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[Zusammenfassung] Zerstörerischer Parasit - Druckversion

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Zerstörerischer Parasit - Enelya - 25.09.2022

Im Rahmen des Kartographenauftrags, "Zerstörerischer Parasit" (#080), fanden sich Korporal Schmidt, sowie die Rekruten Rothenstein, Fuchs und Grau auf Cabu ein, um den geflohenen Mann zurückzuholen und die gestohlenen Waren für Hauptmann Kirsten sicherzustellen.
Der dort anwesende  Gefreite Hesse berichtete der Gruppe, dass der Entflohene - es handele sich dabei um Wachtmeister Fenst - bereits einen zuvor entsandten Trupp des tasperiner Heeres angegriffen und zurückgeschlagen hatte. Der einzige auffindbare Zeuge des Kampfes - Soldat Luc Lundi konnte uns den letzten bekannten Aufenthaltsort des Deserteurs mitteilen, sowie die Information, er sei bereits im Gefecht verletzt worden.
Die Gruppe brach dorthin auf und befragte auf dem Weg weitere Personen, um schließlich die Spur des Entflohenen ausfindig zu machen und bis in ein, neben gefährlichen Abhängen errichtetes, Baumhaus zu verfolgen. Obwohl der Ort verlassen und ungenutzt schien, endete dort die Spur.

Während einer kurzen Rast, um sich von den Strapazen der Kletterei zu erholen, entdecke Korporal Schmidt eine lose Steinplatte im Boden des Hauses. Er konnte darunter eine offenbar händisch angelegte Höhle freilegen, in welcher der gesuchte Mann vorgefunden wurde. In dem hell erleuchteten Raum konnten umherliegende Gegenstände, darunter einige leere Flaschen, Laternen, Werkzeuge und Waffen entdeckt werden. Aufgrund des schlafenden Zustands des offenbar verletzten Verbrechers, entschied die Gruppe, ihn zu betäuben, um ihn anschließend dem Heer zu übergeben. Jedoch erwachte er dabei aus seinem Schlummer und griff ohne Vorwarnung an. Aufgrund seiner übermenschlichen Kraft und dem wilden Wesen hatte der Trupp, trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit, Schwierigkeiten, den Mann zu überwältigen und handelte sich dabei einige stumpfe, aber doch schwere Verletzungen ein. Rekrut Grau konnte Fenst mit einem gezielten Axtschlag einen massigen Unterarm abtrennen, woraufhin dieser versuchte, dem Kampf zu entkommen. Bei der Verfolgung auf die Klippen vor dem Baumhaus konnte der Fliehende schließlich durch einen weiteren Hieb mit Graus Axt direkt in die Brust zu Fall gebracht werden. Er stürzte dabei allerdings in die Tiefe des Urwalds und konnte aufgrund des undurchdringbaren Dickichts, welches für Menschen ohne entsprechendes Werkzeug unmöglich zu passieren ist, nicht sichergestellt werden. 


Es wird jedoch aufgrund der bisherigen Verletzungen und der Tiefe des Sturzes fest davon ausgegangen, dass der Deserteur sein sicheres Ende gefunden hat.

In dem Baumhaus konnten die gestohlenen Waren nicht gefunden werden.

Auf dem Rückweg rutschte Rekrut Rothenstein unglücklich einen kleineren Abhang hinunter und verlor den Anschluss an den Trupp. Er konnte allerdings rasch mit der Hilfe eines Beibootes gefunden und sicher zurückgebracht werden. Hauptmann Kirsten wurde über die Geschehnisse informiert und sah somit den Auftrag der Gilde der Karthographen als erledigt an.