterschiedlicher Ausführlichkeit diskutiert. Den geneigten Lesern sollen die Thesen dieses herausragenden Gelehrten natürlich nicht vorenthalten werden: <br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">1. Pamphlet - I dodici santi</span></span><br />
Das erste Pamphlet stieß gleich in den Kern der silvanischen <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Glaubensl</span><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">ehre</span> vor: <br />
Die Verehrung der zwölf Heiligen als Aspekte Deyn Cadors wurde in brillianter Weise dargestellt. <br />
Gleichzeitig wurde durch einige geschickte theologische Querverweise sichergestellt, dass auch Gemeinde Cerrona <br />
den Unterschied zwischen <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Heiligenverehrung</span> und <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">Götzenkult</span> erkennt. <br />
<img src="https://i.imgur.com/8edxA5I.png" width="300" height="200" alt="[Bild: 8edxA5I.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2. Pamphlet - Il ponte della fede</span></span><br />
Mit der unbeirrbaren Schärfe eines silvanischen Theologen führt Alinardus von Hochfurt seine Kritik am Sorridianischen Ritus auch im zweiten Pamphlet fort. <br />
Statt weitere silvanische Aspekte zu rechtfertigen geht er nun jedoch zum Angriff über.  <br />
In einem Vergleich mit dem <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">silvanischen Pontifex</span> kritisiert er das Amt des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sorridianischen Gottkönigs</span> höchstselbst, dessen weltliche Dünkel er hervorhebt. <br />
<br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/nbLzvWB.png" width="300" height="200" alt="[Bild: nbLzvWB.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">3. Pamphlet - Giudizio errato sul divino </span></span><br />
Seinen theologischen Angriff auf den sorridianischen Ritus führt der silvanische Gelehrte auch im dritten Pamphlet fort. In Rückbezug auf seine Erläuterungen zu den silvanischen Heiligen kritisiert er hier nun die sorridianische Verehrung von heilig gesprochenen Menschen, als Verkennung der Unreinheit menschlichen Lebens.  <br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/lZReLRb.png" width="300" height="200" alt="[Bild: lZReLRb.png]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">4. Pamphlet - Lezioni dalla storia </span></span><br />
Im vorletzten Pamphlet führt der Auftragsgeber die jüngere Geschichte Leändriens aus,um die Überlegenheit Tasperins gegenüber Sorridia als Resultat der silvanischen Offenheit gegenüber dem sorridianischen Zerfall zu propagieren. Hierbei referenziert er wohl insbesondere auf den Niedergang des Kaiserreichs Sorridia, der mit dem Abfall von <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/K%C3%B6nigreich_Patrien" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Patrien</a> und <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Fallicer_Bund" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Fallice</a> endgültig wurde. <br />
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<img src="https://i.imgur.com/RUmxPSY.png" width="300" height="200" alt="[Bild: RUmxPSY.png]" class="mycode_img" /><br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">5. Pamphlet - Crisi di fede</span></span><br />
Im letzten Pamphlet klagt Alinardus von Hochfurt schließlich über die auf den Westwind-Inseln andauernde Glaubenskrise.<br />
Doch bleibt es nicht bei der reinen Klage: Er schuldigt gar die starren Strukturen der Sorridianischen Kirche an, <br />
die für ihn die wesentliche Ursache der Glaubenskrise sind. <br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/0mlQeNt.png" width="300" height="200" alt="[Bild: 0mlQeNt.png]" class="mycode_img" /><br />
Nach der bereits erwähnten Diskussion zum Inhalt der Pamphlete wurden noch letzte Besorgungen erledigt, ehe gemeinsam die Segel nach Cerrona gesetzt wurden. Da die Überfahrt recht ereignislos verlief konnte die Gruppe die Zeit nutzen, um ihre Tarnidentitäten weiter auszubauen und gegenseitig zu überprüfen. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 2: Durchführung auf Cerrona</span></span><br />
<br />
Im Hafen von Cerrona wurde die Gruppe umgehend von einem sorridianischen Wachsoldaten in Empfang genommen. Nachdem dieser die Ankergebühr kassierte, wurde die Gruppe von offensichtlich fremdländischen (weil unter Tasperiner Flagge segelnden) Neuankömmlingen von ihm zur Vorstellung beim Gouverneur weitergeleitet. <br />
Diese Neuerung im Ablauf ist, wohl ebenso wie die fehlende Bewaffnung der Sorridianischen Hafenwachen, auf die erstarkende <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Kultur</span></span> auf den Westwind-Inseln zurückzuführen. Nachdem der Hobbyarchäologe die Geschichte seiner Tarnidentität vor dem Gouverneur erläuterte und von den jüngsten Ereignissen auf Neu-Corethon berichtete, entließ dieser die Gruppe recht zufrieden. Allerdings bat er auch darum neben dem Museum von Cerrona den Markt zu besuchen, und so die heimische <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Wirtschaft</span></span> zu stärken. <br />
<br />
Um sich zu orientieren brach die Gruppe, von einigen Turteilen der namenlosen Dolmetscherin unterbrochen,  in Richtung des großen Museumsvorplatzes auf. Dort beratschlagte man sich und entschied schlussendlich gemeinsam dne Markt aufzusuchen. Dort wurden einige Stücke Fallicer Käse und Wein aus der Winzerei Ruggiero erworben, deren intensiver Geschmack hier ausdrücklich weiterempfohlen wird. Anschließend gab der mitreisende Musiker Hinkebein Piet sein erstes Musikstück zum besten. Diese galante Ablenkung ermöglichte es dem Hobbyarchäologen das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">erste Pamphlet</span></span> am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sitz des Hauptmanns</span></span> zu befestigen. <br />
<br />
Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt schon weit vorangeschrittenen Tages und zur Wahrung der  Tarnung entschied sich die Gruppe anschließend dazu sich zu trennen. Während der Archäologe mit seiner Schülerin das örtliche Museum besuchte, zog der Musiker Hinkebein Piet zusammen mit der namenlosen Dolmetscherin los, die vier verbliebenen Pamphlete anzubringen. Dabei begannen sie zunächst damit, das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">zweite </span></span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Pamphlet</span></span> am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Marktplatz</span></span> anzubringen, und eilten anschließend weiter zur Kirche, deren Glocken zur abendlichen Andacht läuteten. Dort vollbrachten sie es unter großen Anstrengungen sogar, das <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">dritte Pamphlet</span></span> im <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Inneren der Kirche</span> </span>anzubringen!  Schließlich konnten sie diese unbemerkt verlassen und das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">vierte Pamphlet </span></span>gar am <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wachturm von Cerrona</span></span> anbringen! Doch die Waghalsigkeit wurde recht bald mit einem hohen Maß an Aufmerksamkeit beantwortet, als insbesondere nachdem das Pamphlet in der Kirche bemerkt wurde, einiges an Tumult losbrach. Schnell wurde auch noch das <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">letzte Pamphlet</span></span> an einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">zentral gelegenen Haus</span></span> angebracht, und der hinkende Musiker und die Dolmetscherin traten den Rückzug an. <br />
<hr class="mycode_hr" />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 3: Flucht von Cerrona</span></span><br />
<br />
Leider wurden sie dabei jedoch von mehr und mehr Passanten und Wachsoldaten bemerkt, was wohl schlussendlich die Geheimhaltung ihres Wirkens auf Cerrona und damit das Nebenziel des Auftrags zunichte machte. Eiligst flüchteten sie vor den sich hastig nähernden Streitern des Gottkönigs, und konnten dabei auf die glückliche Fügung des Herrn vertrauen! Hobbyarchäologe und Assistentin hatten beim Glockengeläut bereits eiligst das Museum verlassen, und alles nötige für die Abreise veranlasst. Unter  einigen kleineren Handgreiflichkeiten konnte so der erfolgreiche Rückzug aller beteiligten gedeckt, und der sichere Rückzug nach Neu-Corethon angetreten werden. Welche theologischen Wellen unser Wirken geschlagen hat, wird die Zeit zeigen. <br />
<br />
<br />
Für den Deynismus im Westwind und die Gilde der Kartographen,  <br />
<br />
███████]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Die Jakobusfahrt (#127)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2132</link>
			<pubDate>Fri, 03 May 2024 09:52:57 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2132</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Heldenbericht zur Jakobusfahrt (#127)</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende des Kartographenauftrags:</span></span></span><br />
 <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Protektorin</span> Magdalena Meyer</span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritter</span> Archibald Cato</span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensnovize</span> Riordan </span></span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat </span>Ruben van Leuuwen</span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bürgerin</span> </span></span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Elicia Solis </span></span><br />
<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonstige Mitreisende: </span></span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensritterin Theresa Carpintera</span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensadepta Astarte van Leuuwen</span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensnovize Silgon Lewenstein</span></span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Rekrut Wodan Gustavss</span></span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">on</span></span><br />
<span style="color: #cc6633;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bürger Alexandros Mavridis</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Bürgerin Doris Fabre</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Einige Bürger von </span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cerrona</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Einige Bürger von Corethon</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Einige Bürger von Curuba</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Dunkle Zeit des Jakobus: Vorgeplänkel auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Caryaku</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Aber es war zur Gewohnheit geworden, dass die Tage finster waren.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">" </span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Aus dem Hafen von Neu Corethon brach zunächst eine kleine Truppe Ordensleute auf, um auf dem Kartographenschiff die Herrlichkeit des Herrn Deyn Cador und seines Propheten Jakobus zu verkünden. Die ersten Mitreisenden wollte die Jakobusfahrt Auf Caryaku an Bord nehmen. Zu diesem Zweck verbanden die anwesenden Mitglieder des Ordens (und Ruben) willigen Einwohnern die Augen, und führten sie zum im Hafen vor Anker liegenden Schiff der Kartographengilde. Damit sollt die "religiöse Blindheit" vor der Offenbarung Deyn Cadors symbolisiert werden. Leider war von den anwesenden Personen anschließend niemand bereit, die Jakobusfahrt auf ihrer weiteren Reise zu begleiten, wofür wohl auch die zuletzt recht negativen Artikel im Leändischen Herold verantwortlich sind, welche die Priorei und ihre Mitglieder diskreditieren.  Als die Jakobusfahrt von Caryaku aus aufbrach, ahnte sie noch nicht, dass die erste wirkliche Gefahr noch vor ihnen lag. Etwa auf halbem Weg gen Cerrona steuerte sie in nebelige Witterungsbedingungen, was die anwesende Ordensritterin Theresa Carpintera missmutig stimmte. Als dann zu allem Überfluss auch noch Piraten gesichtet wurden, brach hektisches Treiben an Bord aus, und es wurden unterschiedlichste Ansätze verfolgt, mit dem Problem umzugehen Die Lichter an Bord wurden gelöscht, Soldat Ruben van Leuuwen steuerte einige waghalsige Manöver, eine Ordensschwester warf  einen ganzen Sack Mehl auf die Piraten um sie zu blenden.. doch alles: Vergebens. Ein Kanonenschuss traf das Kartographenschiff und beschädigte es schwer. Anschließend war guter Rat teuer, denn noch immer waren das Piratenschiff und die Jakobusfahrt etwa in gleichem Tempo unterwegs. Schließlich konnte sich Novize Riordan dazu durchringen den Ritus der Heiligen Marina anzuwenden, um so das Schiff der Piraten zu verlangsamen. Obwohl die Piraten Rache schworen, war die Jakobusfahrt ihnen also entkommen. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Handwerk des Hühnerzüchters: Hühnerjagd auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cerrona</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Als er nun so zu sich nahm, was die Hennen gelegt, da trat ihm ein Huhn in den Weg"</span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
Als die Jakobusfahrt nach den Irren und Wirren der Piratenverfolgung auch schon im schönen Cerrona einlief, besserte sich die Stimmung merklich. Denn vor Ort wurden sie vom örtlichen Priester, <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Padre Pastillo</span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> </span></span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">und einer großen Menge von feierwütigen Sorridianern empfangen.  Ordensnovize Riordan sprach einige Eingangsworte, und stellte dabei das Ziel der Jakobusfahrt vor: <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Die deynistische Bevölkerung der Westwind-Inseln </span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">im Gedenken an den Heiligen Jakobus, einen einfachen Hühnerzüchter, zu vereinen. </span> Auf Cerrona sollte dies durch die  deyngefällige Ausübung des Hühnerzüchterhandwerks in Form einer Hühnerjagd geschehen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Da schon Jakobus der Hühnerzüchter den Hühnern bei einer Jagd stehts drei Fürbitten Vorsprung gab, wurde dieser alte Brauch natürlich auch in Cerrona fortgesetzt. Gemeinsam mt Padre Pastillo und Novize Riordan betete die Gemeinde die drei Fürbitten und verteilte sich im Anschluss über das gesamte Stadtgebiet um Hühner zu jagen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Recht schnell konnten die ersten Hühner gefangen werden. Doch dann geschah das Unglaubliche! Das <span style="color: #cc99ff;" class="mycode_color">Omenhuhn</span> offenbarte sich erneut seinem ewigen Kontrahenten: <span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat Ruben van Leuuwen</span></span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">! </span></span>Es lief jedoch nicht nur davon, nein es <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">flog! </span></span>unter den johlenden Begeisterungsrufen der Menge nahm die Jagd weiter Fahrt auf, bis an ihrem Höhepunkt das unglaubliche geschah: </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Das </span><span style="color: #cc99ff;" class="mycode_color">Omenhuhn</span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"> legte ein Ei! </span></span></span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Allerdings zielte es dabei derart genau auf das Gesicht des Soldaten, das es dort umgehend zerplatzte. Unter den frenetischen Jubelrufen der Menge fing Ruben van Leuuwen endlich das Omenhuhn, um es später im Jakobusfestmahl verkochen zu können.  Die Menge feierte das Zeichen noch eine ganze Weile auf dem Stadtplatz, auf dem dann auch Rotwein aus der örtlichen Winzerei ausgeschenkt wurde. Schließlich schlossen sich einige Pilgernde aus Cerrona der Jakobusfahrt an, und das Kartographenschiff nahm Fahrt in Richtung des schönen <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Corethon</span> auf. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Gewalt der dunklen Zeit: </span></span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Jakobuskampf auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Corethon</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Die Welt aber, die er um sich sah, war vom Übel befallen</span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ohne weitere Zwischenfälle erreichte die Jakobusfahrt das atmosphärisch düstere Corethon. Auch dort waren am Hafen bereits viele wartende  Bürger versammelt, die dem nächsten Programmpunkt der Jakobusfahrt beiwohnen wollten: Dem Jakobuskampf!  Denn zur Zeit des Jakobus, vor der Offenbarung Deyn Cadors, war Gewalt an der Tagesordnung. Um dieser Realität zu gedenken kämpften die drei Streiter Deyn Cadors:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Novize Riordan Smith</span>, </span>Soldat Ruben van Leuuwen und Rekrut Wodan Gustavsson </span><span style="font-size: small;" class="mycode_size"> gegen die drei Streiter des Jakobus: <span style="color: #cc6633;" class="mycode_color">D</span><span style="color: #cc6633;" class="mycode_color">ie Gefängnisgladiatoren von Corethon! </span>Letztere konnten nach einem langen und erbitterten Ringen den Kampf für sich entscheiden, auch wenn sie selbst stark gezeichnet waren. Obwohl Grün und Blau geprügelt, richtete Novize Riordan noch einige Worte an die versammelte Menge, um sie darüber aufzuklären, warum die Streiter Deyn Cadors den Streitern des Jakobus unterlagen. Denn es war ja eben erst Jakobus der Hühnerzüchter, durch den sich der Glauben an unseren Herrn Deyn Cador auf Athalon verbreiten konnte. Begeistert vom örtlichen Blutvergießen, inspiriert von der Rede des Novizen oder einfach nur vollständig betrunken von den mitgebrachten Alkoholica machten sich auch einige Pilger Corethons auf, der Jakobusfahrt beizuwohnen und die anderen Inseln zu bereisen. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die reichen Früchte harter Arbeit: </span></span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Jakobusfestmahl auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Curuba</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Jakobus habe an jedem Morgen gleich zwei Pallutros mit dem Käse einer Kuh verzehrt und diese mehrfach in Honig oder warme Milch eingetaucht.</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mit dem weiterhin schwer beschädigten Kartographenschiff konnte die Jakobusfahrt ihre Pilgerreise fortführen. Ohne schwere Störungen erreichte sie die letzte Station der ersten Etappe: die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sorridianische Insel Curuba</span>.  Da die Jakobusfahrt auch dort ordnungsgemäß angekündigt war wurde sie schon von der örtlichen Bevölkerung unter Führung des Inquisitor Costa auf dem Marktplatz erwartet. Wieder wurden einige Begrüßungs und Erklärungsworte von Novize Riordan gesprochen, der hier insbesondere das Armenhaus der Priorei-Neu Corethon vorstellte, um die örtliche Bevölkerung auf die Jakobusfahrt einzustimmen. Wie zuvor mit Inquisitor Costa ausgemacht, wurden beim Jakobusfestmahl ausschließlich traditionelle und festliche Speisen gereicht. Gespeist wurde, wie zur Zeit des Jakobus, auf dem extra zu diesem Zweck gereinigten Boden. Das Festmahl bestand schlussendlich aus folgenden delikaten Speisen: </span></span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pallutros Profeta</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Gezupfter Käse</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Weizengrieß</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Käse aus Kuhmilch</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">warme Milch und Honig als Dip</span><br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sciotollo</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Hühnerfleisch</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Karotten</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zwiebeln</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Salz</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Lorbeer</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Nelken</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Rosmarin</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Koriander</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Essig</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Honig </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Öl</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Fischsud</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Pfeffer</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Mehl</span><br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mittländische Torta Granda</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zitronen</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Mehl </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Eier </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Butter </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zucker</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Sahne</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Honig</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Blaubeeren</span><br />
</li>
</ul>
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die traditionellen Speisen wurden von der örtlichen Bevölkerung mit großem Interesse verzehrt. Sogar Inquisitor Costa war von den vielen wohlschmeckenden Speisen , den Worten des Novizen Riordan und der allgemein friedlichen Stimmung derart berührt, das er zustimmte die Mittländische Torta Granda von einem Kind anschneiden zu lassen! So erhielt der kleine <span style="color: #663333;" class="mycode_color">Christiano</span> die Möglichkeit das erste Stück der dekadenten Nachspeise zu verputzen, und sich auf die Suche nach den glückbringenden Blaubeeren zu machen. Auch dieses deyngefällige Ereignisse schafften es wieder, einige neue Mitglieder für die Jakobusfahrt zu begeistern. Voll beladen nahm das Kartographenschiff an Fahrt auf, und steuerte als Zwischenziel zur zweiten Etappe den Hafen von Neu-Corethon an. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Auf den Spuren von Jakobus: Das Jakobuspilgern auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Neu Corethon</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Es geschah aber, dass Jakobus, der Züchter der Hühner, ausging um die Eier einsammeln"</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Auf der zentral gelegenen Insel Neu-Corethon machte die Jakobusfahrt einige Tage Rast, um Vorräte aufzustocken und der Jakobuspilgerfahrt das Abschreiten des Pilgerpfads zu ermöglichen, der von der örtlichen Priorei betrieben wird. Anlässlich der Jakobusfahrt wurde dieser eigentlich Silvanische Pilgerpfad mit kleinen Statuetten des Jakobus und einigen Präsenten versehen, die das Pilgern zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen und deynistischen Glaubenstraditionen machten! Folgende Präsente waren an den einzelnen Orten aufzufinden: </span><br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schrein der Heiligen Katharina: Ein Jakobuspilgerpäckchen, um alles aufzubewahren</span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Domenica: Ein Notizzettel für die Gedanken der Jakobusfahrt</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Marcos: Je Ein Silberling</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Christa: Weintrauben zur Stärkung</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Revan: Stück Kohle</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Thorjan: Kerze</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Aenyna: Bunte Mischung aus der Prioreisbrauerei</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Solerben: Kristallweizen</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Renbold: Friedhofskerze</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Mikael: Schüssel/Teller</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Marina: Seife  </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Stephanie: Hühnerfutter/Körner</span><br />
</li>
</ul>
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
<br />
<br />
<br />
Die Heimstätte des Jakobus: Die Hühnerzüchterhütte auf <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Cabu </span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Jakobus der Hühnerzüchter aber war ein guter Mann aus dem Hause Levin, der ein Nachkomme des Ignaz war."</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die letzte Etappe der Jakobusfahrt begann genauso holprig wie die erste. Doch statt Piraten bedrohte nun ein Sturm das Kartographenschiff, die zahlreichen Pilger und auch die wertvolle Fracht, die für die weiteren Programmpunkte der Pilgerfahrt geladen war. Schon kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Neu-Corethon sah es also erneut so aus, als würde die Jakobusfahrt scheitern. Es ist den Steuerkünsten des Ruben van Leuuwen, den wachen Augen des Alexandros Mavridis und dem beherzten Eingreifen der beiden Ordensnovizen zu verdanken, das schlimmeres verhindert werden konnte. Ledliglich kleinere Teile der Ladung gingen über Bord, und so konnte die mittlerweile doch recht große Jakobusfahrt im idyllischen Cabu anlanden. Dort war Hauptmann Kirsten zunächst Recht überrascht über die doch recht sorridianisch geprägte Gruppe, ließ sich aber schnell mit einem Fass Prioreiswein davon überzeugen, das der Bau einer Hühnerzüchterhütte auf Cabu, mit einer anschließenden Weihe des örtlichen Friedhofs, ein deyngefälliges Werk darstellte welchem er sich nicht verschließen wollte. Einige Verhandlungsrunden mit der örtlichen Schreinerei später, konnte auch schon mit dem Bau der Hühnerzüchterhütte oberhalb des Friedhofs begonnen werden. Durch die vielen helfenden Hände konnte der Bau alsbald fertiggestellt, und der örtliche Friedhof wie angekündigt geweiht werden. Dabei sprachen sorridianische wie silvanische Pilger Fürbitten, um die Gunst unseres Herrn Deyn Cador auf die gesamte Jakobusfahrt auszuweiten. Ein großer Wunsch, welcher die Herzen Cabus wohl derartig einnahm, das niemand hier gewillt schien sich der Jakobusfahrt anzuschließen. Dennoch konnte auf Cabu ein Signal für die deynistische Eintracht auf den Westwind-Inseln gesetzt werden. </span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Im Einklang mit dem Huhn: Hindernislauf auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cimanca</span></span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Die Hühner waren ihm wie sein eigener Leib; er kannte sie wohl.[b]"</span></span></span><br />
[/b]</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die inbrünstigen Gebete der Jakobusfahrt verhinderten weitere Schwierigkeiten auf der Seereise, konnten aber die geschundenen Körper, insbesondere derjenigen die am Jakobuskampf auf Corethon teilgenommen hatten, nicht  heilen. Novize Riordan führte, noch immer mit grünen und blauen Flecken übersät, die Jakobusfahrt in den Hafen von Cimanca, wo sie zunächst von einer örtlichen Wache aufgehalten wurden. Völlig entkräftet brach der Novize daraufhin vor Ort zusammen, und überließ den Erfolg der Jakobusfahrt damit den deyngläubigen Mitreisenden. Ihnen ist es zu verdanken, das vor Ort schließlich doch noch ein Hindernislauf mit Hühnern veranstaltet wurde, und die Gläubigen Cimancas so an der Jakobusfahrt teilhaben konnten. Schließlich brach die Jakobusfahrt dann aber auch zu ihrer letzten Station auf: Der sorridianischen Insel Carni<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">.</span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Offenbarung Deyn Cadors: Huhnfeuer auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Carni</span> <br />
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</span></span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Jakobus war voll der Verwunderung, denn das Huhn sah ihn an und sprach: Jakobus! Jakobus! Er aber sagte: Hier bin ich."</span></span><br />
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Auf dem malerischen Carni, das bei vielen Kolonisten einen Ruf als "Urlaubsinsel" genießt, sollte die erste Jakobusfahrt schließlich ihren Abschluss finden. Wie mit dem Gouverneur der Insel und Pater Drexelius vereinbart, wurde im Hafen von Carni die Statue eines Strohhuhns errichtet. Als Höhepunkt der Jakobusfahrt sollte so der Offenbarung unseres Herrn Deyn Cador gegenüber Jakobus, in der Form eines einfachen Huhns gedacht werden. Nach der Errichtung wurde es  noch mit Seilen gesichert, um nicht abzutreiben und einen Flächenbrand zu erzeugen. Für den Fall der Fälle standen allerdings auch Wassereimer zum löschen bereit. Die Menge tobte in religiöser Glückseligkeit, und rief einmal mehr den Ruf der Jakobuspilger aus:<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"> <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">JA-KO-BUS! </span></span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">JA-KO-BUS! </span></span><br />
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Außerdem wurden noch zwei Hühner verspeist. <br />
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<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für die<span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"> Priorei Neu Corethon</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"> und die </span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen,</span></span></span></span><br />
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<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Protektorin Magdalena Meyer</span></span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Heldenbericht zur Jakobusfahrt (#127)</span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende des Kartographenauftrags:</span></span></span><br />
 <span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Protektorin</span> Magdalena Meyer</span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritter</span> Archibald Cato</span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensnovize</span> Riordan </span></span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat </span>Ruben van Leuuwen</span></span><br />
<span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bürgerin</span> </span></span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Elicia Solis </span></span><br />
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<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonstige Mitreisende: </span></span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensritterin Theresa Carpintera</span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensadepta Astarte van Leuuwen</span></span><br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ordensnovize Silgon Lewenstein</span></span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Rekrut Wodan Gustavss</span></span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">on</span></span><br />
<span style="color: #cc6633;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bürger Alexandros Mavridis</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Bürgerin Doris Fabre</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Einige Bürger von </span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cerrona</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Einige Bürger von Corethon</span></span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Einige Bürger von Curuba</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Dunkle Zeit des Jakobus: Vorgeplänkel auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Caryaku</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Aber es war zur Gewohnheit geworden, dass die Tage finster waren.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">" </span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Aus dem Hafen von Neu Corethon brach zunächst eine kleine Truppe Ordensleute auf, um auf dem Kartographenschiff die Herrlichkeit des Herrn Deyn Cador und seines Propheten Jakobus zu verkünden. Die ersten Mitreisenden wollte die Jakobusfahrt Auf Caryaku an Bord nehmen. Zu diesem Zweck verbanden die anwesenden Mitglieder des Ordens (und Ruben) willigen Einwohnern die Augen, und führten sie zum im Hafen vor Anker liegenden Schiff der Kartographengilde. Damit sollt die "religiöse Blindheit" vor der Offenbarung Deyn Cadors symbolisiert werden. Leider war von den anwesenden Personen anschließend niemand bereit, die Jakobusfahrt auf ihrer weiteren Reise zu begleiten, wofür wohl auch die zuletzt recht negativen Artikel im Leändischen Herold verantwortlich sind, welche die Priorei und ihre Mitglieder diskreditieren.  Als die Jakobusfahrt von Caryaku aus aufbrach, ahnte sie noch nicht, dass die erste wirkliche Gefahr noch vor ihnen lag. Etwa auf halbem Weg gen Cerrona steuerte sie in nebelige Witterungsbedingungen, was die anwesende Ordensritterin Theresa Carpintera missmutig stimmte. Als dann zu allem Überfluss auch noch Piraten gesichtet wurden, brach hektisches Treiben an Bord aus, und es wurden unterschiedlichste Ansätze verfolgt, mit dem Problem umzugehen Die Lichter an Bord wurden gelöscht, Soldat Ruben van Leuuwen steuerte einige waghalsige Manöver, eine Ordensschwester warf  einen ganzen Sack Mehl auf die Piraten um sie zu blenden.. doch alles: Vergebens. Ein Kanonenschuss traf das Kartographenschiff und beschädigte es schwer. Anschließend war guter Rat teuer, denn noch immer waren das Piratenschiff und die Jakobusfahrt etwa in gleichem Tempo unterwegs. Schließlich konnte sich Novize Riordan dazu durchringen den Ritus der Heiligen Marina anzuwenden, um so das Schiff der Piraten zu verlangsamen. Obwohl die Piraten Rache schworen, war die Jakobusfahrt ihnen also entkommen. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Das Handwerk des Hühnerzüchters: Hühnerjagd auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cerrona</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Als er nun so zu sich nahm, was die Hennen gelegt, da trat ihm ein Huhn in den Weg"</span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
Als die Jakobusfahrt nach den Irren und Wirren der Piratenverfolgung auch schon im schönen Cerrona einlief, besserte sich die Stimmung merklich. Denn vor Ort wurden sie vom örtlichen Priester, <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Padre Pastillo</span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> </span></span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">und einer großen Menge von feierwütigen Sorridianern empfangen.  Ordensnovize Riordan sprach einige Eingangsworte, und stellte dabei das Ziel der Jakobusfahrt vor: <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Die deynistische Bevölkerung der Westwind-Inseln </span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">im Gedenken an den Heiligen Jakobus, einen einfachen Hühnerzüchter, zu vereinen. </span> Auf Cerrona sollte dies durch die  deyngefällige Ausübung des Hühnerzüchterhandwerks in Form einer Hühnerjagd geschehen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Da schon Jakobus der Hühnerzüchter den Hühnern bei einer Jagd stehts drei Fürbitten Vorsprung gab, wurde dieser alte Brauch natürlich auch in Cerrona fortgesetzt. Gemeinsam mt Padre Pastillo und Novize Riordan betete die Gemeinde die drei Fürbitten und verteilte sich im Anschluss über das gesamte Stadtgebiet um Hühner zu jagen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Recht schnell konnten die ersten Hühner gefangen werden. Doch dann geschah das Unglaubliche! Das <span style="color: #cc99ff;" class="mycode_color">Omenhuhn</span> offenbarte sich erneut seinem ewigen Kontrahenten: <span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat Ruben van Leuuwen</span></span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">! </span></span>Es lief jedoch nicht nur davon, nein es <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">flog! </span></span>unter den johlenden Begeisterungsrufen der Menge nahm die Jagd weiter Fahrt auf, bis an ihrem Höhepunkt das unglaubliche geschah: </span><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Das </span><span style="color: #cc99ff;" class="mycode_color">Omenhuhn</span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"> legte ein Ei! </span></span></span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Allerdings zielte es dabei derart genau auf das Gesicht des Soldaten, das es dort umgehend zerplatzte. Unter den frenetischen Jubelrufen der Menge fing Ruben van Leuuwen endlich das Omenhuhn, um es später im Jakobusfestmahl verkochen zu können.  Die Menge feierte das Zeichen noch eine ganze Weile auf dem Stadtplatz, auf dem dann auch Rotwein aus der örtlichen Winzerei ausgeschenkt wurde. Schließlich schlossen sich einige Pilgernde aus Cerrona der Jakobusfahrt an, und das Kartographenschiff nahm Fahrt in Richtung des schönen <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Corethon</span> auf. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Gewalt der dunklen Zeit: </span></span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Jakobuskampf auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Corethon</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Die Welt aber, die er um sich sah, war vom Übel befallen</span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Ohne weitere Zwischenfälle erreichte die Jakobusfahrt das atmosphärisch düstere Corethon. Auch dort waren am Hafen bereits viele wartende  Bürger versammelt, die dem nächsten Programmpunkt der Jakobusfahrt beiwohnen wollten: Dem Jakobuskampf!  Denn zur Zeit des Jakobus, vor der Offenbarung Deyn Cadors, war Gewalt an der Tagesordnung. Um dieser Realität zu gedenken kämpften die drei Streiter Deyn Cadors:<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Novize Riordan Smith</span>, </span>Soldat Ruben van Leuuwen und Rekrut Wodan Gustavsson </span><span style="font-size: small;" class="mycode_size"> gegen die drei Streiter des Jakobus: <span style="color: #cc6633;" class="mycode_color">D</span><span style="color: #cc6633;" class="mycode_color">ie Gefängnisgladiatoren von Corethon! </span>Letztere konnten nach einem langen und erbitterten Ringen den Kampf für sich entscheiden, auch wenn sie selbst stark gezeichnet waren. Obwohl Grün und Blau geprügelt, richtete Novize Riordan noch einige Worte an die versammelte Menge, um sie darüber aufzuklären, warum die Streiter Deyn Cadors den Streitern des Jakobus unterlagen. Denn es war ja eben erst Jakobus der Hühnerzüchter, durch den sich der Glauben an unseren Herrn Deyn Cador auf Athalon verbreiten konnte. Begeistert vom örtlichen Blutvergießen, inspiriert von der Rede des Novizen oder einfach nur vollständig betrunken von den mitgebrachten Alkoholica machten sich auch einige Pilger Corethons auf, der Jakobusfahrt beizuwohnen und die anderen Inseln zu bereisen. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die reichen Früchte harter Arbeit: </span></span><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Jakobusfestmahl auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Curuba</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Jakobus habe an jedem Morgen gleich zwei Pallutros mit dem Käse einer Kuh verzehrt und diese mehrfach in Honig oder warme Milch eingetaucht.</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Mit dem weiterhin schwer beschädigten Kartographenschiff konnte die Jakobusfahrt ihre Pilgerreise fortführen. Ohne schwere Störungen erreichte sie die letzte Station der ersten Etappe: die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">sorridianische Insel Curuba</span>.  Da die Jakobusfahrt auch dort ordnungsgemäß angekündigt war wurde sie schon von der örtlichen Bevölkerung unter Führung des Inquisitor Costa auf dem Marktplatz erwartet. Wieder wurden einige Begrüßungs und Erklärungsworte von Novize Riordan gesprochen, der hier insbesondere das Armenhaus der Priorei-Neu Corethon vorstellte, um die örtliche Bevölkerung auf die Jakobusfahrt einzustimmen. Wie zuvor mit Inquisitor Costa ausgemacht, wurden beim Jakobusfestmahl ausschließlich traditionelle und festliche Speisen gereicht. Gespeist wurde, wie zur Zeit des Jakobus, auf dem extra zu diesem Zweck gereinigten Boden. Das Festmahl bestand schlussendlich aus folgenden delikaten Speisen: </span></span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pallutros Profeta</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Gezupfter Käse</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Weizengrieß</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Käse aus Kuhmilch</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">warme Milch und Honig als Dip</span><br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Sciotollo</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Hühnerfleisch</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Karotten</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zwiebeln</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Salz</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Lorbeer</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Nelken</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Rosmarin</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Koriander</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Essig</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Honig </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Öl</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Fischsud</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Pfeffer</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Mehl</span><br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #ff9933;" class="mycode_color"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Mittländische Torta Granda</span></span></span></span><ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zitronen</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Mehl </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Eier </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Butter </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Zucker</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Sahne</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Honig</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Blaubeeren</span><br />
</li>
</ul>
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die traditionellen Speisen wurden von der örtlichen Bevölkerung mit großem Interesse verzehrt. Sogar Inquisitor Costa war von den vielen wohlschmeckenden Speisen , den Worten des Novizen Riordan und der allgemein friedlichen Stimmung derart berührt, das er zustimmte die Mittländische Torta Granda von einem Kind anschneiden zu lassen! So erhielt der kleine <span style="color: #663333;" class="mycode_color">Christiano</span> die Möglichkeit das erste Stück der dekadenten Nachspeise zu verputzen, und sich auf die Suche nach den glückbringenden Blaubeeren zu machen. Auch dieses deyngefällige Ereignisse schafften es wieder, einige neue Mitglieder für die Jakobusfahrt zu begeistern. Voll beladen nahm das Kartographenschiff an Fahrt auf, und steuerte als Zwischenziel zur zweiten Etappe den Hafen von Neu-Corethon an. </span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Auf den Spuren von Jakobus: Das Jakobuspilgern auf <span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Neu Corethon</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Es geschah aber, dass Jakobus, der Züchter der Hühner, ausging um die Eier einsammeln"</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Auf der zentral gelegenen Insel Neu-Corethon machte die Jakobusfahrt einige Tage Rast, um Vorräte aufzustocken und der Jakobuspilgerfahrt das Abschreiten des Pilgerpfads zu ermöglichen, der von der örtlichen Priorei betrieben wird. Anlässlich der Jakobusfahrt wurde dieser eigentlich Silvanische Pilgerpfad mit kleinen Statuetten des Jakobus und einigen Präsenten versehen, die das Pilgern zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen und deynistischen Glaubenstraditionen machten! Folgende Präsente waren an den einzelnen Orten aufzufinden: </span><br />
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schrein der Heiligen Katharina: Ein Jakobuspilgerpäckchen, um alles aufzubewahren</span></span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Domenica: Ein Notizzettel für die Gedanken der Jakobusfahrt</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Marcos: Je Ein Silberling</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Christa: Weintrauben zur Stärkung</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Revan: Stück Kohle</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Thorjan: Kerze</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Aenyna: Bunte Mischung aus der Prioreisbrauerei</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Solerben: Kristallweizen</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Renbold: Friedhofskerze</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein des Heiligen Mikael: Schüssel/Teller</span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Marina: Seife  </span><br />
</li>
<li><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Schrein der Heiligen Stephanie: Hühnerfutter/Körner</span><br />
</li>
</ul>
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><br />
<br />
<br />
<br />
Die Heimstätte des Jakobus: Die Hühnerzüchterhütte auf <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Cabu </span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Jakobus der Hühnerzüchter aber war ein guter Mann aus dem Hause Levin, der ein Nachkomme des Ignaz war."</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die letzte Etappe der Jakobusfahrt begann genauso holprig wie die erste. Doch statt Piraten bedrohte nun ein Sturm das Kartographenschiff, die zahlreichen Pilger und auch die wertvolle Fracht, die für die weiteren Programmpunkte der Pilgerfahrt geladen war. Schon kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Neu-Corethon sah es also erneut so aus, als würde die Jakobusfahrt scheitern. Es ist den Steuerkünsten des Ruben van Leuuwen, den wachen Augen des Alexandros Mavridis und dem beherzten Eingreifen der beiden Ordensnovizen zu verdanken, das schlimmeres verhindert werden konnte. Ledliglich kleinere Teile der Ladung gingen über Bord, und so konnte die mittlerweile doch recht große Jakobusfahrt im idyllischen Cabu anlanden. Dort war Hauptmann Kirsten zunächst Recht überrascht über die doch recht sorridianisch geprägte Gruppe, ließ sich aber schnell mit einem Fass Prioreiswein davon überzeugen, das der Bau einer Hühnerzüchterhütte auf Cabu, mit einer anschließenden Weihe des örtlichen Friedhofs, ein deyngefälliges Werk darstellte welchem er sich nicht verschließen wollte. Einige Verhandlungsrunden mit der örtlichen Schreinerei später, konnte auch schon mit dem Bau der Hühnerzüchterhütte oberhalb des Friedhofs begonnen werden. Durch die vielen helfenden Hände konnte der Bau alsbald fertiggestellt, und der örtliche Friedhof wie angekündigt geweiht werden. Dabei sprachen sorridianische wie silvanische Pilger Fürbitten, um die Gunst unseres Herrn Deyn Cador auf die gesamte Jakobusfahrt auszuweiten. Ein großer Wunsch, welcher die Herzen Cabus wohl derartig einnahm, das niemand hier gewillt schien sich der Jakobusfahrt anzuschließen. Dennoch konnte auf Cabu ein Signal für die deynistische Eintracht auf den Westwind-Inseln gesetzt werden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Im Einklang mit dem Huhn: Hindernislauf auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Cimanca</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Die Hühner waren ihm wie sein eigener Leib; er kannte sie wohl.[b]"</span></span></span><br />
[/b]</span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size">Die inbrünstigen Gebete der Jakobusfahrt verhinderten weitere Schwierigkeiten auf der Seereise, konnten aber die geschundenen Körper, insbesondere derjenigen die am Jakobuskampf auf Corethon teilgenommen hatten, nicht  heilen. Novize Riordan führte, noch immer mit grünen und blauen Flecken übersät, die Jakobusfahrt in den Hafen von Cimanca, wo sie zunächst von einer örtlichen Wache aufgehalten wurden. Völlig entkräftet brach der Novize daraufhin vor Ort zusammen, und überließ den Erfolg der Jakobusfahrt damit den deyngläubigen Mitreisenden. Ihnen ist es zu verdanken, das vor Ort schließlich doch noch ein Hindernislauf mit Hühnern veranstaltet wurde, und die Gläubigen Cimancas so an der Jakobusfahrt teilhaben konnten. Schließlich brach die Jakobusfahrt dann aber auch zu ihrer letzten Station auf: Der sorridianischen Insel Carni<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">.</span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Die Offenbarung Deyn Cadors: Huhnfeuer auf <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Carni</span> <br />
<br />
</span></span></span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">"Jakobus war voll der Verwunderung, denn das Huhn sah ihn an und sprach: Jakobus! Jakobus! Er aber sagte: Hier bin ich."</span></span><br />
<br />
Auf dem malerischen Carni, das bei vielen Kolonisten einen Ruf als "Urlaubsinsel" genießt, sollte die erste Jakobusfahrt schließlich ihren Abschluss finden. Wie mit dem Gouverneur der Insel und Pater Drexelius vereinbart, wurde im Hafen von Carni die Statue eines Strohhuhns errichtet. Als Höhepunkt der Jakobusfahrt sollte so der Offenbarung unseres Herrn Deyn Cador gegenüber Jakobus, in der Form eines einfachen Huhns gedacht werden. Nach der Errichtung wurde es  noch mit Seilen gesichert, um nicht abzutreiben und einen Flächenbrand zu erzeugen. Für den Fall der Fälle standen allerdings auch Wassereimer zum löschen bereit. Die Menge tobte in religiöser Glückseligkeit, und rief einmal mehr den Ruf der Jakobuspilger aus:<span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"> <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">JA-KO-BUS! </span></span><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">JA-KO-BUS! </span></span><br />
<br />
Außerdem wurden noch zwei Hühner verspeist. <br />
<br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für die<span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"> Priorei Neu Corethon</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color"> und die </span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen,</span></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Protektorin Magdalena Meyer</span></span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Theologischer Besuch (#120)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2124</link>
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 21:48:25 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2124</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Heldenbericht zum Theologischen Besuch (#120)</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende:</span></span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Protektorin</span> Magdalena Meyer</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritter</span> Archibald Cato,</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensadepta</span> Astarte van Leuuwen</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensnovize</span> Riordan </span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat </span>Ruben van Leuuwen </span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ziel des Auftrages:</span></span> Sorgt für einen reibungsfreien Ablauf der Weihungszeremonie<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nebenziel:</span></span> Überzeugt die Anwesenden von einer Benennungskonvention der neu gegossenen Glocken.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Akt 1: Die Ankunft des Alinardus von Hochfurt: </span></span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color">Willkommen auf Neu-Corethon/</span><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color">Willkommen im Chaos!</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">10. Tag des Weinmonds</span></span> saßen wir Ordensmitglieder grade bei einer guten Brotzeit zusammen</span>, als wir im Hafenpanorama des Kaminzimmers ein einlaufendes Passagierschiff erkennen konnten. Uns war sofort klar: Das muss das Schiff sein, das uns den lange erwarteten <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Meistertheologen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alinardus von Hochfurt</span></span> bringt. Der Begrüßungstrupp (bestehend aus <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato, Ordensadepta Astarte van Leuuwen</span>, ihrem Bruder <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat Ruben van Leuuwen</span> und mir. <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensnovize Riordan</span>) machte sich also umgehend auf, um den hohen Besuch am Hafen in Empfang zu nehmen.  <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Glück fing es erst genau dann an zu regnen, als wir den Hafen betraten und bei seiner Exzellenz vorstellig werden konnten</span>. Obwohl es uns an einem üblichen Regenschutz (etwa einem Schirm) mangelte,  bot Ordensritter Archibald Cato seiner Exzellenz geistesgenwärtig ein Banner der Solaner an, um sich vor dem Regen zu schützen. Davon schwer brüskiert...   So machten wir uns also auf, seine Exzellenz in die Priorei zu geleiten. Schon auf dem Weg fand seine Exzellenz deutliche Worte für den miserablen Zustand des Glaubens und des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">"Sündenpfuhls"</span> der Gemeinde Neu-Corethon. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im wohlig warmen Kaminzimmer der Priorei angekommen wurde die Vorbesprechung der Weihefeier zunächst von einigen formalen Mängeln der van Leuuwen Geschwister verzögert, die seine Exzellenz bemängelte.</span> Ordensadepta Astarte trug ihren Hut im Innenraum, was seiner Exzellenz zufolge den Eindruck vermittelt, man würde gar nicht zuhören wollen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei seinen Reden verlangt er entsprechend</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, auf Hüte zu verzichten.</span> Außerdem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">verlangte er von allen Anwesenden zu sitzen</span>, da es in einem Gespräch oder auch einer Rede nur angemessen sei, wenn alle Anwesenden entweder stehen oder sitzen. Als diese ersten formalen Hürden beseitigt waren, konnten wir das inhaltliche Gespräch zur Vorbereitung der Weihezeremonie beginnen. Neben einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lesepult  </span>und einer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">sein Augenlicht erhellenden </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sehhilfe  </span>bat seine Exzellenz außerdem um <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasser und Brot </span>als Abendmahl, da er derzeit eine besondere Kur vollzieht. Die wohl schwierigste Anforderung an sein Publikum, äußerte seine Exzellenz zum Schluss: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Publikum sollte zu gleichen Teilen aus Weiblichen und Männlichen Zuhörenden</span> bestehen.<br />
<br />
Nach und nach gestaltete sich der Abend zwangloser, und seiner Exzellenz gefiel es die  anwesenden Ordensmitglieder im Gespräch auch zunehmend nach theologischen Fakten zu befragen. Dies geschah wohl insbesondere aufgrund seiner persönlichen theologischen Ausrichtung, welche <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">den Kopf und nicht die Herzen der Menschen</span> zu erreichen versucht. Auf die Prüfung des theologischen Faktenwissens aufbauend teilte seine Exzellenz dann auch seinerseits reichhaltiges theologisches Wissen mit den Anwesenden, und der Abend verlief sich in Schilderungen zu bedeutenden Kirchenfiguren wie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Bimon Sitcus</span></span>, <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Arno Gartner </span>und <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Simeon Steinbach</span>. Zu guter Letzt wurde seine Exzellenz von mir zum Herrenhaus der Priorin geleitet, und auf eigenen Wunsch noch mit einigen speziellen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wässerchen"</span> aus der Brauerei versorgt. <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 2: Die letzten Vorbereitungen: </span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Gäste,Vandalismus und der letzte Feinschliff</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Der  </span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">11. Tag des Weinmonds</span></span> wurde von uns für letzte Vorbereitungen genutzt. Nach dem Gespräch am gestrigen Abend war das auch  bitter nötig. </span> Nach einer kurzen morgendlichen Besprechung verteilten wir uns in alle Himmelsrichtungen, um die anstehenden Probleme gleichzeitig anzugehen. Während<span style="color: #339933;" class="mycode_color"> Soldat Ruben van Leuuwen</span> in der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Garnison</span> die Gästeliste erfragte, machte ich mich daran die Reporterin <span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color">Tina Tinte</span> zur Weihefeier einzuladen. <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato</span> und <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Adepta Astarte van Leuuwen</span> untersuchten währenddessen die Gießerei auf mögliche Sabotage.</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zur Mittagszeit trafen wir uns erneut im Kaminzimmer der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span>, um gemeinsam zu mampfen und  unsere bisherigen Ergebnisse zu besprechen.</span>  Ich hatte <span style="color: #ffcc99;" class="mycode_color">Tina Tinte </span>und einige ihrer Freundinnen für die Einweihungsfeier gewinnen können, und teilte diese Information mit den anderen Anwesenden. Leider sorgte dies für etwas Unmut, da <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Ruben van Leuuwen</span> erst im Nachhinein die genaue Gästeliste mit uns teilte, und der Rest der Gruppe so das vom Theologen geforderte Gleichgewicht bedroht sah.  Außerdem berichteten <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Archibald</span> und <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Astarte</span>  tatsächlich von<span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> Schmierereien</span> am <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Revanschrein</span> vor der Gießerei, und <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">spitzen Tonscherben </span>die auf dem Kiesboden des Geländes verteilt waren. Recht schnell einigten wir uns darauf, unsere Kräfte von nun an gemeinsam und koordiniert einzusetzen. Wir erledigten noch einige kleinere Besorgungen in der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span> (beispielsweise Besen und Kehrblech) und machten uns im Anschluss  auf, das Gießereigelände zu säubern. Als sich die strahlende <span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Sonne Sôlerbens</span> langsam dem Untergang neigte, waren alle Tonscherben vom Boden aufgekehrt und die Kerzen am gesäuberten Revanschrein schienen zuverlässig der aufkommenden Dunkelheit entgegen. </div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plötzlich wurde uns schreckhaft bewusst, das wir noch nicht für ein ausgeglichenes Verhältnis an Gästen gesorgt hatten!</span> Wir eilten also über den <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Marktplatz</span>, das <span style="color: #9933cc;" class="mycode_color">Forscherhaus</span> und die <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span>, wo wir Deyn sei dank vorallem weibliche Gäste für die Festrede des <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Alinardus</span> gewinnen konnten. Selbst die eigentlich abwesende Protektorin Magdalena Meyer konnten wir erfolgreich einladen. Als wir uns schlussendlich alle in der Priorei zu Bett legten, war mir selbst noch nicht klar, ob unsere Bemühungen um den Ausgleich ausreichen würden.. Ich hatte also einen eher einen unruhigen Schlaf,  stetig vom träumerischen Wettrennen des goldenen Glückswagens und der Dunkelheit der schwarzen Glocke begleitet. Aber dies ist wohl eine andere Geschichte. <br />
</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Akt 3: Die Weihezeremonie: </span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Von festen Fäusten und warmem Weihwasser</span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am Morgen des <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12. Tags im Weinmond</span></span> war es endlich soweit</span>. Die feierliche Weihe der Glockengießerei stand unmittelbar bevor. Dies schie</span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">n auch die Laune seiner Exzellenz deutlich aufzuhellen. Mit beinahe jugendlicher Freude begrüßte er die Ordensmitglieder und Ruben, und forderte uns sogleich auf ihn zur Glockengießerei zu begleiten. Zum Glück verlief die Anreise ohne weitere Schwierigkeiten. Schlussendlich wohnten folgende Personen der Weihezeremonie des Alinardus von Hochfurt bei: </span></div>
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gouverneur Friedrich van Siedenbruck, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Priorin Viola Silvenfeld, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Hauptmann Wilhelm von Pforten, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Stadtmeister Brutus Walter, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ff66cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Protektorin Magdalena Meyer</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ff66cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Zugführerin Jabari</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der letzte Riedtländer Siegfried Ried</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensritter Archibald Cato</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensschwester Petronilla Kellermann</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensadepta  Astarte van Leuuwen</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensnovize Riordan</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Soldat Ruben van Leuuwen</span></span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #6633ff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Dekanin des Forscherhauses, Karo Katzensprung</span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Reporterin des Leändischen Herolds Tina Tinte</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #339999;" class="mycode_color">Sc</span><span style="color: #339999;" class="mycode_color">h</span><span style="color: #339999;" class="mycode_color">amane der Bororo, als Ehrengast</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Leiter der Handelskompanie zu Neu-Corethon  Boris van de Pas, als Ehrengast</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ffcc99;" class="mycode_color">Ina Verkaufmichnicht</span><br />
</li>
<li><span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">Catalina Steinchen</span><br />
</li>
</ul>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Außerdem anwesend waren die drei Arbeiter der Glockengießerei:</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[b]Schorch Schaufler</span>[/b]</span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Paskal </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hanno</span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schon bevor die zahlreichen Gäste die Glockengießerei betraten, drohte allerdings der erste Eklat:</span> Die meisten von ihnen trugen Hüte!  Es ist dem inspirierenden rhetorischen Genie meines Ordensbruders <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Archibald Cato</span> zu verdanken, das wir die Festgesellschaft zum großen Teil davon überzeugen konnten, ihre Kopfbedeckungen abzusetzen. Lediglich <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Siegfried Ried</span> als Leibwache des <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Gouverneurs</span> und sein <span style="color: #339999;" class="mycode_color">schamanischer Berater der Bororo</span> verzichteten nicht auf ihre Kopfbedeckung, was allerdings keinen großen Ärger bei seiner Exzellenz hervorrief. Stattdessen begann er die hohen Gäste dem Anlass entsprechend feierlich zu begrüßen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Obwohl der <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamane der Bororo</span> mit einem <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Messer</span> bewaffnet war, kam es dank meinem ruhigen Gemüt und meinem gewinnenden Lächeln bei der Begrüßung zu keinem weiteren Eklat.</span> Plötzlich aufkommender Südwind hätte fast für einen solchen gesorgt, da die Nase des Gelehrten durch die feinen Baumwollfläume gereizt wurde. Die Niesanfälle irritieren das gesamte Publikum, aber besonder der <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamane</span> schien sich <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">beleidigt</span> zu fühlen. Ein wichtiges Detail, das ich mir im Umgang mit Bororo zukünftig merken werde. Zum Glück konnte ich <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat Ruben</span> dank meiner Beobachtung schnell zum Baumwollfeld beordern, damit dieser weitere Allergieanfälle des Redners verhindern konnte. </span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durch die Abwesenheit des <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldaten</span>, standen wir allerdings vor einem neuen Problem: das von seiner Exzellenz geforderte Gleichgewicht war zerstört worden. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Protektorin Magdalena Meyer</span>, einst willkommene Erfüllung der Gästequote, drohte uns nun zum Verhängnis zu werden. Einmal mehr rettete jedoch  der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato</span> den Tag. Heldenhaft warf er seinen mittelmäßig schmächtigen Körper vor die Protektorin, um sie vor den Augen des Theologen zu verdecken. Nachdem die Harmonie der Festrede mit diesem kleinen Taschenspielertrick bewahrt wurde, begann  jedoch ein etwas <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">kontroverserer Teil der  R</span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ede des Alinardus von Hochfurt</span>...</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie ein deyngesandter Paladin sein Schwert schwingt, schwang Alinardus von Hochfurt seine messerscharfe Rhetorik</span></span>. Er entlarvte die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">falschen Riten</span> und die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">mangelnde Gottesfürchtigkeit</span> bei den <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Bororo</span>, <span style="color: #663333;" class="mycode_color">den Anhängern des Kirash</span> und selbst auch bei den <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">Sorridianern</span>.. Auch die <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Silvanische Kirche</span> mahnte er eindrucksvoll, wieder auf den Weg des Herrn zurückzufinden und <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Deyn Cadors Herrlichkeit</span> wahrhaftig zu preisen. Auf diesem rhetorischen Höhepunkt seiner Rede offenbarte er außerdem seine Absicht, den Ruhestand auf Neu-Corethon zu verbringen, um die religiösen Entwicklungen auf den Westwind-Inseln engmaschig zu begleiten. Da die Gäste jedoch noch immer im unterschiedlichen Maße verdutzt und gekränkt waren, schien nicht so Recht Freude darüber aufzukommen. Stattdessen zerlief sich das Publikum vorerst in einer kleinen Pause, bis die Benennung der ersten Glocke und somit auch die eigentliche Weihezeremonie bevorstand. <br />
</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für den <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Orden (und Ruben)</span> stand nach einem Gespräch mit der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorin</span> am Vortag eindeutig fest, die  erste Glocke nach der Heiligen <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span> taufen zu wollen.</span> Nach einer kurzen Lagebesprechung teilten wir uns also erneut auf, um die unterschiedlichen Ehrengäste von unserem Vorschlag zu überzeugen. Mein Weg führte mich selbstverständlich als erstes zum Stadtmeister Brutus Walter. Als sein Gehilfe erhoffte ich mir nämlich, ihn recht Bald davon überzeugen zu können, für den Vorschlag der Priorin zu stimmen. In einem kurzen Gespräch offenbarte Brutus Walter dann, das er eigentlich dafür plädieren wollte die Glocken nach schmackhaften Biersorten zu benennen, ihm aber eigentlich gar nicht so viel daran liegt. Meinem Vorschlag die neue Glocke als <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>glocke in der neuen Hafenmeisterei zur Begrüßung der Neuankömmlinge zu nutzen, schien er positiv zu berücksichtigen. Im Gegenzug verlangte er lediglich etwas von mir, das ich aus Loyalität zu ihm nicht weiter ausführen möchte. </span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Als gebürtiger <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Silventrumer</span> und <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat des Tasperiner Heeres</span> war <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Ruben</span> natürlich wie  gemacht für die Gespräche mit dem <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Hauptmann</span> und dem <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Leiter der Handelskompanie.</span></span> Erstere schlug für die Benennung besonders bedeutende Schlachten des Tasperiner Heeres vor. <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Boris van de Pas</span> wollte hingegen, wenn ich sein Genuschel richtig verstanden habe, die Glocken allen ernstes nach Handelswaren benennen!. Während die vom Hauptmann von uns geforderte Gegenleistung hier ebenfalls verschwiegen werden soll, will ich doch offenbaren das <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Boris van de Pas</span> für seine Stimme verlangt hat, <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">den Hauptmann vom Gouverneur zu entfernen, damit dieser etwas Zeit für... vertraulichere Gespräche hat. Selbstverständlich erfüllten wir ihm diesen Wunsch nicht. </span></span></span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nun so langsam doch etwas ratlos, wandten wir uns als Gru</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ppe an den <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamanen der Bororo</span>.</span> Ruben erfuhr recht schnell von diesem, das er die Glocken gerne nach den zahlreichen <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Waldgeistern der Bororo</span> benennen würde. Allerdings erfuhr er auch das der Schamane wohl starke Abneigung gegen Brutus Walter hegt, und deswegen wünscht ihn von der Glockenweihe zu entfernen. Was nun folgte, kann ich rückblickend nur als pragmatischen Geniestreich bezeichnen. Ruben schaffte es mit wenigen Worten Brutus Walter derart zu reizen, das dieser sich vom Hauptmann wutschnaubend die Erlaubnis einholte den Soldaten mal ordentlich "zurechtzuweisen". Auch wenn dies hohen persönlichen Einsatz von Ruben erforderte, war unser Ziel so vollbracht: Als die unterschiedlichen Ehrengäste für ihren Wunschnamen votierten, stimmten ausgerechnet Priorin und Schamane beide für den Namen der Heiligen <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>.</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine weitere Ansprache des Alinardus von Hochfurt folgte, diesmal deutlich auf die festlichen Aspekte der Weihe und die Rolle der Heiligen <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span> konzentriert</span>. Während er die Anwesenden abschließend in ein Gebet einband, wurde die erste große Glocke der Glockengießerei feierlich enthüllt. Plötzlich musste dann jedoch noch eine letzte Hürde bewältigt werden, als Alinardus von Hochfurt die noch heiße Glocke mit kaltem Weihwasser beinahe unrettbar beschädigt hätte. Mein ehrwürdiger Ordensbruder Archibald Cato erhitzte das Weihwasser daraufhin kurz, um die standesgemäße Weihe der <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>glocke zu ermöglichen und die Veranstaltung so zu beenden. Da selbst der Große Alinardus von Hochfurt am Ende zufriedengestellt schien,  kann man diesen Auftrag wohl als erfolgreich abgeschlossen bezeichnen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für die<span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"> Priorei Neu Corethon</span>, <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">die Stadtmeisterei</span> und die <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span>,</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Novize Riordan</span>, <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Stadtmeistereisgehilfe</span> und <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Anwärter</span> der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Kartographengilde</span></span></span><br />
<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size">Heldenbericht zum Theologischen Besuch (#120)</span></span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Teilnehmende:</span></span></span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Protektorin</span> Magdalena Meyer</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritter</span> Archibald Cato,</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensadepta</span> Astarte van Leuuwen</span><br />
<span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensnovize</span> Riordan </span><br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Soldat </span>Ruben van Leuuwen </span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ziel des Auftrages:</span></span> Sorgt für einen reibungsfreien Ablauf der Weihungszeremonie<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nebenziel:</span></span> Überzeugt die Anwesenden von einer Benennungskonvention der neu gegossenen Glocken.<br />
<br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Akt 1: Die Ankunft des Alinardus von Hochfurt: </span></span></span><br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color">Willkommen auf Neu-Corethon/</span><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color">Willkommen im Chaos!</span></span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">10. Tag des Weinmonds</span></span> saßen wir Ordensmitglieder grade bei einer guten Brotzeit zusammen</span>, als wir im Hafenpanorama des Kaminzimmers ein einlaufendes Passagierschiff erkennen konnten. Uns war sofort klar: Das muss das Schiff sein, das uns den lange erwarteten <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Meistertheologen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Alinardus von Hochfurt</span></span> bringt. Der Begrüßungstrupp (bestehend aus <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato, Ordensadepta Astarte van Leuuwen</span>, ihrem Bruder <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat Ruben van Leuuwen</span> und mir. <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensnovize Riordan</span>) machte sich also umgehend auf, um den hohen Besuch am Hafen in Empfang zu nehmen.  <br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zum Glück fing es erst genau dann an zu regnen, als wir den Hafen betraten und bei seiner Exzellenz vorstellig werden konnten</span>. Obwohl es uns an einem üblichen Regenschutz (etwa einem Schirm) mangelte,  bot Ordensritter Archibald Cato seiner Exzellenz geistesgenwärtig ein Banner der Solaner an, um sich vor dem Regen zu schützen. Davon schwer brüskiert...   So machten wir uns also auf, seine Exzellenz in die Priorei zu geleiten. Schon auf dem Weg fand seine Exzellenz deutliche Worte für den miserablen Zustand des Glaubens und des <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">"Sündenpfuhls"</span> der Gemeinde Neu-Corethon. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Im wohlig warmen Kaminzimmer der Priorei angekommen wurde die Vorbesprechung der Weihefeier zunächst von einigen formalen Mängeln der van Leuuwen Geschwister verzögert, die seine Exzellenz bemängelte.</span> Ordensadepta Astarte trug ihren Hut im Innenraum, was seiner Exzellenz zufolge den Eindruck vermittelt, man würde gar nicht zuhören wollen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei seinen Reden verlangt er entsprechend</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">, auf Hüte zu verzichten.</span> Außerdem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">verlangte er von allen Anwesenden zu sitzen</span>, da es in einem Gespräch oder auch einer Rede nur angemessen sei, wenn alle Anwesenden entweder stehen oder sitzen. Als diese ersten formalen Hürden beseitigt waren, konnten wir das inhaltliche Gespräch zur Vorbereitung der Weihezeremonie beginnen. Neben einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Lesepult  </span>und einer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">sein Augenlicht erhellenden </span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sehhilfe  </span>bat seine Exzellenz außerdem um <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wasser und Brot </span>als Abendmahl, da er derzeit eine besondere Kur vollzieht. Die wohl schwierigste Anforderung an sein Publikum, äußerte seine Exzellenz zum Schluss: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Publikum sollte zu gleichen Teilen aus Weiblichen und Männlichen Zuhörenden</span> bestehen.<br />
<br />
Nach und nach gestaltete sich der Abend zwangloser, und seiner Exzellenz gefiel es die  anwesenden Ordensmitglieder im Gespräch auch zunehmend nach theologischen Fakten zu befragen. Dies geschah wohl insbesondere aufgrund seiner persönlichen theologischen Ausrichtung, welche <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">den Kopf und nicht die Herzen der Menschen</span> zu erreichen versucht. Auf die Prüfung des theologischen Faktenwissens aufbauend teilte seine Exzellenz dann auch seinerseits reichhaltiges theologisches Wissen mit den Anwesenden, und der Abend verlief sich in Schilderungen zu bedeutenden Kirchenfiguren wie <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Bimon Sitcus</span></span>, <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Arno Gartner </span>und <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Simeon Steinbach</span>. Zu guter Letzt wurde seine Exzellenz von mir zum Herrenhaus der Priorin geleitet, und auf eigenen Wunsch noch mit einigen speziellen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">"Wässerchen"</span> aus der Brauerei versorgt. <br />
<br />
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Akt 2: Die letzten Vorbereitungen: </span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Gäste,Vandalismus und der letzte Feinschliff</span></span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Der  </span><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">11. Tag des Weinmonds</span></span> wurde von uns für letzte Vorbereitungen genutzt. Nach dem Gespräch am gestrigen Abend war das auch  bitter nötig. </span> Nach einer kurzen morgendlichen Besprechung verteilten wir uns in alle Himmelsrichtungen, um die anstehenden Probleme gleichzeitig anzugehen. Während<span style="color: #339933;" class="mycode_color"> Soldat Ruben van Leuuwen</span> in der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Garnison</span> die Gästeliste erfragte, machte ich mich daran die Reporterin <span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color">Tina Tinte</span> zur Weihefeier einzuladen. <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato</span> und <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Adepta Astarte van Leuuwen</span> untersuchten währenddessen die Gießerei auf mögliche Sabotage.</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zur Mittagszeit trafen wir uns erneut im Kaminzimmer der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span>, um gemeinsam zu mampfen und  unsere bisherigen Ergebnisse zu besprechen.</span>  Ich hatte <span style="color: #ffcc99;" class="mycode_color">Tina Tinte </span>und einige ihrer Freundinnen für die Einweihungsfeier gewinnen können, und teilte diese Information mit den anderen Anwesenden. Leider sorgte dies für etwas Unmut, da <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Ruben van Leuuwen</span> erst im Nachhinein die genaue Gästeliste mit uns teilte, und der Rest der Gruppe so das vom Theologen geforderte Gleichgewicht bedroht sah.  Außerdem berichteten <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Archibald</span> und <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Astarte</span>  tatsächlich von<span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"> Schmierereien</span> am <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Revanschrein</span> vor der Gießerei, und <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">spitzen Tonscherben </span>die auf dem Kiesboden des Geländes verteilt waren. Recht schnell einigten wir uns darauf, unsere Kräfte von nun an gemeinsam und koordiniert einzusetzen. Wir erledigten noch einige kleinere Besorgungen in der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span> (beispielsweise Besen und Kehrblech) und machten uns im Anschluss  auf, das Gießereigelände zu säubern. Als sich die strahlende <span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Sonne Sôlerbens</span> langsam dem Untergang neigte, waren alle Tonscherben vom Boden aufgekehrt und die Kerzen am gesäuberten Revanschrein schienen zuverlässig der aufkommenden Dunkelheit entgegen. </div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Plötzlich wurde uns schreckhaft bewusst, das wir noch nicht für ein ausgeglichenes Verhältnis an Gästen gesorgt hatten!</span> Wir eilten also über den <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Marktplatz</span>, das <span style="color: #9933cc;" class="mycode_color">Forscherhaus</span> und die <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorei</span>, wo wir Deyn sei dank vorallem weibliche Gäste für die Festrede des <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Alinardus</span> gewinnen konnten. Selbst die eigentlich abwesende Protektorin Magdalena Meyer konnten wir erfolgreich einladen. Als wir uns schlussendlich alle in der Priorei zu Bett legten, war mir selbst noch nicht klar, ob unsere Bemühungen um den Ausgleich ausreichen würden.. Ich hatte also einen eher einen unruhigen Schlaf,  stetig vom träumerischen Wettrennen des goldenen Glückswagens und der Dunkelheit der schwarzen Glocke begleitet. Aber dies ist wohl eine andere Geschichte. <br />
</div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Akt 3: Die Weihezeremonie: </span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Von festen Fäusten und warmem Weihwasser</span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Am Morgen des <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">12. Tags im Weinmond</span></span> war es endlich soweit</span>. Die feierliche Weihe der Glockengießerei stand unmittelbar bevor. Dies schie</span><span style="font-size: small;" class="mycode_size">n auch die Laune seiner Exzellenz deutlich aufzuhellen. Mit beinahe jugendlicher Freude begrüßte er die Ordensmitglieder und Ruben, und forderte uns sogleich auf ihn zur Glockengießerei zu begleiten. Zum Glück verlief die Anreise ohne weitere Schwierigkeiten. Schlussendlich wohnten folgende Personen der Weihezeremonie des Alinardus von Hochfurt bei: </span></div>
<ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Gouverneur Friedrich van Siedenbruck, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Priorin Viola Silvenfeld, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Hauptmann Wilhelm von Pforten, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Stadtmeister Brutus Walter, als Ehrengast</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ff66cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Protektorin Magdalena Meyer</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ff66cc;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Zugführerin Jabari</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Der letzte Riedtländer Siegfried Ried</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensritter Archibald Cato</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensschwester Petronilla Kellermann</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensadepta  Astarte van Leuuwen</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Ordensnovize Riordan</span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #3399ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Soldat Ruben van Leuuwen</span></span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #6633ff;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font">Dekanin des Forscherhauses, Karo Katzensprung</span></span></span></span></span></span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ffcc66;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Reporterin des Leändischen Herolds Tina Tinte</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #339999;" class="mycode_color">Sc</span><span style="color: #339999;" class="mycode_color">h</span><span style="color: #339999;" class="mycode_color">amane der Bororo, als Ehrengast</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Leiter der Handelskompanie zu Neu-Corethon  Boris van de Pas, als Ehrengast</span></span></span><br />
</li>
<li><span style="color: #ffcc99;" class="mycode_color">Ina Verkaufmichnicht</span><br />
</li>
<li><span style="color: #6633ff;" class="mycode_color">Catalina Steinchen</span><br />
</li>
</ul>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Außerdem anwesend waren die drei Arbeiter der Glockengießerei:</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">[b]Schorch Schaufler</span>[/b]</span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Paskal </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hanno</span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schon bevor die zahlreichen Gäste die Glockengießerei betraten, drohte allerdings der erste Eklat:</span> Die meisten von ihnen trugen Hüte!  Es ist dem inspirierenden rhetorischen Genie meines Ordensbruders <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Archibald Cato</span> zu verdanken, das wir die Festgesellschaft zum großen Teil davon überzeugen konnten, ihre Kopfbedeckungen abzusetzen. Lediglich <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Siegfried Ried</span> als Leibwache des <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Gouverneurs</span> und sein <span style="color: #339999;" class="mycode_color">schamanischer Berater der Bororo</span> verzichteten nicht auf ihre Kopfbedeckung, was allerdings keinen großen Ärger bei seiner Exzellenz hervorrief. Stattdessen begann er die hohen Gäste dem Anlass entsprechend feierlich zu begrüßen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Obwohl der <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamane der Bororo</span> mit einem <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Messer</span> bewaffnet war, kam es dank meinem ruhigen Gemüt und meinem gewinnenden Lächeln bei der Begrüßung zu keinem weiteren Eklat.</span> Plötzlich aufkommender Südwind hätte fast für einen solchen gesorgt, da die Nase des Gelehrten durch die feinen Baumwollfläume gereizt wurde. Die Niesanfälle irritieren das gesamte Publikum, aber besonder der <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamane</span> schien sich <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">beleidigt</span> zu fühlen. Ein wichtiges Detail, das ich mir im Umgang mit Bororo zukünftig merken werde. Zum Glück konnte ich <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat Ruben</span> dank meiner Beobachtung schnell zum Baumwollfeld beordern, damit dieser weitere Allergieanfälle des Redners verhindern konnte. </span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Durch die Abwesenheit des <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldaten</span>, standen wir allerdings vor einem neuen Problem: das von seiner Exzellenz geforderte Gleichgewicht war zerstört worden. </span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Protektorin Magdalena Meyer</span>, einst willkommene Erfüllung der Gästequote, drohte uns nun zum Verhängnis zu werden. Einmal mehr rettete jedoch  der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Ordensritter Archibald Cato</span> den Tag. Heldenhaft warf er seinen mittelmäßig schmächtigen Körper vor die Protektorin, um sie vor den Augen des Theologen zu verdecken. Nachdem die Harmonie der Festrede mit diesem kleinen Taschenspielertrick bewahrt wurde, begann  jedoch ein etwas <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">kontroverserer Teil der  R</span><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">ede des Alinardus von Hochfurt</span>...</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie ein deyngesandter Paladin sein Schwert schwingt, schwang Alinardus von Hochfurt seine messerscharfe Rhetorik</span></span>. Er entlarvte die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">falschen Riten</span> und die <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">mangelnde Gottesfürchtigkeit</span> bei den <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Bororo</span>, <span style="color: #663333;" class="mycode_color">den Anhängern des Kirash</span> und selbst auch bei den <span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">Sorridianern</span>.. Auch die <span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Silvanische Kirche</span> mahnte er eindrucksvoll, wieder auf den Weg des Herrn zurückzufinden und <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Deyn Cadors Herrlichkeit</span> wahrhaftig zu preisen. Auf diesem rhetorischen Höhepunkt seiner Rede offenbarte er außerdem seine Absicht, den Ruhestand auf Neu-Corethon zu verbringen, um die religiösen Entwicklungen auf den Westwind-Inseln engmaschig zu begleiten. Da die Gäste jedoch noch immer im unterschiedlichen Maße verdutzt und gekränkt waren, schien nicht so Recht Freude darüber aufzukommen. Stattdessen zerlief sich das Publikum vorerst in einer kleinen Pause, bis die Benennung der ersten Glocke und somit auch die eigentliche Weihezeremonie bevorstand. <br />
</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für den <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Orden (und Ruben)</span> stand nach einem Gespräch mit der <span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">Priorin</span> am Vortag eindeutig fest, die  erste Glocke nach der Heiligen <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span> taufen zu wollen.</span> Nach einer kurzen Lagebesprechung teilten wir uns also erneut auf, um die unterschiedlichen Ehrengäste von unserem Vorschlag zu überzeugen. Mein Weg führte mich selbstverständlich als erstes zum Stadtmeister Brutus Walter. Als sein Gehilfe erhoffte ich mir nämlich, ihn recht Bald davon überzeugen zu können, für den Vorschlag der Priorin zu stimmen. In einem kurzen Gespräch offenbarte Brutus Walter dann, das er eigentlich dafür plädieren wollte die Glocken nach schmackhaften Biersorten zu benennen, ihm aber eigentlich gar nicht so viel daran liegt. Meinem Vorschlag die neue Glocke als <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>glocke in der neuen Hafenmeisterei zur Begrüßung der Neuankömmlinge zu nutzen, schien er positiv zu berücksichtigen. Im Gegenzug verlangte er lediglich etwas von mir, das ich aus Loyalität zu ihm nicht weiter ausführen möchte. </span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Als gebürtiger <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Silventrumer</span> und <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Soldat des Tasperiner Heeres</span> war <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Ruben</span> natürlich wie  gemacht für die Gespräche mit dem <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Hauptmann</span> und dem <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Leiter der Handelskompanie.</span></span> Erstere schlug für die Benennung besonders bedeutende Schlachten des Tasperiner Heeres vor. <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Boris van de Pas</span> wollte hingegen, wenn ich sein Genuschel richtig verstanden habe, die Glocken allen ernstes nach Handelswaren benennen!. Während die vom Hauptmann von uns geforderte Gegenleistung hier ebenfalls verschwiegen werden soll, will ich doch offenbaren das <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Boris van de Pas</span> für seine Stimme verlangt hat, <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">den Hauptmann vom Gouverneur zu entfernen, damit dieser etwas Zeit für... vertraulichere Gespräche hat. Selbstverständlich erfüllten wir ihm diesen Wunsch nicht. </span></span></span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nun so langsam doch etwas ratlos, wandten wir uns als Gru</span><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ppe an den <span style="color: #339999;" class="mycode_color">Schamanen der Bororo</span>.</span> Ruben erfuhr recht schnell von diesem, das er die Glocken gerne nach den zahlreichen <span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Waldgeistern der Bororo</span> benennen würde. Allerdings erfuhr er auch das der Schamane wohl starke Abneigung gegen Brutus Walter hegt, und deswegen wünscht ihn von der Glockenweihe zu entfernen. Was nun folgte, kann ich rückblickend nur als pragmatischen Geniestreich bezeichnen. Ruben schaffte es mit wenigen Worten Brutus Walter derart zu reizen, das dieser sich vom Hauptmann wutschnaubend die Erlaubnis einholte den Soldaten mal ordentlich "zurechtzuweisen". Auch wenn dies hohen persönlichen Einsatz von Ruben erforderte, war unser Ziel so vollbracht: Als die unterschiedlichen Ehrengäste für ihren Wunschnamen votierten, stimmten ausgerechnet Priorin und Schamane beide für den Namen der Heiligen <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>.</span></div>
<br />
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Eine weitere Ansprache des Alinardus von Hochfurt folgte, diesmal deutlich auf die festlichen Aspekte der Weihe und die Rolle der Heiligen <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span> konzentriert</span>. Während er die Anwesenden abschließend in ein Gebet einband, wurde die erste große Glocke der Glockengießerei feierlich enthüllt. Plötzlich musste dann jedoch noch eine letzte Hürde bewältigt werden, als Alinardus von Hochfurt die noch heiße Glocke mit kaltem Weihwasser beinahe unrettbar beschädigt hätte. Mein ehrwürdiger Ordensbruder Archibald Cato erhitzte das Weihwasser daraufhin kurz, um die standesgemäße Weihe der <span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">A</span><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">e</span><span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #339933;" class="mycode_color">y</span><span style="color: #3366ff;" class="mycode_color">n</span><span style="color: #9933ff;" class="mycode_color">a</span></span></span>glocke zu ermöglichen und die Veranstaltung so zu beenden. Da selbst der Große Alinardus von Hochfurt am Ende zufriedengestellt schien,  kann man diesen Auftrag wohl als erfolgreich abgeschlossen bezeichnen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Für die<span style="color: #3366ff;" class="mycode_color"> Priorei Neu Corethon</span>, <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">die Stadtmeisterei</span> und die <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Gilde der Kartographen</span>,</span></span></span></div>
<div style="text-align: left;" class="mycode_align"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #3333ff;" class="mycode_color">Novize Riordan</span>, <span style="color: #ffcc33;" class="mycode_color">Stadtmeistereisgehilfe</span> und <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Anwärter</span> der <span style="color: #339933;" class="mycode_color">Kartographengilde</span></span></span><br />
<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verlobungsvorbereitungen (#126)]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2119</link>
			<pubDate>Mon, 01 Apr 2024 13:15:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2119</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">27. Regenmond 1363</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eine kleine Gruppe von deyngefälligen Bürgern hat sich versammelt, um Willy Schnürschuh dabei zu helfen seiner Angebeteten Leah Rauh endlich einen Antrag zu machen. Die Gruppe bestand aus:</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Elicia Solís<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frau Korporal</span></span> Elodie Louise Fuchs<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gefreiter</span></span> Valerian Grau<br />
</li>
<li><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritterin</span></span>Theresa Carpintera<br />
</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Über Monate hinweg haben die erwähnten Personen überall auf den Westwind-Inseln seltene Blumen gesammelt, um einen <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Blumenstrau%C3%9F_der_Christa" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Blumenstrauß der Christa</a> fertigen zu können, der seit jeher zu den Traditionen des Eheschlusses gehört. Inbsesondere die Angehörigen des Heeres haben dabei viel Zeit und Mühe investiert. <br />
<br />
Nachdem endlich alle fünf Blumen ausfindig gemacht und eingesammelt waren, traf sich die Gruppe am Schrein der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3399;" class="mycode_color">Heiligen Christa</span></span> um dort ein romantisches Beisammensein für Willy und Leah vorzubereiten. Schließlich ist der Schrein einer der schönsten Orte der Insel und die Heilige Christa die Botin der Liebe höchstselbst! Den Pfad durch den Weinberg bestreuten die Teilnehmenden mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Rosenblättern</span></span> und besorgten allerlei Köstlichkeiten. So wurde saftiger <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Braten</span></span> herangeschafft, köstlicher <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3399;" class="mycode_color">Wein</span></span> und diverse <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Süßigkeiten</span></span> und auch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Eimer Wasser samt Handtuch um sich abzukühlen</span></span>, weil es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">sehr heiß</span></span> war. Auch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verlobungsgeschenk</span> wurde vorbereitet, jedoch erst einmal versteckt. Als fähige Schneider fertigten die Frau Korporal und der Gefreite ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">elegantes Hemd</span></span>, das Willys sehr schmeichelte - insbesondere seinen beachtlichen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Muskeln</span>. Mit einer Bürste wurde sein Haar etwas zurechtgemacht und er bekam duftende Seife mit der er sich in der Priorei vor der Verabredung noch waschen durfte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Geschniegelt und gestriegelt mit einem prachtvollen Korb voller Leckereien stand Willy sodann am Schrein bereit, als Fräulein Solís gerade den Strauß zusammenflechtete. Sie sammelte als Zier ein paar <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">zusätzliche Wildblumen</span></span>, die den Strauß etwas mehr zur Geltung bringen sollten, jedoch kam der Gruppe zum Glück noch in den Sinn, dass man nicht zu viele Blumen in den Strauß flechten darf, damit er seine Bedeutung nicht verliert. Mit einer Schere wurden sodann ein paar wenige der überflüssigen Blüten gestutzt. So behielt der Strauß eine schöne Masse und konnte seine Wirkung trotzdem voll entfalten. Während der Strauß also vorbereitet wurde unterhielt sich die Gruppe mit Willy über die anstehende Verabredung. Er war - verständlicherweise - sehr nervös und wusste nicht recht was er sagen soll, also halfen die Teilnehmenden ihm dabei ein paar <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesprächsthemen</span> zu finden und erklärten ihm auch was er vielleicht besser vermeiden sollte. Der dankbare Willy schien alles gut aufzunehmen und versteckte dann nach einem gemeinsamen Gebet an die Heilige Christa wie geplant seinen Blumenstrauß erst einmal hinter ihrer Statue, während sich die Gruppe auf seinen Wunsch in den Gebüschen und den Weinreben versteckte.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/qHUL2uL.png" width="864" height="457" alt="[Bild: qHUL2uL.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Seine Angebetete traf nur wenige Augenblicke später ein und die beiden machten sich auf einer Decke unter den gütigen Augen Christas gemütlich. Das Gespräch verlief ausgezeichnet und es scheint fürwahr, dass der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Herr und die Heilige die beiden füreinander geschaffen haben und auch wollen, dass sie zusammen sind</span></span>. Dafür gab es etzliche Zeichen. Ihre Interessen passen vorzüglich zueinander und sogar ihre <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Sternzeichen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sternzeichen</a> sind offenbar sehr kompatibel! Irgendwann verlor der gute Willy leider aber ein wenig den Faden, was vermutlich an der Hitze lag. Ihm fielen ein paar Themen nicht mehr ein, weshalb er heimlich zu den Büschen schaute. Die Gruppe gab ihm stumm <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Handzeichen</span></span> um ihn wieder auf Kurs zu bringen, was auch gut funktioniert hat.<br />
<br />
Letztlich fasste Willy seinen ganzen Mut zusammen und holte den Strauß aus seinem Versteck, um ihn Leah zu überreichen. Zunächst etwas überwältigt von dieser Geste fragte sie Willy ob dies ein Antrag sein werden soll, was er selbstsicher bejahte. Beeindruckt vom Mut dieses Mannes und seiner fleissigen und gütigen Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color"><a href="https://youtu.be/rgUksX6eM0Y" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nahm Leah den Antrag an</a></span></span>. Doch damit war die Verabredung noch nicht zu Ende.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/v7jZgvt.pngg" width="864" height="457" alt="[Bild: v7jZgvt.pngg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als Leah ihr "Ja" gab öffnete die Gruppe in ihrem Versteck einen Sack mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">bunten Schmetterlingen</span></span>, die sie zuvor gefangen hatten. Die kunterbunte Farbwolke flog zu den Verliebten herüber und schwärmte um sie herum im Licht der untergehenden Abendsonne. Ergriffen von diesem wunderschönen Moment stellte sich Leah auf die Zehenspitzen und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7lsdJDiJ0QE&amp;ab_channel=Volix21" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">gab Willy einen Kuss</a>! Somit war die Verlobung wahrlich besiegelt. Leah offenbarte dann auch dass sie wohl wusste, dass jemand in den Büschen sitzt - oder es zumindest geahnt hat und rief die Anwesenden heraus. Applaudierend trat die Gruppe aus ihrem Versteck und gratulierte den frisch Verlobten. Korporal Fuchs übergab Leah noch ein besonderes Verlobungsgeschenk, dann ließ man das Paar auf Wunsch allein.<br />
<br />
Willy und Leah teilten der Ordensritterin noch mit, dass sie mit der Hochzeit allerdings noch warten wollen, bis die Glaubenskrise vorbei ist.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Theresa Carpintera</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ordensritterin des Silvaner Ordens Neu Corethon</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">27. Regenmond 1363</span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eine kleine Gruppe von deyngefälligen Bürgern hat sich versammelt, um Willy Schnürschuh dabei zu helfen seiner Angebeteten Leah Rauh endlich einen Antrag zu machen. Die Gruppe bestand aus:</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><ul class="mycode_list"><li><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff9933;" class="mycode_color">Bürgerin</span> </span>Elicia Solís<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frau Korporal</span></span> Elodie Louise Fuchs<br />
</li>
<li><span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gefreiter</span></span> Valerian Grau<br />
</li>
<li><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ordensritterin</span></span>Theresa Carpintera<br />
</li>
</ul>
</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Über Monate hinweg haben die erwähnten Personen überall auf den Westwind-Inseln seltene Blumen gesammelt, um einen <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Blumenstrau%C3%9F_der_Christa" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Blumenstrauß der Christa</a> fertigen zu können, der seit jeher zu den Traditionen des Eheschlusses gehört. Inbsesondere die Angehörigen des Heeres haben dabei viel Zeit und Mühe investiert. <br />
<br />
Nachdem endlich alle fünf Blumen ausfindig gemacht und eingesammelt waren, traf sich die Gruppe am Schrein der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3399;" class="mycode_color">Heiligen Christa</span></span> um dort ein romantisches Beisammensein für Willy und Leah vorzubereiten. Schließlich ist der Schrein einer der schönsten Orte der Insel und die Heilige Christa die Botin der Liebe höchstselbst! Den Pfad durch den Weinberg bestreuten die Teilnehmenden mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff3333;" class="mycode_color">Rosenblättern</span></span> und besorgten allerlei Köstlichkeiten. So wurde saftiger <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Braten</span></span> herangeschafft, köstlicher <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3399;" class="mycode_color">Wein</span></span> und diverse <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">Süßigkeiten</span></span> und auch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">Eimer Wasser samt Handtuch um sich abzukühlen</span></span>, weil es <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cc3333;" class="mycode_color">sehr heiß</span></span> war. Auch ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verlobungsgeschenk</span> wurde vorbereitet, jedoch erst einmal versteckt. Als fähige Schneider fertigten die Frau Korporal und der Gefreite ein <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cccc;" class="mycode_color">elegantes Hemd</span></span>, das Willys sehr schmeichelte - insbesondere seinen beachtlichen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Muskeln</span>. Mit einer Bürste wurde sein Haar etwas zurechtgemacht und er bekam duftende Seife mit der er sich in der Priorei vor der Verabredung noch waschen durfte.</div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Geschniegelt und gestriegelt mit einem prachtvollen Korb voller Leckereien stand Willy sodann am Schrein bereit, als Fräulein Solís gerade den Strauß zusammenflechtete. Sie sammelte als Zier ein paar <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color">zusätzliche Wildblumen</span></span>, die den Strauß etwas mehr zur Geltung bringen sollten, jedoch kam der Gruppe zum Glück noch in den Sinn, dass man nicht zu viele Blumen in den Strauß flechten darf, damit er seine Bedeutung nicht verliert. Mit einer Schere wurden sodann ein paar wenige der überflüssigen Blüten gestutzt. So behielt der Strauß eine schöne Masse und konnte seine Wirkung trotzdem voll entfalten. Während der Strauß also vorbereitet wurde unterhielt sich die Gruppe mit Willy über die anstehende Verabredung. Er war - verständlicherweise - sehr nervös und wusste nicht recht was er sagen soll, also halfen die Teilnehmenden ihm dabei ein paar <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gesprächsthemen</span> zu finden und erklärten ihm auch was er vielleicht besser vermeiden sollte. Der dankbare Willy schien alles gut aufzunehmen und versteckte dann nach einem gemeinsamen Gebet an die Heilige Christa wie geplant seinen Blumenstrauß erst einmal hinter ihrer Statue, während sich die Gruppe auf seinen Wunsch in den Gebüschen und den Weinreben versteckte.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/qHUL2uL.png" width="864" height="457" alt="[Bild: qHUL2uL.png]" class="mycode_img" /></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Seine Angebetete traf nur wenige Augenblicke später ein und die beiden machten sich auf einer Decke unter den gütigen Augen Christas gemütlich. Das Gespräch verlief ausgezeichnet und es scheint fürwahr, dass der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Herr und die Heilige die beiden füreinander geschaffen haben und auch wollen, dass sie zusammen sind</span></span>. Dafür gab es etzliche Zeichen. Ihre Interessen passen vorzüglich zueinander und sogar ihre <a href="https://wiki.athalon.de/index.php/Sternzeichen" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Sternzeichen</a> sind offenbar sehr kompatibel! Irgendwann verlor der gute Willy leider aber ein wenig den Faden, was vermutlich an der Hitze lag. Ihm fielen ein paar Themen nicht mehr ein, weshalb er heimlich zu den Büschen schaute. Die Gruppe gab ihm stumm <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #cccccc;" class="mycode_color">Handzeichen</span></span> um ihn wieder auf Kurs zu bringen, was auch gut funktioniert hat.<br />
<br />
Letztlich fasste Willy seinen ganzen Mut zusammen und holte den Strauß aus seinem Versteck, um ihn Leah zu überreichen. Zunächst etwas überwältigt von dieser Geste fragte sie Willy ob dies ein Antrag sein werden soll, was er selbstsicher bejahte. Beeindruckt vom Mut dieses Mannes und seiner fleissigen und gütigen Art <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33cc33;" class="mycode_color"><a href="https://youtu.be/rgUksX6eM0Y" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nahm Leah den Antrag an</a></span></span>. Doch damit war die Verabredung noch nicht zu Ende.</div>
<br />
<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://i.imgur.com/v7jZgvt.pngg" width="864" height="457" alt="[Bild: v7jZgvt.pngg]" class="mycode_img" /></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Als Leah ihr "Ja" gab öffnete die Gruppe in ihrem Versteck einen Sack mit <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #33ccff;" class="mycode_color">bunten Schmetterlingen</span></span>, die sie zuvor gefangen hatten. Die kunterbunte Farbwolke flog zu den Verliebten herüber und schwärmte um sie herum im Licht der untergehenden Abendsonne. Ergriffen von diesem wunderschönen Moment stellte sich Leah auf die Zehenspitzen und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7lsdJDiJ0QE&amp;ab_channel=Volix21" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">gab Willy einen Kuss</a>! Somit war die Verlobung wahrlich besiegelt. Leah offenbarte dann auch dass sie wohl wusste, dass jemand in den Büschen sitzt - oder es zumindest geahnt hat und rief die Anwesenden heraus. Applaudierend trat die Gruppe aus ihrem Versteck und gratulierte den frisch Verlobten. Korporal Fuchs übergab Leah noch ein besonderes Verlobungsgeschenk, dann ließ man das Paar auf Wunsch allein.<br />
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Willy und Leah teilten der Ordensritterin noch mit, dass sie mit der Hochzeit allerdings noch warten wollen, bis die Glaubenskrise vorbei ist.</div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Gezeichnet;</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #33ffff;" class="mycode_color">Theresa Carpintera</span></span></span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Ordensritterin des Silvaner Ordens Neu Corethon</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Geheimnisvolle Grotte" 117]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2118</link>
			<pubDate>Wed, 20 Mar 2024 18:54:52 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2118</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Es war bereits später Abend, als sich Soldat Van Leuuwen, Adepta Van Leuuwen, Ordensritterin Carpinthera und die beiden Novizen Lewenstein und Smith vor dem Priorat versammelten. Mit Karren und Schublade wurden die Vorräte der Gruppe begutachtet. Neben einigen Baumstämmen, die Van Leuuwen zusammen mit dem Werkzeug mitgebracht hatte, nahm die Ordensritterin auch einige Bretter und bearbeitetes Bauholz für das Forschungslager mit. Neben einigen Baumstämmen, die Van Leuuwen zusammen mit den Werkzeugen mitgebracht hatte, nahm die Ordensritterin auch einige Bretter und bearbeitetes Bauholz für das Forschungslager mit, denn zur Erforschung der geheimnisvollen Höhle in Lichtenwalde zählte auch der Bau einer Unterkunft, die für zukünftige Forschungen genutzt wird.</span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Nachdem alle ihre Ausrüstung in Augenschein genommen hatten, nutzte die Ritterin des Ordens die Gelegenheit zur Bekanntgabe der Hierarchie der Expedition. Diese war wie folgt festgelegt: Die Ordensritterin führte die Expedition. Sollte sie unpässlich werden oder ihr etwas zustoßen, übernahm der Soldat die Führung. Dieser hatte dann auch die Aufgabe, die Novizen und die Adepta in Sicherheit zu bringen. Es wurde ein klares Verbot ausgesprochen, Helden zu spielen. Ohne weitere Fragen machte sich die Gruppe auf den Weg nach Norden. Sie waren einen ganzen Tag unterwegs, da sie den Pilgerweg zur Grotte benutzten.</span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">An der Grotte angekommen roch es faulig und ein dicker schwer schwelender grünlicher Nebel lag über die Senke. Die Gruppe betrachtete den offensichtlichen Zugang zur Grotte eine Weile, ehe sie ein Lager aufschlugen und sich einen Tag dafür nahmen einen weiteren Zugang zu suchen. Erschöpft vom Durchkämmen des Unterholzes wurde dann das Nachtlager in Betrieb genommen, eine Wache wurde aufgeteilt und die Vorräte verzehrt. Die Ordensritterin hatte die erste Hälfte der Nacht, Wache gehalten. Abgelöst wurde sie vom Soldaten, mit einem kurzen Austausch beobachteten sie den Wald und kamen am Morgen zur Zusammenfassung, dass sich dieser Grotte kein Tier nur nähert. Die Pflanzen blieben unversehrt von der Grotte, doch schien etwas die Tiere von diesem Ort fernzuhalten. </span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">So wurde der Entschluss gefasst, dass sich die Ordensritterin und der Soldat als erstes in die Grotte hinab senken lassen. Dabei würden die Novizen und Adepta das Seil kontrollieren und auf das Signal am Seil wartend, damit sie wissen, dass Beide unten sicher angekommen sind. Jedoch am Ende angekommen bemerkten sie schnell in was sie da hineingeklettert waren. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Überall von den Wänden tropfte ein glibbriger scheinbar lebendiger Schleim, ein zertrümmerter Tisch, zerstörte Laborutensilien, eine Feuerstelle und ein Tor. Dazu ein klaffendes Loch im Boden. Sie waren in einer Forschungsstätte von einem Kultisten gelandet, welcher sich der Alchemie verschrieb. Dort fand dann auch die Gruppe nach längerer Untersuchung abseits eines zerstörten Steinbogen eines Portals, eine Notiz auf dem zerstörten Labortisch.  Sie begutachteten die Leitern auf und Abstiege, der Aufstieg wurde zugemauert und schien mal ein ursprünglicher Eingang gewesen zu sein. Doch da gab es auch den Abstieg, um welchen sich die Gruppe kümmerte und sie schnell sich den Ausmaßen dieser Grotte bewusst wurde. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">In einem vorsichtigen Erkunden der Gänge und Räume, welche die Gruppe skizzierte, war auch hier der glitschende Schleim, der wie Schmierseife auf dem Boden lag. Doch fanden sie auch in zerfallenen Nischen von Räumen Notizen, welche ihnen ein dunkles Bild dieser Anlage formte. Sie sollten schnell erkennen, dass sich hier einige Gestalten herumtrieben. So erkundete die Gruppe die Zugänglichen Räume. Im ersten Raum fanden sie eine Notiz vor einer versiegelten Schleimwand. Dahinter schien etwas zu sein, doch traute sich keiner in den Schleim hinein. So wurde der Gang weiter entlang geschritten an welchem Ende die Gruppe ein Labyrinth sah. Jedoch sich nicht im Zwielicht weiter wagend, kamen die Soldaten auf die Idee über das Labyrinth zu sehen. So erkannten sie einen Gang, der weiterführte, jedoch entschied, dass der Hebel, der in einer Kammer im Labyrinth war, erst gezogen wurde, wenn keine Alternative offenstand. Mit etwas Vorsicht stieg dann auch Van Leuuwen wieder im Hauptgang der Anlage eine Wand herab und watete durch den Schlamm und das Unkraut. Er signalisierte dann dem Novizen Smith, dass sich drei Räume zu seiner linken und rechten Seite befanden. Doch da schnellte schon ein Tentakel aus der Wand! Dieser griff den Soldaten an, jedoch trennte jener diesen in zwei. Zu seinem Entsetzen beobachte Van Leuuwen, wie der Schleim sich in der Pfütze einfach wieder vermischte und ein Teil der Anlage wieder wurde. Nach kurzer Zeit kam dann auch der Rest der Truppe zu ihm. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Sie schritten in eine Kammer voran, in der nichts zu sein schien außer ein paar Töpfe voller Schleim, welche die Gruppe nicht weiter beachtete. Es waren dem Anschein nach nur Töpfe voller Schleim, der hier ja überall war in der gesamten Anlage. Als die Ordensritterin und der Soldat schon in den nächsten Gang begeben wollten, bemerkte der Novize Lewenstein wie die Töpfe zu vibrieren und zu springen begonnen. Zwei grüne Schleimwesen formten sich glibbrig und zerlaufend, doch begannen sie sofort einen Kampf! Dieser war recht schnell vorbei und ohne sonderlich viel Verluste. Der Soldat erinnerte sich bei diesem Anblick an eine Notiz, die er fand und welche auch wohl unter Geheimhaltung gehalten wird. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Der Gang endete schlussendlich in einer Kammer voller Anhebungen im Boden, welche wohl einen Mechanismus nutzten, genau wie einige Hebel. Auch sah die Gruppe Nutzspuren einer Steintür am Ende des Raumes. Es wurde einige Momente überlegt, bis der Soldat fast schon sich selbst prahlend für sein Genie lobend, die Gruppenmitglieder auf alle fünf Sockel positionierte. Mit einem lauten metallischen Schaben wurde der Mechanismus beim Hebelzug in Gang gesetzt und der Gruppe öffnete sich… eine Sackgasse, jedoch mit einem weiteren Hinweis und sie endeten zumindest im Hauptgang wieder, als sie in den federnden Schleim sprangen. Es war somit unausweichlich sich durch das Labyrinth zu bahnen, doch die Ordensritterin, Adepta und Smith blieben zurück vor dem Fallgitter außerhalb. Der Soldat selbst wanderte dann mit Lewenstein zum Hebel und zog diesen.</span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Ein lauter Rumms ging durch die Anlage und das Zischen von Gasen erfüllten das Labyrinth und den Gang dahinter mit einem flackernden Feuer. Der Ordensritter spähte in den Gang und wurde kaltschweißig und ließ die restliche Gruppe rufen.</span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Die Ordensritterin und der Soldat erblickten dann eine riesige Arena, sie spähten voran damit sich der Rest nähern konnte und sie sicher sein konnten, dass keine Gefahr um die Ecke lauerte. Es war eine riesige Arena mit einem riesigen stählernen Tor, ebenso gegenüber einem Hebel, welcher wohl das Tor öffnen würde. DIESER wurde blockiert und die Ordensritterin hinterließ eine Nachricht. Denn während sie dies tat, erkundeten die Novizen die zahllosen Türen um die Arena, welche kleinen aufgestellten Särgen glichen. Über Leichen und Rüstteile steigend fanden sie weitere Notizen und sahen einen Arbeitsbereich der hier ehemals aktiven Forschen. Ein Bibliotheksausweis sollte die Antwort liefern, wer genau dieser Forscher war! Um an die Bücherecke dieser Arena zu kommen, mussten sie über einen dampfenden Graben, hinter einem Feuerkäfig. Um diesen Graben zu überwinden, ließ sich die Ordensritterin ALLE Türen der Arena bringen, um eine Brücke zu bauen. Jene trug nur den Soldaten und sie selbst. Denn es schien, als wäre nur noch eine letzte Notiz dort gewesen, welche der Gruppe fehlte, um die Schrecken dieses Ortes in Gänze zu erfassen. </span><br />
<br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Jedoch die Informationen über diesen Ort in Erfahrung gebracht und mit Sorge auf das Tor starrend, berichtete Van Leuuwen den anwesenden Forschern, dass es sich hier um eine Arena handelte, in welcher der Alchemist seine Sklaven festhielt und gegen seine Bestie…seine „Schöpfung“ antreten ließ, jene hinter dem Tor. So zögerte die Gruppe nicht und machte sich eiligst auf den Weg nach Neu-Corethon, um Gildenmeister Bittner diese Gefahr mitzuteilen.<br />
<br />
<img src="https://cdn.discordapp.com/attachments/1179195942222692382/1219016916744802384/Schleimlabor_mit_langem_Gang1.jpg?ex=6609c4f9&amp;is=65f74ff9&amp;hm=c6df15dc20e782fffc342048da77735c687badb119f1df5fea07c54e938ea83b&amp;" alt="[Bild: Schleimlabor_mit_langem_Gang1.jpg?ex=660...e938ea83b&]" class="mycode_img" /></span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><br />
<img src="https://cdn.discordapp.com/attachments/1189972429175521420/1219014449667772426/arena2.jpg?ex=6609c2ac&amp;is=65f74dac&amp;hm=83e49960dafb647604c0308e1b43cedc671aab48832a949241d8478f30c0b087&amp;" alt="[Bild: arena2.jpg?ex=6609c2ac&is=65f74dac&hm=83...f30c0b087&]" class="mycode_img" /></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Es war bereits später Abend, als sich Soldat Van Leuuwen, Adepta Van Leuuwen, Ordensritterin Carpinthera und die beiden Novizen Lewenstein und Smith vor dem Priorat versammelten. Mit Karren und Schublade wurden die Vorräte der Gruppe begutachtet. Neben einigen Baumstämmen, die Van Leuuwen zusammen mit dem Werkzeug mitgebracht hatte, nahm die Ordensritterin auch einige Bretter und bearbeitetes Bauholz für das Forschungslager mit. Neben einigen Baumstämmen, die Van Leuuwen zusammen mit den Werkzeugen mitgebracht hatte, nahm die Ordensritterin auch einige Bretter und bearbeitetes Bauholz für das Forschungslager mit, denn zur Erforschung der geheimnisvollen Höhle in Lichtenwalde zählte auch der Bau einer Unterkunft, die für zukünftige Forschungen genutzt wird.</span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Nachdem alle ihre Ausrüstung in Augenschein genommen hatten, nutzte die Ritterin des Ordens die Gelegenheit zur Bekanntgabe der Hierarchie der Expedition. Diese war wie folgt festgelegt: Die Ordensritterin führte die Expedition. Sollte sie unpässlich werden oder ihr etwas zustoßen, übernahm der Soldat die Führung. Dieser hatte dann auch die Aufgabe, die Novizen und die Adepta in Sicherheit zu bringen. Es wurde ein klares Verbot ausgesprochen, Helden zu spielen. Ohne weitere Fragen machte sich die Gruppe auf den Weg nach Norden. Sie waren einen ganzen Tag unterwegs, da sie den Pilgerweg zur Grotte benutzten.</span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">An der Grotte angekommen roch es faulig und ein dicker schwer schwelender grünlicher Nebel lag über die Senke. Die Gruppe betrachtete den offensichtlichen Zugang zur Grotte eine Weile, ehe sie ein Lager aufschlugen und sich einen Tag dafür nahmen einen weiteren Zugang zu suchen. Erschöpft vom Durchkämmen des Unterholzes wurde dann das Nachtlager in Betrieb genommen, eine Wache wurde aufgeteilt und die Vorräte verzehrt. Die Ordensritterin hatte die erste Hälfte der Nacht, Wache gehalten. Abgelöst wurde sie vom Soldaten, mit einem kurzen Austausch beobachteten sie den Wald und kamen am Morgen zur Zusammenfassung, dass sich dieser Grotte kein Tier nur nähert. Die Pflanzen blieben unversehrt von der Grotte, doch schien etwas die Tiere von diesem Ort fernzuhalten. </span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">So wurde der Entschluss gefasst, dass sich die Ordensritterin und der Soldat als erstes in die Grotte hinab senken lassen. Dabei würden die Novizen und Adepta das Seil kontrollieren und auf das Signal am Seil wartend, damit sie wissen, dass Beide unten sicher angekommen sind. Jedoch am Ende angekommen bemerkten sie schnell in was sie da hineingeklettert waren. </span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Überall von den Wänden tropfte ein glibbriger scheinbar lebendiger Schleim, ein zertrümmerter Tisch, zerstörte Laborutensilien, eine Feuerstelle und ein Tor. Dazu ein klaffendes Loch im Boden. Sie waren in einer Forschungsstätte von einem Kultisten gelandet, welcher sich der Alchemie verschrieb. Dort fand dann auch die Gruppe nach längerer Untersuchung abseits eines zerstörten Steinbogen eines Portals, eine Notiz auf dem zerstörten Labortisch.  Sie begutachteten die Leitern auf und Abstiege, der Aufstieg wurde zugemauert und schien mal ein ursprünglicher Eingang gewesen zu sein. Doch da gab es auch den Abstieg, um welchen sich die Gruppe kümmerte und sie schnell sich den Ausmaßen dieser Grotte bewusst wurde. </span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">In einem vorsichtigen Erkunden der Gänge und Räume, welche die Gruppe skizzierte, war auch hier der glitschende Schleim, der wie Schmierseife auf dem Boden lag. Doch fanden sie auch in zerfallenen Nischen von Räumen Notizen, welche ihnen ein dunkles Bild dieser Anlage formte. Sie sollten schnell erkennen, dass sich hier einige Gestalten herumtrieben. So erkundete die Gruppe die Zugänglichen Räume. Im ersten Raum fanden sie eine Notiz vor einer versiegelten Schleimwand. Dahinter schien etwas zu sein, doch traute sich keiner in den Schleim hinein. So wurde der Gang weiter entlang geschritten an welchem Ende die Gruppe ein Labyrinth sah. Jedoch sich nicht im Zwielicht weiter wagend, kamen die Soldaten auf die Idee über das Labyrinth zu sehen. So erkannten sie einen Gang, der weiterführte, jedoch entschied, dass der Hebel, der in einer Kammer im Labyrinth war, erst gezogen wurde, wenn keine Alternative offenstand. Mit etwas Vorsicht stieg dann auch Van Leuuwen wieder im Hauptgang der Anlage eine Wand herab und watete durch den Schlamm und das Unkraut. Er signalisierte dann dem Novizen Smith, dass sich drei Räume zu seiner linken und rechten Seite befanden. Doch da schnellte schon ein Tentakel aus der Wand! Dieser griff den Soldaten an, jedoch trennte jener diesen in zwei. Zu seinem Entsetzen beobachte Van Leuuwen, wie der Schleim sich in der Pfütze einfach wieder vermischte und ein Teil der Anlage wieder wurde. Nach kurzer Zeit kam dann auch der Rest der Truppe zu ihm. </span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Sie schritten in eine Kammer voran, in der nichts zu sein schien außer ein paar Töpfe voller Schleim, welche die Gruppe nicht weiter beachtete. Es waren dem Anschein nach nur Töpfe voller Schleim, der hier ja überall war in der gesamten Anlage. Als die Ordensritterin und der Soldat schon in den nächsten Gang begeben wollten, bemerkte der Novize Lewenstein wie die Töpfe zu vibrieren und zu springen begonnen. Zwei grüne Schleimwesen formten sich glibbrig und zerlaufend, doch begannen sie sofort einen Kampf! Dieser war recht schnell vorbei und ohne sonderlich viel Verluste. Der Soldat erinnerte sich bei diesem Anblick an eine Notiz, die er fand und welche auch wohl unter Geheimhaltung gehalten wird. </span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Der Gang endete schlussendlich in einer Kammer voller Anhebungen im Boden, welche wohl einen Mechanismus nutzten, genau wie einige Hebel. Auch sah die Gruppe Nutzspuren einer Steintür am Ende des Raumes. Es wurde einige Momente überlegt, bis der Soldat fast schon sich selbst prahlend für sein Genie lobend, die Gruppenmitglieder auf alle fünf Sockel positionierte. Mit einem lauten metallischen Schaben wurde der Mechanismus beim Hebelzug in Gang gesetzt und der Gruppe öffnete sich… eine Sackgasse, jedoch mit einem weiteren Hinweis und sie endeten zumindest im Hauptgang wieder, als sie in den federnden Schleim sprangen. Es war somit unausweichlich sich durch das Labyrinth zu bahnen, doch die Ordensritterin, Adepta und Smith blieben zurück vor dem Fallgitter außerhalb. Der Soldat selbst wanderte dann mit Lewenstein zum Hebel und zog diesen.</span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Ein lauter Rumms ging durch die Anlage und das Zischen von Gasen erfüllten das Labyrinth und den Gang dahinter mit einem flackernden Feuer. Der Ordensritter spähte in den Gang und wurde kaltschweißig und ließ die restliche Gruppe rufen.</span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Die Ordensritterin und der Soldat erblickten dann eine riesige Arena, sie spähten voran damit sich der Rest nähern konnte und sie sicher sein konnten, dass keine Gefahr um die Ecke lauerte. Es war eine riesige Arena mit einem riesigen stählernen Tor, ebenso gegenüber einem Hebel, welcher wohl das Tor öffnen würde. DIESER wurde blockiert und die Ordensritterin hinterließ eine Nachricht. Denn während sie dies tat, erkundeten die Novizen die zahllosen Türen um die Arena, welche kleinen aufgestellten Särgen glichen. Über Leichen und Rüstteile steigend fanden sie weitere Notizen und sahen einen Arbeitsbereich der hier ehemals aktiven Forschen. Ein Bibliotheksausweis sollte die Antwort liefern, wer genau dieser Forscher war! Um an die Bücherecke dieser Arena zu kommen, mussten sie über einen dampfenden Graben, hinter einem Feuerkäfig. Um diesen Graben zu überwinden, ließ sich die Ordensritterin ALLE Türen der Arena bringen, um eine Brücke zu bauen. Jene trug nur den Soldaten und sie selbst. Denn es schien, als wäre nur noch eine letzte Notiz dort gewesen, welche der Gruppe fehlte, um die Schrecken dieses Ortes in Gänze zu erfassen. </span><br />
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<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font">Jedoch die Informationen über diesen Ort in Erfahrung gebracht und mit Sorge auf das Tor starrend, berichtete Van Leuuwen den anwesenden Forschern, dass es sich hier um eine Arena handelte, in welcher der Alchemist seine Sklaven festhielt und gegen seine Bestie…seine „Schöpfung“ antreten ließ, jene hinter dem Tor. So zögerte die Gruppe nicht und machte sich eiligst auf den Weg nach Neu-Corethon, um Gildenmeister Bittner diese Gefahr mitzuteilen.<br />
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<img src="https://cdn.discordapp.com/attachments/1179195942222692382/1219016916744802384/Schleimlabor_mit_langem_Gang1.jpg?ex=6609c4f9&amp;is=65f74ff9&amp;hm=c6df15dc20e782fffc342048da77735c687badb119f1df5fea07c54e938ea83b&amp;" alt="[Bild: Schleimlabor_mit_langem_Gang1.jpg?ex=660...e938ea83b&]" class="mycode_img" /></span><br />
<span style="font-family: Verdana;" class="mycode_font"><br />
<img src="https://cdn.discordapp.com/attachments/1189972429175521420/1219014449667772426/arena2.jpg?ex=6609c2ac&amp;is=65f74dac&amp;hm=83e49960dafb647604c0308e1b43cedc671aab48832a949241d8478f30c0b087&amp;" alt="[Bild: arena2.jpg?ex=6609c2ac&is=65f74dac&hm=83...f30c0b087&]" class="mycode_img" /></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tagebucheintrag "Sandige Brücken"]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2113</link>
			<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 17:16:48 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2113</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Während Alexandros am Hafen vor der Rückreise sitzt, schreibt er noch einige Zeilen in seine Chronik. </span></span><br />
<br />
<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:75%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sandige Brücken</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ein neue Reise habe ich bestanden! Mich hat es nun auf die Insel Corethon getrieben. Ich frage mich wirklich wie Corethon und Neu Corethon in Verbindung stehen. Aber egal, darum soll es heute nicht gehen. Corethon ist wirklich eine Insel die im Kopf bleibt. Jedoch nicht im positiven Sinne. Die Stadt wirkt sehr bedrückend und ist stets von dichtem Nebel behangen. Wie soll man diese Stadt denn positiv präsentieren. Das wird nicht einfach. Dazu kommt auch noch, dass die Menschen hier ein Gemüt wie das Wetter haben. Unfreundlichkeit und Ruppigkeit steht an der Tagesordnung. Das wird ein ganz schön kniffliger Auftrag.</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir kamen gegen Mittag am Hafen an. Schnell fiel uns auf, dass hier wirklich einiges los ist. Überall standen Menschen mit Notizblöcken und und Federn. Scheinbar haben sich Journalisten zahlreicher Blätter hier versammelt, um über die Verhandlungen zu berichten. Ich wusste ja nicht, dass dieses Ereignis solch eine Tragweite hat. Wir wollten uns geschwind zum Markt aufmachen, um dort ein paar Informationen einzuholen. Doch dann traf es uns wie ein Schlag. Halil und ich verspürten plötzlich ein Schmerz an der Seite, der mit einem prasselnden Geräusch auf dem Boden begleitet worden ist. Wir wurden angeschossen! Und wir fanden auch schnell den Schützen. Hinter uns stand ein kleiner Junge, der sich als Gurney Schleuderhart vorstellte. Selbsternannter Beschützer der Insel. Ein wirklich aufgeweckter Bursche. Auch wenn er uns abgeschossen hat, mochte ich ihn irgendwie. Er hat sich seine eigene Heldengeschichte in dieser trostlosen Heimat aufgebaut. Ein wirklich starker Junge! Doch den kindlichen Angriff nahmen nicht alle gut auf. Einer der Journalisten sah es und wollte augenblicklich eine Schlagzeile darüber schreiben. Ich konnte es kaum glauben, aber er wollte doch tatsächlich aufschreiben, dass das Kalifat gerade Corethon angreift. Den Göttern sei Dank konnten wir ihn mit einer Freikarte und einigen lukrativen Auftragsaussichten davon ablenken. Das wäre wirklich was gewesen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Unser Weg führte uns schnell in die Taverne der Insel. Wo sollte man bessere Informationen über die Stadt bekommen, wenn nicht vom Wirt? Also gingen wir in das überraschend kleine und enge Gebäude und setzten uns an den einen Tisch im Speiseraum. Wer baut solch kleine Tavernen? Wirklich wunderlich. Wir bestellen einiges an Getränke, damit der Wirt zufrieden ist und gönnten ihm auch eine Kleinigkeit. Wie es scheint waren die Bürger von Corethon keine großen Freunde der Ureinwohner und auch dem Gouverneur scheinen sie relativ egal zu sein. Aber auch die Wachen hier auf der Insel scheinen sehr problematisch zu sein. Es ist wohl der persönliche Schlägertrupp des Gouverneurs und jede Aussage, die nur ansatzweise kritisch gegenüber dem Gouverneur ist, wird schnell und hart bestraft. Ob diese Insel wirklich lebenswert ist? </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Jetzt mussten wir uns eilig zum Gouverneur aufmachen. Bevor die Gesandten ankommen, sollten wir dort noch alles richten. Und dort war mehr als genug Handlungsbedarf. Also wir bei dem Prunkanwesen von Udo Urochinger ankamen, wurden wir von zwei schwer bewaffneten Wachen begrüßt. Sehr barsch begrüßten sie uns und wollten uns eigentlich erst fortjagen. Als wir dann aber ein Geschenk für den Gouverneur präsentierten, öffneten sich die Eingangstüren schon fast wie von selbst. Wir wurden von einem Diener empfangen, der uns zum Gouverneur führte. Dieser wiederum war gerade schwer mit einer saftigen Hühnerkeule beschäftigt. Wir erläuterten ihm was unser Begehr auf Neu Corethon ist und dass wir bei den Verhandlungen unterstützen wollen. Natürlich war er erst nicht sehr überzeugt. Doch wir führten ihm schnell die zahlreichen Vorteile vor Augen, die ein erfolgreicher Verhandlungsabschluss für ihn bieten könnte. Und selbstverständlich hat ihn das auch überzeugt! So gaben wir ihm auch noch einige Hinweise, die er bei der Begrüßung und den Verhandlungen beachten sollte. So gaben wir ihm eine passende Begrüßung in Form von "Salam alaikum" mit. Halil hatte wirklich einige nützliche Tipps und Tricks, aber wen verwundert es auch? Er kommt ja immerhin aus dem Kalifat! Urochinger war gut informiert und bereit für die Verhandlungen, doch waren noch einige andere Punkte offen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Gouverneur hat extra für diese Verhandlungen einen Koch von Cerrona einschiffen lassen. Dieser war jedoch fast nicht mehr brauchbar. Er hat sich gemütlich vor dem Anwesen niedergelassen und gönnte sich einen Brandwein nach dem Anderen. Eins war klar, wenn das so weitergeht, wird er heute kein Essen mehr zubereiten können. Doch darum kümmerten sich Halil, Valerian und Elodie ganz schnell. Sie nahmen ihm die Flasche ab und mit motivierenden Worten wurde er auch wieder auf die Spur gebracht. Auch das geplante Hähnchengericht redeten wir ihm auch eilig aus. Huhn isst man im Kalifat nämlich nicht, so erklärte es uns Halil. Dafür machte sich der Koch jetzt an eine leckere Fischplatte und bereitete schon mal köstlichen Tee für die Gesandten vor. Am Anwesen war also erstmal alles vorbereitet. Jetzt waren noch Punkte in der Stadt offen. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie wir vom Wirten erfahren konnten, waren die Bürger nicht gerade begeistert von den Gesandten. So vermutete er, dass doch einige an Gemüse fliegen wird, wenn sie eintreffen. Das musste natürlich verhindert werden! Doch auch die Massen an Journalisten werden ebenso ein Problem darstellen. Ich stelle mir es recht wenig angenehm vor, wenn man direkt von einer Horde aus wilden Journalisten belagert wird, die nervige oder unangebrachte Fragen stellen. Sie mussten also auch verschwinden. Doch das bekommen wir alles sicher hin. Also zuerst waren die Journalisten dran. Unser Vorteil war, dass wir ja zwei Soldaten dabei hatten. Wenn die Journalisten ein Gerücht aus verlässlicher Quelle aufschnappen, werden sie sicherlich sofort handeln. Also haben wir Elodie und Valerian in die Stadt geschickt. Sie sollten sich darüber unterhalten, dass der Ankunftsort der Gesandten geändert worden ist. Sie sollten in der verlassenen Siedlung im Westen ankommen, weil dort ja auch das kalifatische Lager beim Kampf um Corethon war. Und der Plan ging perfekt auf! Das Gerücht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und innerhalb weniger Minuten bildete sich eine Flut aus Journalisten, die aus der Stadt in Richtung Westen strömten. Problem gelöst. Nur noch die Bürger.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ich kletterte auf das Podest des Herolds und sorgte für die nötige Aufmerksamkeit. Leider war diesmal mein Vorhaben nicht so gut geplant. Ich versuchte die Bürger zu überreden sich gut und gastfreundlich zu verhalten. Dafür bot ich kostenlosen Alkohol und Gratiskarten für das Turnier an. Diesen Überredungsversuch durchschauten sie jedoch schnell und waren nicht begeistert. Aber Halil griff schnell und beherzt ein. Er redete auf die Bürger ein, versuchte ihre Sorgen zu verstehen. Und dies nutzte er, um ihr die Vorteile der Verhandlungen aufzuzeigen! Neue Besucher der Insel bringen natürlich auch mehr Handel auf die Insel. Und dadurch auch für jeden einzelnen Bürger die Möglichkeit zu handeln und sich zu bereichern. So zeigte er ihnen einen Weg auf, wie sie daran verdienen und nicht nur der Gouverneur alleine. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Und er schaffte es auch nicht zu knapp. Gerade als wir fertig waren, hörten wir bereits Stimmen vom Hafen. Offenbar waren die Gesandten angekommen! Also mussten wir auch los! Wir schickten Halil vor, da er ja ihr Landsmann ist. Es waren drei Gesandte an der Zahl. Es war der Diplomat Saleh al-Schalfan, der bereits in der Vergangenheit die Insel besuchte, das Ratsmitglied der Akademie zu Mina Farah Jamal al-Qamar und ein Sahaim des Sultans Karim al-Mansur. Sie waren wirklich edel gekleidet und sahen sehr gebildet aus. Wir eskortierten sie durch die jetzt sehr friedliche Stadt rauf zum Anwesen des Gouverneurs. Dort angekommen wurden wir hinein geführt, wo bereits der Gouverneur zur Begrüßung bereit stand. Wie besprochen begrüßte er die Drei in der kalifatischen Sprache, was ihnen sehr schmeichelte. Fast hätte er ihnen die Hand gereicht, jedoch hat er kurz vorher noch die Kurve bekommen. Halil hat ihm nämlich erklärt, dass er Körperkontakt vermeiden solle. Dann ging es auch ohne große Umwege zum Essen.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir verköstigten ein wirklich leckeres Mahl und stellten uns alle gegenseitig dabei vor. Der Gouverneur bat sogar Halil und mich als Berater am Tisch Platz zu nehmen. Mir kam sogar die Ehre zuteil, dass ich zum Protokollführer gewählt worden bin. Und meine Arbeit begann dann auch direkt, weil die Verhandlungen nun ihren Anfang nahmen. Es wurden wirklich einige Details besprochen. Wir redeten über die verschiedenen Ureinwohnervölker, die wir kennen. Also die Bororo, die Begja und die Pang'aan. Bei den Pang'aan meinen wir eigentlich das Volk von den Unbekannten Landen, jedoch haben wir ja bisher kein Name für ihr Volk. Also war das die beste Bezeichnung, die wir für sie fanden. In vielen Punkten waren wir uns schnell einig. Die oberste Devise sollte stets der Weg der Diplomatie und des friedlichen Zusammenlebens sein. Man musste mit den Ureinwohnern leben und von ihnen lernen! So einigten wir uns auf drei Statuten, die die Grundlage für zukünftige Anstrengungen bilden sollten. Diplomatie, Koexistenz und Wissensaustausch waren dabei wichtige Grundpfeiler. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nachdem alle mit der Formulierung zufrieden waren, wurde das Dokument noch unterschrieben. Sogar uns kam die Ehre zu Teil dieses wichtige Dokument zu unterschreiben! Ich bin wirklich gespannt was die Zukunft noch bringen wird. Die Gesandten und der Gouverneur waren mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. So verabschiedeten sich alle noch gebührend und jeder ging seines Weges. Nachdem wir noch ein paar Erledigungen auf Corethon gemacht haben, fuhren wir dann auch schlussendlich nach Hause! Ein wirklich spannender Auftrag! Wir haben hier die Grundsteine für eine stabile Brücke des Verständnisses zwischen den Völkern unserer Welt gelegt!</span></div>
<br />
</td></tr></table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Während Alexandros am Hafen vor der Rückreise sitzt, schreibt er noch einige Zeilen in seine Chronik. </span></span><br />
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<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:75%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sandige Brücken</span></span></span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ein neue Reise habe ich bestanden! Mich hat es nun auf die Insel Corethon getrieben. Ich frage mich wirklich wie Corethon und Neu Corethon in Verbindung stehen. Aber egal, darum soll es heute nicht gehen. Corethon ist wirklich eine Insel die im Kopf bleibt. Jedoch nicht im positiven Sinne. Die Stadt wirkt sehr bedrückend und ist stets von dichtem Nebel behangen. Wie soll man diese Stadt denn positiv präsentieren. Das wird nicht einfach. Dazu kommt auch noch, dass die Menschen hier ein Gemüt wie das Wetter haben. Unfreundlichkeit und Ruppigkeit steht an der Tagesordnung. Das wird ein ganz schön kniffliger Auftrag.</span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir kamen gegen Mittag am Hafen an. Schnell fiel uns auf, dass hier wirklich einiges los ist. Überall standen Menschen mit Notizblöcken und und Federn. Scheinbar haben sich Journalisten zahlreicher Blätter hier versammelt, um über die Verhandlungen zu berichten. Ich wusste ja nicht, dass dieses Ereignis solch eine Tragweite hat. Wir wollten uns geschwind zum Markt aufmachen, um dort ein paar Informationen einzuholen. Doch dann traf es uns wie ein Schlag. Halil und ich verspürten plötzlich ein Schmerz an der Seite, der mit einem prasselnden Geräusch auf dem Boden begleitet worden ist. Wir wurden angeschossen! Und wir fanden auch schnell den Schützen. Hinter uns stand ein kleiner Junge, der sich als Gurney Schleuderhart vorstellte. Selbsternannter Beschützer der Insel. Ein wirklich aufgeweckter Bursche. Auch wenn er uns abgeschossen hat, mochte ich ihn irgendwie. Er hat sich seine eigene Heldengeschichte in dieser trostlosen Heimat aufgebaut. Ein wirklich starker Junge! Doch den kindlichen Angriff nahmen nicht alle gut auf. Einer der Journalisten sah es und wollte augenblicklich eine Schlagzeile darüber schreiben. Ich konnte es kaum glauben, aber er wollte doch tatsächlich aufschreiben, dass das Kalifat gerade Corethon angreift. Den Göttern sei Dank konnten wir ihn mit einer Freikarte und einigen lukrativen Auftragsaussichten davon ablenken. Das wäre wirklich was gewesen.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Unser Weg führte uns schnell in die Taverne der Insel. Wo sollte man bessere Informationen über die Stadt bekommen, wenn nicht vom Wirt? Also gingen wir in das überraschend kleine und enge Gebäude und setzten uns an den einen Tisch im Speiseraum. Wer baut solch kleine Tavernen? Wirklich wunderlich. Wir bestellen einiges an Getränke, damit der Wirt zufrieden ist und gönnten ihm auch eine Kleinigkeit. Wie es scheint waren die Bürger von Corethon keine großen Freunde der Ureinwohner und auch dem Gouverneur scheinen sie relativ egal zu sein. Aber auch die Wachen hier auf der Insel scheinen sehr problematisch zu sein. Es ist wohl der persönliche Schlägertrupp des Gouverneurs und jede Aussage, die nur ansatzweise kritisch gegenüber dem Gouverneur ist, wird schnell und hart bestraft. Ob diese Insel wirklich lebenswert ist? </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Jetzt mussten wir uns eilig zum Gouverneur aufmachen. Bevor die Gesandten ankommen, sollten wir dort noch alles richten. Und dort war mehr als genug Handlungsbedarf. Also wir bei dem Prunkanwesen von Udo Urochinger ankamen, wurden wir von zwei schwer bewaffneten Wachen begrüßt. Sehr barsch begrüßten sie uns und wollten uns eigentlich erst fortjagen. Als wir dann aber ein Geschenk für den Gouverneur präsentierten, öffneten sich die Eingangstüren schon fast wie von selbst. Wir wurden von einem Diener empfangen, der uns zum Gouverneur führte. Dieser wiederum war gerade schwer mit einer saftigen Hühnerkeule beschäftigt. Wir erläuterten ihm was unser Begehr auf Neu Corethon ist und dass wir bei den Verhandlungen unterstützen wollen. Natürlich war er erst nicht sehr überzeugt. Doch wir führten ihm schnell die zahlreichen Vorteile vor Augen, die ein erfolgreicher Verhandlungsabschluss für ihn bieten könnte. Und selbstverständlich hat ihn das auch überzeugt! So gaben wir ihm auch noch einige Hinweise, die er bei der Begrüßung und den Verhandlungen beachten sollte. So gaben wir ihm eine passende Begrüßung in Form von "Salam alaikum" mit. Halil hatte wirklich einige nützliche Tipps und Tricks, aber wen verwundert es auch? Er kommt ja immerhin aus dem Kalifat! Urochinger war gut informiert und bereit für die Verhandlungen, doch waren noch einige andere Punkte offen.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Gouverneur hat extra für diese Verhandlungen einen Koch von Cerrona einschiffen lassen. Dieser war jedoch fast nicht mehr brauchbar. Er hat sich gemütlich vor dem Anwesen niedergelassen und gönnte sich einen Brandwein nach dem Anderen. Eins war klar, wenn das so weitergeht, wird er heute kein Essen mehr zubereiten können. Doch darum kümmerten sich Halil, Valerian und Elodie ganz schnell. Sie nahmen ihm die Flasche ab und mit motivierenden Worten wurde er auch wieder auf die Spur gebracht. Auch das geplante Hähnchengericht redeten wir ihm auch eilig aus. Huhn isst man im Kalifat nämlich nicht, so erklärte es uns Halil. Dafür machte sich der Koch jetzt an eine leckere Fischplatte und bereitete schon mal köstlichen Tee für die Gesandten vor. Am Anwesen war also erstmal alles vorbereitet. Jetzt waren noch Punkte in der Stadt offen. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wie wir vom Wirten erfahren konnten, waren die Bürger nicht gerade begeistert von den Gesandten. So vermutete er, dass doch einige an Gemüse fliegen wird, wenn sie eintreffen. Das musste natürlich verhindert werden! Doch auch die Massen an Journalisten werden ebenso ein Problem darstellen. Ich stelle mir es recht wenig angenehm vor, wenn man direkt von einer Horde aus wilden Journalisten belagert wird, die nervige oder unangebrachte Fragen stellen. Sie mussten also auch verschwinden. Doch das bekommen wir alles sicher hin. Also zuerst waren die Journalisten dran. Unser Vorteil war, dass wir ja zwei Soldaten dabei hatten. Wenn die Journalisten ein Gerücht aus verlässlicher Quelle aufschnappen, werden sie sicherlich sofort handeln. Also haben wir Elodie und Valerian in die Stadt geschickt. Sie sollten sich darüber unterhalten, dass der Ankunftsort der Gesandten geändert worden ist. Sie sollten in der verlassenen Siedlung im Westen ankommen, weil dort ja auch das kalifatische Lager beim Kampf um Corethon war. Und der Plan ging perfekt auf! Das Gerücht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und innerhalb weniger Minuten bildete sich eine Flut aus Journalisten, die aus der Stadt in Richtung Westen strömten. Problem gelöst. Nur noch die Bürger.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Ich kletterte auf das Podest des Herolds und sorgte für die nötige Aufmerksamkeit. Leider war diesmal mein Vorhaben nicht so gut geplant. Ich versuchte die Bürger zu überreden sich gut und gastfreundlich zu verhalten. Dafür bot ich kostenlosen Alkohol und Gratiskarten für das Turnier an. Diesen Überredungsversuch durchschauten sie jedoch schnell und waren nicht begeistert. Aber Halil griff schnell und beherzt ein. Er redete auf die Bürger ein, versuchte ihre Sorgen zu verstehen. Und dies nutzte er, um ihr die Vorteile der Verhandlungen aufzuzeigen! Neue Besucher der Insel bringen natürlich auch mehr Handel auf die Insel. Und dadurch auch für jeden einzelnen Bürger die Möglichkeit zu handeln und sich zu bereichern. So zeigte er ihnen einen Weg auf, wie sie daran verdienen und nicht nur der Gouverneur alleine. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Und er schaffte es auch nicht zu knapp. Gerade als wir fertig waren, hörten wir bereits Stimmen vom Hafen. Offenbar waren die Gesandten angekommen! Also mussten wir auch los! Wir schickten Halil vor, da er ja ihr Landsmann ist. Es waren drei Gesandte an der Zahl. Es war der Diplomat Saleh al-Schalfan, der bereits in der Vergangenheit die Insel besuchte, das Ratsmitglied der Akademie zu Mina Farah Jamal al-Qamar und ein Sahaim des Sultans Karim al-Mansur. Sie waren wirklich edel gekleidet und sahen sehr gebildet aus. Wir eskortierten sie durch die jetzt sehr friedliche Stadt rauf zum Anwesen des Gouverneurs. Dort angekommen wurden wir hinein geführt, wo bereits der Gouverneur zur Begrüßung bereit stand. Wie besprochen begrüßte er die Drei in der kalifatischen Sprache, was ihnen sehr schmeichelte. Fast hätte er ihnen die Hand gereicht, jedoch hat er kurz vorher noch die Kurve bekommen. Halil hat ihm nämlich erklärt, dass er Körperkontakt vermeiden solle. Dann ging es auch ohne große Umwege zum Essen.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wir verköstigten ein wirklich leckeres Mahl und stellten uns alle gegenseitig dabei vor. Der Gouverneur bat sogar Halil und mich als Berater am Tisch Platz zu nehmen. Mir kam sogar die Ehre zuteil, dass ich zum Protokollführer gewählt worden bin. Und meine Arbeit begann dann auch direkt, weil die Verhandlungen nun ihren Anfang nahmen. Es wurden wirklich einige Details besprochen. Wir redeten über die verschiedenen Ureinwohnervölker, die wir kennen. Also die Bororo, die Begja und die Pang'aan. Bei den Pang'aan meinen wir eigentlich das Volk von den Unbekannten Landen, jedoch haben wir ja bisher kein Name für ihr Volk. Also war das die beste Bezeichnung, die wir für sie fanden. In vielen Punkten waren wir uns schnell einig. Die oberste Devise sollte stets der Weg der Diplomatie und des friedlichen Zusammenlebens sein. Man musste mit den Ureinwohnern leben und von ihnen lernen! So einigten wir uns auf drei Statuten, die die Grundlage für zukünftige Anstrengungen bilden sollten. Diplomatie, Koexistenz und Wissensaustausch waren dabei wichtige Grundpfeiler. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nachdem alle mit der Formulierung zufrieden waren, wurde das Dokument noch unterschrieben. Sogar uns kam die Ehre zu Teil dieses wichtige Dokument zu unterschreiben! Ich bin wirklich gespannt was die Zukunft noch bringen wird. Die Gesandten und der Gouverneur waren mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. So verabschiedeten sich alle noch gebührend und jeder ging seines Weges. Nachdem wir noch ein paar Erledigungen auf Corethon gemacht haben, fuhren wir dann auch schlussendlich nach Hause! Ein wirklich spannender Auftrag! Wir haben hier die Grundsteine für eine stabile Brücke des Verständnisses zwischen den Völkern unserer Welt gelegt!</span></div>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grünen Hügel des Lichtenwalds]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2106</link>
			<pubDate>Sat, 24 Feb 2024 13:50:41 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2106</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alexandros sitzt nach einem langen Arbeitstag in seinem Haus und denkt über die vergangenen Tage nach. Erst vor kurzem war er Teil eines spannenden Jagdausfluges. Doch insgesamt verlief der Ausflug doch sehr kurz und schnell. Als sein Blick zu seiner Chronik rüber schweift, hat er eine Idee. Wieso dieses ganze Erlebnis nicht zu einer spannenden Geschichte zusammen schreiben. Aber wie nennt er sie? Ah! Das wäre doch ein guter Titel!</span></span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:75%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center"></span></span><br />
<span style="color: #336633;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Die Grünen Hügel des Lichtenwalds</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #336633;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">von Alexandros Mavridis</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Es begab sich an einem warmen Frühlingstag auf der Insel Neu Corethon, dass sich mutige Männer und Frauen der Stadt zusammen fanden, um eine tapfere Jagdgruppe zu bilden. Die auf der Insel frisch angekommene Jagdgesellschaft rief nämlich dazu auf ein gefährliches Ungetüm zu jagen! Die Gruppe sollte in den tiefen und mysteriösen Lichtenwald aufbrechen, um dort den gefährlichen Grimmbären zu jagen! Ein Ungetüm der Wälder, das doch all zu vielen Jägersmännern das Leben gekostet hat. Die mutige Gruppe, fünf an der Zahl, sollten den Wald sicherer machen, indem sie diesen mächtigen Bären erlegten. So fanden sich die kühne Elodie, der starke Valerien, die geschickte Yara, die begeisternde Theresa und der findige Alexandros zusammen, um diese große Aufgabe zu bewältigen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wohl ausgerüstet zogen sie auf in den Norden der Insel. Laut den erfahrenen Jägern, soll sich der garstige Bär mit seinem Jungen in der Nähe eines lang verlassenem Dorf im Norden aufhalten. Die mutigen Stadtbewohner hatten nämlich nicht nur die Aufgabe den gefährlichen Bären unschädlich zu machen. Nein, sie sollten sogar das Jungtier des Bären einfangen, damit es selbst auch keine Gefahr mehr für die Bürger der Insel darstelle!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Am Rande des großen Waldes angekommen, schritten sie in der großen Hitze der Mittagssonne einen Berg hinauf. Hoch oben angekommen fanden sie einen Schrein eines Heiligen, den Theresa um seine Hilfe auf ihrem Vorhaben bat. Auf solch schwierigen Vorhaben, ist es stets hilfreich und sicherer mit dem Segen der Götter hinaus zu ziehen. Denn die Jagd auf so ein Ungetüm kommt stets dem Kampf gegen die Natur selbst gleich!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit dem Segen des großen Jägers und ganz nass durch die erschöpfende Sonne am Himmel, zogen sie in den dichten Wald, der ihnen wenigstens etwas Schatten während ihrer langen Jagd bot. Ihr Weg führte die tapferen Jäger quer durch den Wald. Sie kamen an zahlreichen spannenden, mysteriösen und gefährlichen Orten vorbei. Doch am Ende erreichten sie das verlassene Dorf mit ihrem schweren und voll beladenen Karren. Alexandros brachte auf diese Reise nämlich verschiedene, trickreiche Gegenstände mit. So montierte er auf den Karren ein massiven Käfig aus Eisen, mit dem die Gruppe das Jungtier leicht und geschickt einfangen wollten. Doch auch die ein oder andere Falle für das gefährliche Ungetüm war auf dem Karren zu finden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach einer kurzen Verschnaufpause und Abkühlung am Fluss, untersuchten sie das dichte Unterholz um die Siedlung herum. Die schattigen Bäume und die zerfallenen Häuser sorgten für eine düstere und gruselige Stimmung. Doch ließen sich die Jäger nicht davon abhalten. Einige Zeit zog ins Land bis Yara, welche selbst eine geübte Jägerin war, plötzlich eine markante Spur am Waldboden vorfand. Tatsächlich fand sie einige Exkremente, die offensichtlich von einer gewaltigen Kreatur stammen musste! Das muss das Ungetüm sein! Zusammen mit ihrer schweren Ausrüstung folgten sie der noch heißen Spur immer weiter, bis sie schlussendlich an einer kleinen Höhle ankamen. Das musste eindeutig der Bau des Grimmbären sein! </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eilig und mit schnellen Handgriffen begannen sie ihre zahlreichen Fallen aufzubauen. Eine große Fallgrube wurde ausgehoben und mit Blattwerk versteckt. Sowie auch einige metallische Bärenfallen vor der Höhle aufgebaut. Kurz bevor die Vorbereitungen abgeschlossen waren, lauschte Theresa auf. Da hörte sie doch etwas aus der Höhle! Doch war es nicht das laute Schnarchen eines grimmigen Bären. Nein, es waren Stimmen. Stimmen von Menschen. Doch kann das sein? Eilig informierte sie ihre Kameraden und alle waren sich einig, dass man dem auf den Grund gehen muss. So erklärte sich Valerian, der als stärkster Kämpfer der Insel galt, bereit vorzugehen. Leise und heimlich schlich er sich in die düstere Höhle und war überrascht was er dort erblickte. In der Höhle fand er drei Menschen vor, auch Jäger wie sie es waren. Doch waren sie offenkundig in einer schlechteren Verfassung als seine eigene Gruppe. So lag ein Mann bereits blutend am Boden und die anderen Beiden zielten mit ihren Waffen auf das fauchende Jungtier. Er konfrontierte sie eilig und sie versuchten sich mit Worten zu verteidigen. Doch für lange Gespräche blieb keine Zeit. Aus der Ferne hörte man ein markerschütternden Schrei! Die Mutter war auf dem Weg nach Hause!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eilig eilte Valerian aus der Höhle, die Jägergruppe macht sich geschwind für den Kampf bereit und positionierte sich bei den vorbereiteten Fallen. Da brach auch schon ein Berg aus Fell aus dem Unterholz. Ein gewaltiger Bär, der einen wohl mit einem einzigen Haps hätte verschlingen können. Eine Erkenntnis, die die Gruppe nur wenig später noch erleben sollte. Die Mutter stürmte durch das Astwerk direkt Richtung Höhleneingang. Dort begegnete sie den zwei unbekannten Jägern, die sich auf den Weg der Flucht gemacht haben. Sie schafften zwar nach kurzer Zeit zu entkommen, doch hinterließ die wütende Mutter ihre markenten Spuren an den Flüchtenden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Jagdgruppe um Valerian macht sich schnell zum Kampfbereit. Sie versuchten den flüchtenden Jägern noch zu helfen, indem sie versuchten die Aufmerksamkeit des Bären auf sich zu lenken. Dies gelang ihnen auch und der Bären stürmte mit seinem ganzen Kampfgewicht auf sie zu. Doch sah er nicht den Weg, den er einschlug. So stolperte er in eine der Bärenfallen, die seinen starken Tatzen jedoch nichts auszumachen schien. Theresa, Yara und Elodie eröffneten geschwind das Feuer mit ihren flinken Armbrüsten und die Haut des Bären war mit einigen Bolzen gespickt. Doch dies schien ihn nicht aufzuhalten. Plötzlich stand er vor der Gruppe und bäumte sich auf. Es wirkte fast als würde ein ganzes Haus vor den Jäger aufzutauchen, das droht auf sie herab zu stürzen. Doch bevor es sie traf, macht es einen großen Knacks und der Boden unter dem Grimmbären brach zusammen. Das zornige Ungetüm brach in die Fallgrube und schaute voller Wut und Zorn auf die Menschen herauf, doch die wahre Überraschung offenbarte sich hinter dem wuchtigen Körper des Tieres. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der Höhle stürmte ebenso das Jungtier heraus und wollte seiner Mutter zur Hilfe kommen. Doch mutete es merkwürdig an. Es zeigte ungewöhnliche Körperteile eines Bären. So besaß es gar einen Schnabel! Konnte es wahr sein? Die Erkenntnis traf die Jäger wie ein Blitz. Das Jungtier des Grimmbären war in der Tat kein gewöhnlicher Bär. Es war tatsächlich ein äußerst seltener Eulenbär, den man nur mit viel Glück in den nördlichen Landstrichen Leändriens zu Gesicht bekommt. Doch blieb ihnen nicht viel Zeit für Bewunderung, da auch dieser zum Angriff auf sie überging. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Bevor das Jungtier ankommen konnte, nutzten die Jäger die Zeit, um den Grimmbären weiter anzugreifen. Doch lies der Bär dieses Vorhaben nicht einfach so über sich ergehen. Mit den mächtigen Pranken griff er weiter an und verletzte die Jäger! Alexandros sah schnell, dass er im Kampf gegen das Ungetüm nicht sehr hilfreich sein wird. So eilte er an die Seite zu Yara und versuchte das anstürmende Jungtier zum eisernen Käfig zu locken. Doch lies es sich nicht von ihm beirren und brachte Yara mit einem großen Hops zu Boden. Hungrig verbiss es sich im Arm der Jägerin. Verzweifelt versuchten die Beiden Yara vom Eulenbär zu lösen. Doch währenddessen ereignete sich neben ihnen die größere Tat. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Während Theresa versuchte einem Prankenhieb des Grimmbären zu entgehen, verloren sie den Halt und stürzte zum Ungetüm in die Grube. Der Bär zögerte nicht lang und griff sich Theresa mit seinem gewaltigen Maul. Sie war gefangen zwischen scharfen Zähnen im starken Maul des Bären. Valerien und Elodie ließen nicht lange auf sich warten, um ihrer Kameradin zur Hilfe zu eilen. In einem heldenhaften Sprung fielen sie mit gezückten Waffen in die Grube hinab. Mutig und unbeirrt schlugen die Waffen der Jäger auf das zähe Fell des Grimmbären ein. Der Bär merkte wie ihm die stetigen Angriffe zusetzten. So wollte er den Kampf eilig beenden. Mit einem starken Schwung schleuderte er Theresa in seinem Maul in die luftigen Höhen des Waldes. Mit aufgerissenen Maul bereitete er sich vor sie mit einem Haps zu verschlingen. Doch Theresa lies ihr Leben sicherlich nicht so enden. Geschickt wendete sie ihre Waffe herum und zielt im freien Fall auf den Bären. Als sie plötzlich einen Widerstand spürte, sah sie wie der Kiefer des Ungetüms von ihrer spitzen und treuen Waffen aufgespießt worden ist. Leblos fiel diese mächtige Kreatur des Waldes zu Boden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Auch Yara und Alexandros schafften es den Biss des kleinen Eulenbärens zu lösen und sich zu befreien. Als der kleine Bär das Spektakel neben sich erblickte, beraubte es ihm seines Kampfwillens. Unsicher schaute er sich um. Alexandros sah dadurch die Möglichkeit und lockte den kleinen Bären Stück für Stück in den sicheren Käfig. Den Eulenbären gut verwahrt, machten sich die erfolgreichen und stolzen Jäger zurück mit ihrer Beute in die Heimat. </span><br />
<br />
<img src="https://i.imgur.com/9hhDC6T.png" alt="[Bild: 9hhDC6T.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Lichtenwald wurde für die Menschen auf der tropischen Insel wieder ein Stück sicherer. Ebenso konnte nun der Eulenbär in Sicherheit aufwachsen, wo er geschützt vor garstigen Jägern ist, die ihn für seinen wertvollen Körper erlegen wollen. Doch ist der Lichtenwald noch groß und viele Teile sind noch nicht entdeckt. Welche spannenden Abenteuer und Kreaturen erwarten einen wohl hinter dem nächsten grünen Hügel des Lichtenwalds.</span></div>
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"></tr></td></table></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alexandros sitzt nach einem langen Arbeitstag in seinem Haus und denkt über die vergangenen Tage nach. Erst vor kurzem war er Teil eines spannenden Jagdausfluges. Doch insgesamt verlief der Ausflug doch sehr kurz und schnell. Als sein Blick zu seiner Chronik rüber schweift, hat er eine Idee. Wieso dieses ganze Erlebnis nicht zu einer spannenden Geschichte zusammen schreiben. Aber wie nennt er sie? Ah! Das wäre doch ein guter Titel!</span></span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"><table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:75%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center"></span></span><br />
<span style="color: #336633;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-size: xx-large;" class="mycode_size">Die Grünen Hügel des Lichtenwalds</span></span></span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="color: #336633;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">von Alexandros Mavridis</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Es begab sich an einem warmen Frühlingstag auf der Insel Neu Corethon, dass sich mutige Männer und Frauen der Stadt zusammen fanden, um eine tapfere Jagdgruppe zu bilden. Die auf der Insel frisch angekommene Jagdgesellschaft rief nämlich dazu auf ein gefährliches Ungetüm zu jagen! Die Gruppe sollte in den tiefen und mysteriösen Lichtenwald aufbrechen, um dort den gefährlichen Grimmbären zu jagen! Ein Ungetüm der Wälder, das doch all zu vielen Jägersmännern das Leben gekostet hat. Die mutige Gruppe, fünf an der Zahl, sollten den Wald sicherer machen, indem sie diesen mächtigen Bären erlegten. So fanden sich die kühne Elodie, der starke Valerien, die geschickte Yara, die begeisternde Theresa und der findige Alexandros zusammen, um diese große Aufgabe zu bewältigen. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wohl ausgerüstet zogen sie auf in den Norden der Insel. Laut den erfahrenen Jägern, soll sich der garstige Bär mit seinem Jungen in der Nähe eines lang verlassenem Dorf im Norden aufhalten. Die mutigen Stadtbewohner hatten nämlich nicht nur die Aufgabe den gefährlichen Bären unschädlich zu machen. Nein, sie sollten sogar das Jungtier des Bären einfangen, damit es selbst auch keine Gefahr mehr für die Bürger der Insel darstelle!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Am Rande des großen Waldes angekommen, schritten sie in der großen Hitze der Mittagssonne einen Berg hinauf. Hoch oben angekommen fanden sie einen Schrein eines Heiligen, den Theresa um seine Hilfe auf ihrem Vorhaben bat. Auf solch schwierigen Vorhaben, ist es stets hilfreich und sicherer mit dem Segen der Götter hinaus zu ziehen. Denn die Jagd auf so ein Ungetüm kommt stets dem Kampf gegen die Natur selbst gleich!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mit dem Segen des großen Jägers und ganz nass durch die erschöpfende Sonne am Himmel, zogen sie in den dichten Wald, der ihnen wenigstens etwas Schatten während ihrer langen Jagd bot. Ihr Weg führte die tapferen Jäger quer durch den Wald. Sie kamen an zahlreichen spannenden, mysteriösen und gefährlichen Orten vorbei. Doch am Ende erreichten sie das verlassene Dorf mit ihrem schweren und voll beladenen Karren. Alexandros brachte auf diese Reise nämlich verschiedene, trickreiche Gegenstände mit. So montierte er auf den Karren ein massiven Käfig aus Eisen, mit dem die Gruppe das Jungtier leicht und geschickt einfangen wollten. Doch auch die ein oder andere Falle für das gefährliche Ungetüm war auf dem Karren zu finden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach einer kurzen Verschnaufpause und Abkühlung am Fluss, untersuchten sie das dichte Unterholz um die Siedlung herum. Die schattigen Bäume und die zerfallenen Häuser sorgten für eine düstere und gruselige Stimmung. Doch ließen sich die Jäger nicht davon abhalten. Einige Zeit zog ins Land bis Yara, welche selbst eine geübte Jägerin war, plötzlich eine markante Spur am Waldboden vorfand. Tatsächlich fand sie einige Exkremente, die offensichtlich von einer gewaltigen Kreatur stammen musste! Das muss das Ungetüm sein! Zusammen mit ihrer schweren Ausrüstung folgten sie der noch heißen Spur immer weiter, bis sie schlussendlich an einer kleinen Höhle ankamen. Das musste eindeutig der Bau des Grimmbären sein! </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eilig und mit schnellen Handgriffen begannen sie ihre zahlreichen Fallen aufzubauen. Eine große Fallgrube wurde ausgehoben und mit Blattwerk versteckt. Sowie auch einige metallische Bärenfallen vor der Höhle aufgebaut. Kurz bevor die Vorbereitungen abgeschlossen waren, lauschte Theresa auf. Da hörte sie doch etwas aus der Höhle! Doch war es nicht das laute Schnarchen eines grimmigen Bären. Nein, es waren Stimmen. Stimmen von Menschen. Doch kann das sein? Eilig informierte sie ihre Kameraden und alle waren sich einig, dass man dem auf den Grund gehen muss. So erklärte sich Valerian, der als stärkster Kämpfer der Insel galt, bereit vorzugehen. Leise und heimlich schlich er sich in die düstere Höhle und war überrascht was er dort erblickte. In der Höhle fand er drei Menschen vor, auch Jäger wie sie es waren. Doch waren sie offenkundig in einer schlechteren Verfassung als seine eigene Gruppe. So lag ein Mann bereits blutend am Boden und die anderen Beiden zielten mit ihren Waffen auf das fauchende Jungtier. Er konfrontierte sie eilig und sie versuchten sich mit Worten zu verteidigen. Doch für lange Gespräche blieb keine Zeit. Aus der Ferne hörte man ein markerschütternden Schrei! Die Mutter war auf dem Weg nach Hause!</span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eilig eilte Valerian aus der Höhle, die Jägergruppe macht sich geschwind für den Kampf bereit und positionierte sich bei den vorbereiteten Fallen. Da brach auch schon ein Berg aus Fell aus dem Unterholz. Ein gewaltiger Bär, der einen wohl mit einem einzigen Haps hätte verschlingen können. Eine Erkenntnis, die die Gruppe nur wenig später noch erleben sollte. Die Mutter stürmte durch das Astwerk direkt Richtung Höhleneingang. Dort begegnete sie den zwei unbekannten Jägern, die sich auf den Weg der Flucht gemacht haben. Sie schafften zwar nach kurzer Zeit zu entkommen, doch hinterließ die wütende Mutter ihre markenten Spuren an den Flüchtenden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Die Jagdgruppe um Valerian macht sich schnell zum Kampfbereit. Sie versuchten den flüchtenden Jägern noch zu helfen, indem sie versuchten die Aufmerksamkeit des Bären auf sich zu lenken. Dies gelang ihnen auch und der Bären stürmte mit seinem ganzen Kampfgewicht auf sie zu. Doch sah er nicht den Weg, den er einschlug. So stolperte er in eine der Bärenfallen, die seinen starken Tatzen jedoch nichts auszumachen schien. Theresa, Yara und Elodie eröffneten geschwind das Feuer mit ihren flinken Armbrüsten und die Haut des Bären war mit einigen Bolzen gespickt. Doch dies schien ihn nicht aufzuhalten. Plötzlich stand er vor der Gruppe und bäumte sich auf. Es wirkte fast als würde ein ganzes Haus vor den Jäger aufzutauchen, das droht auf sie herab zu stürzen. Doch bevor es sie traf, macht es einen großen Knacks und der Boden unter dem Grimmbären brach zusammen. Das zornige Ungetüm brach in die Fallgrube und schaute voller Wut und Zorn auf die Menschen herauf, doch die wahre Überraschung offenbarte sich hinter dem wuchtigen Körper des Tieres. </span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Aus der Höhle stürmte ebenso das Jungtier heraus und wollte seiner Mutter zur Hilfe kommen. Doch mutete es merkwürdig an. Es zeigte ungewöhnliche Körperteile eines Bären. So besaß es gar einen Schnabel! Konnte es wahr sein? Die Erkenntnis traf die Jäger wie ein Blitz. Das Jungtier des Grimmbären war in der Tat kein gewöhnlicher Bär. Es war tatsächlich ein äußerst seltener Eulenbär, den man nur mit viel Glück in den nördlichen Landstrichen Leändriens zu Gesicht bekommt. Doch blieb ihnen nicht viel Zeit für Bewunderung, da auch dieser zum Angriff auf sie überging. </span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Bevor das Jungtier ankommen konnte, nutzten die Jäger die Zeit, um den Grimmbären weiter anzugreifen. Doch lies der Bär dieses Vorhaben nicht einfach so über sich ergehen. Mit den mächtigen Pranken griff er weiter an und verletzte die Jäger! Alexandros sah schnell, dass er im Kampf gegen das Ungetüm nicht sehr hilfreich sein wird. So eilte er an die Seite zu Yara und versuchte das anstürmende Jungtier zum eisernen Käfig zu locken. Doch lies es sich nicht von ihm beirren und brachte Yara mit einem großen Hops zu Boden. Hungrig verbiss es sich im Arm der Jägerin. Verzweifelt versuchten die Beiden Yara vom Eulenbär zu lösen. Doch währenddessen ereignete sich neben ihnen die größere Tat. </span><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Während Theresa versuchte einem Prankenhieb des Grimmbären zu entgehen, verloren sie den Halt und stürzte zum Ungetüm in die Grube. Der Bär zögerte nicht lang und griff sich Theresa mit seinem gewaltigen Maul. Sie war gefangen zwischen scharfen Zähnen im starken Maul des Bären. Valerien und Elodie ließen nicht lange auf sich warten, um ihrer Kameradin zur Hilfe zu eilen. In einem heldenhaften Sprung fielen sie mit gezückten Waffen in die Grube hinab. Mutig und unbeirrt schlugen die Waffen der Jäger auf das zähe Fell des Grimmbären ein. Der Bär merkte wie ihm die stetigen Angriffe zusetzten. So wollte er den Kampf eilig beenden. Mit einem starken Schwung schleuderte er Theresa in seinem Maul in die luftigen Höhen des Waldes. Mit aufgerissenen Maul bereitete er sich vor sie mit einem Haps zu verschlingen. Doch Theresa lies ihr Leben sicherlich nicht so enden. Geschickt wendete sie ihre Waffe herum und zielt im freien Fall auf den Bären. Als sie plötzlich einen Widerstand spürte, sah sie wie der Kiefer des Ungetüms von ihrer spitzen und treuen Waffen aufgespießt worden ist. Leblos fiel diese mächtige Kreatur des Waldes zu Boden. </span><br />
<br />
<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Auch Yara und Alexandros schafften es den Biss des kleinen Eulenbärens zu lösen und sich zu befreien. Als der kleine Bär das Spektakel neben sich erblickte, beraubte es ihm seines Kampfwillens. Unsicher schaute er sich um. Alexandros sah dadurch die Möglichkeit und lockte den kleinen Bären Stück für Stück in den sicheren Käfig. Den Eulenbären gut verwahrt, machten sich die erfolgreichen und stolzen Jäger zurück mit ihrer Beute in die Heimat. </span><br />
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<img src="https://i.imgur.com/9hhDC6T.png" alt="[Bild: 9hhDC6T.png]" class="mycode_img" /><br />
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Lichtenwald wurde für die Menschen auf der tropischen Insel wieder ein Stück sicherer. Ebenso konnte nun der Eulenbär in Sicherheit aufwachsen, wo er geschützt vor garstigen Jägern ist, die ihn für seinen wertvollen Körper erlegen wollen. Doch ist der Lichtenwald noch groß und viele Teile sind noch nicht entdeckt. Welche spannenden Abenteuer und Kreaturen erwarten einen wohl hinter dem nächsten grünen Hügel des Lichtenwalds.</span></div>
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<span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Arial, sans-serif;" class="mycode_font"></tr></td></table></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Karte vom Lichtenwald]]></title>
			<link>https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2098</link>
			<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 12:36:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">https://board.athalon.de/showthread.php?tid=2098</guid>
			<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:70%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
<br />
<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karte vom Lichtenwald</span></span></span><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach einigen Stunden und Tage der Erkundung des Lichtenwaldes tritt Alexandros in die Gilde der Kartographen und präsentiert dem Gildenmeister Percival Bittner seine Ausarbeitung des Waldes. </span></div>
<br />
<img src="https://i.imgur.com/N9eVcjD.jpeg" alt="[Bild: N9eVcjD.jpeg]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Lichtenwald auf Neu Corethon</span> ist ein wirklich dichter Wald, der offenbar das ein oder andere Mysterium beinhaltet, aber auch zahlreiche Gefahren! Der wirklich einzig verlässlich sichere Wege ist <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">der Pilgerpfad</span>, welcher sich durch die Bäume schlängelt und durch den silvanischen Orden gesichert wird. Auf dem Weg entlang kann man die Schreine verschiedener Heiliger der silvanische Kirche bestaunen. Darunter die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schreine von Thorjan, Marina, Mikael und Aenyna</span>. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">An der südlichen Küste, nahe des Pfades, findet man <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">unter einigen Gestrüpp einen Holzverschlag</span>, in dem sich einige Bürger der Insel verewigt haben. Folgt man dem Weg von dort aus weiter Richtung Westen, so stößt man irgendwann auf den <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Außenposten der Leändischen Handelskompanie</span>, wo auch die große <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Zugbrücke zum Kaskaden-Dickicht</span> zu finden ist. Die Zugbrücke bildet den einzigen Übergang an der <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">großen Palisade</span> vorbei. Einige hundert Meter nördlich vom Handelsposten, am <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schrein des Mikaels</span> vorbei, eröffnen sich die <span style="color: #336633;" class="mycode_color">matschigen Weiten der Nebelfelder</span>. In diesem düsteren Sumpf leben einige Tiere, darunter auch gefährliche Krokodile. Am südlichen Eingang der Felder wurde wohl vor einigen Jahren mit viel Aufwand etwas sehr Großes ausgegraben. Nur aus der Ferne konnte ich in einer kleinen Senke nördlich der Nebelfelder eine <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Höhle mit einigen Tierknochen</span> erblicken.</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mein Weg führte mich weiter über den Pilgerpfad in das Herz des Waldes. Relativ in der Mitte entdeckte ich so einige interessante Dinge am Wegesrand. Zum Beispiel war dort das <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Grab eines Banditen</span>, das direkt neben einem Baum stand. Dieser Baum erregte mein Interesse, weswegen ich näher ging. Sein <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Stamm sah nämlich wie ein gigantisches Gesicht</span> aus. Ob hier wohl ein Baumgeist lebt? Ich entdeckte dabei eine weitere Senke, in der ein beschaulicher Teich lag. Mitten in dem Teich hat scheinbar jemand in <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einer Reihe sieben Steinsäulen</span> aufgestellt. Was sie wohl darstellen sollen?  In der Nähe von diesen Säulen, zwischen einigen Bachläufen, fand ich auch noch die <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Überreste von steinernen Gebäuden</span>. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wenn man den Pilgerpfad noch einige Meter Richtung Norden folgt, findet man auf der linken Seite ein <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">tiefes Loch</span>. Es wirkt fast so als wäre hier vor einiger Zeit etwas kollabiert. Irgendwas muss dort unten durch Steinmassen vergraben worden sein. Genau so vergraben wie <span style="color: #336633;" class="mycode_color">das Blumenfeld</span>, welches sich zwischen dem Loch und der erwähnten Tierhöhle findet. Versteckt unter einer dichten Baumdecke findet sich ein kleines, aber beschauliches Blumenfeld. Wirklich ansehnlich!</span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Pilgerpfad führte mich weiter Richtung Norden, wo ich erneut Überbleibsel von längst verschwundenen Menschen vorfand. Hier finden sich <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Überbleibsel einer alten Siedlung</span>, die aus zahlreichen Holzhütten besteht. Scheinbar hat der Orden auch eine dieser Hütten wieder aufbereitet und eine <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schutzhütte für Pilger</span> eingerichtet. Über eine relativ jung wirkende Brücke geht es in den nördlichen Teil des Waldes. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Hier konnte ich den <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schrein der Aenyna</span> bestaunen und fand dahinter einen See mit einem wirklich interessanten <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">Baum in der Mitte des Sees</span>. Ich konnte es nicht richtig erkennen, doch sah ich doch etwas Goldglänzendes daran. Ich erinnerte mich jedoch auch an Gerüchte aus der Stadt, dass man den See lieber nicht einfach so betreten sollte. Bevor es über die prächtige Hängebrücken im Osten weiterging, schaute ich mich noch etwas im nördlichen Teil um. Dort fand ich jedoch nur <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einige Steinruinen</span> vor. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Am nordöstlichen Teil des Waldes habe ich eine winzige Insel entdeckt, auf der sich zwischen Bäumen versteckt <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">eine kleine Holzhütte</span> findet. Hier hat wohl mal jemand gelebt. Dem Weg in südliche Richtung folgend fand ich etwas tiefer im Wald noch ein <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">merkwürdiges Loch, indem grünlicher Nebel waberte</span>. Sicherlich der Eingang in die Grotte, die es im Auftrag #117 zu erkunden gilt. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine hölzerner Aufstieg hätte mich nun in die Himmelsgipfel geführt. Ich bin jedoch am Fuße des Gebirges Richtung Süden weitergelaufen, um dort die letzten Reste des Waldes zu entdecken. Dort fand ich auch recht schnell einen <span style="color: #336633;" class="mycode_color">riesigen Höhleneingang</span>. Ich habe mal aufgeschnappt, dass hier wohl einmal eine Horde Affen gelebt haben soll. Die letzten Meter Richtung Süden waren sehr unspektakulär. Ich stieß irgendwann wieder auf die Bachläufe und Ruinen am Fuße des <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Thorjansschrein</span>. </span></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Wald birgt wirklich zahlreiche Mysterien und Geschichten, die es zu erkunden gibt! Ich bin gespannt welche möglichen Abenteuer ich auf meiner Erkundung bisher übersehen habe! </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"></td></tr></table></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="1" cellpadding="3" class="tborder" style="width:70%;"><tr><td class="trow1" valign="top" align="center">
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<span style="color: #339933;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-large;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karte vom Lichtenwald</span></span></span><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Nach einigen Stunden und Tage der Erkundung des Lichtenwaldes tritt Alexandros in die Gilde der Kartographen und präsentiert dem Gildenmeister Percival Bittner seine Ausarbeitung des Waldes. </span></div>
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<img src="https://i.imgur.com/N9eVcjD.jpeg" alt="[Bild: N9eVcjD.jpeg]" class="mycode_img" /><br />
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Lichtenwald auf Neu Corethon</span> ist ein wirklich dichter Wald, der offenbar das ein oder andere Mysterium beinhaltet, aber auch zahlreiche Gefahren! Der wirklich einzig verlässlich sichere Wege ist <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">der Pilgerpfad</span>, welcher sich durch die Bäume schlängelt und durch den silvanischen Orden gesichert wird. Auf dem Weg entlang kann man die Schreine verschiedener Heiliger der silvanische Kirche bestaunen. Darunter die <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schreine von Thorjan, Marina, Mikael und Aenyna</span>. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">An der südlichen Küste, nahe des Pfades, findet man <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">unter einigen Gestrüpp einen Holzverschlag</span>, in dem sich einige Bürger der Insel verewigt haben. Folgt man dem Weg von dort aus weiter Richtung Westen, so stößt man irgendwann auf den <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Außenposten der Leändischen Handelskompanie</span>, wo auch die große <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Zugbrücke zum Kaskaden-Dickicht</span> zu finden ist. Die Zugbrücke bildet den einzigen Übergang an der <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">großen Palisade</span> vorbei. Einige hundert Meter nördlich vom Handelsposten, am <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schrein des Mikaels</span> vorbei, eröffnen sich die <span style="color: #336633;" class="mycode_color">matschigen Weiten der Nebelfelder</span>. In diesem düsteren Sumpf leben einige Tiere, darunter auch gefährliche Krokodile. Am südlichen Eingang der Felder wurde wohl vor einigen Jahren mit viel Aufwand etwas sehr Großes ausgegraben. Nur aus der Ferne konnte ich in einer kleinen Senke nördlich der Nebelfelder eine <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Höhle mit einigen Tierknochen</span> erblicken.</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Mein Weg führte mich weiter über den Pilgerpfad in das Herz des Waldes. Relativ in der Mitte entdeckte ich so einige interessante Dinge am Wegesrand. Zum Beispiel war dort das <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Grab eines Banditen</span>, das direkt neben einem Baum stand. Dieser Baum erregte mein Interesse, weswegen ich näher ging. Sein <span style="color: #336633;" class="mycode_color">Stamm sah nämlich wie ein gigantisches Gesicht</span> aus. Ob hier wohl ein Baumgeist lebt? Ich entdeckte dabei eine weitere Senke, in der ein beschaulicher Teich lag. Mitten in dem Teich hat scheinbar jemand in <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einer Reihe sieben Steinsäulen</span> aufgestellt. Was sie wohl darstellen sollen?  In der Nähe von diesen Säulen, zwischen einigen Bachläufen, fand ich auch noch die <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Überreste von steinernen Gebäuden</span>. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Wenn man den Pilgerpfad noch einige Meter Richtung Norden folgt, findet man auf der linken Seite ein <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">tiefes Loch</span>. Es wirkt fast so als wäre hier vor einiger Zeit etwas kollabiert. Irgendwas muss dort unten durch Steinmassen vergraben worden sein. Genau so vergraben wie <span style="color: #336633;" class="mycode_color">das Blumenfeld</span>, welches sich zwischen dem Loch und der erwähnten Tierhöhle findet. Versteckt unter einer dichten Baumdecke findet sich ein kleines, aber beschauliches Blumenfeld. Wirklich ansehnlich!</span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Pilgerpfad führte mich weiter Richtung Norden, wo ich erneut Überbleibsel von längst verschwundenen Menschen vorfand. Hier finden sich <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">Überbleibsel einer alten Siedlung</span>, die aus zahlreichen Holzhütten besteht. Scheinbar hat der Orden auch eine dieser Hütten wieder aufbereitet und eine <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schutzhütte für Pilger</span> eingerichtet. Über eine relativ jung wirkende Brücke geht es in den nördlichen Teil des Waldes. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Hier konnte ich den <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Schrein der Aenyna</span> bestaunen und fand dahinter einen See mit einem wirklich interessanten <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">Baum in der Mitte des Sees</span>. Ich konnte es nicht richtig erkennen, doch sah ich doch etwas Goldglänzendes daran. Ich erinnerte mich jedoch auch an Gerüchte aus der Stadt, dass man den See lieber nicht einfach so betreten sollte. Bevor es über die prächtige Hängebrücken im Osten weiterging, schaute ich mich noch etwas im nördlichen Teil um. Dort fand ich jedoch nur <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">einige Steinruinen</span> vor. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Am nordöstlichen Teil des Waldes habe ich eine winzige Insel entdeckt, auf der sich zwischen Bäumen versteckt <span style="color: #ff6633;" class="mycode_color">eine kleine Holzhütte</span> findet. Hier hat wohl mal jemand gelebt. Dem Weg in südliche Richtung folgend fand ich etwas tiefer im Wald noch ein <span style="color: #9966ff;" class="mycode_color">merkwürdiges Loch, indem grünlicher Nebel waberte</span>. Sicherlich der Eingang in die Grotte, die es im Auftrag #117 zu erkunden gilt. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Eine hölzerner Aufstieg hätte mich nun in die Himmelsgipfel geführt. Ich bin jedoch am Fuße des Gebirges Richtung Süden weitergelaufen, um dort die letzten Reste des Waldes zu entdecken. Dort fand ich auch recht schnell einen <span style="color: #336633;" class="mycode_color">riesigen Höhleneingang</span>. Ich habe mal aufgeschnappt, dass hier wohl einmal eine Horde Affen gelebt haben soll. Die letzten Meter Richtung Süden waren sehr unspektakulär. Ich stieß irgendwann wieder auf die Bachläufe und Ruinen am Fuße des <span style="color: #3399ff;" class="mycode_color">Thorjansschrein</span>. </span></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size">Der Wald birgt wirklich zahlreiche Mysterien und Geschichten, die es zu erkunden gibt! Ich bin gespannt welche möglichen Abenteuer ich auf meiner Erkundung bisher übersehen habe! </span></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"></td></tr></table></div>]]></content:encoded>
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