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Bewerbung von Gavinrod Windwiegen (Edelritter Thelias von Abendburg)
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Gavinrod Windwiegen Offline
Einwohner Neu-Corethons
***

Beiträge: 6
Registriert seit: Jan 2018
Minecraft: Bernt7
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Beitrag #1
Bewerbung von Gavinrod Windwiegen (Edelritter Thelias von Abendburg)
Zum Gruße im Namen der zwölf Heiligen!

Meine Wenigkeit schimpft sich im realen Leben Denis und bringe 23 Lenzen auf die Zeitwaage. Ich habe schon vorher Rollenspiel in Minecraft betrieben und auch wenn ich nun mittlerweile seit 10 Jahren Rollenspiel in WoW betreibe, zeitweise in Day-Z über Voice-Chat und Pen und Paper, habe ich mich nie wirklich davon vollständig lösen können, aufgrund der Offenheit, welche das Spiel Minecraft für das Rollenspiel geboten hat. Daher habe ich nun nach langer Zeit beschlossen dem wieder einen Versuch zu geben, der Nostalgiewillen. Soviel dazu. Nun zu meiner Geschichte für den Charakter!

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Tagebucheintrag: 2. Des Taumondes, Im Jahre 1345

Mein Name ist Edelritter Thelias von Abendburg, oder so nannte man mich zumindest eins, bevor ich mein altes Leben hinter mir lassen musste. Die Ereignisse sind nun wenige Wochen her, welche dazu geführt haben, dass ich die Sicherheit eines getrauten Heimes gegen ein Zelt im Wald oder eine zugigen Höhle tauschen musste, um zu überleben. Auch auf die Gefahr hin, dass diese Schriften in falsche Hände fallen könnten, verfasse ich sie dennoch, um die Verbrechen die begangen wurden festzuhalten und eines Tages vielleicht Vergeltung an jene zu üben, welche zu meinem erbärmlichen Leben geführt haben oder meine alten Titel wieder zu erlangen.

Es fing mit der Erschließung einer neuen Mine in einer Ortschaft nahe Hilton an. Namentlich auch bekannt als Haraldsheim. Mein Haus stieß auf ihren Ländereien auf eine vielversprechende Goldader, welche nach weiteren geologischen Untersuchungen ergab, dass die Gewinn aus dieser Mine dem Hause Abendburg Reichtum zu Gute kommen lassen würde, welche uns den Aufstieg in der Region gesichert hätte. Ein Reichtum den auch die silvanische Kirche nicht unverborgen blieb, welche immer weiter Einfluss in meinem Königreich ausbaute zu meinem Bedauern. Es trat ein Vertreter der silvanischen Kirche zum Oberhaupt meines Hauses heran, meinem Vater, Erald von Abendburg. Die Kirche war zur Ansicht gelangt, dass es sich bei der Mine um heiligen Boden handeln würde, welcher ihnen zustünde, um diesen zu weihen und zu bewahren. Es sei also klug, dass man der Kirche diese Mine als „milde“ Spende übergeben würde. Der Kirchenmann wurde von den Männern unseres Hauses danach in hohen Bogen aus dem Burgfried in den Dreck geworfen und belassen. Die bösen Blicke die der Mann uns zu warf, werde ich jedoch nicht vergessen. Es war offensichtlich, dass dies nicht das Ende sein würde.

Im Verlauf der nächsten Wochen wurde das Dorf von einer Flut aus Predigern der silvanischen Kirche überschwemmt, welche das heilige Wort verbreiteten und sie mit ihren Worten einlullten. Wir haben uns Demüt gezeigt, in der Hoffnung, dass wir mit unserer Frömmigkeit eine Chance gegen die Macht des blinden Glaubens hätten…doch…ohne Nutzen. Der Einfluss der Kirche über Land war mittlerweile zu stark geworden.
Es dauerte nicht lange bis wütende Bauern mit Heugabeln und Fackeln gegen uns auszogen…unterstützt durch Streit der Kirche selber. Gekleidet in feinsten Plattenharnischen und mächtigen Waffen...war die Niederlage damit besiegelt. Wir wussten dies alle. Eine von uns überbrachte Kapitulation wurde schlicht…verbrannt vor unseren Augen.

Doch anstelle uns eine Kapitulationsaufforderung zu überbringen oder uns auszuhungern entschieden sie sich die kleine Befestigung, welche wir unser Eigen nannten, im Sturm zu nehmen. Sie errichteten in wenigen Tagen Sturmleitern, bewegliche Schutzschilde für die Bogenschützen und eine Rammbock mit einem Dach, welches sie mit feuchten Tierhäuten bespannten, um diesen vor Feuer zu schützen. Der Angriff selber…dauerte keinen Tag. Sie stürmten mit solch einem Fanatismus unseren Mauern entgegen…egal wie viele Pfeile, heißes Öl oder Steine wir auf sie regnen ließen…die Bauern hörten nicht auf in ihr Verderben zu stürmen, den Weg für die schwer gepanzerten Kämpfer freischaffend, um mit den Leitern und durch die Bresche am Torhaus in die Burg zu stürmen. Im Innenhof und auf den Mauern angelangt, dauerte der Kampf nicht lange. Die tapferen Verteidiger der Burg wurden schnell übermannt…entweder von den weitaus erfahrenen und besser ausgerüsteten Glaubenskämpfern niedergestreckt oder von den überlebenden Bauern in Rage übermannt, massakriert…geköpft…oder schlimmeres.

Mein Vater und ich kämpften im Burgfried mit den letzten Verteidigern der Burg das letzte Gefecht, es war klar, dass wir nicht am Leben gelassen würden, daher war jegliche Kapitulation vergebens. Es gibt dazu keine heroische Geschichte oder heldenhafte Erzählung…der Mann neben mir wimmerte erbärmlich und ein anderer spuckte sein Frühstück aus, als das Geräusch der Ramme an der Tür hören war. Der Geruch von Blut, Schweiß und Erbrochenen erfüllte den Raum während wir auf das Unausweichliche warteten. Als die Tür durchbrochen wurde, lief es für mich in Zeitlupe ab. Pfeile und Bolzen heulten durch die Halle und durchschlugen Rüstungen und Fleisch gleichermaßen, Stahl klirrte und Männer stürzten Schreiend zu Boden, während sie dort um ihr Leben rangen. Ich streckte mehrere Soldaten der Kirche mit meiner Hellebarde einen nach dem anderen nieder…doch alle Wut und Zorn waren vergebens. Ein Streitkolben schlug in die Seite meines Helms und streckte mich nieder. Es wurde Schwarz vor meinen Augen.

Als ich wieder erwachte ging ich im ersten Moment davon aus, dass ich dort sei wo die Toten nach ihrem Ende im Leben landen würden…doch der Vertraute Geruch des Burgverlieses lehrte mich eines Besseren. Der Kirchenmann, welchen wir vor Wochen aus unserer Burg warfen, trat nun zu meiner Zelle und beschuldigte mich der Ketzerei und Paketierung mit Zelissra. Wir hätten die Unterstützung der Dämonen angerufen, um das Gold zu finden und hätten damit die heilige Stätte verdorben. Die Beweise dazu wären auf meinem Gemach gefunden worden. Natürlich hatte dieser Bastard diese dort hinterlegt…die er mir dann präsentierte. Okkultes Werkzeug und Reagenzien und ein Buch zur Beschwörung des Dämons. Weswegen ich zum Opferlamm für die Gier der Kirche wurde? Nun…mein Vater hatte weniger Glück und überlebte den Kampf nicht. Daher brauchte es einen neuen Sündenbock für unser Haus.

So harrte ich nun zwei Tage, nicht im Verlies, sondern am Prellbock, wo die Bewohner, welche ich vorher beschützen sollte, mich anspuckten und Steine mir entgegenschleuderten und als Monster bezeichneten, welcher es wagte die heiligen Soldaten der Kirche zu töten, die nun zu Märtyrern erklärt waren.
Doch wo mich die weltliche Kirche verlassen hatte…so hatte offenbar ein Gott oder Dämon andere Pläne mit mir. Am Morgen, des dritten Tages, wo ich nach Hilton überstellt und Buße für meine Taten üben sollte…kam dem etwas dazwischen.

Eine Gruppe Raubritter der glühenden Klinge hatte vom Kampf Notiz genommen und gewartet bis ein Großteil der schwer gepanzerten Männer den Ort verlassen hat und schlugen dann zu. Ohne ein Tor, welches noch immer nicht repariert wurde, gab es keinen Schutz für niemanden vor ihrem Angriff. Sie plünderten und brandschatzten das gesamte Dorf und überfielen auch die Burg.

Meine Wenigkeit? Nun es war nicht viel besser als mit den Dorfbewohnern. Sie verspotteten mich nach den raschen Sieg am Prellbock. Hielten sie mich zu dem Zeitpunkt jedoch nur für einen einfachen Mann, da ich im Lumpen gekleidet war und öffneten diesen und ließen mich an Ort und Stelle schlicht zurück. Vermutlich war dies grausamer Scherz oder hielten mich ebenso für einen Verbrecher wie sie und nahmen sich das Sprichwort „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“ zu Herzen. Ich wusste es nicht…und wollte es auch nie erfahren.

Der Kirchenmann, welcher dies alles verursacht hatte lag im Arbeitszimmer meines Vaters von einem Schwert durchbohrt in einer Lache seines eigenen Blutes. Verwirrt, geschlagen und geprügelt und ohne Verständnis für die Welt, um mich herum, zündete ich das Arbeitszimmer an. Nahm mir alles was mir einen Hauch von Schutz versprach, schimmliges Brot, welches niemand mehr essen wollte und was noch übrig blieb und ein Pferd. Damit verlies ich die Burg, während Feuer und Qualm die Überreste meines alten Lebens niederbrannten und verzehrten.

Und so verlor ich Land, Titel und Familie. Es soll al jenen, welche diese Schrift finden eine Warnung sein, welche Gefahr Religion darstellen kann, wenn sie in falsche Hände fällt.
Ich bin nun auf der Flucht in das Königreich Patrien und hoffe von dort ein Schiff irgendwohin nehmen zu können…egal wohin. Mit der silvanischen Kirche im Nacken und möglicherweise Überlebenden die mein Gesicht kennen ist es eine zu große Gefahr hier zu bleiben. Außerdem habe ich nun den Namen Gavinrod Windwiegen angenommen, um diese Gefahr weiter zu verkleinern und gebe mich nun als reisender Söldner aus, auch wenn ich es nicht um mein Herz bringen konnte den Adelsbrief in der Burg zurück zu lassen und damit riskieren, dass der Name des Hauses nie reingewaschen werden kann.

Im Namen des Hauses Abendburg,
Edelritter Thelias von Abendburg
Stolz soll der weiße Adler auf roten Grund sich erheben!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2018 21:19 von Gavinrod Windwiegen.)
14.01.2018 21:18
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SaeKato Abwesend
Techniker
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Beiträge: 4.719
Registriert seit: Mar 2012
Minecraft: SaeKato
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Beitrag #2
RE: Bewerbung von Gavinrod Windwiegen (Edelritter Thelias von Abendburg)
Hallöchen Bernt/Denis, alter Haudegen!

Deine Geschichte liest sich auf jeden Fall gut! Komm doch am Besten noch einmal zu uns in den TS, damit die anderen sich ein Bild von dir und deinen RP-Fähigkeiten machen können.

Einen Adeligen kann man hier allerdings leider nicht spielen, da müssten wir auch noch mal drüber sprechen. Smile

Liebe Grüße
Sae

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14.01.2018 21:28
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SaeKato Abwesend
Techniker
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Beiträge: 4.719
Registriert seit: Mar 2012
Minecraft: SaeKato
Bekannt als: Ey Mallah
Beitrag #3
RE: Bewerbung von Gavinrod Windwiegen (Edelritter Thelias von Abendburg)
Hallo Denis!

Du bist angenommen, Glückwunsch! Smile
Jetzt könntest du deinen Charakterbogen anfangen und gleichzeitig noch einmal zu uns in den TS kommen, damit wir die Einführung auf den Server mit dir machen können.

Liebe Grüße
Sae/Kadda

[Bild: images?q=tbn:ANd9GcRYDKLP9H-GTmL51Bn8OOS...9pwxLjN4Ng]
15.01.2018 15:10
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